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#1
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Newbie
![]() Registriert seit: 05.08.2012
Beiträge: 2
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prozentuale Phasenanteilsbestimmung anhand der unterschiedlichen GraustufenHallo liebe Forengemeinde.
Ich bin absoluter Neuling im Bereich Photoshop und hoffe auf ihr könnt mir bei meinem Problem kurz unter die Arme greifen. Ich schreibe zurzeit meine Bachelorarbeit und habe unterm Rasterelektronenmikroskop Bilder vom Ausgangssubtrat eines Liegierungssysstems gemacht. Diese Bilder sind nur als .tiff (8bit) abspeicherbar. http://www.pic-upload.de/view-15453964/002.jpg.html Mein Problem ist folgendes: Ich würde gerne die einzelnen Grautöne markieren können und diese dann prozentual in Abhängigkeit von der Bildgröße darstellen. So, dass ich sagen kann die ganz helle Phase ist zu 43% vertreten, die hellgraue zu 10%, die graue zu 28%, die dunkelgraue zu .. usw (Werte ausgedacht) Mit welcher Methode kann ich dies erreichen? Ich habe zuvor nach etlichen Stunden google.. die Kombination ImageJ und Gimp ausprobiert. Jedoch kommen dabei aufgrund der Tatsache, dass das Bild unten links anscheinend etwas stärker belichtet ist, keine verwertbaren Ergebnisse heraus. Gibt es nicht vielleicht so eine Einstellung wie: Markiere alle Pixel mit einem Grauwert im folgenden Bereich und zähle diese dann.. dann könnte ich wenigstens ein Verhältnis bilden nach mathematischer Methode: Höhe*Breite = Flächeninhalt = Gesamtanzahl der Pixel .... Danke schon ein mal für eure Hilfe. Matthias |
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#2
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Helper
![]() ![]() Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 466
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Ohne eine ordentliche Belichtungskorrektur wirst du auf keinen grünen Zweig kommen - zumindest dann nicht, wenn das ganze weitestgehend automatisiert ablaufen soll.
Alleine die hellgrauen Flächen nehmen ohne Belichtungskorrektur 1/4 des Farbumfangs in Anspruch und schneiden mind. 2 weitere Farbbereiche - das kann ja nicht funktionieren. Mit einem korrigierten Bild könnte man in Photoshop unter Zuhilfenahme von Messprotokoll/Tontrennung/Farbbereichs-Auswahl die einzelnen Flächengrößen mehr oder weniger genau bestimmen. Ich persönlich würde wahrscheinlich den Weg über eine Vektorgrafik gehen, indem ich das Bild (ohne Korrektur) in eine Vektorgrafik umwandel, (optional) die Flächenfarben neu bestimme (interaktiv-malen-Werkzeug) und mir dann die Flächengrößen mittels Skript ausgeben lasse (gibt es kostenlos im www) |
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#3
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Helper
![]() ![]() Registriert seit: 03.03.2009
Beiträge: 279
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Geht es um das Ausmessen oder um Automatisierung für viele Bilder?
Ein Bild ausmessen (ich habe mit GIMP probiert) geht einfach: Nimm die Farbbereichsauswahl (Toleranz kannst Du ja einstellen) und wähle einfach nur aus. Mit der aktiven Auswahl erscheint auch im Histogramm die Anzahl der ausgewählten Pixel, die Gesamtzahl kennst Du ja. Das für jede definierte Graustufe. Automatisch: dafür wirst Du ein script, eine Aktion oder einen kleinen Filter schreiben müssen. |
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#4
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Eimergesicht mit Wurst
![]() ![]() Registriert seit: 10.07.2010
Ort: Mülheim/Ruhr
Beiträge: 459
Kamera: Samsung GX-10Verwendet: Photoline |
Die unterschiedliche Belichtung lässt sich oft über einen Hochpaßfilter mit großem Radius korrigieren. Das klappt hier auch, Photoline mit Radius 255 zeigt 4 sehr schöne Peaks im Histogramm.
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#5
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Docendo discimus
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Registriert seit: 30.11.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 3.793
Verwendet: Brain 2.0, Nikon DX/FX, PS
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Zitat:
Hallo Matthias, mit welcher Genauigkeit muß diese Helligkeitsverteilung denn überhaupt ermittelt werden bzw. wie viele der sichtbaren Tonwertbereiche sind bei diesen Bildern relevant? Mir ist nicht ganz klar, von wie vielen unterschiedlichen "Farbwerten" auszugehen ist. Sollte es sich nur um rel. wenige zu unterscheidende Farbwerte handeln, dann kann man das Bild entsprechend nivellieren und damit die tatsächlich relevanten Tonwertbereiche quasi extrahieren (z.B. per Kontrastmaske, Tonwertkorrektur, überlagerter Helligkeitsverlauf, Tonwertrennung und/oder Hochpaß-Filter, wie von Hoogo vorgeschlagen usw.) und bereinigen, so dass die eigentliche Analyse (ImageJ, Matlab etc.) dann deutlich präziser ausfallen kann. Hier mal nur zur Ansicht ein extremes Bsp.: Gruß Frank
__________________
"Schönheit ist nie in den Dingen selbst zu finden, sondern nur in der Art, wie deine Seele sie sieht." Andreas Tenzer Geändert von Picturehunter (05.08.2012 um 15:26 Uhr). |
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#6
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Eimergesicht mit Wurst
![]() ![]() Registriert seit: 10.07.2010
Ort: Mülheim/Ruhr
Beiträge: 459
Kamera: Samsung GX-10Verwendet: Photoline |
Noch ein Gedanke zum Abzählen:
Nach dem Nivellieren (per Hochpaß oder wie auch immer, siehe Vorschlag von Picturehunter) einzelne Bilder erstellen, die die gewünschte Farbe in Weiß zeigen, den Rest in Schwarz. Das kann man per Zauberstab, Farbauswahl oder sonstwie machen, am Einfachsten erscheint mir aber, die Ebene zu duplizieren und das per Gradationskurve zu erledigen. Dann den Durchschnitt berechnen lassen (in Photoline Filter > Weichzeichner > Durchschnitt) und den entstandenen Grauwert auslesen. Der sollte dem Anteil der ursprünglichen Farbe im Bild entsprechen. |
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#7
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Newbie
![]() Themenstarter
Registriert seit: 05.08.2012
Beiträge: 2
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Ich danke euch erstmal für eure konstruktiven Antworten. Ihr habt mir damit einige Anregungen gegeben, wie ich vorgehen kann und wie ich mich gezielter einarbeiten kann. Allerdings braucht das nun erstmal wieder ein paar Stündchen bis ich all eure Ideen ausprobiert habe
Eigentlich ist es keine große Sache was ich erreichen möchte. Ich habe einige Aufnahmen mit einem Rasterlektronenmikroskop gemacht. Auf diesen Aufnahmen sind bestimmte Phasen zu erkennen, insgesamt "5" verschiedene: Mo_ss, Mo_5SiB_2, Mo_5Si_3, Mo_3Si und Ti_5Si_3. Nun möchte ich sagen können, Bild 1 besteht zu 43% aus Mo_ss, zu XX% aus Ti_5Si_3 usw... dies mache ich mit 20 verschiedenen Bildern, bilde dann den aritmetischen Mittel und kann dadurch Aussagen über die Elementenverteilung des Legierungssystem treffen. Im Prinzip darf ich also nur 5 verschiedene Grauwerte haben. Beste Grüße, Matthias |
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#8
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Eimergesicht mit Wurst
![]() ![]() Registriert seit: 10.07.2010
Ort: Mülheim/Ruhr
Beiträge: 459
Kamera: Samsung GX-10Verwendet: Photoline |
Es spart Dir vielleicht einige Arbeit, wenn Du die Bilder nach dem Nivellieren zu einem größeren Zusammenfügst und daraus dann das Ergebnis bestimmst. Bin aber nicht 100%ig sicher, ob das geht. Müsste aber wenn die Bilder gleiche "Belichtung" haben.
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