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#1
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Helper
![]() ![]() Registriert seit: 15.11.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 341
Kamera: Canon EOS 550DVerwendet: After Effects, Premiere Pro, Final Cut Pro 6, Photoshop, Blender, Maya |
Hallo,
ich habe mir gestern die Canon EOS 550D gekauft und bin damit sehr zufrieden. Der Verkäufer meinte allerdings zu mir, dass es hilfreich wäre einen Schutzfilter zu kaufen, um Kratzer am Objektiv zu vermeiden. Da ich aber keine Erfahrung mit Kamerafiltern habe, würde ich nun gerne von euch wissen, welche Filter man sich kaufen sollte bzw. was halt so der "Standard" ist. Brauche ich einen (G)ND-Filter, einen Polarisationsfilter oder einen Schutzfilter etc...? Wichtig wäre vielleicht auch die Information, dass ich die Kamera auch zum Filmen verwende (eher in Richtung Kurzfilme, als Natur-Dokus und Urlaubsvideos). Über hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen! Viele Grüße, J_Motion_Graphics
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"Drehen ist recht anstrengend. Als ob man den ganzen Tag Fußball spielt." George Lucas |
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#2
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Helper
![]() ![]() Registriert seit: 08.12.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 222
Kamera: EOS 5D / EOS 350D |
Wenn es unbedint sein muss ... ich empfehle einen "Skylight 1a Filter" ... der dürfte am ehesten einer Glasscheibe gleich kommen ... aber ... Grundsätzlich .. alles an Filtern verschlechtert die Bildqualität ... auch bei Nachtaufnahmen alle unnötigen Filter wie jenen ... runter vom Objektiv!
Letztenendes sind UV-Filter (worunter auch oben genannter fällt) bei der digitalen Fotografie unnötig, weil sie bereits integriert sind. Ein zersplitternder Filter kann übrigens auch deutlich größere Schäden, wie einen einfachen Kratzer am Objektiv verursachen ... es gilt also auch mit Filter ... VORSICHT! LG NACHTRAG ... ND bedeutet Neutrale Dichte (neutral density) ... ist nur zum abblenden ohne die Blende zu nutzen ... da Video ja viel Licht braucht ... eher weniger was ... Polarisationsfilter ist m.M.n. für Video nicht geeignet, da man im Regelfall die Kamera ja bewegt und so immer nachjustieren müsste ... könnte im Video hinterher doof aussehen ... |
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#3
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Helper
![]() ![]() Registriert seit: 15.11.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 341
Kamera: Canon EOS 550DVerwendet: After Effects, Premiere Pro, Final Cut Pro 6, Photoshop, Blender, Maya |
Ok, danke für die Antwort! Was ist mit Farbfiltern, die dem Video einen Kino-Look verpassen? Lohnt sich so etwas oder kann man das auch mit der richtigen Nachbearbeitung erreichen?
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"Drehen ist recht anstrengend. Als ob man den ganzen Tag Fußball spielt." George Lucas |
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#4
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Helper
![]() ![]() Registriert seit: 08.12.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 222
Kamera: EOS 5D / EOS 350D |
Hast Du mal einen Link, was genau Du meinst?
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#5
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Fix it in post!
![]() ![]() Registriert seit: 18.03.2011
Beiträge: 285
Kamera: DSLRVerwendet: CS5 |
Einen Kinolook erreichst du durch keine Filter. Da gehört mehr zu, wie gute Ausleuchtung, Perspektiven, Kameraführung, Colorgrading usw. Natürlich kannst du auch Filter benutzen, aber ich kenne kaum jemanden, der das heute noch macht.
Wenn du deinen Filmen eine Farbstimmung geben möchtest, dann am besten in der Nachbearbeitung. Da gibt es mittlerweile sogar sehr gute Freeware (Davinci Resolve - benötigt allerdings einiges an Einarbeitungszeit). Mit PPro oder AE kannst du das natürlich auch machen. Wenn du ein geringes Dof erreichen möchtest empfehlen sich ND-Filter, damit du auch draußen, bei viel Licht, mit kleiner Blende filmen kannst. UV-Filter sind, meiner Meinung nach, überflüssig. Ich benutze keinen. Den einzigen Objektivschutz den ich habe ist die Streulichtblende. Polarisationsfilter verwende ich selten, außer um Spiegelungen zu entfernen, z.B. bei Porträtaufnahmen von Leuten mit Brille oder wenn ich ein glänzendes Auto filme / fotografiere. |
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#6
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Helper
![]() ![]() Registriert seit: 08.12.2010
Ort: Berlin
Beiträge: 222
Kamera: EOS 5D / EOS 350D |
Jo, die Streulichtblende hatte ich noch vergessenzu erwähnen ... sch*** wenn man vergesslich wird.
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#7
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Padawan
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Ort: Köln
Beiträge: 225
Kamera: Canon 550D, EF-S 15-85, EF 70-200 IIVerwendet: CS 5.5 |
Hi,
je weniger Filter desto besser, also am besten nur Objektivschutz. ND Filter sollten, wenn du draussen mit wenig Tiefenschärfe arbeiten willst nicht fehlen (weil man will ja die Blende auf machen, damit der Effekt besser zur Geltung kommt), ein Set empfiehlt sich dann hier (0.3-1.2) oder einen Vario-ND-Filter. Aber Vorsicht es kann bei offener Blende wirklich schnell schwer werden die Schärfe mit zuziehen Polfilter können tolle Effekte im Himmel (kann klarer und kontrastreicher werden) und bei allem was sich spiegelt (Wasser, Scheiben) erzeugen. Findest bestimmt Beispiele bei YT oder so. Beim Drehen mit der Kamera würde ich dir von allen farbigen Filtern abraten. Das kannst du in der Post-Produktion wesentlich besser machen. Ganz im Gegenteil, ich würde mit einem bestimmten Kamera-Profil arbeiten welches die Sättigung und Kontrast sehr flau aufzeichnet, damit du nachher am Rechner einfach mehr Spielraum zur Verfügung hast. Sieht zwar beim Drehen nicht so knackig aus, hast aber die besseren Möglichkeiten später deinen "Look" zu kreieren. Schau dir mal den Technicolor Cinestyle an: http://www.technicolor.com/en/hi/the...ghts/cinestyle Installationshilfen findest du auch bei YT. Und wenn du noch mehr Möglichkeiten beim Drehen haben willst, dann beschäftige dich einmal mit "Magic Lantern", du wirst dich wundern was noch so alles in deiner 550d steckt. Ist aber nur für fortgeschrittene User zu empfehlen.
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. |
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#8
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Helper
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Ort: Hamburg
Beiträge: 341
Kamera: Canon EOS 550DVerwendet: After Effects, Premiere Pro, Final Cut Pro 6, Photoshop, Blender, Maya |
Tut mir leid; den genauen Link konnte ich nicht mehr finden. Aber es waren Tiffen Filter.
Zitat:
Und wie kann man mit der richtigen Ausleuchtung diesen Kino-Look erreichen; ohne Tausende Euro dafür auszugeben? Ist das für Low-Budget-Filme überhaupt möglich? Zitat:
Welche Vorteile beim Filmen ergeben sich denn dabei? Mir sind nur die Aufhebung der 30 Minuten-Sperre und eine kürzere Verschlusszeit von 1/8000 Sek. bekannt.
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"Drehen ist recht anstrengend. Als ob man den ganzen Tag Fußball spielt." George Lucas Geändert von J_Motion_Graphics (22.01.2012 um 16:28 Uhr). |
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#9
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Padawan
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Kamera: Canon 550D, EF-S 15-85, EF 70-200 IIVerwendet: CS 5.5 |
Klar, dafür findest du aber keine Anleitung in einem Forum. Dazu brauchst du Erfahrung. Also testen, testen, testen. Motivauswahl spielt auch eine Rolle. Wenn man vernünftiges Licht am Set (Tageslichtfenster, gutes vorhandenes Licht...) hat, dann ist das schon die halbe Miete.
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#10
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Padawan
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Kamera: Canon 550D, EF-S 15-85, EF 70-200 IIVerwendet: CS 5.5 |
Magic Lantern bietet einiges, ich will es mir auch die Tage installieren. Was ich ganz nützlich finde ist z.B. dass man sich ein Zebra einstellen kann (siehst dann zu hell belichtete Bereiche im Sucher mit so Strichen markiert), man kann den Ton pegeln, die Bilder/Sekunde wohl in einem größeren Spektrum einstellen uvm.
Lies einfach mal ein wenig: http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=793032
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#11
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Helper
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Kamera: Canon EOS 550DVerwendet: After Effects, Premiere Pro, Final Cut Pro 6, Photoshop, Blender, Maya |
Zitat:
Kann ich den Magic Lantern-Hack wieder rückgängig machen??? Ich möchte meine Kamera nämlich nicht durch irgendwelche Hacks kaputt machen; da dürfte dann wohl auch die Garantie wegfallen, oder?
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#12
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Padawan
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Magic Lantern musst du immer auf deiner SD Karte haben mit der du die Kamera einschaltest und aufnimmst. Wenn du ML nicht haben willst starte einfach mit einer anderen oder formatiere sie. Und logisch kannst du das auch mit einem Mac oder Linux machen. Es geht ja eigentlich nur um den Datentransfer der Software auf die SD Karte. Aber dafür brauchst du einen SD-Card-Reader, denn mit Kamera&USB geht das nicht.
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#13
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Helper
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Zitat:
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#14
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Padawan
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Kamera: Canon 550D, EF-S 15-85, EF 70-200 IIVerwendet: CS 5.5 |
Such dir am besten ne Anleitung.
- Firmware auf 1.09 upgraden - Magic Lantern 550d Installation Findest beides bei Youtube.
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#15
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Helper
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Ort: Moers
Beiträge: 600
Kamera: EOS 450D + diverses GlasVerwendet: LR + PS |
Noch mal zum Ursprung des Threads: Skylightfilter: nur als Linsenschuzt, mir ist aber noch nie ein Kratzer weder aufs Objektiv noch auf den Filter gekommen, ansonsten unnötig wie ne Inge- Meysel- Actionfigur.
ND/ Graufilter: zum Filmen eher hinderlich, außer man möchte mit größerer Blende arbeiten als die Lichtverhältnisse zulassen (wie oben bereits angemerkt). Grauverlaufsfilter: für Landschaftsfotografie unerläßlich, wenn die Hell/ Dunkelunterschiede größer sind als der Sensor erfassen kann. Ein wenig kann man in der nachbearbeitung rausholen, aber Tonwertabriss ist und bleibt Tonwertabriss, egal welche Photoshopversion man verwendet. Workaround wären Belichtungsreihen, funktonieren aber nur, wenn das Motiv absolut still hält. Polfilter: der einzige Filter, der in der EBV nicht simuliert werden kann, was des spiegeln/ entspiegeln angeht. Von allem, was bunt ist, kann nur abgeraten werden, da dies in der EBV mittlerweile mit wenig hinzu- aber nachträglich kaum weggefügt werden kann. Kleiner Nachtrag am Rande: 90% werden bei der Aufnahme durch die richtige Beleuchtung gesetzt, nur der Feinschliff erfolgt am PC. Aus einer vermurksten Aufnahme kann keiner mehr eine Szene aus Avatar herbeishoppen.
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Gruß, Michael. |
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