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Alt 22.09.2012, 16:13   #1 Nach oben scrollen
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Frage zu Artisteer


Was ist von Artisteer zu halten.
Ist dieses Programm nur für den privaten Bereich zu empfehlen, oder auch für die Erstellung von gewerblichen Webseiten. Wo sind da die Grenzen.
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Alt 22.09.2012, 17:24   #2 Nach oben scrollen
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Hallo Poligono, habe mir das Programm mal bei einem Bekannten angesehen und war nicht sehr begeistert. Ich finde es für den professionellen Einsatz nicht geeignet, es sei denn, Du möchtest nur eine Standartseite zusammenhauen. Da greife ich doch lieber auf die riesige Auswahl an Free-Templates zurück, die ich zum größten Teil um längen besser und schöner finde.
Willst Du eigene Templates erstellen, nimm lieber das Allrounder-Template oder rt-Gantry.
Beides Universal-Templates, die nahezu keine Wünsche offen lassen.
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Alt 22.09.2012, 18:26   #3 Nach oben scrollen
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Benutzerbild von sokie
 

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Für Menschen ohne html/css Kenntnisse ist artisteer sicher eine gute Hilfe.
Wenn man den Beschreibungen glauben darf verwenden es auch 'Professionelle'.
Wenn man sich dn Quelltext ansieht (und das bleibt nicht aus, wenn man selbst handanlegen will) stellt man schnell fest, dass man Universalität mit aufgblähtem Code bezahlt, was das Arbeiten am Code erschwert und extrem unübersichtlich macht.
Nach meiner Erfahrung sieht man den meissten Seiten auf dem ersten Blick an, dass sie mit Artisteer erstellt sind.
__________________

Du hast die 'Hilfe' mitbezahlt. Per F1 erreichst du sie in deiner Software.
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Alt 22.09.2012, 19:52   #4 Nach oben scrollen
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Schau Dir doch die Beispiele auf der Artisteer-Seite an!
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Alt 22.09.2012, 21:51   #5 Nach oben scrollen
Peggy träumt in Pixel
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Und ausserdem kann dann auch wirklich jeder am Quellcode sehen, dass die Page mit Krücken erstellt wurde.
Das würde ich nicht wollen.
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Alt 22.09.2012, 23:00   #6 Nach oben scrollen
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Zitat:
Zitat von Poligono Beitrag anzeigen
Ist dieses Programm nur für den privaten Bereich zu empfehlen, oder auch für die Erstellung von gewerblichen Webseiten.
Für eine private Websites mag Artisteer noch in Ordnung sein. Bei gewerbliche Websites (für mich) aber ein absolutes No-Go. Gerade hier sollte man nicht am falschen Ende sparen. Wenn man die nötigen Kenntnisse hat, selber per Hand erstellen. Wenn diese fehlen das ganze von einem "Fachmann" umsetzen lassen.

Zitat:
Zitat von mapegele Beitrag anzeigen
Da greife ich doch lieber auf die riesige Auswahl an Free-Templates zurück, die ich zum größten Teil um längen besser und schöner finde.
Eben. Gibt genügend und vor allem bessere Alternativen. Und das auch für so ziemliche alle Content-Management Systeme.

Zitat:
Zitat von sokie Beitrag anzeigen
Für Menschen ohne html/css Kenntnisse ist artisteer sicher eine gute Hilfe. Wenn man den Beschreibungen glauben darf verwenden es auch 'Professionelle'.
Und das bezweifle ich. Wer sich professionell mit dem Thema auseinandersetzt, also seine Brötchen damit verdient, wird seinen Kunden nicht so eine zusammen geschusterte Website verkaufen.

Wie Soki auch schon sagte ist der Quellcode aufgebläht und in meinen Augen alles andere als professionell. Zudem sehe alle Websites gleich aus. Eigentlich immer die altbacken Kastenform. Tuh dir selber einen Gefallen und schmeiße dein Geld nicht für so eine Software aus dem Fenster.

Kauf dir ein oder zwei schlaue Bücher und mache dich mit den einzelnen Auszeichnungs / Programmiersprachen vertraut. Wenn das erst einmal alles sitzt bist du selber wohl das beste Werkzeug

Grüße Patrick

Geändert von patrick_l (22.09.2012 um 23:02 Uhr).
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Alt 23.09.2012, 00:20   #7 Nach oben scrollen
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Vielen Dank für die vielen Antworten. Wie ich erkenne, ist das Urteil über das Programm insgesamt negativ. Da gibt es für mich nur eine Entscheidung, ich höre auf eure Ratschläge.
Aufgrund einer Werbe-Anzeige für Artisteer, habe ich dann die unterschiedlichsten Kommentare im Netz gefunden. Von Begeisterung bis Ablehnung. Deshalb meine Frage.
Ich habe vor 10 Jahren meine Webseite mit Frontpage erstellt. Nun will ich mit WordPress eine neue und modernere Webseite bauen. Da sucht man natürlich erst mal alles ab, was einem die Einarbeitung und die Arbeit allgemein erleichtert.
Ich denke, hier werde ich geholfen.
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Alt 23.09.2012, 01:01   #8 Nach oben scrollen
Peggy träumt in Pixel
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Zitat:
Zitat von Poligono Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die vielen Antworten. Wie ich erkenne, ist das Urteil über das Programm insgesamt negativ. Da gibt es für mich nur eine Entscheidung, ich höre auf eure Ratschläge.
Aufgrund einer Werbe-Anzeige für Artisteer, habe ich dann die unterschiedlichsten Kommentare im Netz gefunden. Von Begeisterung bis Ablehnung. Deshalb meine Frage.
Ich habe vor 10 Jahren meine Webseite mit Frontpage erstellt. Nun will ich mit WordPress eine neue und modernere Webseite bauen. Da sucht man natürlich erst mal alles ab, was einem die Einarbeitung und die Arbeit allgemein erleichtert.
Ich denke, hier werde ich geholfen.
Du hast bestimmt schon gegoogelt unter WP-Templates, die bekommst du wie Sand am Meer. Natürlich sehen sie sich irgendwie alle ähnlich, aber du kannst dir zum Lernen die kostenlosen ziehen und dann zerstückeln und verändern.
Die Kenntnisse mit FP vor 10 Jahren kannst du eigentlich in die Schublade packen.
Vor 7 Jahren habe ich mühsam mit Frontpage die Tabellen gelernt :-), Nun sind sie nur noch ganz selten für tatsächliche Tabellendarstellungen geeignet.
Wenn du dich wirklich weiterhin mit webdesign beschäftigen willst, dann bist du wirklich gut beraten mit ein bis zwei guten Büchern und dem Internet. Das hat Patrick ja auch schon geschrieben.
Ich hatte mich auch erst in CMS einarbeiten wollen mit Joomla, sogar ein Buch dafür gekauft, aber ich habe sehr schnell gemerkt, dass man auf diese Weise das coden auch nicht richtig lernt. Deshalb bin ich ziemlich schnell davon wieder weg gekommen.
Wenn man aber sehr viele Pages aufstellen muss, oder wenn mehr Leute dran arbeiten, dann ist das schon eine gute Sache.
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Alt 23.09.2012, 01:30   #9 Nach oben scrollen
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Zitat:
Zitat von Peggy56 Beitrag anzeigen
Nun sind sie nur noch ganz selten für tatsächliche Tabellendarstellungen geeignet.
Für eine "tatsächliche Tabellendarstellung" ist das <table>-Tag (inkl. aller "Unter"-Tags) nach wie vor die allererste Wahl und alle anderen Wege wären Quatsch!
Für das Layout einer Site sind Tabellen allerdings tatsächlich komplett überholt.
Ich hoffe, dass du dies mit deiner Aussage meintest.
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Viele liebe Grüße!
_schatzi_
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Alt 23.09.2012, 11:27   #10 Nach oben scrollen
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Zitat:
Zitat von Poligono Beitrag anzeigen
Ich habe vor 10 Jahren meine Webseite mit Frontpage erstellt. Nun will ich mit WordPress eine neue und modernere Webseite bauen.
Wenn Du nur eine gute Alternative für Dich und Deine eigene Website suchst, hast Du mit WP schon eine gute Wahl getroffen. Artisteer ist im Code wirklich hammermäßig aufgebläht. Das braucht kein Mensch.
Ich persönlich arbeite mehr mit Joomla. Ist für mich für Websites besser geeignet.
Aber ich denke, da ist auch ein bißchen gewohnheit dabei. Ich habe auch schon tolle Websites mit WP gesehen nur Blogs.
Am besten einfach mal runterladen, lokal installieren und schauen, womit Du am besten klar kommst.
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Alt 23.09.2012, 16:18   #11 Nach oben scrollen
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Das ist genau die Falle, in der ich mich befinde. Welches Programm ist für mich am geeignetsten. Mit Joomla hatte ich es schon mal probiert, bin aber nicht so richtig klar damit gekommen. Da ich mich nun aber entscheiden muss, möchte ich das jetzt mit WordPress umsetzen.
Erstellt werden soll eine Immobilien-Webseite, ohne viele Schnörkel, nur das wichtigste. Die Unterseiten im Menüpunkt Angebote sollen statische Seiten mit den Bezeichnungen Häuser, Wohnungen, Grundstücke usw. sein, da auf diesen lediglich eine Kurzvorstellung der Objekte, evtl. mit Bilderschau, erscheint und eine Weiterleitung auf eine PDF-Datei erfolgen soll.
Wird schon klappen.
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Alt 23.09.2012, 17:21   #12 Nach oben scrollen
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Wie mapegele schon sagte ist WordPress eine gute Wahl. WordPress punktet vor allem was Sicherheit und Bedienbarkeit angeht. Das Backend ist auch als Laie leicht zu verstehen.

Die Installation ist in 5 Minuten (und weniger) erledigt und auch das Anpassen von fertigen Themes gestaltet sich nach einer gewissen Einarbeitungszeit nicht all zu kompliziert.

Joomla, Drupal und Co sind natürlich auch nette Content-Management Systeme die ihre Daseinsberechtigung haben. Nur sind sie in den meisten Fällen (bei privaten / mittelgroßen Websites) etwas überdimensioniert. Was aber so ziemliche alle CMS mitbringen, ist eine gute und vor allem hilfsbereite Community.

Wenn du dich jetzt also näher mit WordPress beschäftigten möchtest, schau dir die Video-Trainings von Pascal Bajorat (hier auf PSD-Tutorials) an, investiere in ein schlaues Buch (und) oder kaufe dir eine DVD von Video2Brain.

Wenn du mehr machen möchtest außer das verändern von fertigen Themes, wirst du auf kurz oder lang eh nicht drumherum kommen HTML, CSS und vor allem PHP zu lernen. Also vielleicht die ein oder anderen Euronen in gute Fachliteratur investieren. Zum Thema "eigene WP Themes erstellen" habe ich hier auch nochmal zwei nützliche Links für dich:

- DokuPress – das WordPress Benutzerhandbuch
- Lernen² » WordPress Handbuch

Grüße Patrick
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Alt 23.09.2012, 17:50   #13 Nach oben scrollen
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Hallo patrick,

ich freue mich, das ich hier von dir und den anderen so viel Unterstützung erhalte. Das macht mich zuversichtlich, dass ich das, was ich mir vorgenommen habe, auch schaffe.
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Alt 26.09.2012, 08:48   #14 Nach oben scrollen
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Haha! Als ich die Überschrift las, wusste ich sofort welche Antworten ich in dem Faden lesen werde. Einfach nur herrlich, wie die Nutzung von Artisteer in allen Ecken des Netzes geächtet wird. Immer wieder die gleichen Argumente...
Wobei ich mir oft nicht sicher bin, ob die Leute überhaupt wissen was eine Webseite ist.
Ein Blick ins Profil hilf auch oft weiter. Wenn einer der selbsternannten Webdesigner/innen es wagt, seine Homepage zu linken. Was man dort oft zu sehen bekommt ist alles Andere, nur kein Design. Naja, egal...

Ich habe zu Anfangszeiten des Internet meine erst HP noch mit HTML gebastelt. War einfach und schnell gemacht. Irgendwann sind die Möglichkeiten immer mehr geworden. Und ich begann digital zu fotografieren... Die nötigen Änderungen wurden immer öfter nötig. Da half auch der Einsatz von selbst geschrieben Skripten nicht viel.
Da kam mir irgendwann Netobjekt Fusion ganz recht. Das war eine echte Erholung. Man konnte sich um das Aussehen und die Inhalte kümmern, der Rest (incl. Upload) erledigte das Programm. Niemand meckerte über aufgeblasenen Code oder so, obwohl der auch Baukasteneigenschaften hatte.
Ich verwendete das Programm ziemlich lange bis zur Version 10 oder so.

Als dann die Zeit der CMS begann, machte ich einen Versuch mit Wordpress und war begeistert. Ich holte mir kostenlose Templates, die ich mir anpasste. Da der Mensch nie zufrieden sein kann, probierte ich auch Joomla aus. Und wechselte sofort, denn die Möglichkeit, im Frontend die Beiträge zu erstellen und zu bearbeiten war genau das was ich wollte. Also wieder freie Templates angepasst. Bis ich dann eines installierte, das im CSS etwas anders aussah und sich absolute weigerte Änderungen am allen Stellen so zu übernehmen wie ich es mir vorstellte. Ich googelte mit ein paar Codeschnipseln und landete bei Artisteer.

Ich probierte die Testversion und war sehr angetan von seinen Möglichkeiten. Also kaufte ich die Vollversion und war froh damit. Bis ich dann Fragen im Joomlaforum stellte, bei der es eigentlich nur um ein Plugin ging und seine Einstellungen. Da ging dann die Post ab... Artisteer hin und her ging es da. Ich fühlte mich unter all den tollen Webdesignern wie ein Aussätziger.
Damit muss ich halt leben... Denn ich habe in meinem Alter keine Lust mehr, mich mit Programmierung zu befassen und ständig hinterher zu hinken.

Jetzt mal ein paar Argumente, auf die man regelmäßig stößt und Anmerkungen dazu.
Aufgeblähter Code der nicht einfach zu bearbeiten ist. Das ist vollkommen richtig.
Nur... wenn ich ein Design mit Artisteer mache dann bearbeite ich es auch damit weiter. Änderungen oder Anpassungen habe ich bisher nur einmal gebraucht. Die wurden einfach an die CSS angehängt.
Und aufgeblähter Code? Wie viel Unterschied macht es, ob der Quelltextanteil 2kb oder 5kb macht. Wenn jeder Browser damit klar kommt, ist das kein Problem.
Und welcher normale Besucher schaut wirklich in den Quelltext?

Dann noch, die Aussage, dass die Artisteerdesigns alle gleich ausschauen... Naja, das Programm ist ein Werkzeug wie jedes andere, in das man sich einarbeiten muss. Wenn man nur seine vordergründigen Möglichkeiten nutzt, dann sieht das Ergebnis halt genauso aus wie tausende andere Seiten auch. Da kann das Programm nichts dafür, denn die Ursache sitzt mal wieder vor dem Bildschirm.

Artisteer ist gut und funktionell. Wem das nicht reicht, der soll halt Programmierung lernen. Oder halt einen der vielen Designer beauftragen.

Dort lohnt sich aber immer zuerst ein Blick ins Profil, wenn man die Kompetenz bewerten möchte.
So wie hier auch... ;-)
__________________
http://www.unblind.de

-Schlimmer als blind sein, ist nicht sehen wollen-
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