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Alt 19.08.2012, 13:57   #16 Nach oben scrollen
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Benutzerbild von lisa2
 

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377 Bilder in 2 Wochen das ist wirklich nicht viel.

Ich bin eine gegeisterte Hobbyfotografin und ohne Kamera gehe
ich selten aus dem Haus und unter 200-300 Bildern komme ich
auch selten heim.
Als ich im Berliner Zoo war, wo es reichlich Motive gibt, hab ich
an einem Tag knapp 3000 Fotos gemacht. In der digitalen Zeit macht man
einfach mehr Bilder als zu analogen Zeit, ist ja auch einfacher und billiger als früher.
Man sieht sofort was man fotografiert hat und auch Fehlaufnahmen fallen nicht ins Gewicht, werden sie halt gelöscht und neu gemacht.
Ich mache lieber mehr Aufnahmen, aus jeglicher Perspektive,
als dass ich etwas verpasse was ich nicht mehr nachholen kann, z.B. im Urlaub.
Wenn man mit dem Fotografenblick guckt, findet man zig lohnende,
interessante Motive und schnell füllt sich die Speicherkarte.
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Alt 19.08.2012, 13:59   #17 Nach oben scrollen
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Benutzerbild von IceBear2k6
 

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ich hab freitag im zoo in etwas mehr als 3 stunden knapp 600 fotos gemacht, ein bisschen ausschuss ist dabei... es sind aber auch echt schöne bilder dabei.

ich würde das gar nicht so sehr mit analog vergleichen. der vorteil von digital ist halt das der speicherplatz so gut wie nichts kostet.

gut, viele fotografen werden meckern das es einfach nur geknipse ist. aber mal ehrlich, wieviele leute nehmen sich wirklich zeit um 1-2 stunden nur an einem punkt zu sitzen und fotos zu machen?! das ist dann (zumindest für mich) auch kein urlaub mehr...
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Die exzessive Akkumulation von Fremdwörtern suggeriert pseudo-intellektuelle Kompetenz
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Alt 19.08.2012, 14:05   #18 Nach oben scrollen
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Kann ich nicht sagen ich mache in einem Wochenende auch schon mal 600 Bilder. So habe ich die möglichkeit mir die besten Rauszusuchen aus denn kann ich dann etwas machen.
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Alt 19.08.2012, 14:11   #19 Nach oben scrollen
Gloryders
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Man kann nie genug Fotos machen. Im heutigen Zeitalter kann man schließlich alles, was nichts geworden ist wieder löschen. Da mach ich lieber mehr, als zu wenig
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Alt 19.08.2012, 14:14   #20 Nach oben scrollen
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Zitat:
Zitat von lisa2 Beitrag anzeigen
377 Bilder in 2 Wochen das ist wirklich nicht viel.

Ich bin eine gegeisterte Hobbyfotografin und ohne Kamera gehe
ich selten aus dem Haus und unter 200-300 Bildern komme ich
auch selten heim.
Als ich im Berliner Zoo war, wo es reichlich Motive gibt, hab ich
an einem Tag knapp 3000 Fotos gemacht. In der digitalen Zeit macht man
einfach mehr Bilder als zu analogen Zeit, ist ja auch einfacher und billiger als früher.
Man sieht sofort was man fotografiert hat und auch Fehlaufnahmen fallen nicht ins Gewicht, werden sie halt gelöscht und neu gemacht.
Ich mache lieber mehr Aufnahmen, aus jeglicher Perspektive,
als dass ich etwas verpasse was ich nicht mehr nachholen kann, z.B. im Urlaub.
Wenn man mit dem Fotografenblick guckt, findet man zig lohnende,
interessante Motive und schnell füllt sich die Speicherkarte.
Wenn man mit dem Fotografenblick schaut und eine Idee im Kopf hat macht man vielleicht 20...30 Aufnahmen. Einer der großen, der Fotograf Nicolas Faure, der nimmt vor der Aufnahme erst mal 30 Minuten die Stimmung auf, dann richtet er die Technik aus, weist das Model ein, dirigiert das Licht und macht eine Aufnahme (natürlich mit Plattenkamera). Das ist natürlich sehr spartanisch, aber "alles, was man hat, dass hat einen auch". Die Bilder sind doch auf der Speicherkarte nur Dateien. Ein jpg belegt 5-8 MByte ein RAW 20-28 Mbyte, dass muss neben der Bearbeitung auch archiviert werden.
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Liebe Grüße Günter
"Farbenpracht blendet das Auge." Laotse (6. Jh. v.Chr.)
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Alt 19.08.2012, 14:16   #21 Nach oben scrollen
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Wenn du für die Entwicklung deiner Bilder bezahlen müsstest dann machste einfach keine so hohe anzahl an Bilder. Sicherlich achtet man dann auch mehr auf das, was man fotografiert.

Paar mal im Jahr rauft es mich immer mal und ich schnapp mir meine alte Exa und knipse 3-4 Filme voll. Ich denke da geht man ganz anders ran, mit mehr Bewusstsein usw

Kann ich nur empfehlen, allerdings würde ich das nicht im Urlaub machen.
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Alt 19.08.2012, 14:30   #22 Nach oben scrollen
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Zitat:
Zitat von ggvideo Beitrag anzeigen
Wenn man mit dem Fotografenblick schaut und eine Idee im Kopf hat macht man vielleicht 20...30 Aufnahmen. Einer der großen, der Fotograf Nicolas Faure, der nimmt vor der Aufnahme erst mal 30 Minuten die Stimmung auf, dann richtet er die Technik aus, weist das Model ein, dirigiert das Licht und macht eine Aufnahme (natürlich mit Plattenkamera). Das ist natürlich sehr spartanisch, aber "alles, was man hat, dass hat einen auch". Die Bilder sind doch auf der Speicherkarte nur Dateien. Ein jpg belegt 5-8 MByte ein RAW 20-28 Mbyte, dass muss neben der Bearbeitung auch archiviert werden.
Hallo ggvideo,
da hast du vollkommen Recht, es kommt auch immer drauf an was man und wie man fotografieren möchte und ob man ein Profi ist..
Meine Models sind in der Natur zu finden und z.B Schmetterlinge kann
man nicht dirigieren wie man sie am liebsten und besten ablichten möchte.
Man muß zwar viel Geduld haben, aber manchmal muß es ganz schnell gehen, sonst ist er weg.
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Alt 19.08.2012, 14:41   #23 Nach oben scrollen
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Zitat:
Zitat von meolo Beitrag anzeigen
Früher war eben alles anders und besser :-)
Vor allen Dingen die Zukunft!


@ huibuh

Deine Überlegungen sind – seit jeher! – auch meine Überlegungen.
Vom allgegenwärtigen „Masse-Denken“ – einem Phänomen ähnlich der „Geiz-ist-geil-Mentalität“ – habe ich mich nie anstecken lassen; nach meiner grundsätzlichen Überzeugung kann Masse nie, nie, nie Klasse ersetzen.

Bleib so!


Lieber Gruß
Rata

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Alt 19.08.2012, 14:47   #24 Nach oben scrollen
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Zitat:
Zitat von lisa2 Beitrag anzeigen
Hallo ggvideo,
da hast du vollkommen Recht, es kommt auch immer drauf an was man und wie man fotografieren möchte und ob man ein Profi ist..
Meine Models sind in der Natur zu finden und z.B Schmetterlinge kann
man nicht dirigieren wie man sie am liebsten und besten ablichten möchte.
Man muß zwar viel Geduld haben, aber manchmal muß es ganz schnell gehen, sonst ist er weg.
Gut,Schmetterlinge sind vielleicht nicht die typischen Urlaubsmotive, es ist ja auch o.k. Aber Morgengrauen, auf- und untergehende Sonne, da kann man so fasziniert sein, das man das Fotografieren ganz vergisst. Ich kenne Leute, die machen sich am Abend Skizzen von den Bildern die sie am nächsten Tag gern machen würden. Etwas anderes sind die USA-Städtereisen, wenn man an 30 Tagen 50 Städte besucht und die Zeit nur zum knipsen reicht, ist aber kein richtiger Urlaub. Es kann ja auch jeder machen wie er es gern hätte, aber nur weil manches so billig ist, gnadenlos drauf zu zu knipsen, bringt in der Qualität nichts und lernen tut man gleich erst recht nichts. Also sorry, TE hat alle gefragt!
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Liebe Grüße Günter
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Alt 19.08.2012, 15:21   #25 Nach oben scrollen
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Zitat:
Zitat von huibuh Beitrag anzeigen
Verführt mich die Digitalkamera zu gedankenloserem Fotografieren?
Das liegt einzig und allein an DIR.
Je mehr Motive man im Urlaub hat desto mehr Fotos kommen raus.

Ich lösche hinterher gut 40-50% der Fotos.
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Alt 19.08.2012, 16:24   #26 Nach oben scrollen
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Eigentlich leben wir fotografisch gesehen in einer tollen Zeit: Du kannst das Beste aus 2 Welten für dich nutzen:

1. Du kannst die Sorgfalt, Akribie und das Wissen über die fotografischen Zusammenhänge aus der analogen Zeit einsetzen, um eine gelungene Aufnahme zu visualisieren, komponieren und durch bewussten Druck auf den Auslöser einzufangen und hast

2. die Möglichkeiten, das Ganze (zunächst) ohne finanzielle Opfer zu sichten, in (fast) grenzenlosen Möglichkeiten zu bearbeiten und am digitalen Leuchttisch in beliebigen Vergrößerungen zu vergleichen und optimal darzustellen.

Deine Strategie, viele oder wenige Bilder zu machen, zu schauen, was für dich richtig ist, bestimmst nur du allein. Deshalb gibt es hier auch die extremen Unterschiede in den Angaben mit der Anzahl der aufgenommenen Bilder bei den vielen Antworten.

Vielleicht erklären sich ein paar der Unterschiede schon durch die Auswahl des Motivs:

Wenn du mit deiner Technik sicher bist, reicht letztendlich ein Druck auf den Auslöser, um z.B. ein schönes Landschaftsfoto zu machen. Bei Personenaufnahmen empfiehlt sich immer eine Reihe von Bildern, allein wg. der immer wieder mal geschlossenen Augenlider. Bei bewegten Objekten rattert der Bilderserienmodus, bis das Objekt aus dem Sichtbereich entschwunden ist. Allein dadurch entstehen schon ganz unterschiedliche Anzahlen von Bildern.

Auch mich diszipliniert eine weitere Tatsache: Das Sichern und Sichten von 300 Bildern empfinde ich als überproportional anstrengender, als wenn ich lediglich mit 50 Bildern (was allerdings fast nicht vorkommt) hantieren muss. Das ist auch (Lebens-)Zeit, die investiert werden muss. Auch wenn es (bei mir) ein Hobby ist, aber ein Riesensack von Fotodateien ist schon eine echte Herausforderung!
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Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche (F. W. Bernstein)
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Alt 19.08.2012, 16:31   #27 Nach oben scrollen
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Ich persönlich glaube ja, dass es auch einen Unterschied macht welche Art von digitaler Kamera man benutzt. Je professioneller die Kamera sich anfühlt, desto bewusster geht man damit um.

Eine kleine DigiCam verleitet viel eher dazu schnell drauf los zu knipsen als eine Spiegelreflex... Und eine EOS 50D Mark III vermittelt ein viel stärkeres Gefühl von Professionalität als eine EOS 550D und wird daher automatisch bewusster eingesetzt.

Das ist jetzt aber nur meine Meinung und muss nicht zwingend auf jeden zutreffen.
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- "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein
- Call of Duden - Modern Rechtschreibung: Let's play

Geändert von ACWebmaster (19.08.2012 um 16:34 Uhr).
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Alt 19.08.2012, 16:31   #28 Nach oben scrollen
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Also ich schaffe bei einer interessanten Location schonmal 600 Fotos am Tag... Alles RAW, manches auch ähnlich. Man hat halt die Möglichkeit, mehrere Perspektiven zu fotografieren.

Bei Digital seh ich das halt so, dass ich lieber ein paar Bilder zuviel habe und danach von mir aus auch wieder lösche, als ein einmaliges Motiv aus irgendwelchen Gründen versaut.

Meine Ausbeute an guten Fotos ist trotzdem sehr hoch dabei

LG,
Stefan
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Alt 19.08.2012, 16:40   #29 Nach oben scrollen
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Es gibt Menschen, die denken, wenn sie im Keller die Gänge fotografieren, dann lassen sich durch Ändern der Belichtung und des Kontrastes Geistererscheinungen nachweisen. Manche fotografieren auch das Rauschen am Fernseher nach Sendeschluss, weil auch da Konturen von Seelen erkennbar sind. Davon verstehe ich leider nichts aber ich halte es mit einem großen Deutschen aus Frankfurt:

Am schwersten fällt es uns, das zu sehen, was wir vor Augen haben. (Goethe) und
Nietzsche sagt: Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten.


Es muss niemand mit Schnappschüssen knausern, aber ein wirklich gutes Bild erhält man mit größerer Wahrscheinlichkeit eher, wenn man sich Gedanken um Blende, Verschlusszeit, Brennweite, Lichtverhältnisse usw. macht. Die Zeit die man da rein steckt spart man später. Den einmaligen Glücksschnappschuss macht man dann eben einen anderes Mal.
__________________
Liebe Grüße Günter
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Alt 19.08.2012, 17:05   #30 Nach oben scrollen
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Evt liegt es am Alter. Nach 30 Jahren Analog prägte mich wahrscheinlich so sehr, dass ich auch heute nicht gedankenlos drauf los knipse. Ich suche mir das Motiv und den Ausschnitt möglichst sorgfältig aus. Die Einstellungen der Kamera auch. So kommen zwangsläufig weniger Bilder auf die Karte, aber es ist auch viel weniger Ausschuß dabei. Dazu kommen dann 5 - 30 Minuten Nachbearbeitung pro Bild dazu je nachdem. Bei Landschaften weniger bei Protraits mehr.

LG
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