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Lightroom-Import-Workflow
28.01.2010 in Adobe Lightroom von hdbg2
- Kategorie: Adobe Lightroom
- Erstellt mit Programmversion: Lightroom 2
- Dateigröße (PDF): 1.5 MB
- Bisherige Zugriffe: 5620
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Beim Import lasse ich alle Fotos ins DNG-Format konvertieren. Ich habe zwar schon gehört, das sei mit Verlusten behaftet. Ich glaube aber, für einen Hobbyfotografen spielt es keine Rolle. Wenn es tatsächlich Verluste gibt, sind sie wahrscheinlich nur mit Messungen nachzuweisen. Der Vorteil liegt in einem Format, welches sicher noch sehr lange Zeit von den verschiedenen Programmen verarbeitet werden kann (universell).
Die Ordnerstruktur lasse ich von Lightroom aufbauen. Es gibt verschiedene Vorgaben. Ich nutze die Variante, die sich nach dem Aufnahmedatum richtet (Jahr > Monat > Tag). z. B.: Ordner 2008 > Ordner 07 > Ordner 12 für Fotos, die am 12.07.2008 aufgenommen wurden. Gleichzeitig lasse ich Lightroom neue Dateinamen vergeben. Sie richten sich ebenfalls nach Aufnahmedatum und -zeit, z. B.: 20080712142433 für 12.07.2008 um 14:24 Uhr und 33 Sekunden. Leider gibt es damit ein Problem. Bei fast allen Außenaufnahmen habe ich einen GPS-Empfänger an meine Kamera angeschlossen. Dieser speichert in den Metadaten eine andere Zeit (Greenwichtime) als die Ortszeit, die an der Kamera eingestellt ist. Ich vermute nun, Lightroom kann diese zwei Zeitangaben nicht verarbeiten und schreibt die Importzeit in den Dateinamen. Das hat keine sehr große Bedeutung für mich. Viele bevorzugen es, die Ordner und Dateien mit Namen zu versehen, die etwas über die Inhalte aussagen. Das ist aber nicht nötig. In Lightroom werden die Bilder in Sammlungen geordnet, die bei mir die Namen bekommen, wie ich sonst Ordner bezeichnet würde. Für die eigentlichen Bilddateien erstelle ich kurze Beschreibungen, die eine Aussage über den Inhalt enthalten.
Im Importdialogfeld vergebe ich gleich Stichwörter, die auf alle Fotos der zu importierenden Serie zutreffen, z. B.: für Fotos einer Winterwanderung "Schnee". Für Fotograf und Autor der Beschreibung habe ich verschiedene Vorgaben gespeichert, die ich dann entsprechend auswähle.

Nun können die Fotos importiert werden.
Die importierten Fotos schaue ich sofort durch. Unscharfe Fotos, falsch belichtete, andere unnötige z. B. aus einer Belichtungsreihe eines Motivs werden gleich gelöscht und zwar auch vom Datenträger.
Ich vergebe zu diesem Zeitpunkt nur Wertungen von 0 bis 3 Sterne. 4 und 5 hebe ich mir für besondere Bilder nach Optimierung und Bearbeitung auf. Bewertungen können mit den Tasten 0 bis 5 vergeben werden.
Zu jedem Bild verfasse ich eine kurze, aussagekräftige Beschreibung.
Als Grundlage für meine Stichwortliste verwende ich U l t r a T A G + Lte v1.22. Unter http://www.coolcolours.ch/index2.html kann diese Liste heruntergeladen werden. Die Nutzung der Lite-Version ist kostenlos. Diese habe ich nach meinen Erfordernissen erweitert. Zuerst klickte ich das jeweilige Stichwort in der Liste an, welches ich den ausgewählten Fotos zuordnen will. Es erfordert aber viel Zeit, sich durch die doch sehr langen Verzeichnisstrukturen zu arbeiten. Seit einiger Zeit schreibe ich die Stichwörter bloß in das Feld für die Stichwörter. Existiert es schon in der Liste, wird das Foto dem Stichwort an der entsprechenden Stelle in der Struktur zugeführt. Existiert es noch nicht, erscheint es dann in der obersten Ebene der Verzeichnisstruktur der Stichwörter. Per drag and drop kann es an die gewünschte Stelle in der Verzeichnisstruktur verschoben werden. Diese Methode spart insgesamt viel Zeit gegenüber dem direkten Suchen der Stichwörter in der langen Verzeichnisstruktur.

Alle meine Fotos werden noch einer Sammlung zugeordnet. Diese vergleiche ich immer mit einer Ordnerstruktur, die ich im Explorer ohne Lightroom anlegen würde. In die Sammlung verschiebe ich immer virtuelle Kopien. Dadurch bleiben die Fotos mit den ersten Einstellung der Kamera immer im Ordner in der Bibliothek erhalten. Muss die gewünschte Sammlung neu angelegt werden, ist das besonders einfach. Im Dialogfeld "Sammlung erstellen" aktiviere ich einfach "Neue virtuelle Kopie erstellen.".
Sammlungen lege ich nach folgendem Muster an (Beispiel):
Sammlungssatz Reisen > Sammlungssatz Amerika > Sammlungssatz Kanada 2009 > Sammlung 01Skoki, 02Maligne Lake, 03Tonquin Valley, 04Egypt Lake, 05Cory Pass, 06Kananaskis Pässe usw. Die Zahlen vor den Sammlungen bewirken, dass die Reihenfolge erhalten bleibt. Bei einer Reise finde ich das sehr sinnvoll. Sonst werden die Sammlungen automatisch nach dem Alphabet sortiert.

3.5 Weitere Metadaten eintragen
Im Bereich der Metadaten können noch weitere Eintragungen vorgenommen werden. Ich erstelle immer einen Copyright-Hinweis sowie die Angaben über den Ort, an dem das Foto entstanden ist.

Bilder, die ich nun beispielsweise zum Ausdruck für ein Album in Erwägung ziehe, markiere ich (Taste P) und selektiere dann weiter (meistens in der Ansicht Vergleichen) durch Aufheben der Markierung. Die optimierten Fotos exportiere ich zum Weiterbearbeiten in Photoshop.
Bei jedem Start von Lightroom sichere ich den Katalog. Das wird in den Voreinstellungen festgelegt. Bei mir erschien schon einige Male die Meldung "Katalog ist beschädigt und muss repariert werde." Das Reparieren hat immer funktioniert. Sollte das mal nicht klappen, kann man auf den gesicherten Katalog zurückgreifen. Natürlich ist auch eine generelle Datensicherung sinnvoll.
Ich hoffe, mein Tutorial erleichtert den Einstieg in eine effektive Arbeitsweise mit Lightroom. Wer schon mit Lightroom arbeitet, findet sicher auch noch Tipps.
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flieger007
11.11.2011 - 19:43
Vielen Dank für diesen Beitrag!!!
Schnuckemaus
20.07.2011 - 04:51
danke schön , werde es ausprobieren
sonina
11.07.2011 - 07:25
Die Vorgehensweise erscheint mir sinnvoll und nachvollziehbar. Mir als Anfänger fehlt die genaue Beschreibung wie einzelne Schritte gemacht werden.
JoachimGieles
19.06.2011 - 11:43
Bin Anfänger und habe nur einen Teil der Ausführungen verstanden, denke aber dass das Tutorial verständlich ist und sich im wesentlichen erst durch Üben richtig erschließt.
cosy15
06.04.2011 - 05:15
gut verständlich, aber ein wenig kurz
Strathi81
07.03.2011 - 12:06
Dankeschön... Sehr gut geschrieben...
grafik_avd
28.01.2011 - 09:39
Sehr knapp! trotzdem Danke
sause4you
14.01.2011 - 21:02
Endlich einmal sachliche Hinweise für Lightroom. Einfach super..............
ahnungsloser
26.09.2010 - 18:28
Für den Einsteiger (wie ich es einer bin) sehr hilfreich.
williamo
27.08.2010 - 20:08
Als erste Info zum kennenlernen OK
superlissa04
16.04.2010 - 06:54
Ist ok, hilfreich! Jetzt klappt es besser mit LR...;-)
pinsel2010
15.03.2010 - 03:13
Ich finde es gut, leicht verständlich, arbeite noch nicht lange mit LR und mir hat es geholfen!
dieweiseMaus
21.02.2010 - 22:38
Das war schon sehr knapp.
Hortoburo
19.02.2010 - 11:22
der richtige Einstieg für mich. Danke
KSFoto
10.02.2010 - 11:29
Ich schließe mich meinen Vorrednern an, für erfahrene mit LR ist diese Anleitung nichts neues. Für ein Einsteiger ehr zu gebrauchen.
Keki63
06.02.2010 - 14:06
Ich hatte auch etwas mehr erwartet, das ist ja totaler Urschleim.
Trotzdem natürlich danke für deine Mühe.
Vielleicht noch ein Tip von mir:
Die Copyright-Daten kann man als Metadaten-Vorgabe abspeichern und muß sie nicht jedes Mal eingeben.
Ich arbeite auch mit dem DNG-Import und finde das allemal sinnvoller als die proprietären Kamera-Formate, die es in 5 Jahren nicht mehr gibt.
Awbraun
03.02.2010 - 18:15
Etwas sehr knapp und ich finde es besser auch die Ordner nach dem Datumscode noch mit einem sprechenden Namen zu ergänzen. Also z.b. 20100203_Schneewanderung.
Der Vorteil bei Sammlungen virtuelle Kopien zu verwenden erschließt sich mir irgendwie nicht. Wenn ich denke ein Bild könnte verbessert werden, dann mach ich das am Orginal (ist ja eh non-destruktiv), auf das Kamera-Orginal kann man ja immer zurücksetzen.
design11
30.01.2010 - 10:42
Schade, dass aus dem Titel nicht hervorgeht, dass es nicht für Profis geeignet ist....für uns dürfte DNG keine Rolle spielen. Wenigstens bitet das TUT einige nette Tips am Rande.
WeeGee77
29.01.2010 - 14:30
Etwas knapp aber OK.
Der Nachteil an den Sammlungen statt gleich auf Ordnerebene zu ordnen und direkt die Originale zu bearbeiten (natürlich nondestruktiv): Man ist extrem an Lightroom gefesselt, wahrscheinlich auch in 30 Jahren noch. Wenn man nur auf Ordnerebene alle Namen, Tags und Bearbeitungen macht, kann man diese in die Metadaten der Bilder speichern, und somit zumindest einen Teil davon auch in anderen Programmen nutzen, die in 30 Jahren aktuell sind.
deichking
29.01.2010 - 13:11
ich hatte mir ein wenig mehr versprochen...vielleicht für Anfänger nicht verkehrt