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Anleitung (Bilder + Extras werden nur für Mitglieder eingeblendet)


Die Planetentextur festlegen

Wir laden uns zunächst aus der Arbeitsdatei die beiden Texturen "MU138358.jpg" und "MPSI753.jpg".

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Wie bei den Pinselspitzen unterliegen wir bei den Texturen auch einer Beschränkung von PSE. Wir können keine Muster definieren, die größer als 2500 px sind. Deshalb bringen wir beide Texturen über Bild>Skalieren>Bildgröße ...

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... auf eine maximale Abmessung von 2500 px in der Breite.

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Wie hier zu sehen, sind beide Texturen vorbereitet, um als Muster definiert zu werden.

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Wir gehen auf Bearbeiten>Muster festlegen ...

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... und geben der Textur einen Namen oder belassen es beim Dateinamen.

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Wenn wir beide Texturen definiert haben, sind wir mit den Vorbereitungen auch schon fertig und steigen nun direkt in unsere Planetenerstellung ein.


 

Der Planet

Wir schließen die beiden Texturbilder und legen uns eine neue, leere Datei mit der Größe 1500 x 1500 px an. Der Hintergrund sollte transparent sein.

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Wir wählen uns die Auswahl-Ellipse aus und ziehen vom Zentrum unserer Ebene nach außen einen Kreis auf, sodass die Größe des Kreises bei ca 80% der Fläche liegt.

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Diesen Kreis füllen wir mit unserer Textur. Dazu wählen wir das Füllwerkzeug aus.

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In den Fülloptionen klicken wir auf Muster ...

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... und wählen die Textur "MU138358" aus:

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Wir füllen unseren Kreis mit dieser Textur.

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Toll, ein Kreis mit Textur. Doch wie wird daraus ein dreidimensionaler Körper in einem 2D-Programm? Dafür hat PSE10 den Verzerrungsfilter Wölben eingebaut. Ihr findet ihn unter Filter>Verzerrungsfilter>Wölben.

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Wir wenden den Filter einmal mit 100% an und ein weiteres Mal mit der Einstellung 50%.

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So sieht es schon besser aus. Doch uns fehlt ein wenig Struktur und Oberfläche. Deshalb benennen wir die Ebene um in "Planet". Danach duplizieren wir die Ebene noch 3 Mal. Diese neuen Ebenen werden "Oberfläche", "Atmosphäre" und "Schatten" heißen.

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Die Ebenen "Atmosphäre" und "Schatten" blenden wir zunächst aus. Und wir brauchen noch eine Hilfsebene, die wir mit Schwarz füllen. Vergesst nicht, den Haken bei Muster im Füllwerkzeug zu entfernen.

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Wir schieben die Hilfsebene unter unsere Planetenebene und wählen die "Oberfläche"-Ebene an.

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Auf dieser Ebene wenden wir nun zwei Filter an. Als erster Filter kommt der Stilisierungsfilter Relief zum Einsatz. Zu finden unter Filter>Stilisierungsfilter>Relief. Den Winkel stellen wir auf 135 Grad, die Höhe auf 9 Pixel und die Stärke auf 152%.

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Als Nächstes wenden wir den Hochpass mit einem Radius von 89 Pixel an. Zu finden unter Filter>Sonstige Filter>Hochpass.

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Wir wechseln nun in die Effekte-Palette und filtern nach Ebenenstilen. Dort wählen wir Schatten nach innen. Wir wenden den Schatten nach innen>Hoch mittels eines Doppelklicks an.

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Die Oberflächenebene müssen wir nun noch vereinfachen. Ihr erkennt das an dem kleinen fx-Symbol im Ebenenmanager. Also rechter Mausklick und Ebene vereinfachen. Die Ebenenfüllmethode stellen wir auf Ineinanderkopieren.

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Wie ihr im Bild oben seht, kam es durch den Hochpass-Filter zu einer ungewollten Farbveränderung. Um das auszugleichen, wandeln wir die Ebene in eine Schwarz-Weiß-Ebene um. Dazu gehen wir auf Überarbeiten>In Scharzweiß konvertieren und wählen dort die Einstellung Porträts aus. Nach dem Bestätigen mit OK ist unsere Farbveränderung Geschichte.

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Damit wäre unser Planet fertig. Jetzt fehlt uns aber auch noch die Atmosphäre.


 

Atmosphäre

Wir blenden die beiden Ebenen "Atmosphäre" und "Schatten" wieder ein und färben beide Ebenen über Farbton/Sättigung schwarz ein. Dazu geht ihr einfach auf Überarbeiten>Farbe anpassen>Farbton/Sättigung und stellt den Regler der Helligkeit auf -100.

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Die gleichen Einstellungen wenden wir dann auch auf der "Schattenebene" an und blenden diese danach wieder aus.

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Wir wählen die "Atmosphäre"-Ebene aus und wenden auf ihr die Ebenenstile Schein nach außen und Schein nach innen an. Dazu öffnen wir die Stileinstellungen über Ebene>Ebenenstil>Stileinstellungen.

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Je nach Textur stellt sich nun die Frage, ob wir es mit einem Wasser- oder einem Wüstenplaneten zu tun haben. Aufgrund der hier verwendeten Textur tendiere ich eher zu einem Wüstenplaneten. Wir stellen also den Farbwert beim Schein nach Innen und Außen auf den Wert #C19510, die Größe beim Schein nach Innen auf 250 Pixel und die Deckkraft auf 81%. Beim Schein nach außen die Größe auf 40 Pixel und die Deckkraft auf 75%.

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Wir bestätigen mit OK und stellen die Ebenenfüllmethode auf Negativ multiplizieren. Danach vereinfachen wir die Ebene wieder über einen rechten Mausklick.

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So, unser Planet hat nun eine Atmosphäre, doch im Moment wird er direkt von vorn beleuchtet. Das werden wir mit dem Schatten ändern.


Der Schatten

Wir blenden unsere Schattenebene wieder ein und wenden auf ihr den Gaußschen Weichzeichner mit einem Radius von 53 Pixel an.

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Meine Beleuchtung soll von oben links kommen, also verschiebe ich den Schatten mit dem Verschieben-Werkzeug nach rechts unten.

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Wenn wir die Hilfsebene ausblenden, werden wir sehen, dass der Schatten nun über den Planeten ragt. Was suboptimal wäre, wenn wir den Planeten in eine Space-Art-Szene einfügen würden. Denn der Schatten würde die Sterne hinter dem Planeten überdecken.

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Dieses Problem lösen wir, indem wir die "Planetenebene" anwählen, die Strg-Taste gedrückt halten und einmal in die Ebenenminiaturansicht klicken.

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Es wird dadurch eine Auswahl erstellt, die wir dann als Maske auf der "Schattenebene" verwenden können.

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Mit dieser Auswahl wählen wir jetzt die "Schattenebene" an und erstellen eine neue Ebenenmaske.

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Jetzt ist der Schatten sauber an der Kante des Planeten abgeschnitten worden. Wir vereinfachen die Schattenebene über einen rechten Mausklick und blenden die Hilfsebene wieder ein.

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Den Leuchtstreifen auf der dunklen Seite des Planeten bearbeiten wir, indem wir auf der "Atmosphärenebene" eine Maske anlegen und mit einem weichen Pinsel und der Vordergrundfarbe Schwarz den Schein wieder soweit weglöschen, bis nur noch ein kleiner leuchtender Streifen zu sehen ist.

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Sollte es dazu kommen, dass ihr nun einen kleinen hellen Rand bekommt, liegt das am Schatten. Wechselt also auf die "Schattenebene" und verschiebt sie mit den Pfeiltasten einfach ein Pixel nach rechts und ein Pixel nach unten. Danach ist der Streifen verschwunden. Wenn ihr mit der Atmosphäre zufrieden seid, dann vereinfacht ihr diese Ebene wieder über einen rechten Mauslick.

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Blenden wir die Hilfsebene noch einmal aus, um unsere Arbeit zu überprüfen:

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Wunderbar - unser Planet ist fertig.

 
Speichern wir ihn also als PSD-Datei ab, um auch zukünftig noch Veränderungen vornehmen zu können. Und wir werden den Planeten auch als PNG-Datei abspeichern, hier dann in den PNG-Optionen Interlaced wählen, damit wir den Planeten mit transparentem Hintergrund abspeichern.

In den Arbeitsdateien findet ihr auch einen Sternenhimmel, den ich in einem anderen Tutorial noch genauer erklären werde. So sieht unser Planet dann in dieser Space-Art-Szene aus.

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Wer möchte, kann auch mal mit der Deckkraft der Schattenebene spielen. Mit 98% z. B. bekommt ihr noch mehr Details auf der Rückseite eures Planeten.

Damit wären wir am Ende unseres Tutorials.

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Ich hoffe, euch hat das Tutorial gefallen und ihr hattet Spaß beim Nacharbeiten.

Grüße aus der Schattenwelt
MURDOC the PSYCHO

von Exploding Art
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