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Voreinstellungen in Adobe Photoshop Elements
19.02.2012 in Grundlagen von Stefan
- Kategorie: Grundlagen
- Erstellt mit Programmversion: Photoshop Elements 10
- Kompatibel ab Programmversion: Photoshop Elements 8
- Dateigröße (PDF): 1.5 MB
- Bisherige Zugriffe: 632
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Allgemein
Der Reiter Allgemein bietet verschiedene Einstellmöglichkeiten:
• Farbauswahl
Hier habe ich die Möglichkeit, sobald ich einen Farbdialog erhalte, nicht die von Adobe zu sehen, sondern die von Windows. Jedoch empfehle ich, diese Option auf Adobe beizubehalten, da ich hier viel mehr Möglichkeiten habe, wie z. B. für jede Farbe einen Web-Farbcode zu kopieren.
• Schritt zurück/vorwärts
Diese Option bietet noch nicht einmal der große Bruder Photoshop CS: Ich kann hier einstellen, welches Tastaturkürzel ich drücken kann, um einen Schritt rückgängig zu machen.
• Zwischenablage exportieren
Diese Funktion ist sehr wichtig, sollte man, wie im Normalfall, nicht nur mit Photoshop Elements arbeiten, sondern auch die Inhalte aus Photoshop Elements in andere Programme wie Dreamweaver, Fireworks oder auch weitere, die nicht unbedingt von Adobe sind, exportieren, ohne zwischenzuspeichern. Also einfach über Strg+C und Strg+V. Ist diese Funktion deaktiviert, so behält Photoshop Elements alle kopierten Inhalte intern.
• QuickInfos anzeigen
Damit immer ein Infotext bei allen Symbolen eingeblendet wird, muss ich dieses Häkchen aktiviert haben.
• Vorgang mit Signalton abschließen
Wenn ich z. B. einen Filter ausführe, der sehr lange rechnet, kann ich im Vordergrund mit einem anderen Programm arbeiten und bekomme dann einen Piepton, sobald der Filter fertig ist. Jedoch kann das auch nerven, wenn ich ständig Filter nehme, die sehr schnell fertig sind.
• Verschieben-Werkzeug nach Textbestätigung auswählen
Diese Option finde ich sehr praktisch - sie sollte aktiviert werden. So schreibe ich einen Text und nach der Bestätigung habe ich gleich das Verschieben-Werkzeug aktiviert und kann den Text nach meinem Befinden umplatzieren.
• Schwebende Dokumente im Editormodus zulassen
Ich selbst mag es nicht, wenn die Fenster wie wild umherfliegen. Darum empfehle ich, diese Option zu deaktivieren, außer man arbeitet mit zwei Monitoren.
• Umschalttaste für anderes Werkzeug
Wenn ich z. B. den Pinsel aktivieren möchte, drücke ich die B-Taste und die darunterliegenden Werkzeuge kann ich durch nochmaliges Drücken der B-Taste aktivieren. Möchte ich das nur mit gleichzeitig gedrückter Umschalttaste, muss ich diese Option aktivieren.
• Zoom ändert Fenstergröße
Wenn ich die Option Schwebende Dokumente im Editormodus zulassen aktiviert habe, wird das Fenster automatisch vergrößert, wenn ich in das Bild hineinzoome. Ansonsten ist diese Funktion uninteressant.
• Mit Bildlaufrad zoomen
Diese Option finde ich sehr praktisch, denn sonst müsste ich immer die Alt-Taste gedrückt halten, um zu zoomen.
Dateien speichern
Unter Dateien speichern finden sich folgende Optionen:
• Bei erster Speicherung
Hier kann ich definieren, wie Photoshop Elements reagiert, wenn ich ein Bild speichern möchte.
• Bildübersichten speichern
Damit im Dateimanager ein Vorschaubild von Photoshop-Elements-Dateien angezeigt wird, muss diese Option aktiviert sein. Jedoch macht dies auch die Datei ein klein wenig größer. Wenn man mal schnell eine PSE-Datei sucht, guckt man sich die Bilder am besten entweder in der Bridge oder im Photoshop-Elements-Öffnen-Dialog an, denn da bekommt man direkt eine Vorschau. Damit dies auch so schnell und flüssig läuft, speichert PSE diese Vorschau automatisch mit der Datei ab. Also diese Option auch lieber aktiviert lassen.
Hier kann ich einstellen, ob die Dateiendung groß oder klein gespeichert werden soll. Ich selbst bevorzuge die Kleinschreibung.
• Bei unterstützten Raw-Dateien Präferenz für Adobe Camera Raw
Beim Öffnen von Raw-Dateien, die von Camera Raw unterstützt werden, öffnet PSE automatisch Camera Raw. Sollte das lästig und ungewollt sein, einfach den Haken aus dieser Box nehmen.
• EXIF-Kameradatenprofile ignorieren
Wenn ich diese Option aktiviere, werden kameraspezifische Farbrauminformationen ignoriert.
• Kompatibilität von PSD-Dateien maximieren
Man kennt den Satz "Diese Datei wurde mit einer neueren Version dieser Software erstellt und kann deswegen nicht geöffnet werden" zur Genüge. Das hat PSE eigentlich nie. Denn selbst mit Elements 10 erstellte Dateien lassen sich überwiegend noch beispielsweise in Photoshop Elements 5 öffnen. Dabei gehen zwar Informationen wie Filter verloren, man kann sie jedoch öffnen.
Dies kommt dadurch, dass Elements bei jedem Speichern die Kompatibilität maximieren will. Immer diese Meldung, die man schon automatisch wegklickt, wenn man eine .psd speichert. Um diese Meldung zu vermeiden, einfach auf Immer stellen. Die Einstellmöglichkeit Nie würde ich nicht einstellen, denn man weiß nie, an welchem PC oder Mac man einmal arbeiten muss und welche Version von Photoshop Elements dort installiert ist.
Leistung
Hier lassen sich folgende Optionen einstellen:
• Speicherbelegung
Dieser Balken sieht auf den ersten Blick aus, als gäbe er nur Informationen über die Speichernutzung von Photoshop Elements, aber in Wirklichkeit ist dies kein einfacher Balken, sondern ein Schieberegler, mit dem man selbst einstellen kann, wie viel RAM Photoshop Elements zur Verfügung stehen soll. Sollte Photoshop Elements nicht das einzige Programm sein, das während des Arbeitsvorganges läuft, sind 3/4 Verwendung vollkommen ausreichend, sonst kann man Photoshop Elements mehr zur Verfügung stellen.
Willkommen beim Höhepunkt dieses Tutorials. Die allerwichtigste Einstellungsmöglichkeit, die Photoshop Elements zu bieten hat: Die Anzahl an Protokollobjekten. Standardmäßig viel zu niedrig auf 50 Schritte eingestellt. Die Protokollobjekte sind die Schritte, die im Protokoll enthalten bleiben, zu denen man zurückgehen bzw. die man rückgängig machen kann.
Hat man zum Beispiel einen ganz tollen Effekt auf einem Bild hinbekommen und malt jetzt mit dem Pinsel auf dem Bild herum, so verschwindet nach 51 Pinselstrichen dann die Möglichkeit, zum unbemalten, bearbeiteten Bild zurückzukehren, denn es werden nur 50 Schritte zum Rückgängigmachen gespeichert. Man kann zwar mit dem Thumbnail ganz oben im Protokollfenster zum Ausgangszustand des Bildes zurückkehren, verliert somit aber seine gesamte Bearbeitung vor dem Pinseln. Deswegen sollte man diesen Wert auf einen Wert zwischen 100 und 250 legen, je nachdem, wie groß der verfügbare RAM-Speicher bzw. der verfügbare Platz auf den Arbeitsvolumes ist.
• Arbeitsvolumes
Hier kann man einstellen, dass Photoshop Elements für den Fall, dass der RAM-Speicher komplett genutzt sein sollte, erlaubt wird, sich nicht nur auf der Festplatte, wo es installiert ist, auszubreiten, sondern auch noch auf anderen Volumen, z.B. einer externen Festplatte. Dies hat den Vorteil, dass trotz eines etwas kleineren RAMs z. B. die Protokollobjekte auf einen Wert wie 250 gesetzt werden können.
Anzeige & Cursor:
In diesem Reiter geht es um Folgendes:
Eine Gewohnheitssache: Die Anzeige der Werkzeuge. In der Standardanzeige wird. das Symbol eines Pinsels bzw. einer Pipette angezeigt; das Fadenkreuz ermöglicht präzises Arbeiten, jedoch keine Vorschau über den Pinsel, den man benutzt; dann die Standardvariante, die "Normale Pinselspitze", welche ganz normal den gerade aktiven Pinsel anzeigt, oder die Pinselspitze in voller Größe, welche den kompletten Bereich einschließt, der vom Pinsel beeinflusst wird. D.h., bei einem weichen Pinsel wird diese Art der Anzeige größer, da mehr Pixel beeinflusst werden. Sollte man sich für eine der Pinselspitzen-Optionen entschieden haben, kann man zusätzlich dazu ein Fadenkreuz einblenden lassen.
Bei Freistellungswerkzeug habe ich die Möglichkeit, die Deckkraft einzustellen, die beim Anwenden des Freistellungswerkzeuges eingeblendet werden soll.
Transparenz:
In dieser Palette kann man einstellen, was angezeigt wird, wenn das Dokument transparente Bereiche enthält.
Standardmäßig ist dies ein hellgrau-weißes Raster. Man kann jedoch auch selbst sowohl die verwendeten Farben als auch die Größe des Rasters einstellen.
Einheiten & Lineale:
Dieser Reiter stellt sich folgendermaßen dar:
• Maßeinheiten
1. Welche in den Linealen angezeigt werden und 2. in welcher die Textgröße angegeben und eingestellt werden soll.
• Spaltenmaße
Die Spaltenmaße beschreiben die Abstände, die bei der Eingabe von Texten unter der Verwendung der Tabulator-Taste von Photoshop Elements genutzt werden.
• Auflösung für neue Dokumente
Hier kann man die standardmäßige Druck- und Bildschirmauflösung wählen. Ziemlich selbsterklärend.
Hilfslinien & Raster
Dies ist eine Palette, in der man wieder nur die Anzeige verändern kann.
In diesem Fall die Farbe der Hilfslinien, die Farbe und den Abstand des Rasters. Was soll man da noch groß erklären?
Zusatzmodule
Unter Zusatzmodule ist es möglich, einen zusätzlichen Ordner für Photoshop-Elements-Plug-Ins usw. zu bestimmen.
Da aber eh die meisten Zusatzmodule im Photoshop-Elements-Ordner selbst liegen, ist diese Funktion nicht allzu wichtig.
Text
Bei den Textoptionen ist auch nur die letzte Funktion wirklich interessant: Die Größe der Schriftvorschau, denn diese bestimmt, wie groß die Schriftvorschau im Schriftart-Auswahlfenster ist.
Noch ein Tipp zum Schluss: Möchte ich alle Voreinstellungen auf die Werkseinstellung zurücksetzen, muss ich beim Photoshop-Elements-Start Strg+Shift+Alt gedrückt halten.
Ich hoffe, euch hat dieses Tutorial gefallen und ich konnte euch helfen, mit den Voreinstellungen von Photoshop Elements klarzukommen, sie zu verstehen und damit sowohl Photoshop Elements individuell zu gestalten, als auch euren Workflow zu verbessern.
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Saare
12.04.2013 - 16:36
super Anleitung, sehr einfach umsetzbar
ulrike56
20.01.2013 - 08:33
Für Neueinsteiger absolut hilfreich und verständlich erklärt.
Nexuz
17.01.2013 - 21:24
Ich finde die ersten Reiter wurden gut erklärt, jedoch fehlen mir Empfehlungen, welche Einstellungen wann angewendet oder welche Einstellungen bevorzugt gewählt werden sollten, denn obwohl in deinem Beschreibungstext steht "welche Voreinstellungen getroffen werden sollten" und "PSE ist standardmäßig NICHT optimal eingestellt" geht aus deinem Inhalt nicht hervor, welche Einstellungen suboptimal vorkonfiguriert wurden.
Ich bin nach deinem Tutorial vorgegangen und habe lediglich die Protokollobjekte und das Arbeitsvolumen verändert, da der Rest entweder nicht erklärt oder für mich optimal voreingestellt wurde. Du erklärst viele der Einstellungsmöglichkeiten der unteren Reiter nicht - entweder mit der Begründung, sie seien selbsterklärend oder du überspringst sie einfach. Dabei fande ich die ersten Reiter sehr selbsterklärend und bin bei den letzteren eher unsicher, was diese bewirken. Es wäre hilfreich, wenn du die letzteren Reiter intensiver erklären und allgemein mehr Empfehlungen einfügen würdest.
teichma3
30.12.2012 - 04:50
Danke für das hilfreiche Tutorial. Ich denke, für jeden ein muss der von Beginn an mit Photoshop Elements vernünftig arbeiten möchte.
FrankyB
09.09.2012 - 18:15
Gut erklärt , die auswirkung muss ich erst testen,
Mavrililli
18.08.2012 - 21:13
Für mich als Neueinsteigerin sind einige interessante Informationen dabei. Auch hilft mir das Tutorium, das Programm besser kennen zu lernen.
Tami_Tam
08.08.2012 - 21:02
Mir haben ebenfalls die tollen Tipps und Tricks gefehlt.
Sonst muss ich aber sagen, ist es sehr gelungen.
izzy_hole
20.04.2012 - 17:40
Für einen kompletten Neueinsteiger ist es ein schönes Tutorial, das aufzeigt, was man wo einstellen kann.
Jedoch irgendwelche tollen Tips und Tricks, die einem das Arbeiten mit PSE wirklich erleichtern gibt es leider nicht.
Für die, die bereits seit einiger Zeit mit PSE arbeiten ist dieses Tutorial leider nicht sinnvoll.
quiriacus
11.04.2012 - 10:55
Aus diesem Tutorial sind kaum Informationen zu erhalten, da es sich in den meisten Fällen lediglich um eine Auflistung der vorhandenen Möglichkeiten handelt.
elke62
06.04.2012 - 11:57
Ich finde auch, dass alles genau erklärt wurde. Es ist so beschrieben, dass ich es auch verstehen. Du hast mir sehr weiter geholfen. Danke schön!
HoooS
02.04.2012 - 17:34
Sehr gut gemachtes Tutorial, alle Funktionen genau erklärt
HoooS
02.04.2012 - 17:34
Sehr gut gemachtes Tutorial, alle Funktionen genau erklärt