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    Luftige Szene mit Licht gestalten

    17.11.2010 in Composing und Illustrationen von Uli_Staiger

    • Kategorie: Composing und Illustrationen
    • Erstellt mit Programmversion: CS5
    • Kompatibel ab Programmversion: CS3
    • Dateigröße (PDF): 5.5 MB
    • Dateigröße (Arbeitsmaterial): 11.8 MB
    • Bisherige Zugriffe: 4560
    Uli-Staiger-Tutorial: Es gab eine Zeit, in der konnte sich niemand vorstellen, dass es einmal ein Gerät geben würde, welches nach dem Prinzip "schwerer als Luft" würde fliegen können. Bereits im 18. Jahrhundert, also vor weit über 200 Jahren, konnte man sich mit Heißluftballons in die Lüfte erheben, und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein glaubte man, das Luftschiff sei eine Alternative zum Flugzeug oder könne es sogar ersetzen. Stellen wir uns doch einfach einmal vor, es wären nie Flugzeuge oder Hubschrauber entwickelt worden und das Luftschiff wäre wirklich das Transportmittel unserer Tage; dann wären Anblicke wie dieser Fuhrunternehmer keine Seltenheit. Natürlich spielt bei diesem Bild noch ein anderer Aspekt eine Rolle:

    Es ist das Licht. Als Gegenlichtkonstruktion aufgebaut, lässt es das Motiv wie aus einer Erzählung von Jules Verne entsprungen wirken. Die moderne Bezeichnung für solche Darstellungen lautet: Steampunk!
     

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Kommentare

  • Portrait von UrbanGvD

    UrbanGvD

    30.10.2013 - 09:16

    Ein echtes Hammer Tutorial! Das liegt, muss ich ehrlich gestehn, auch ein wenig an der Thematik. Ich liebe diese Flugobjekte. Luftschiffe mit ihrem "Antiken"-Design, haben etwas, was den heutigen Flugzeugen fehlt.

    Danke dafür!

  • Alternative Portrait

    User hat PSD-Tutorials.de verlassen

    18.06.2013 - 15:02

    Sehr gut erklärtes Tutorial. Die Tipps lassen sich super auch anderswo anwenden. Eine Erklärung dazu , wie das Luftschiff entstanden ist, hätte mich auch interessiert. Danke.

  • Portrait von capulet09

    capulet09

    15.03.2013 - 17:17

    ist echt der Hammer
    danke

  • Portrait von lemonator

    lemonator

    10.12.2012 - 11:03

    heisst es nicht: "leichter als Luft"?... ;-)
    nur so ein kleiner hinweis...

    • Portrait von JoeBananas

      JoeBananas

      10.12.2012 - 13:36

      @ lemonator:
      Nein, lies nochmal genau. Der Heißluftballon funktioniert nach dem Prinzip "leichter als Luft"- aber in dem Beitrag geht es ja eben darum, was wäre, wenn Luftfahrzeuge nach dem Prinzip "schwerer als Luft" (z.B. Flugzeuge) nicht entstanden wären! =)

      Übrigens ein hübsches Tutorial, wudnerbar geschrieben und wärmstens zu empfehlen!

      • Portrait von lemonator

        lemonator

        10.12.2012 - 16:50

        sorry! absolut richtig :-) mein fehler... danke für den hinweis :-)

  • Portrait von pingpong_punkt

    pingpong_punkt

    10.12.2012 - 09:25

    klasse! schönes thema und super erklärt! mehr davon :)

  • Portrait von MaoMao

    MaoMao

    05.12.2012 - 21:14

    Vielen Dank für das geniale Tutorial.

  • Portrait von LadyLila

    LadyLila

    04.12.2012 - 12:13

    Als ich Ulis Namen gelesen hatte, musst ich mir das Tut einfach holen. :)

  • Portrait von BEcreative

    BEcreative

    15.04.2012 - 13:04

    Gefällt mir echt gut nur dass mit den Wolken hat bei mir leider nicht ganz so gut funktioniert.

  • Portrait von funnyboss

    funnyboss

    02.03.2012 - 21:35

    Ich kann die viele tollen Tips von Uli Staiger breitgefächert immer wieder verwenden, tausend Dank dafür!!!

  • Portrait von Jake23

    Jake23

    24.02.2012 - 15:22

    gute technicken erklärt die man auch für anderre bilder gbrauchen kann. danke!

  • Portrait von tatsu

    tatsu

    10.01.2012 - 09:15

    Ich muss sharma Recht geben, allerdings ist das Tutorial sehr interessant, ich wünschte es gäbe mehr so "fantastische" Ideen wie ein Luftschiff =)

  • Portrait von sharma

    sharma

    25.07.2011 - 15:05

    mich hätte sehr interessiert wie das luftschiff entstanden ist.
    eigentlich schade dass dies nicht im tut drin ist ( eig hab ichs deswegen geladen)

  • Portrait von Printi

    Printi

    06.06.2011 - 12:59

    wird direkt mal ausprobiert =)

  • Portrait von Lee

    Lee

    03.06.2011 - 16:54

    Vielen Dank für dieses tolle Tutorial! Es ist sehr gut erklärt und lässt sich dadurch problemlos Nacharbeiten. Den Tipp mit der Woklenauswahl kannte ich noch nicht: Durch das Tut hab ich eine neue Technik gelernt, die mir bestimmt noch öfters von nutzen sein wird ...genau so sollte ein Tutorial sein!

  • Portrait von Friedemann

    Friedemann

    27.05.2011 - 18:47

    gut erklärt, aber auf die verwendeten bilder wird nicht hingewiesen, was das tutorial nicht besser macht.

  • Portrait von barnet

    barnet

    24.05.2011 - 10:05

    Wie immer: das ist SPITZE!!! unvergleichlich. weltweit einmalig

  • Portrait von sash71

    sash71

    13.05.2011 - 07:27

    Vielen Dank für das klasse Tutorial.

  • Portrait von Hysteria

    Hysteria

    27.04.2011 - 10:20

    Nice! Tutorial ist super geschrieben thx!

Weitere Kommentare
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Schritt 1: Lichterebene anlegen

Die Landschaft selbst ist zwar in nahezu perfektem Licht fotografiert: Es kommt von hinten rechts, bricht durch die Wolken und betont deren bizarre Formen. Weniger schön ist der starke Dunst; wir benötigen also mehr Licht und mehr Kontrast und beginnen mit dem Vordergrund: Legen Sie eine neue Ebene an, füllen Sie sie mit Grau und verrechnen Sie sie im Modus Ineinanderkopieren.

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Schritt 2: Lichter ausarbeiten

Der Durchmesser der Pinselspitze sollte ungefähr dem Durchmesser der Sonnenflecken auf der Landschaft entsprechen. Die Kantenschärfe liegt bei 0%, die Deckkraft bei vorsichtigen 5-10%. Bearbeiten Sie die aufzuhellenden Stellen lieber in mehreren Durchgängen, damit auf keinen Fall die Pinselstriche sichtbar werden!

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Schritt 3: Hintergrund aufhellen

Es genügt, lediglich den Vordergrund des Bildes zu bearbeiten. Wenn Sie mit den aktuellen Einstellungen, also hellem Gelb und dem Modus Ineinanderkopieren, in den Hintergrund vordringen, so stellen Sie fest, dass Sie dort zwar ein helles, doch irgendwie blasses Ergebnis erzielen: Ein stärker den Kontrast steigernder Verrechnungsmodus muss her! Legen Sie speziell für die Bearbeitung des Hintergrundes eine neue Grauebene an und verrechnen Sie sie im Modus Lineares Licht. Trotz geringer Deckkraft von 1 bis 3% könnten sich die Pinselstriche abzeichnen. Sollte dies der Fall sein, so können Sie die Ebene mit dem Gaußschen Weichzeichner behandeln. Ein Wert von 20 bis 30 Pixeln dürfte genügen.

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Schritt 4: Lokalkontrast erhöhen über die Unschärfemaskierung

Betrachtet man das Histogramm der bisherigen Arbeit, so stellt man fest, das fast alle Tonwerte vertreten sind. Dass die tiefen Schatten fehlen, ist hauptsächlich der Entfernung zum Motiv geschuldet, also prinzipiell in Ordnung. Dennoch gibt es Stellen, die insgesamt zu sumpfig aussehen, und genau dort sollten wir über die Steigerung des Lokalkontrastes nachdenken. Mittlerweile ein echter Klassiker ist die Kontraststeigerung über den Unscharf-maskieren-Filter. Er wird mit den Startwerten 25 für die Stärke und 50 für den Radius angewandt.

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Schritt 5: Lokalkontrast erhöhen über die HDR-Tonung

Seit Photoshop CS5 gibt es den HDR-Tonungs-Dialog. Er hat in Wirklichkeit nichts mit echter HDR-Tonung zu tun, sondern imitiert lediglich das Aussehen von HDR-Bildern. Dennoch ist der Effekt beachtlich. Rufen Sie den Befehl über Bearbeiten>Korrekturen>HDR-Tonung auf und fahren Sie in der Bearbeitung ruhig fort, auch wenn Photoshop Sie warnt, dass das Dokument nun auf eine Ebene reduziert wird. Da jedes Bild eigene Einstellungen benötigt, lohnt es sich, vor allem mit dem Detailwert zu experimentieren. Auch Tiefen und Lichter können im HDR-Tonungsdialog korrigiert werden, was wegen der Kontrasterhöhung sinnvoll ist.

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Schritt 6: HDR-Dialog austricksen

Nach der Korrektur sollten Sie aber möglichst nicht speichern und schließen oder unbekümmert weiterarbeiten, sondern das auf eine Ebene reduzierte Dokument wieder in seine ursprünglichen Ebenen aufteilen. Wählen Sie die gesamte Arbeitsfläche aus, kopieren Sie die HDR-Ebene in die Zwischenablage, dann gehen Sie über das Bearbeiten-Menü zwei Schritte zurück und stellen so den vor-HDR-Zustand des Dokuments wieder her. Fügen Sie nun die Zwischenablage ins Bild ein, so haben Sie alle vorherigen Ebenen inklusive der HDR-Ebene im Dokument vereint. Reduzieren Sie nun die Deckkraft der HDR-Ebene gegebenenfalls, denn oft ist die Wirkung zu massiv.

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Schritt 7: Neue Ebenengruppe anlegen

Zum Abschluss der Bearbeitung der ursprünglichen Luftaufnahme legen Sie die daran beteiligten Ebenen sinnvollerweise in einer neuen Gruppe an. Leider kapiert Photoshop nicht, was Sie wollen, wenn Sie einfach alle Ebenen markieren und den Befehl Neue Gruppe aus Ebenen aus dem Ebenenbedienfeld heraus aufrufen, denn Sie müssen zuerst die Hintergrundebene durch Doppelklick in eine editierbare Ebene umwandeln.

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Schritt 8: Neue Wolke einfügen

Obwohl die Landschaft eine große Tiefenwirkung hat und fast dreidimensional wirkt, könnte ihr eine weitere Wolke im Vordergrund nicht schaden. So könnte man den Betrachter ins Bild hineinführen, den Blick sozusagen über die neue Wolke in den Luftraum gleiten lassen. Öffnen Sie also die Datei Wolke.jpg und ziehen Sie sie in die untere linke Ecke.

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Schritt 9: Wolke maskieren

Zum Maskieren eignet sich eines der - photoshopgeschichtlich betrachtet - älteren Werkteuge: Der Hintergrund-Radiergummi. Damit man aber durch dieses fossilienhafte Tool keine Pixel vernichtet, wird die Wolkenebene zunächst einmal dupliziert. Blenden Sie eine der beiden Ebenen aus. Dann wenden Sie das Werkzeug mit einer großen, sehr weichen Werkzeugspitze an. In der Anwendungsleiste können Sie sich entscheiden, ob Sie das Werkzeug im Modus kontinuierlich oder einmal einsetzen wollen. Probieren Sie im Zweifelsfall beide Optionen aus und entscheiden Sie dann, welche Sie besser finden. Wichtiger noch als diese Entscheidung ist die Toleranz. Ich habe sie auf 21% gesetzt, um einerseits das graue Umfeld der Wolken zu entfernen, andererseits die Wolkenstrukturen möglichst unangetastet zu belassen.

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Schritt 10: Maske herstellen

Klicken Sie mit gedrückter Cmd-Taste in die Ebenenminiatur des Ebenenbedienfeldes, um eine Luminanzauswahl zu erstellen. Dann blenden Sie die zuvor ausgeblendete Ebene wieder ein, aktivieren sie und erzeugen über die Maskenpalette eine neue Ebenenmaske. Die mit dem Hintergrundradiergummi behandelte Ebene hat damit ihren Dienst getan und kann gelöscht werden, schließlich befinden sich ja nun alle Pixel samt Ebenenmaske in einer einzigen Ebene.

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Schritt 11: Farbstich entfernen

Um den Farbstich der neuen Wolke in einem Farbwert festzuhalten, klicken Sie mit dem Pipettenwerkzeug in einen dieser farbstichigen Bereiche. Das Ergebnis wird als Vordergrundfarbe festgelegt. Da Wolken an sich farbneutral sind, brauchen wir also lediglich den Farbstich umzudrehen und mit der Wolke zu verrechnen. Dazu eignet sich das photoshopinterne Lab-Farbmodell sehr gut. Klicken Sie also auf die Vordergrundfarbe und ändern Sie im Farbwähler die Vorzeichen der Werte für a und b. Diese können, je nachdem wohin Sie in der Wolke geklickt haben, von den hier dargestellten Werten 0 und 4 abweichen. Steht auch einer der von Ihnen ermittelten Farbwerte auf 0, brauchen Sie das Vorzeichen nicht zu wechseln. Legen Sie eine neue Füllebene an und füllen Sie sie mit der neuen Vordergrundfarbe. Legen Sie für die Füllebene eine Schnittmaske an, um nicht das gesamte Bild, sondern nur die Wolke zu filtern, und verrechnen Sie sie im Modus Farbton. Zum Abschluss dieses Schrittes erhöhen Sie den geringen Kontrast der Wolke noch über eine Tonwertkorrektur.

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Schritt 12: Luftschiff einfügen

Das Luftschiff selbst ist nicht schwer ins Bild zu bringen. Auch das Finden einer passenden Position ist eigentlich nicht schwer, sollte aber doch nach den Regeln der Perspektive erfolgen und sinnvoll sein. Öffnen Sie die Datei Luftschiff.psd und ziehen Sie die Luftschiffebene in das Composing. Kontrast und Farbe des Luftschiffes müssen in Einklang mit der Umgebung gebracht werden. Beides lässt sich mit einer einzigen Korrekturebene in den Griff bekommen, nämlich mit der Selektiven Farbkorrektur: Hinzufügen von 12% Cyan und Abziehen von 18% Gelb (Farbe: Grau) führt unterm Strich zu einer Abkühlung sämtlicher Farben.

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Schritt 13: Takelage anbringen

Abgesehen von den Wanten, die bereits in CINEMA 4D entworfen wurden, wird der Rest der Takelage in Photoshop zugefügt. Es kommt nicht in erster Linie auf ein tatsächlich funktionierendes Modell an, sondern darauf, den Eindruck zu verstärken, dass die Urväter eines solchen Luftschiffs nautischer Herkunft sind. Einige der Taue verlaufen hinter dem Schiff, also unter der Schiffsebene, andere davor, also über der Schiffsebene. Legen Sie unterhalb der Schiffsebene eine neue, "Takelage:01" genannte Ebene an und ziehen Sie mit dem Linienzeichner einen Strich vom Bugspriet bis zum Masttop.

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Schritt 14: Takelage durchhängen lassen

Narürlich sollte die Takelage straff sitzen und nicht durchhängen. Andererseits wirkt ein absolut straffes Seil etwas unnatürlich, da es ein Eigengewicht besitzt und sich leicht durchbiegen muss. Dieses Durchbiegen lässt sich leicht mit dem Verkrümmendialog hinbiegen. Nach dem Durchbiegen lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und verbinden Sie noch weitere Schiffsextremitäten miteinander. Die Takelage lässt das Schiff optisch größer wirken, was an der raumgreifenden Linienführung liegt. Um es nun nicht wie durch das Bildformat eingesperrt wirken zu lassen, ist eine Verkleinerung um 15 bis 20% sinnvoll. Fassen Sie alle am Luftschiff beteiligten Ebenen zuvor in einem Smart-Objekt zusammen, denn dann können Sie die Skalierung für alle Ebenen durchführen.

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Schritt 15: Sonne malen

Öffnen Sie die Landschaftsgruppe und legen Sie über der HDR-Ebene eine neue Sonnenebene an. Sie wird mit Grau gefüllt und im Modus Strahlendes Licht verrechnet. Dann malen Sie hinter dem oberen linken Punkt des Leitwerks mit großer, weicher Werkzeugspitze und einer Deckkraft von 20% einen hellen Fleck in die Wolken. Stellen Sie sich dabei vor, es sei die Sonne, die durch die dünner werdenden Wolken bricht und diese Helligkeit verursacht.

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Schritt 16: Überstrahlung einmalen

Der Rest der Sonne betrifft auch das Aussehen der Luftschiffkante, da diese überstrahlt wird. Das bedeutet, dass alle weiteren an der Szene beteiligten Lichteffekte in einer oder mehreren Ebenen über dem Luftschiff angelegt werden müssen: Malen Sie mit einer 150 bis 200 Pixel großen Spitze die Überstrahlung der Kante in eine neu angelegte Ebene.

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Schritt 17: Lichtreflex anbringen

Zum Abschluss dieses Schrittes wird nun noch die Strahlenbildung der Sonne mit berücksichtigt. Brechen sich die Strahlen an einer Kante, also beispielsweise am Leitwerk des Luftschiffs, so werden die Lichtstrahlen gebeugt, was zur Bildung von einzelnen Lichtstrahlen führt. Die können Sie in Form der Datei Stern.psd ins Bild bringen. Da dieser Lichteffekt in CINEMA 4D aufgezeichnet und gerendert wurde, besitzt er einen reinschwarzen Hintergrund und kann einfach im Modus Negativ multiplizieren davon befreit werden. Skalieren Sie die Strahlenebene noch etwas kleiner und stimmen Sie die Deckkraft der verschiedenen, an der Beleuchtung beteiligten Ebenen aufeinander ab.

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Schritt 18: Captain grob maskieren

Erstellen Sie zunächst einmal eine grobe Auswahl. Dazu eignen sich verschiedene Werkzeuge; ich habe mich für das Schnellauswahltool entschieden. Klicken Sie nach dem Auswählen auf das Ebenenmaskensymbol der Maskenpalette und entfernen Sie so den blauen Hintergrund. Obwohl der Captain für seinen Schiffseinsatz wesentlich kleiner abgebildet wird, lohnt sich eine Bearbeitung des Bartes und der Brille. Der Rest der Kante kann ohne weitere Korrekturen übernommen werden.

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Schritt 19: Maske verfeinern

Falls der Bart zu durchsichtig wird, verwenden Sie an Stelle des Radius-verbessern-Werkzeugs das Verfeinerungen-löschen-Werkzeug. Es verbirgt sich im selben Flyoutmenü des Maske-verbessern-Dialogs. Löschen Sie den unbefriedigenden Bereich und versuchen Sie es erneut mit dem Radius-verbessern-Werkzeug. Dann ziehen Sie die Captain-Ebene ins Bild. Da beim Skalieren stets das Problem auftauchen kann, dass man zu klein skaliert hat, sollten Sie die Ebene in ein Smart-Objekt konvertieren.

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Schritt 20: Schärfe anpassen

Irgendwie passt der Kerl nicht recht aufs Schiff. Dies kann nur den einen Grund haben, dass die Schärfewiedergabe beider Komponenten nicht gleich ist. Öffnen Sie also den Unscharf-Maskieren-Filter und schärfen Sie den Captain etwas nach.

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Schritt 21: Wolke unter dem Schiff einfügen

Öffnen Sie die Datei Vordergrund.jpg und ziehen Sie sie in die untere rechte Ecke des Composings. Sie sollte so positioniert werden, dass der Schiffsrumpf teilweise verdeckt wird. Reduzieren Sie vorübergehend die Deckkraft der Wolkenebene auf 60%, damit Sie genau sehen, welchen Teil des Schiffes die Wolken verdecken. Das Maskieren der Wolke verläuft genau gleich wie auf der linken Bildseite, nämlich mit dem Hintergrundradiergummi.

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Schritt 22: Wolkenfarbe anpassen

Wenden wir uns der Farbbalance zu, die in Form einer Einstellungsebene mit Schnittmaske über die neue Vordergrundwolkenebene gelegt wird. Würde man nun einfach die Mitteltöne in Richtung Gelb verschieben, so wäre das Ergebnis unbefriedigend. Verändert man dagegen nur die Lichter und die Tiefen, so lässt sich die Farbe sehr gut an die Grundfärbung der übrigen Wolken anpassen.

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Schritt 23: Lichter und Schatten malen

Legen Sie über der aufzuhellenden Wolke eine neue, mit Grau gefüllte Ebene an, verpassen Sie ihr eine Schnittmaske und verrechnen Sie sie im Modus Ineinanderkopieren. Da die Wolken ein amorphes Gebilde darstellen, kann es leicht passieren, dass Sie beim Aufhellen Bildpartien übermalen, die Sie zuvor etwas abgedunkelt haben oder umgekehrt. Finden Abwedeln und Nachbelichten in einer einzigen Ebene statt, so neutralisieren sich beide Wirkungen im Falle einer Überschneidung. Arbeiten Sie mit hellem Gelb, um die Kanten der Wolken aufzuhellen und mit Schwarz, um die Schatten an den Unterseiten zu verstärken. Die Deckkraft sollte etwa 5% betragen, die Pinselspitze sehr weich sein.

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Schritt 24: Propeller entwerfen

Legen Sie also zunächst unterhalb der Luftschiffebene eine neue, "Schraube" benannte Ebene an und malen Sie mit kleinem Pinsel und 80% Kantenschärfe einen grauen Propellerflügel ins Bild. Um eine gewisse Symmetrie zu erreichen, kopieren Sie die Ebene und spiegeln sie vertikal, dann bewegen Sie die gespiegelte Kopie nach unten an die Propellernabe. Durch Reduzieren der beiden Ebenen, erneutes Kopieren und Transformieren können Sie die beiden anderen Flügel des Vierblattpropellers erzeugen.

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Schritt 25: Propeller in Drehung versetzen

Nachdem Sie die Schraube konstruiert und auf eine Ebene reduziert haben, ziehen Sie eine ovale Auswahl, die die gesamte Schraube beinhaltet. Dann öffnen Sie den Radialen Weichzeichner und lassen ihn über die ausgewählte Datei laufen. Wichtig: Verwenden Sie die Option Sehr gut, denn die beiden anderen Optionen sind zwar schneller in der Berechnung, doch ist das Ergebnis völlig unzureichend.

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Schritt 26: Rauch malen

Sichtbare Abgase würden ein weiteres Mosaiksteinchen zum Composing dazusetzen und es insgesamt noch realistischer wirken lassen. Legen Sie als neue Vordergrundfarbe ein sehr helles, fast reines Cyan an. Beim Malen sollten Sie mit einer weichen Spitze arbeiten, deren Größe Sie immer wieder variieren. Die Deckkraft sollte bei mageren ein bis zwei Prozent liegen, alles darüber macht die Pinselstriche sichtbar und entlarvt den Rauch als handgemalt.

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Schritt 27: Warme Lichtstimmung über das Bild legen

Einander widersprechende Farbkorrekturen heben sich gegenseitig auf. Deswegen können Sie nun auch getrost eine weitere, in der Ebenenpalette an oberster Stelle positionierte Farbbalance-Einstellungsebene verwenden und sowohl die Tiefen als auch die Lichter in Richtung Gelb und Rot verschieben.

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Schritt 28: Vignettierung zufügen

Um nun noch einen Fokus auf den Bildmittelpunkt zu setzen, würde dem Bild eine leichte Vignettierung guttun. Legen Sie eine neue Ebene unter der soeben angelegten Farbbalance an und füllen Sie sie mit Grau. Ändern Sie den Verrechnungsmodus in Weiches Licht und rufen Sie aus dem Filtermenü die Objektivkorrektur auf. Teilen Sie der Vignettierung einen negativen Wert zu, um sie zu verstärken.

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... das fertige Motiv:

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