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Digital-Painting-Grundlagen: Volumen & Tiefe (Wolken)
14.02.2012 in Composing und Illustrationen von newart
- Kategorie: Composing und Illustrationen
- Erstellt mit Programmversion: Photoshop CS3
- Kompatibel ab Programmversion: Photoshop Elements
- Dateigröße (PDF): 1.7 MB
- Bisherige Zugriffe: 443
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Kommentare
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Schritt 1
Erzeugt eine neue Ebene und legt dort eine dunkelblaue Fläche an. Auf einer weiteren Ebene zeichnet ihr ebenfalls mit einer dunklen Farbe die groben Strukturen der Wolkenformationen ein.
Schritt 2
Damit im Nachhinein beispielsweise die Hintergrundfarbe geändert werden kann, werden die Wolken auf einer dritten Ebene gemalt. Mit einem Airbrush-rund-weich-Pinsel in der Größe 45, Weiß, mit einer Deckkraft und einem Fluss von ungefähr 50 Prozent malt ihr die erste Farbschicht ein.Der Grafiktablett-Stift wird leicht zittrig über die Fläche geführt. Achtet hierbei auch schon auf die Fotovorlage, falls vorhanden, um Licht und Schatten zu berücksichtigen.

Schritt 3
Die Wolkenkonturen werden auch mit Weiß aufgetragen. Verwendet dazu einen kleineren Pinsel (z.B. 15 Pixel Größe), damit die Konturen ein wenig scharfkantiger dargestellt werden.
Schritt 4
Abwechselnd mit kleinen und großen Pinseln werden die Wolkenformationen Stück für Stück gefüllt. Dieser Prozess geht recht schnell und gibt die grobe Struktur der Objekte vor. Verwendet weiterhin Weiß und variiert neben der Pinselgröße auch die Deckkraft. Die im Bild sichtbaren unterschiedlichen blauen Farbtöne ergeben sich durch die transparente Farbmischung mit dem Untergrund.
Schritt 5
Hier seht ihr, wie schon weitere Wolkenformationen gefüllt sind. Variiert je nach Bedarf die Deckkraft der Farbe und die Pinselgröße. Sind Bereiche zu hell oder gefällt euch die Formgebung nicht, benutzt ihr den Radierer oder wählt mit der Pipette einen Blauton aus, um diese Stellen wieder abzudunkeln.
Schritt 6
Die Schattenbereiche werden mit einem hellgrau-blauen Farbton angelegt. Dieser Farbton dient ebenfalls zur Korrektur, um Stellen abzudunkeln, die zu hell geraten sind.
Schritt 7
Sind die Schatten zu dunkel, kann mit einem etwas helleren Farbton wieder gegengearbeitet werden.

Schritt 8
Mit zwei weiteren Farbtönen ist es möglich, den Schatten der Wolken mehr Tiefe zu verleihen. Achtet hierbei darauf, dass die Farbe vorsichtig aufgetragen wird, damit keine Flecken entstehen. Arbeitet außerdem mit geringerer Deckkraft und weniger Farbfluss. Soll das Motiv noch realistischer aussehen, können weitere Details hinzugefügt werden. Diesen Effekt erzielt ihr bei Wolken vor allem über die Konturlinien, wie man in der Detailansicht sehen kann.
Schritt 9
Im nächsten Schritt sollen die Wolken noch realistischer aussehen. Photoshop stellt dafür das richtige Werkzeug zur Verfügung: den Wischfinger. Dieses Werkzeug ist ideal, um Wolkenfetzen zu erzeugen oder die Wolkenübergänge und Schattenstrukturen zu steuern.
Schritt 10
Wählt den Wischfinger in der Werkzeugpalette aus und benutzt dafür den Pinseltyp Spritzer (50 Prozent Druckstärke) mit einer Pinselgröße von 35 px. Geht damit an die Lichtkanten der Wolken und zieht ganz leicht und etwas zittrig einige Strukturen heraus. Ist die Farbigkeit zu weit herausgeschoben, könnt ihr aus der Hintergrundfarbe heraus wieder gegensteuern – also zurückwischen.
Schritt 11
Zum Schluss könnt ihr noch weitere Details integrieren; zum Beispiel lassen sich Konturen mit einem weißen Pinsel nochmals betonen oder zusätzliche Wolkenfetzen einfügen. Der Hintergrund kann außerdem mit einem zarten Farbverlauf versehen werden. Benutzt dazu das Verlaufswerkzeug von Vorder- zu Hintergrundfarbe aus der Werkzeugpalette. Vergesst dabei nicht, vorher die Ebene des Hintergrundes anzuwählen.

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Lexy88
27.07.2012 - 14:44
Danke für das Tut. Ist prima erklärt.
newart
27.07.2012 - 18:39
Hallo Lexi,
Danke Dir für das Kompliment. Dann mal viel Spaß beim erstellen eigener Wolkenformationen.
Gruß,
Roger Hassler
doug_butabi
07.05.2012 - 10:46
Danke für die Tipps, dass hat wirklich sehr geholfen!
newart
07.05.2012 - 11:09
Hallo Doug,
vielen Dank für Dein positives Feedback und weiterhin viel Spaß mit "Digital Painting"
Roger
simsalabimba
28.02.2012 - 14:33
Hey, ich komme mit dem Tutorial nicht ganz zurecht. Bei mir wollen die Wolken einfach nicht wie Wolken aussehen. Hast du da vielleicht noch einen Tipp für eine Anfängerin? :)
newart
28.02.2012 - 14:37
Hallo Simsalabim,
natürlich habe ich noch ein paar extra Tipps:
1) Mit einem Grafiktablett arbeiten - denn nur damit kannst Du über den Andruck des Stiftes so etwas machen
2) Verwende Airbrush-Rund-Weich- Pinsel in unterschiedlichen Deckkrafteinstellungen
3) Der Wischfinger trägt zum Realismus zum Schluß bei
4) GGf. mehr Zeit investieren
5) Damit es nicht frustriert, evtl. erst mal nur einen kleinen Ausschnitt malen
Gruß aus der 2DArtist-Redaktion,
Roger Hassler
Tatanka
19.02.2012 - 10:43
Ich bin bin begeistert.
Super Tutorial. ;)
Es ist leicht umzusetzen und somit kann jeder seine Kreativität, bei einer Himmelserstellung freien Lauf lassen...
geändert von Tatanka am 19.02.2012 - 10:43