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Human - Haut: Tattoos erstellen - einfach und schmerzfrei
30.07.2006 in Fotobearbeitung von pepexx
- Kategorie: Fotobearbeitung
- Erstellt mit Programmversion: CS 2.0
- Dateigröße (PDF): 1.6 MB
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Tattoos erstellen.
Für die Profis ein Übung zum Frühstück, für die Anfänger eine kleine Herausforderung:
Die Erstellung eines Tattoos.
Für unsere Art von Tattoos braucht ihr weder ein spezielles Gerät, noch die entsprechende Tinte oder eine besonders ruhige Hand. Selbst Rechtschreibschwächen arten nicht gleich zur Katastrophe aus

Voraussetzung ist erstmal das entsprechende Bildmaterial.
1.Das zu tätowierende Körperteil
2.Die Tattoo-Motive

Die Motive finden sich nach ein wenig intensiverer Suche auch über Google (Bildsuche Stichwort: „Tribal“). Ich habe festgestellt, dass unter der Stichwortsuche „Tattoovorlage“ wieder Einiges an Seiten angezeigt wird, die diese berühmt-berüchtigte kostenintensive „Klicken-Sie-OK-Zugangkennung“ draufhaben. Finger weg von solchen Seiten, es sei denn, Ihr werft sonst auch Euer Geld aus dem Fenster.
Als Startmaterial soll hier der Arm eines Modells und zwei nette Motive dienen. Zwei weitere Motive habe ich zum Ausprobieren noch mit hochgeladen. Die Vorbereitung der Tattoos ist recht simpel: Sie sollten als Datei im GIF-Format vorliegen und damit schon einen transparenten Hintergrund aufweisen.
Exkurs: Transparenten Hintergrund in einer Vorlage erstellen.
Das geht relativ einfach, stellt aber gerade Einsteiger immer wieder vor eine kleine Hürde, an der sie dann nicht weiterkommen.
Als Bildvorlage eignet sich jedes Bild, das einen einigermaßen einfarbigen Hintergrund hat.,
Am Beispiel unseres Drachen soll dies kurz erläutert werden:
Bei der Erstellung sind zwei Werte von besonderer Bedeutung:
1.Die Toleranz
2.Das Kästchen „Benachbart“

Mit der Toleranz gebt Ihr vor, welche Abweichung der Farbton von der Farbe haben darf, die Ihr ausblenden wollt. Je höher die Toleranz eingestellt ist, umso größer auch das Farb-/Helligkeitsspektrum, das gewählt wird. Als Beispiel hier soll der weiße Hintergrund ausgeblendet werden, Durch die Toleranz von 20 werden auch ganz helle Farbnuancen in anderen Farben mit ausgeblendet.
Das Kästchen „benachbart“ gibt an, ob nur Farbfelder betroffen sein sollen, die direkt an unsere Auswahl grenzen, in die wir klicken. Da wir im gesamten Bild den weißen Hintergrund ausblenden wollen, deaktivieren wir dieses Kästchen, denn sonst müssten wir z.B. den weißen Ring im Auge gesondert anklicken (wie andere Teile im Bild auch) – so wird dies automatisch gleich mit übernommen.
Wenn wir also mit diesen Einstellungen in den weißen Hintergrund klicken, werden alle weißen/ganz hellen Felder des Bildes selektiert. Nun brauchen wir lediglich die „Entfernen“-Taste drücken und haben alle weißen Teile zu Gunsten der Transparenz gelöscht. Die Transparenz ist in Photoshop (oder auch in PhotoImpact) immer an dem weiss/grau gekacheltem Hintergrund erkennbar.
Einfach, gell? 
Das so bearbeitete Bild müssen wir nun im GIF-Format abspeichern, denn nur dieses Format unterstützt transparente Hintergründe, ohne einzelne Ebenen abzuspeichern (Datei -> speichern unter -> dort das Format „Compuserve GIF“ wählen).
So, los geht es mit der spitzen Mausnadel.
Dazu ladet ihr die Körperteil-Vorlage und ebenfalls, in einem gesonderten Bild, die Tattoo-Vorlage.
Achtet schon jetzt darauf, dass beide Bildvorlagen von den Größenverhältnissen ungefähr übereinstimmen, denn durch die nachträgliche Größenanpassung des Tattoos im eigentlichen Bearbeitungsbild, können sich schnell Artefakte bilden, die die Schärfe und das Aussehen beeinträchtigen.
Klickt jetzt in dem Tattoo-Bild mit dem Zauberstab-Werkzeug in einen der transparenten Bereiche (Achtung: Oben den Haken vorher weg, wenn bei „benachbart“ einer gesetzt ist) und ihr habt alles ausgewählt , was transparent ist. Da wir aber genau den anderen Bereich benötigen, könnt ihr einfach über den Befehl
Auswahl -> umkehren
den Rest des Bildes auswählen. Nun einfach den ausgewählten Teil über Bearbeiten -> kopieren und danach, nach Anwahl unseres Arm-Bildes, über "-> Bearbeiten -> einfügen", das Tattoo in unser Bearbeitungsbild einfügen. Photoshop hat nun automatisch eine neue Ebene angelegt, auf der nur unser zukünftiges Tattoo liegt.
Das Bild sollte jetzt so aussehen:

Um die gestrichelt dargestellten Begrenzungen angezeigt zu bekommen, solltet Ihr das Verschieben-Werkzeug aktiviert haben und auch gleichzeitig oben in der Menüzeile einen Haken bei der Transformationssteuerung gesetzt haben.

Der nächste Schritt besteht darin, das künftige Tattoo so zu drehen, dass es mit dem Verlauf des Oberarms ungefähr übereinstimmt. Der Drehmodus erscheint automatisch, wenn ihr die Maus in die Nähe einer der markierten Ecken des Tattoos bringt (vorausgesetzt, der Haken bei der Transformationssteuerung ist w.o. beschrieben, gesetzt).
Das Bild sollte jetzt ungefähr so aussehen:

Nun erfolgt die eigentliche Anpassung an die Gegebenheiten des Arms. Da der Arm eine relativ glatte Fläche besitzt, kommen wir mit dem Werkzeug „verkrümmen“ aus., Bei gewölbten Körperteilen müssten wir noch den Verflüssigen-Filter einsetzen, aber aus Jugenschutzgründen habe ich extra einen Arm gewählt. 
Die folgenden Bilder sind ein wenig größer gewählt, um das Verfahren zu verdeutlichen.
Nach Auswahl des Werkzeuges über
Bearbeiten -> transformieren -> verkrümmen
sollte sich das Bild wie folgt darstellen:

Neun Rechtecke, die wir nun dem Untergrund anpassen können.
Ausschlaggebend für die Anpassung ist natürlich die dreidimensionale Darstellung des Arms.
Und genauso wie der Armoberfläche verläuft, sollte sich am Ende auch die Oberfläche des Gitters darstellen. Quasi als 2. Haut des Oberarms.

Wenn Ihr das so ungefähr hinbekommen habt, wählt einfach irgend ein anderes Werkzeug aus der Palette aus und Photoshop fragt Euch nun, ob die Transformation angewendet werden soll.
Klar – sonst ist ja die ganze Arbeit für die Katz gewesen :-)
Das Tattoo liegt nun zwar pass- und oberflächengenau auf dem Arm, wirkt aber noch ein wenig künstlich.
Die letzte Feineinstellung bekommt ihr über die Ebeneneigenschaften geregelt.

Wählt die Ebene des Tattoos an und stellt dort die Ebeneneigenschaft von „Normal“ auf „Multiplizieren“ und setzt gleichzeitig die Deckkraft von 100 auf ca. 60% runter.
Fertig ist unser erstes Tattoo – ganz ohne Blut und Schmerzen.
Das gleiche Verfahren lässt sich auch mit dem Panther auf dem Unterarm anwenden.

Hier noch eine Bemerkung zum Verkrümmen-Werkzeug:
An den Ecken seht ihr etwas längere „Anfasser“. Die haben nur den Zweck, eine Biegung zu simulieren – also hier z.B. die Biegung des Ellenbogens, um die Illusion noch perfekter zu machen.
Spielt mal ein wenig damit, dann seht ihr, was ich meine.
Letztendlich ist auch der Panther platziert und unser Mädel kann sich mit den neuen Tattoos am Strand sehen lassen.

Pepexx Juni 2006
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Sabbl
18.02.2013 - 08:27
Sehr cooles Tutorial ;)
deadcry
13.11.2012 - 11:39
vielen dank =) das tutorial hilft mir sehr weiter =)
Haldir_of_Lorien
09.09.2012 - 13:15
wow! Mit relativ einfachen Werkzeugen solche Effekte zu erzielen ist echt geil,
Danke für deine Mühen!
FotoLoverD7000
21.06.2012 - 16:11
Super Tutorial, kann dabei noch sehr viel lernen - THX :)
MaryBlack
29.05.2012 - 11:58
Simple Geschichte. Trotzdem ein gutes Tutorial - danke.
Sisi90
05.03.2012 - 13:03
Super gut erklärt. Danke :)
isablueisabell
13.01.2012 - 16:48
danke für das tutorial. es hat mir geholfen.
onlinekiste
12.01.2012 - 23:41
ja, gutes Tutorial, kann man gebrauchen, danke!
tobo1005
18.11.2011 - 16:05
Sehr hilfreiches Tut. Danke.
bluemchen10
18.08.2011 - 13:31
Sehr detailliert beschrieben. Gutes Tut.
GamerD
24.06.2011 - 10:12
THX super ^^ kann ich echt brauch sowas
sarwi
19.06.2011 - 19:28
danke - konnte ich gerade perfekt gebrauchen!
sarwi
19.06.2011 - 19:28
danke - konnte ich gerade perfekt gebrauchen!
anpu
21.02.2011 - 15:31
Super einfach und sieht auch noch "echt" aus
wootan
10.01.2011 - 21:30
oah ick blick gar nich durch ich will auch sowas können hab es aber seit heute und kapier nix nur stuttgart 21
xBreakDownx
10.12.2010 - 12:57
herzlichen dank,gutes tut,könnte aber etwas ausführlicher sein
bonny2201
06.12.2010 - 21:46
danke sehr gut erklärt^^
Malinetto
23.11.2010 - 22:59
ich habe es mal so probiert
anstatt das tatoo auf 60% deckkraft einzustellen
eine hintergrundkopie über das tatoo legen und wenn es passt auf weiches licht einstellen so wird die hautstruktur nochmals auf das tatoo gelegt - kommt gut bei struktuierter haut wie zb. gänsehaut ;-)
vg norbert
Schattenlaeufer
15.11.2010 - 10:39
Ganz tolle Tut, hat mir bei der Arbeit echt geholfen...
Wir wollten Tattoos als Kommunikationsmittel auf Plakaten verwenden,
aber ich wusste nicht genau wie das am besten geht.
Hat mir echt geholfen ;D
Danke^
_mam_mam_
22.10.2010 - 13:11
ich hab mich schon sooo oft zu photoshop hingesetzt und mich gefragt wie das funktionieren soll... und alles hab ich ausprobiert, es aba NIE geschaft!! aba danke dir echt für das tolle tutorial, jz kenn ich mich endlich aus, und weis wie das geht!!! echt gaile sache =)