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  • Masken für Ebenen, Sets und Einstellungsebenen

    Masken für Ebenen, Sets und Einstellungsebenen

    20.04.2009 in Grundlagen von Matthias

    • Kategorie: Grundlagen
    • Erstellt mit Programmversion: CS4
    • Kompatibel ab Programmversion: CS1
    • Dateigröße (PDF): 6.2 MB
    • Bisherige Zugriffe: 9124
    In diesem Tutorial geht es um die Ebenenmasken, eines der wichtigsten Hilfsmittel für die Bildbearbeitung in Photoshop. 

    Tipp: Dieser Inhalt befindet sich auch auf der:

    Photoshop-Workshop-DVD - Basics & Tricks

     

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Kommentare

  • Portrait von Rebecca85

    Rebecca85

    10.12.2013 - 08:29

    Super! Sehr hilfreich! Dankeschön!

  • Portrait von poni

    poni

    06.06.2013 - 11:34

    super! das hilft mir sehr!

  • Portrait von KFreund

    KFreund

    07.04.2013 - 19:43

    sehr aufschlussreich, DANKE

  • Portrait von die_kleine

    die_kleine

    22.12.2012 - 15:14

    Supi, hilft mir als Anfänger gut weiter :-D

  • Portrait von MaoMao

    MaoMao

    15.12.2012 - 15:56

    Sehr schön beschrieben, Danke.

  • Portrait von Jorge15

    Jorge15

    13.11.2012 - 10:21

    Sehr gut nachvollziehbares und leicht verständliches Tutorial.
    JS

  • Portrait von mlmwinner

    mlmwinner

    10.11.2012 - 21:34

    Danke war sehr hilfreich!

  • Portrait von JFi

    JFi

    06.09.2012 - 11:41

    sehr gutes Tutorial gerade für Anfänger sehr gut geeignet danke :-)

  • Portrait von tenchu84

    tenchu84

    22.06.2012 - 15:01

    Super Tutorial! Alles gut erklärt und wirklich informativ.

  • Portrait von FotoLoverD7000

    FotoLoverD7000

    21.06.2012 - 16:22

    Super Tutorial, kann dabei noch sehr viel lernen - THX :)

  • Portrait von mxw68

    mxw68

    18.04.2012 - 19:00

    Danke war sehr hilfreich !

  • Portrait von AqvozDesign

    AqvozDesign

    07.04.2012 - 23:18

    Ein sehr gut gelungenes Tutorial. Hat mir sehr weitergeholfen :)

  • Portrait von husk356

    husk356

    10.02.2012 - 19:34

    Sehr übersichtliches Tutorial. Nun hab ich es verstanden.

  • Portrait von Appassionato

    Appassionato

    21.01.2012 - 10:54

    Schönes Tutorial! Wieder was gelernt.

  • Portrait von Zawadine

    Zawadine

    30.12.2011 - 21:04

    Danke für dieses Tutorial für jemand der Photoshop nicht so oft benutzt ist das eine gute Hilfe

  • Portrait von Zawadine

    Zawadine

    30.12.2011 - 21:03

    Danke für dieses Tutorial für jemand der Photoshop nicht so oft benutzt ist das eine gute Hilfe

  • Portrait von pulpoli

    pulpoli

    11.11.2011 - 13:51

    sehr gut und übersichtlich beschrieebn.danke.

  • Portrait von julchenu

    julchenu

    10.11.2011 - 09:16

    Guter Einstieg für Anfänger. Danke!

  • Portrait von Picturerock

    Picturerock

    04.08.2011 - 13:48

    Sehr gut beschrieben :)

  • Portrait von dmtaucher

    dmtaucher

    03.08.2011 - 20:48

    Prima beschrieben, besser gehts nicht. Dank auch für die unterschiedlichen Anwendungsbeispiele.

    VG dirk

Weitere Kommentare
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Anleitung (Bilder + Extras werden nur für Mitglieder eingeblendet)


Funktionsprinzip einer Ebenenmaske

Im Beispielbild möchte ich statt des blauen Himmels einen wolkigen Himmel haben.

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Ich platziere ein passendes Bild mit einem Wolkenhimmel in mein Dokument.

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Jetzt hätte ich die Möglichkeit, mit dem Radiergummi die Stadt aus dem Bild zu entfernen, damit die Landschaft durchscheint. Das ist aber ein destruktives Verfahren. Die Pixel gehen dabei unwiederbringlich verloren.

Bilder


 
Ebenenmasken gibt es bereits seit Photoshop 4.0. Sie bieten die Möglichkeit, Transparenzen einer Ebene zu ändern. Die Ebenenmaske ist zunächst weiß. Wenn ich jetzt mit einem schwarzen Pinsel in die Ebenenmaske male, werden Bildbereiche ausgeblendet. Pixel werden dabei nicht gelöscht, sondern lediglich die Transparenz, also Deckkraft der Pixel reduziert. Hat der schwarze Pinsel eine Deckkraft von 100 Prozent, wird auch 100 Prozent in der Ebene ausgeblendet. Ist die Deckkraft geringer, so vermindert sich beim Malen nur die Transparenz der Ebene an diesen Stellen. Somit kann ich Bildbereiche komplett ausblenden oder bei geringerer Deckkraft durchscheinen lassen.

Bilder


 
Da alle Pixel jederzeit wieder mit weißer Farbe eingeblendet werden können und diese zu keiner Zeit verloren gingen, ist das ein non-destruktives, d. h. verlustfreies Verfahren in der Bildbearbeitung mit Photoshop.  Mit dem Pinsel male ich die Stadt „weg“, die Landschaft der darunterliegenden Ebene wird sichtbar. Die Wolken bleiben eingeblendet. In der Ebenenmaske sind die Wolkenbereiche weiß geblieben, alles Ausgemalte ist schwarz angezeigt. Mit Alt-Taste und Klick linke Maustaste kann ich mir auch die Ebenenmaske direkt im Arbeitsbereich anzeigen lassen.

Bilder


 
Das ergibt Sinn, um Bearbeitungsfehler aufzudecken. Mit weißer Farbe kann ich die Transparenz wieder einblenden. Das Bild wird wieder sichtbar. Die Wolken transformiere ich mit dem Verschieben-Werkzeug, damit diese genau im Bereich des blauen Himmels platziert sind.

Bilder


Da die darunterliegende Ebene bei Masken immer sichtbar wird, kann eine Ebenenmaske einer Hintergrundebene nicht hinzugefügt werden. Diese muss erst in eine Transparenzebene, also normale Ebene umgewandelt werden. Ist diese an unterster Position in der Ebenenpalette und erhält eine Ebenenmaske, zeigt sich das Transparenzmuster. Hintergrundebenen kennen keine Transparenz.


 

Ebenenmaske bearbeiten mit Doppelansicht

Nun möchte ich den Berg mit den Wolken verbinden. Ich füge die Berg-Ebene in das Dokument ein und wähle den Himmel in dieser Ebene mit dem Zauberstab aus.

Bilder


 
Klicke ich jetzt auf das Ebenenmaske-Symbol in der Fußleiste der Ebenenpalette mit gehaltener Alt-Taste, wird dieser Bereich sofort in einer Ebenenmaske geschwärzt. Alternativ kann ich auch vorher die Auswahl mit Strg+Shift+I umkehren und dann einfach auf das Ebenenmaske-Symbol klicken.

Bilder


 
Mit Klick rechte Maustaste habe ich verschiedene Optionen für die Ebenenmaske. Ich kann eine Ebenenmaske darüber hinaus auch mit Shift-Taste und Klick linke Maustaste auf die Ebenenmaske deaktivieren. Für ganz genaue Arbeiten etwa für weiche Übergänge in der Ebenenmaske bietet sich folgende Verfahrensweise an. Ich gehe in das Menü Fenster>Anordnen>Neues Fenster für „Dateiname“.

Bilder


 
Mein Bild wurde für die Bearbeitung dupliziert. Ich platziere jetzt beide Dokumente nebeneinander. Wenn ich in dem neuen Bild Bearbeitungen in der Ebenenmaske vornehme, kann ich die Wirkung simultan im bisherigen Dokument verfolgen.

Bilder


 

Bildcollage mit weichen Übergängen erstellen

Ich habe in meinem Dokument drei Bilder platziert, die zu einer Collage verschmolzen werden sollen.

Bilder


 
Mithilfe der Ebenenmaske erstelle ich nun weiche Übergänge im Dokument. Die erste Ebene erhält eine Ebenenmaske. Mit einem weichen schwarzen Pinsel male ich den Übergang am Bildrand. Weich ist der Übergang, weil auch die Werkzeugspitze entsprechend weich ist.

Bilder


 
Gleiches wiederhole ich für die zweite Ebene und den rechten Rand.

Bilder


 
Noch einheitlicher kann der Übergang werden, wenn ich statt eines Pinsels einen schwarz-weißen Verlauf nutze. Ich wähle das Verlaufswerkzeug mit einem schwarz-weißen Verlauf und ziehe den weichen Übergang.

Bilder


Fertig sind die Übergänge.


 

Rahmengestaltung mit einer Ebenenmaske

Ich nehme einen unstrukturierten Pinsel und blende die äußeren Bildbereiche aus.

Bilder


 
Anschließend lege ich eine Verlaufsebene unter der bestehenden Ebene an, die dann am Rand durchscheinen wird.

Bilder


 
Mit dem Auswahlwerkzeug definiere ich mir einen Rahmenbereich und kehre die Auswahl mit Shift+Strg+I um. Jetzt habe ich eine Auswahl für den Rahmen. Ich fülle die Auswahl mit einem Grauwert.

Bilder


Der Verlauf schimmert nicht 100 Prozent durch, obwohl das Grau mit 100 Prozent Deckkraft gefüllt wurde. Warum? Das liegt daran, dass die vollständige Transparenz immer von einem 100-prozentigen Schwarzwert ausgeht. Grau und jede Farbe erreichen diesen Wert nicht, daher sind solche Füllungen in Ebenenmaske nie komplett deckend. Soll es in diesem Beispiel auch gar nicht.
 
Die Auswahl lässt sich transformieren. Den veränderten Rahmen fülle ich erneut mit einem anderen Grauton. Damit erhalte ich eine Art Doppelrahmenoptik.

Bilder


 
Gleiches kann ich beliebig oft wiederholen.

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Overlays als Rahmen in Ebenenmasken einsetzen

Ich kann auch ein so genanntes Overlay als Rahmen nutzen. Das hier vorgestellte Overlay ist von der Design-Vorlagen-DVD von PSD-Tutorials.de.

Bilder


 
Ein Overlay hat am Rand einen vordefinierten Rahmen. Die Mitte ist transparent. Wenn ich das Overlay in das Dokument platziert habe, kann ich die Pixel des Overlays mit Strg-Taste und Klick linke Maustaste in die Ebenenminiatur auswählen.

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Ich kann jetzt die Auswahl kopieren mit Strg+C und in die Ebenenmaske einfügen mit Strg+V. Vorab sollte ich die Ebenenmaske voll eingeblendet haben mit Alt-Taste und Klick auf die Ebenenmaske.

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Alternativ kann ich auch den ausgewählten Overlay direkt als neue Ebenenmaske mit Alt-Taste und Klick auf das Ebenenmaske-Symbol in der Fußleiste der Ebenenpalette platzieren. Das geht aber nur, wenn die Ebene vorab schon keine Ebenenmaske hatte.


 

Freistellen mit Ebenenmasken

Ich wähle in meinem Beispiel mit dem Zauberstab den blauen Himmel aus.

Bilder


 
Mit Alt-Taste und Klick linke Maustaste auf das Ebenenmasken-Symbol werden die ausgewählten Pixel sofort mit schwarzer Farbe in eine Ebenenmaske gesetzt.

Bilder


Das ging hier sehr einfach, weil der Himmel nahezu einfarbig war. Aber gleiches geht auch mit unstrukturierten Bildern. Dann kann ich im höheren Zoombereich die unnötigen Bildbereiche mit einem schwarzen Pinsel ausblenden.


 

Optionen für Masken

Im Menü Fenster>Masken lassen sich Optionen für Masken aufrufen. Da habe ich die Möglichkeit, Masken zu verbessern.

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Insbesondere kann ich Kanten verbessern, wenn diese nicht so glatt oder weich wie gewünscht sind. Bei der Auswahl mit dem Zauberstab ergaben sich einige Unregelmäßigkeiten.

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Jetzt kann ich die Kanten verbessern. Diese Option ist vergleichbar mit der Option Kanten verbessern von den Auswahlwerkzeugen.

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Ebenenmasken mit Vektormasken kombinieren

Über das Fenster Masken kann ich der Ebenenmaske noch eine Vektormaske hinzufügen. Eine Vektormaske ist eine scharfkantige Maske – bekannt von den Pfad- und Formwerkzeugen. Damit kann ich Bilder zusätzlich maskieren. Somit habe ich beispielsweise das Bild freigestellt und zusätzlich noch den Bildbereich mit einer Form in der Vektormaske begrenzt.

Bilder


Will ich das Bild oder die Ebenenmaske getrennt von der Vektormaske verschieben, muss ich nur die Verbindungsstücke mit Klick entfernen.


Mehrere Ebenen in einer Gruppe zusammen maskieren

Wenn ich mehrere Ebenen mit einem Mal maskieren will, kann ich diese in eine Ebenengruppe verschieben und für die Gruppe eine Ebenenmaske erstellen.


 

Ebenenmasken in Einstellungsebenen

Einstellungsebenen sind für Korrekturen im Bild verantwortlich. Mit dem Hinzufügen einer Einstellungsebene wird gleichzeitig auch eine Ebenenmaske erstellt. In dieser Ebenenmaske kann ich mit einem schwarzen Pinsel oder einem schwarz-weißen Verlauf Einstellungseffekte im Bild ausblenden.


 

Filter in Ebenenmasken

Zuerst erstelle ich mit dem Auswahlwerkzeug wieder einen Rahmen, kehre die Auswahl um (Strg+Shift+I) und erstelle eine Ebenenmaske. Mit einem unstrukturierten Pinsel und einer mittleren Deckkraft füge ich jetzt einen Rahmeneffekt in der Ebenenmaske zu. Der Pinsel muss dazu weiß sein, damit aus der Transparenz wieder Pixel sichtbar werden.

Bilder


 
Nun wende ich direkt auf die Ebenenmaske einen Filter an. Dazu wähle ich im Menü Filter>Weichzeichnungsfilter>Radialer Weichzeichner. Ich stelle einen strahlenförmigen Filter mit einer Stärke von 15 in der Qualität sehr gut ein und bestätige mit OK. Der Filter wird nur die Pixel-Transparenz-Informationen in der Ebenenmaske verrechnen.

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Gleiches geht auch mit den anderen Filtern wie Bewegungsunschärfe etc.

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Übrigens: auch Korrektureinstellungen wie zum Beispiel Gradationskurven kann ich auf Ebenenmasken anwenden. 

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