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QuarkXPress 7.0 - Arbeiten mit Composition Zones
12.11.2008 in QuarkXPress von Thobie
- Kategorie: QuarkXPress
- Erstellt mit Programmversion: Quark XPress 7.0
- Kompatibel ab Programmversion: .
- Dateigröße (PDF): 3.2 MB
- Bisherige Zugriffe: 1433
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Kommentare
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Vor der Version 7.0 war dies eine langwierige Sache mit viel Zeitinvestition und langen Wegen. Abstimmungen zwischen Designer, Grafiker und Redaktion waren immer mit Korrekturen, PDFs oder Ausdrucken verbunden, und dann nochmals Korrekturen …
Mit den Composition Zones geht dies anders. Der Chef-Designer gestaltet das Layout der Zeitschrift. Redaktioneller Teil und Anzeigen werden eingepflegt. Bei Korrekturen oder Änderungswünschen des Designers aufgrund von zu langem/kurzen Text eines Artikels, fehlerhaften Rubriken oder auch Fehlern in Anzeigen erstellt er aus dem entsprechenden Teil des Hauptdokuments eine Composition Zone. Diese wird als ein neues Layout innerhalb des Projekts erstellt. Innerhalb einer solchen kleinen Workgroup ist es sinnvoll, diese einzelnen Layouts als eigenes QuarkXPress-Dokument zu speichern – aber auch ein Arbeiten an mehreren Layouts innerhalb des gleichen Projekts wäre denkbar.
Wie geht es weiter? Über einen Server, per FTP oder Mail erhält jeder Mitarbeiter sein(e) Layout(s), die er vorher bearbeitet hat. Zur Bearbeitung benötigt er allerdings eine eigenständige, lizenzierte QuarkXPress-Version – dies kann natürlich bei der Anschaffung auf den Geldbeutel des Verlags schlagen. Allerdings stehen dem Bearbeiter dann auch alle Formatierungsmöglichkeiten und Befehle von QuarkXPress zur Verfügung. Die Änderungen werden laut Vorgabe des Designers ausgeführt, alle Korrekturen gemacht und das Compostion-Zones-Dokument wird gesichert und zurückgesandt.
Der Clou ist nun: Erhält der Designer, der am „Mutter“-Dokument arbeitet, die korrigierten Dokumente zurück und legt sie in den gleichen Ausgangsordner, wird automatisch das „Mutter“-Dokument aktualisiert und die Änderungen übernommen. Einfacher geht es nicht!
Beschreiten wir in diesem Tutorial den Weg dieses Ablaufs von einem Ausgangsdokument über die Comosition-Zones zum modifizierten Dokument …

Öffnen Sie ein beliebiges QXP-Dokument in der Version 7.0. Am günstigsten ist ein Dokument, das viele verschiedene Inhalte hat, wie hier im Beispiel einer Zeitschrift mit Rubriken und Anzeigen.

Klicken Sie den linken Rubrikenrahmen an, so daß er aktiviert ist. Nun gehen Sie über „Objekt“ -> „Composition Zones” -> „Anlegen”.

Das Resultat davon ist, daß der linke Rubrikenkasten nun mit der Bezeichnung „Layout 2“ gekennzeichnet ist, wenn er aktiviert ist. Diesen Rubrikenkasten könnten Sie jetzt dem zuständigen Redakteur zur Bearbeitung schicken.

Nun aktivieren Sie die Anzeige unten rechts, die vom Kunden geliefert wurde, aber nicht gerade sehr ansprechend ist. Wenn die Anzeige aktiviert ist, gehen Sie ebenfalls über „Objekt“ -> „Composition Zones“ -> „Anlegen“. Sie erreichen dadurch, …

… daß die Anzeige nun als „Layout 3“ angezeigt wird, wenn sie aktiviert ist.

Nun lassen Sie die Anzeige aktiviert, und gehen auf „Objekt“ -> „Composition Zones“ -> „Bearbeiten“.

Das „Layout 3“ mit der Anzeige wird Ihnen sofort als eigenes QXP-Dokument angezeigt, das sie nun zum Anzeigengrafiker schicken können.


Nachdem die Änderungen vorgenommen worden sind, und die Anzeige ein wenig ansehnlicher aussieht, erhalten Sie vom Anzeigengrafiker dieses QXP-Dokument zurück.

In dem Moment, in dem Sie es in den Ausgangsordner mit dem „Mutterdokument“ legen, wird automatisch das „Mutter“-Dokument aktualisiert und Sie erhalten die folgende Zeitschriftenseite.
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Quickbrownfox
28.01.2011 - 15:52
Das Tutorial ist gut gegliedert und informativ. Ich arbeite mit der aktuellen Version 8.5 und kann die Beschreibungen ebenfalls für diese Version nutzen.
ottkess
13.11.2008 - 23:02
ganz toller Beitrag,hat mir sehr geholfen, Danke
morebeat
20.11.2008 - 10:50
Danke, das hat mir sehr geholfen.
morebeat
13.11.2008 - 11:34
Bilder durcheinander?
Ansonsten ganz gut geschrieben, mir ist nur etwas unklar.
Zitat: "Das „Layout 3“ mit der Anzeige wird Ihnen sofort als eigenes QXP-Dokument angezeigt, das sie nun zum Anzeigengrafiker schicken können."
Wie schick ich es zum Grafiker? Wenn ich es unter anderem Namen speichere ändert sich auch der Name des Mutterdokuments. Er speichert alle Layouts. Also nach dem öffnen der abgescheicherten Anzeige zeigt er mir wieder die komplette Seite. Was mache ich falsch. Ich benutze übrigens Quark 8.
Thobie
13.11.2008 - 16:29
Ich kann Dir jetzt leider auch nur die Arbeitsweise in QXP 8 sagen – auch wenn ich das Tutorial für QXP 7 geschrieben habe –, da ich auch schon mit der neuen Version arbeite.<br>
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Du legst einen Inhalt eines Layouts als Composition Zone an. Dann wählst Du „Fenster“–>„Mehrfach genutzte Inhalte“. Dort fügst Du die Composition Zone durch Klicken auf das „+“-Zeichen hinzu. Wichtig: Die Eigenschaften von „Intern“ auf „Extern“ ändern. Dann auf „OK“ klicken. Nun kannst Du die CZ mit eigenem (Projekt-)Namen speichern und extern weitergeben und bearbeiten. Das „Mutter“-Projekt ändert sich automatisch, wenn Du die CZ geändert in den Ausgangsordner legst.<br>
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Überprüfen kannst Du die CZs auch noch unter „Hilfsmittel“–>„Verwendung“ im Register „Composition Zones“.
anobde
13.11.2008 - 09:15
Sehr detailliert und klar beschrieben
cyberbiker
13.11.2008 - 09:02
alles gut und klar erklärt
johanna52
12.11.2008 - 16:17
wirklich gut erklärt
Sampiero
12.11.2008 - 11:17
Die Anleitung ist wie die erste kompetent und klar.