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Kommentare

  • Portrait von MaoMao

    MaoMao

    15.01.2013 - 20:26

    Vielen Dank für das Tutorial.

  • Alternative Portrait

    User hat PSD-Tutorials.de verlassen

    12.10.2011 - 21:41

    Hi,
    super gutes Tutorial. Sehr informativ!
    Weiter so!

  • Portrait von beekaa

    beekaa

    01.10.2010 - 10:33

    Danke für diese wirklich toll erklärte Tutorial :-)

  • Portrait von Tahomas

    Tahomas

    01.08.2010 - 15:00

    wirklich schön, und super erklärt
    5/5

  • Portrait von Fastelovend11

    Fastelovend11

    18.03.2010 - 08:28

    Super, vielen Dank für Deine Mühe. Prima erklärt.
    Gruß
    Fastelovend11

  • Portrait von michael_geissler

    michael_geissler

    20.12.2009 - 12:28

    sieht echt toll aus-mal schaun ob ichs auch so hinbekomme ;-)

  • Portrait von emretoptan

    emretoptan

    03.11.2009 - 11:31

    Respekt, klasse gemacht, aber trotzdem nichts für Anfänger!

  • Portrait von aviman

    aviman

    12.10.2009 - 18:01

    noch viel mehr Respekt!

  • Portrait von jojo1992

    jojo1992

    29.11.2008 - 21:21

    Wie schon im ersten Part geschrieben: Klasse! Super Ergebnis super erklärt!

  • Portrait von kleinerMaler

    kleinerMaler

    18.11.2008 - 15:34

    Wie schon im 1.Teil gesagt - ich bin Anfänger

  • Portrait von BaybeFayce

    BaybeFayce

    28.10.2008 - 21:57

    Ah! Das ist gut :P :) danke!

  • Portrait von DonAchimo

    DonAchimo

    28.10.2008 - 16:04

    Hi,
    Du solltest es Dir angelegen sein lassen, kundzutun, mit welcher Version von AE Du Deine Arbeitsdateien erstellt hast. Ich habe leider nur AE 7.0. Die Punkte sind allerdings futsch. Vielen lieben Dank. Ich versuche mal, mit meiner "alten" Version klar zukommen. Die 8.0er kann ich mir noch nicht leisten.
    Gruß, Don Achimo I.

    • Portrait von PhSn

      PhSn

      28.10.2008 - 16:25

      Es tut mir leid, dass deine Punkte nun weg sind. Ich hate es beim Upload dazugeschrieben. Schreibe es jetz mal nachträglich ins Tutorial. Außerdem werde ich Stefan mal fragen ob man nicht die Programmversion hinter den Arbeitsdateien Link schreiben kann.

  • Alternative Portrait

    User hat PSD-Tutorials.de verlassen

    28.10.2008 - 14:26

    Abstrakte Motion Graphics: Part 2 - Design (PhSn)

    Das ist eine feine Sache. Hinterläßt einen starken Eindruck!
    Leider ist dieses Thema nicht so einfach nachzuvollziehen.
    Einfach toll.

    Redesfeder3

    • Portrait von PhSn

      PhSn

      28.10.2008 - 15:02

      Naja, also den anderen Antworten nach bis du der einzige der so denkt, aber die Grundlage für dieses Tutorial sind diese beiden hier: <br><br><a href="http://www.psd-tutorials.de/membertutorial2481.html"> Abstrakte Motion Graphics: Part 1 - Expressions</a> [www.psd-tutorials.de]<br><a href="http://www.psd-tutorials.de/membertutorial2459.html"> Expressions in After Effects</a> [www.psd-tutorials.de]<br><br>Hoffe das hilft dir dieses Tutorial hier zu verstehen!

  • Portrait von LostPr0ph3t

    LostPr0ph3t

    28.10.2008 - 11:34

    super tut! respekt! auch für anfänger verstädndlich, wie der erste teil!

  • Portrait von polami

    polami

    28.10.2008 - 10:45

    absolut geiles tutorial. Habe es als Fast-AE-Anfänger auf Anhieb hingekriegt

  • Portrait von mkL

    mkL

    28.10.2008 - 09:02

    sehr gutes tutorial was leicht zu verfolgen ist und man gut mitmachen kann.

  • Alternative Portrait

    User hat PSD-Tutorials.de verlassen

    27.10.2008 - 14:10

    ich hab zwar noch keine erfahrung mit after effects gesammelt aber wenn ich damit irgendwann anfange, hoffe ich auf so verständliche und gut erklärte tutorials zurück greifen zu können.

    weiter so!

  • Portrait von nightmar3

    nightmar3

    25.10.2008 - 16:59

    geniales tut, versädnlicher gehts garnicht und sieht super aus

Weitere Kommentare
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ACHTUNG: Die anliegenden Arbeitsdateien wurden mit After Effects CS3 erstellt und sind somit auch mit keiner niedrigeren Version aufrufbar!

Hey Leute,

wilkommen im zweiten Teil dieses Tutorials. Solltet ihr den ersten nicht gelesen haben, solltet ihr das schleunigst nachholen:
Abstrakte Motion Graphics: Part 1 - Expressions
Hier dann also der zweite Teil. Hier soll es um den Rest des Designs gehen. Wir beginnen mit einem weiteren Analyse-Frame:


Bilder

Das einfachste ist erst einmal der Hintergrund der Final Komposition. Dieses erstelle ich mit den Maßen: 1280 x 720 und einer Länge von ca. 30 Sekunden. Zusätzlich setze ich den Arbeitsbereich (das sind diese zwei Anfasser über dem grauen Streifen, der bei einer RAM-Preview grün wird) so ein, dass erst nach den ersten 5 Sekunden die Komposition richtig losgeht, denn die später dazugefügten Partikel brauchen eine Zeit bis sie geboren werden. Hiermit geben wir ihnen diese.

Bilder

Als nächstes kommt eine neue Farbfläche mit Kompositionsgröße und dem Namen: „BG Struktur“. Auf diese Farbfläche wenden wir den Effekt „Störung und Körnung > Fraktale Störungen“ an. Bei diesem werden wir nur wenig verändern. Als erstes muss die Transformieren-Gruppe geöffnet werden und das gleichförmige Skalieren deaktiviert. Nun muss die Breite auf 5 und die Höhe auf ca. 1500 gesetzt werden.

Bilder

Nun möchte ich euch eine etwas andere Möglichkeit für die Unterbringung folgender Situation auf einer Ebene zeigen: Eine Ebene liegt unter einer einfarbigen Farbfläche, deren Füllmethode frei gewählt werden kann:

Um dies auf einer Ebene zu realisieren, und damit die Komposition übersichtlich zu halten, braucht man den Effekt „Generieren > Kreis“. Man setzt den Radius des Kreises nun so hoch, dass die komplette Komposition bedeckt ist. In diesem Fall ist das ca. 750. Dann wählt man eine Farbe seiner Wahl. In meinem Fall habe ich: R = 90; G = 0; B = 0 genommen. Nun muss noch die Füllmethode auf „Multiplizieren“ gesetzt werden und die Ebene ist gewünscht eingefärbt.

Um nun das Muster nach unten hinten ausblenden zu lassen fügt noch den Effekt „Überblenden > Lineare Blende“ hinzu, wobei ihr die Fertigstellung auf 60%, den Winkel auf 0° und die Weiche Kante auf 400 stellt. Fertig ist der Hintergrund, jedoch würde ich die Deckkraft der Hintergrundebene noch auf ca. 70 % reduzieren. Zum Überprüfen hier noch einmal mein Effektfenster der Hintergrundebene:

Bilder

Als nächstes kommen die schwirrenden Partikel. Wie vorhin schon bemerkt, haben sie keinen bestimmten Ursprung sondern schwirren einfach nur OHNE Schwerkraft herum. Um die Partikel zu realisieren würde ich normalerweise zu „CC Particle World“ greifen aber der Einfachheit halber nehmen wir mal „CC Particle Systems II“.
Aber zuerst erstellt eine neue Weiße Farbfläche, nennt sie „Particles“  und wendet dann den Effekt: „Simulation > CC Particle Systems II“ an. Um nun nicht diesen Kanonenartigen Look zu bekommen sondern die Partikel irgendwo entstehen zu lassen stellt unter „Physics > Animation“ „Twirly“ ein.



Na gut es ist immer noch kanonenartig^^. Aber das liegt an dem viel zu kleinen „Producer“, dessen Größe wir unter „Producer“ Radius umstellen. Ich habe bei mir „X = 400, Y = 100“ eingestellt. Jetzt sehen wir schon, dass die Partikel anfangen rumzuschwirren. Doch sie fallen immer noch…. Oben hatten wir jedoch festgestellt, dass sie die Schwerkraft scheinbar ignorieren. Um diesen Effekt zu erreichen, stellt unter „Physics“ die „Gravity“ also Schwerkraft auf 0.



Damit hätten wir jetzt ca. unseren Effekt, jedoch sind es noch Striche und keine Kugeln. Um dies zu ändern geht auf „Particle“ und ändert „Line“ in „Lens Darken Fade“ . Na, wird das was?^^ Im Originalvideo sind sie jedoch nicht ganz so groß, deswegen ändere ich die „Death Size“ auf „0,45“. Außerdem sind es nicht ganz so viele. Ich setze die „Birth Rate“ mal lieber auf ca. 2,5. Um die Partikel nun noch einzufärben, gibt es unendlich viele Möglichkeiten.

Ich nehme einfach den 4 Farben Verlauf, den ihr unter „Generieren > 4-Farben-Verlauf“ finden könnt. It’s Disco Time :D Naja so siehst noch aus^^ Nach längerem rumprobieren hab ich vier Farben gefunden, die mir ganz gut gefallen:

Farbe 1:  FFFF00
Farbe 2:  7B0000
Farbe 3:  FF9000
Farbe 4:  FFF8DA

Die Punkte könnt ihr so lassen oder nach Belieben verschieben. Stellt zusätzlich den Modus dieser Ebene noch auf „Strahlendes Licht“.



Damit hätte sich dann die Sache mit den schwirrenden Partikeln erledigt. Nur jetzt müssen die Ringe dran. Erst einmal ein AnalyseFrame:

Bilder

Was breitet sich aus…. Und was ist unregelmäßig….. (Tipp: Scrolled mal nen bissle nach oben :D)

Die Lösung: Ein Partikelsystem! Als Erinnerungsstütze:



Also machen wir so etwas Ähnliches nochmal: Neue Weiße Farbfläche mit dem Namen „Ringe“ und unter der „Particles“-Ebene auf die ihr den Effekt „CC Particle Systems II“ anwendet. So jetzt wollen wir aber nicht dass es Linien sind als Partikel sondern weise Kreise mit zufälliger Deckkraft. Aber davor stellen wir erst einmal die Schwerkraft und „Physics > Gravity“ auf 0. Um nun die Kreise zu erstellen wechseln wir den Typ der Partikel unter „Particle > Type“ auf „Lens Convex“.



So jetzt müssen wir auch daraus wieder irgendeine Art kreisförmiges Dingsda machen^^ *Nach oben schiel*

Was für ein Effekt bewirkte das doch gleich? *kurz Überlegen bitte*

Lösung: Radialer Weichzeichner!

Wendet den einmal bitte an und probiert mit dem Wert herum bis ihr was habt, was ringmäßig aussieht. Also bei ca. 100 finden wir unseren gewollten Effekt:



So sollte das aber nicht aussehen…. Wir wollten doch geschmeidige Wellenbewegungen und außerdem nicht so nen starkes Rauschen!
Erst einmal müssen wir für die Geschmeidigkeit sorgen. Geht also unter „Physics“ auf „Velocity“ (zu Deutsch Geschwindigkeit) und setzt den Wert auf „0.15“. Huch… so war das wiederum auch net gedacht….



Es werden also viel zu viele Partikel geboren! Runter mit der „BirthRate“ auf ca. „0.5“. Jetzt ist das ganze Teil aber noch sehr klein.
Die Partikel legen in ihrer Lebenszeit (eingestellt auf 2 Sekunden) eine Strecke mit kleinerer Geschwindigkeit zurück. Also wird die Strecke kürzer und somit der Komplex kleiner. Um nun also die Strecke wieder größer zu machen gibt es 2 Möglichkeiten:

1.)    Geschwindigkeit erhöhen (das wollen wir net, weil wir dann wieder am Anfang sind)
2.)    Lebensdauer erhöhen

Also hoch mit der „Longevity“ auf ca. „8.0“



Um nun noch das Problem mit dem Rauschen zu lösen, wendet ihr einfach noch einmal den Effekt „Radialer Weichzeichner“ an und stellt diesmal die Stärke auf ca. 20 Pixel.
Soweit, so gut. Jetzt kümmern wir uns mal um die Farbe. Erst einmal müssen wir ein wenig an der Art der Transparenz der Wellen ändern. Dazu fügen wir den Effekt „Farbkorrektur > Kurven“ hinzu und setzen im „Alpha“-Kanal in etwa eine solche Kurve:

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Jetzt kommt aber endlich wirklich die Farbe! Wendet den Effekt „Farbkorrektur > Colorama“ an. Auuutsch…. Die schönen Wellen :D Pfutsch…
Neeeinnn, wir müssen nur die Einstellungen ein wenig ändern. Geht mal in die Gruppe „Eingabephase“ und stellt „Phase von“ auf „Alphakanal“ um. Das sieht doch schon mal mehr nach etwas aus, dass sich unserer vorherigen Wellen bedient. Jetzt geht in die Gruppe „Ändern“ und deaktiviert „Alpha ändern“. Sieht das ganze nicht schon echt akzeptabel aus?
Es fehlen nur noch die richtigen Farben. Ich empfehle das Preset „Feuer“ in der Gruppe „Ausgabezyklus“ zu nehmen. Die Farben sehen noch etwas trist und nicht schön gelb-orange leuchtend aus.

Wendet den Effekt „Tonwerte (Einzelne Steuerungen“ an und verseht ihn mit euch angenehmen Werten. Ich habe diese hier gewählt:

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Jetzt möchte ich die Wellen jedoch noch etwas wellenhafter und mit noch weniger Rauschen haben. Deswegen wendet noch 2x den Effekt „Radialer Weichzeichner“ an. Das erste Mal mit einer Stärke von 70 und das zweite Mal mit 20.
Hier mal wieder ein kleines Video, denn damit sind unsere Wellen fast fertig:



Es fehlt nur noch das Ausblenden nach hinten. Um das hinzubekommen setzen wir ganz einfach eine Maske. Ohne Weiche Maskenkante usw. Warum das so klappt?
AE berechnet als erstes die Masken. Das heißt es werden nur dort Partikel zu sehen sein, wo auch laut Maske welche da sein dürfen. Danach kommen jede Menge „Radiale Weichzeichner“ und somit wird ein schöner, geschmeidiger, gut mit dem Rest harmonierender Übergang geschaffen. Genug gelabert^^ Hier die fertigen Wellen und die von mir gezogene Maske.

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Nun müssen wir zusätzlich noch die Wellen Ebene verzerren, indem ihr die Skalierung auf „140, 80“ setzt. Persönlich fände ich ein zusätzliches Leuchten nicht schlecht. Wenn ihr der gleichen Meinung seit^^, wendet den Effekt „Stilisieren > Leuchten“ auch noch an. Stellt dann die Werte: Schwellenwert auf „50%“, Radius auf „100“ & Intensität auf „0,3“. Bewegt dann das ganze noch ein wenig herunter um den Effekt, der im Originalvideo gezeigt wird, zu erzielen und voilà: Das Kapitel Wellen ist endlich abgehackt.

Wenn man ein Video nacherstellt, sollte man es sich zwischendurch immer mal wieder angucken, deswegen hier mal der direkte Vergleich:

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Ok, im Original sind die Wellen noch ein Wenig länger gezogen und nicht ganz so hoch also setzen wir die Skalierung der „Ringe“-Ebene doch mal auf so ca. „180,70“.
Jetzt fällt mir aber etwas auf beim genaueren Betrachten des Originals auf. Die schwirrenden Partikel werden nach unten hin länger…
Dies würde ich mit einer Richtungsunschärfe versuchen.
 
1. Versuch)
Erstellt dazu eine neue Einstellungsebene mit dem Effekt „Weich- und Scharfzeichnen > Richtungsunschärfe“. Dann setzen wir die Stärke hoch. Ohhh… nee so war das nicht gedacht. Es sollten ja nur die Partikel und nicht die Ringe weichgezeichnet werden. Neuer Versuch^^

2. Versuch)
Dupliziert die Partikel-Ebene und fügt dieser eine Maske hinzu wobei nur das untere Viertel markiert wird. Setzt die „Weiche Maskenkante“ der Maske (könnt mir einfach mit F aufrufen)auf ca. 400. Jetzt kopiert die Maske einfach mit STRG + C. Dann markiert die Original-Partikel-Ebene und fügt dort mit STRG + V die Maske ein. Drückt nun einmal M und setzt den Modus der Maske auf „Subtrahieren“ anstatt von „Addieren“. Nun hat sich äußerlich nichts geändert. Wenn ihr aber nun eine „Richtungsunschärfe“ der duplizierten Partikel-Ebene mit einer Stärke von
ca. 30 an, seht ihr dass nur die Partikel im unteren Viertel weichgezeichnet werden. Aber man sieht sie hier ganz schlecht. Wir müssen also den Alphakanal der Ebene etwas „aufpeppen“
Wendet dann den Effekt „Kanäle > Alphakanal-Tonwertkorrektur“ an und setzt den „Eingangswert: Lichter“ auf ca. 100.

Jetzt kommt dann auch endlich unserer Stäbchenschlange aus Part 1 dran^^. Fügt die Komposition nun der Finalen-Komposition hinzu. Was hatten wir nochmal festgestellt war mit der Stäbchenschlange gemacht worden, dass sie so aussieht, wie es im Endprodukt war?


Bilder

Achja genau^^ Also nachdem wir die Stäbe hinzugefügt haben wenden wir gleich mal den Radialen Weichzeichner auf diese an. Um die Stäbe nun frei bewegen zu können (probiert es jetzt einmal aus, die Ebene ganz normal zu bewegen) müssen wir den Mittelpunkt des Weichzeichner mit der Position der Ebene verlinken, sodass der Mittelpunkt folgt und es nicht zu unerwünschten Ergebnissen kommen. Wir fügen dem Mittelpunkt folgende Expression hinzu:

transform.position


Nicht gesondert schwer, oder?^^ Setzt die Stärke mal auf 30. Jetzt dupliziert den Weichzeichner und setzt die Stärke auf ca. 12. Jetzt finde ich das ganze aber ein wenig „blass“. Der Alphakanal sollte ein bisschen aufgepeppt werden. Dazu nehmen wir mal wieder den Effekt „Kanäle > Alphakanal-Tonwertkorrektur“ und setzen den „Eingangswert: Lichter“ auf ca. 150. Um nun etwas Farbe ins Spiel zu bringen und gleichzeitig der Stäbchenschlange das Leuchten beizubringen wenden wir den Effekt „Stilisieren > Leuchten“ an. Stellt die Einstellungen mal bitte folgend ein:

Bilder

Hier der aktuelle Stand der Dinge:



Um jetzt noch die restliche „Substanz“ des Mittelobjekts hinzukriegen dupliziert ihr die Ebene einmal. Den Modus der unteren Ebene setzt ihr nun auf „Farbig abwedeln“ und den der oberen auf „Addieren“. Bei der unteren Ebene, finde ich, könnten wir die Farbe noch ein wenig verbessern. Fügt ihr einen Verlauf hinzu mit: „Generieren > Verlauf“. Dieser Verlauf sollte „Kreisförmig“ sein.
Er sollte in der Mitte ein schönes helles Orange haben und außen ein kräftiges Rot-Orange. Der Anfangspunkt des Verlaufes kommt ca. in den Drehpunkt des kontinuierlich drehenden Stabs.
Den Endpunkt ca. 300 Pixel davon entfernt. Hier einmal mein Effektfenster und unser Endprodukt dieses 2-Parts Tutorials:

Bilder
Bilder Bilder
Bilder


Ist doch gar nicht mal schlecht geworden unserer Nacherstellung muss man sagen, oder?

Zum Schluss möchte ich jedoch noch gerne ein paar Dinge erklären. Ich habe hier nicht aus Unwissenheit zum Beispiel erst später bemerkt, dass die Partikel mit einem Richtungsweichzeichner versehen sind, ich hätte euch das von Anfang an sagen können, jedoch wollte ich hier einmal ein bisschen darstellen wie das denn so ist wenn man ein Video oder ein Design nachbaut. Also deswegen zum Beispiel auch die 2 Versuche beim Weichzeichnen und so weiter.  Man muss die Sachen analysieren, angucken, überlegen, rumprobieren, vergleichen, perfektionieren, und noch einmal vergleichen. Das ist die Vorgehensweise bei so einem Thema. Zusätzlich habe ich vor beinahe alle Angaben ein „ca.“ geschrieben, damit ich euch nicht an bestimmte Werte festbinde, sondern euch ein wenig Freiraum zum Experimentieren lasse. Vielleicht werde ich demnächst noch ein Nachbau-Tutorial schreiben, aber nur wenn Interesse besteht (Falls ja bitte in den Kommentaren erwähnen).

Zusätzlich möchte ich noch sagen, dass ich mir, was das Layout oder Design meiner Tutorials angeht, immer sehr viel Mühe gebe. (Handschriftliche Notizen, Expression-Erklärungen, in Bilder eingebaute Flashvideos etc.) und das ihr das vielleicht auch in eure Bewertung mit einbezieht.^^ Vielen Dank dafür.

So jetzt hab ihr es aber geschafft^^ Dieses "abstrakte"^^, lange Tutorial durchzuarbeiten! Ich hoffe es hat euch Spaß gemacht und ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Kommentare da lassen könntet^^

Bis zum nächsten Tutorial: Happy AfterEffecting!

Greez

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