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Kommentare

  • Alternative Portrait von alex0may

    alex0may

    04.05.2012 - 15:00

    Vielen Dank, tutorial hat sehr geholfen, da es sehr schwer ist sich auch Männer in der Aktfotografie vorzustellen :)
    Allerdings ein bisschen kurz und hätte mir mehr Blicke hinter die Kulissen gewünscht...

  • Alternative Portrait von dacav5fan

    dacav5fan

    09.04.2012 - 15:37

    danke ist ein sehr gutes tutorial :)

  • Alternative Portrait von dermik

    dermik

    05.04.2012 - 20:28

    interessanter Beitrag leider etwas zu knapp, danke fürs Einstellen!

  • Alternative Portrait von Hasan_Doeger

    Hasan_Doeger

    29.01.2012 - 14:29

    muss mich leider den anderen anschliessen, finde es auch zu kurz...

  • Alternative Portrait von Platsch74

    Platsch74

    25.01.2012 - 19:58

    Prima Workshop - vielen Dank!

  • Alternative Portrait von Nico_schiffi

    Nico_schiffi

    02.01.2012 - 02:46

    Sehr gutes Tutorial. danke

  • Alternative Portrait von Chris_Photo

    Chris_Photo

    02.12.2011 - 18:19

    sehr hilfreich und umfassend, weiter empfehlenswert ;)
    danke :)

    Gruß
    Christian

  • Alternative Portrait von Cypher159

    Cypher159

    12.11.2011 - 15:16

    Historisch interesante Fakten, allerdings leider wenig zur Fotographie an sich.

  • Alternative Portrait von huppi74

    huppi74

    16.09.2011 - 08:14

    Auch dieses Tutorial sehr anschaulich und gut gemacht. Die ganze Serie war für mich sehr hilfreich.

  • Alternative Portrait von olyk

    olyk

    21.08.2011 - 12:56

    etwas kurz und eher historisch. haette mir mehr zu posen, bildgestaltung etc. gewuenscht

  • Alternative Portrait von FotoPapa112

    FotoPapa112

    20.07.2011 - 14:05

    Super Tutorial, hat mir sehr geholfen und es sind schon ein paar schöne Fotos entstanden.

  • Alternative Portrait von FotoPapa112

    FotoPapa112

    20.07.2011 - 14:04

    Super Tutorial, hat mir sehr geholfen und es sind schon ein paar schöne Fotos entstanden.

  • Alternative Portrait von DieIda

    DieIda

    13.05.2011 - 17:42

    Zu selten gibt es Infos zur Akt- Fotografie von Männern. Schade, dass das Tut so kurz ist.

  • Alternative Portrait von petrareichel

    petrareichel

    26.04.2011 - 11:09

    ich hatte mir auch mehr erwartet...

  • Alternative Portrait von NikonD5000

    NikonD5000

    06.04.2011 - 13:07

    leider zu kurz und Bilder verschwommen...schade

  • Alternative Portrait von ellsworthkelly

    ellsworthkelly

    01.04.2011 - 12:13

    leider viel zu kurz, motivwahl (posen)hätte deutlicher ausgeführt werden sollen

  • Alternative Portrait von Yvonne

    Yvonne

    06.03.2011 - 13:16

    kurz, aber sehr intressant!

  • Alternative Portrait von asnell

    asnell

    20.02.2011 - 11:42

    etwas kurz und zu ähnliche Bilder

  • Alternative Portrait von Prinky

    Prinky

    08.02.2011 - 11:47

    Ich fand das Tut auch etwas kurz geraten und recht oberflächlich gehalten.

  • Alternative Portrait von CastorTroy85

    CastorTroy85

    08.02.2011 - 09:12

    Dieser Bereich kommt in der Erotikfotografie eindeutig zu kurz, thx

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Skizzenlegende:

Bilder


Wenn seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Darstellung von Männern in der Aktfotografie kontinuierlich zugenommen hat, so ist dies weniger den Emanzipationsbestrebungen der Frauenbewegung und den Hochglanzzeitschriften für Frauen, wie beispielsweise dem „Playgirl“ zu verdanken, sondern vor allem den homoerotischen Fotografen, welche in der Tradition der Schwarz-Weiß-Aktfotografie den männlichen Akt als Kunstform sozusagen „wiederentdeckt“ haben.

Unterstützend mag sich hierbei ausgewirkt haben, dass sich das Selbstverständnis der homosexuellen Männer quasi parallel hierzu fortentwickelt hat und sie in zahlreichen Bodybuilding-Magazinen eine Plattform vorfanden, um ihre Arbeiten einem größeren Publikum zugänglich zu machen.

Der wohl bekannteste Schwarz-Weiß-Aktfotograf auf diesem Gebiet war in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren der amerikanische ehemalige Bildhauer Robert Mapplethorpe, der vor allem mit seinen Werken athletischer Afro-Amerikaner eine kraftvolle Dimension männlicher Akte geschaffen hat, die von ihm sowohl erotisch begehrlich als auch ästhetisch ansprechend umgesetzt wurden.

Ein mutiges und richtungsweisendes Buch zum Thema Aktfotografie von Männern im deutschsprachigen Kulturraum ist der Schwarz-Weiß-Fotobildband „Männer“ (1984) von der in München lebenden Herlinde Koelbl, das der interessierte Leser unbedingt einmal zwecks Anregung zurate ziehen sollte. Obwohl einige dieser Aktporträts von manchen Kritikern gar als zu „aggressiv“ verurteilt werden, zeigt dieser Bildband doch eine beachtenswerte Bandbreite zu diesem Thema, die bei uns in solch konzentrierter Form lange beispiellos war. Erst im Oktober 2004 führte Sylvie Blum mit ihrem Bildband „M“ diese Tradition in schöner Weise fort.

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Aktfotografien von Männern werden, im Vergleich zu denen von Frauen, auch heute noch eher selten angefertigt. Nur in der Werbung erfolgte in den Neunzigern eine Trendwende: So treten unbekleidete Körper von Männern mittlerweile doch relativ häufig in Erscheinung - allerdings bitteschön züchtig das Geschlechtsteil in einer Jeanshose  oder, wie hier, hinter der Hand des Models versteckt.

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Die Akzeptanz in der Bevölkerung reicht bis zum (bitte möglichst muskulären) unbekleideten Oberkörper - aber (noch) nicht allzu viel weiter. Oben hui - unten pfui; dies scheint den heutigen Stand der meist heroisierenden und idealisierenden Aktfotografie von Männern treffend zu beschreiben. Ein Blick in die Geschichte der bildenden Kunst zeigt, dass das nicht immer so war: So standen den frühen griechischen Bildhauern meist Männer und Knaben Modell, während Frauen und Mädchen im Vergleich hierzu eher selten modelliert wurden.

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Mittlerweile kann auch die Persönlichkeit (verkörpert durch das Gesicht) neben dem Körper des (männlichen) Models gleichberechtigt im Vordergrund der Aktaufnahmen stehen. Und das Geschlechtsteil, wie hier abgebildet, wird nicht mehr als etwas „Unschickliches“  oder „Störendes“ vom Fotografen abgesehen, es wird aber auch nicht extra hervorgehoben, sondern als etwas Natürliches, sozusagen „Dazugehöriges“ betrachtet und fotografiert. Interessant ist, dass gerade eine solche Natürlichkeit bei vielen Menschen für Unwillen sorgt.

Diese würden immer noch lieber die Aktdarstellung des Mannes in den Schlafzimmerbereich verbannen. Der Wischeffekt sorgt bei diesem Foto für die Dynamik.

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Während die Fotografen der ersten Aktdarstellungen in den Anfängen der Männer-Aktfotografie noch bemüht waren, möglichst verfremdete (z. B. durch Weichzeichner) und anonyme (Models wandten das Gesicht ab) Fotografien zu erschaffen, wurde später auf gestochen scharfe Aufnahmen Wert gelegt, wobei die Ästhetik mittels gekonnter Lichtführung erzielt wurde.

 
Wie auch bei diesem Foto lebt die Tradition der Bodybuilding-Fotografie immer noch weiter: Streif- und Seitenlicht sowie eingeölter Körper sind das Handwerkszeug dieser Art der männlichen Aktfotografie.

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Als Arbeitsmaterial ist ein Vertragsmuster für ein Model Release vorhanden.
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