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Teil 04: Farbige statt kunterbunter Fotos
22.12.2010 in Endlich besser fotografieren von stefan_seip
- Kategorie: Endlich besser fotografieren
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Farben sind ein unverzichtbarer Teil unserer Welt. In der Fotografie ist der überlegte Umgang mit Farben ein wichtiger Schlüssel auf dem Weg zu besseren Resultaten.

BITTE NICHT - kunterbunte statt farbiger Fotos
Meistens wird in Farbe fotografiert, und Gründe dafür gibt es genug. Alle heute verfügbaren Digitalkameras erzeugen primär Farbbilder. Während man sich im Zeitalter des chemischen Films aktiv für das Einlegen eines Schwarz-Weiß-Films entscheiden musste, wenn man einmal keine Farbfotos machen wollte, kann im digitalen Zeitalter die Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt getroffen werden. Nur selten fällt die Wahl zugunsten einer schwarz-weißen Umsetzung aus, wenn das Foto schon einmal in Farbe vorliegt.Farbig zu fotografieren ist bequemer und einfacher, weil es unserer Wahrnehmung der Welt entspricht. Wir sehen nun einmal in Farbe und empfinden das Fehlen von Farbigkeit nicht selten als Mangel; nur hin und wieder findet die Schwarz-Weißfotografie Anklang als Medium mit zusätzlichem Abstraktionsgrad und großem künstlerischen Potenzial.
Farben helfen tüchtig mit, das fotografierte Motiv auf einem Bild erkennbar zu machen. Tatsächlich beziehen die meisten Objekte neben den Helligkeitsunterschieden (Kontrasten), Formen und Strukturen ihren Wiedererkennungswert auf Fotos nicht zuletzt durch die unterschiedliche Farbigkeit. Daher ist es verständlich, dass gerne und aus nachvollziehbaren Gründen zur Farbfotografie gegriffen wird. Nicht ausschließlich, aber insbesondere, wenn eine gegenständliche Abbildung angestrebt wird.
Leider wird die Farbigkeit von Motiven oft nur „hingenommen“, ohne die Wirkung der einzelnen Farben, die Verteilung und Anzahl der Farbtöne auf dem Bild zu hinterfragen. Fast nie wird die Frage gestellt, ob der Fotograf selbst in die Farbgestaltung aktiv eingreifen sollte, kann oder muss. Das ist fast schon fahrlässig, wenn man bedenkt, welch starke Wirkung von den Farben einer Fotografie ausgeht, wie Farben ein Bild erst sehenswert werden lassen, oder - im Gegenteil - auch eine starke Abwertung der Bildwirkung herbeiführen können. Daher gehört es zu den unabdingbaren Aufgaben des Fotografen, sich (erstens) über die Farbenlehre im Allgemeinen zu informieren und (zweitens) bei der Wahl seiner Motive die Erkenntnisse daraus in der Praxis anzuwenden.

Ein „kunterbuntes“ Foto, auf dem kaum eine Farbe fehlt. Trotz der Farbenfülle kann es nicht überzeugen. Oder sollte man sagen: Gerade wegen der Farbenvielfalt verfehlt es seine Wirkung?
BESSER MACHEN - Farben bewusst einsetzen
Mit einer solchen einfachen, plakativen Regel ist es freilich nicht getan. Doch Fotos werden signifikant besser in dem Moment, in dem der Fotograf sich über den Einsatz und die Wirkung von Farben bewusst ist und beim Fotografieren darauf achtet, welche Farben in welcher Verteilung und Intensität vorkommen, ob sie die beabsichtigte Bildwirkung fördern oder ihr im Wege stehen.Auch wenn ich in diesem Zusammenhang gerne von der „Farbenlehre“ spreche, könnt ihr unbesorgt sein. Ihr müsst nichts auswendig lernen oder pauken. Manche Zusammenhänge werden euch logisch vorkommen, anderes ist vielleicht sogar eine Wiederholung von bereits bekannten Tatsachen. Wichtig ist in jedem Fall, die Kernaussagen der Farbenlehre beim Fotografieren zu berücksichtigen oder zumindest die Gestaltung der Fotos in vollem Bewusstsein um die Wirkung der Farbigkeit anzugehen. Betrachtet Farben nicht als „gegeben“ oder „gesetzt“, sondern als wichtigen Baustein einer Fotografie, mit dem ebenso bewusst gearbeitet werden sollte wie beispielsweise mit der Perspektive oder der Schärfentiefe.
Noch weniger als in den anderen Tutorials dieser Serie möchte ich an dieser Stelle ausdrückliche Regeln vermitteln, deren Missachtung automatisch zu einem schlechten Foto führt. Gerade beim Einsatz von Farben können außergewöhnliche und exzentrische Sichtweisen zu sehenswerten Bildern führen. Sie können, aber sie müssen nicht. Will sagen, dass es keineswegs schadet, die Farbigkeit von Motiven zu beurteilen, bevor auf den Auslöser gedrückt wird. Nicht in allen Fällen kann auf die Farben ein direkter Einfluss genommen werden. Doch bei vielen Motiven lässt sich beispielsweise durch die Wahl des Bildausschnitts, der Perspektive und des Hintergrunds durchaus eine Wahl treffen, welche und wie viele Farben auf einem Foto in welcher Verteilung zu sehen sein werden.

Auch dieses Bild ist „kunterbunt“, doch gemäß meinem „Bauchgefühl“ habe ich trotzdem den Auslöser gedrückt. Es ist deutlich stärker als das letzte Bildbeispiel, weil die Farben zumindest nicht mehr gleichwertig verteilt sind. Die Farbe des scharf abgebildeten Vordergrundmotivs dominiert die des unscharfen Hintergrunds. Eine gewagte Sache bleibt dieses Foto nichtsdestotrotz.
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Farbe
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Wirkung / Bedeutung
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Rot
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Warnfarbe (vor allem in Kombination mit Weiß oder Schwarz)
Heiß, Wärme, Energie, Freude, Leidenschaft, Vitalität, Liebe, Erotik Aggression, Zorn |
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Grün
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Normalität, Leben, Bejahendes, Positives, Ordnungsgemäßes
Neid und Gier, Gift(grün) |
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Blau
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Kälte, Ferne, Sehnsucht, Beruhigung, Ausgeglichenheit, Harmonie, Sympathie, Zufriedenheit, Freiheit, Rettung
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Gelb
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Signalfarbe (vor allem in Kombination mit Schwarz)
Ewigkeit, Frische, Fröhlichkeit, Lebensfreude, Lebenskraft Neid, Gier, Eifersucht |
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Cyan/Türkis
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Klarheit, geistige Offenheit, Kühle, Distanziertheit
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Magenta/Purpur
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Kreativität, Spiritualität, Mystik, Würde
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Orange
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Erfrischung, Fröhlichkeit, Jugend, Freude, Optimismus, Reife, Kommunikation, Lebensfreude
Lustvoll, stimmungsaufhellend, stimulierend, appetitanregend |
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Violett
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Selbstvertrauen, Individualität
Geheimnisvoll, fantasievoll, empfindsam, intuitiv, außergewöhnlich, charmant, verführerisch |
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Braun
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Erde, Erdverbundenheit, Lehm, Natur
Gemütlichkeit, Geborgenheit, Ruhe, Wärme Dreck, Schmutz, Erniedrigung |
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Weiß
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Freude, Hochzeit, Unschuld, Jungfräulichkeit, Unsterblichkeit, Unendlichkeit, Sauberkeit, Reinheit, Neutralität, Stille, Leere, Eleganz
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Grau
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Neutralität, Vorsicht ,Zurückhaltung
Langeweile, Tristheit, Eintönigkeit, Unsicherheit |
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Schwarz
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Tod, Trauer, Bosheit, Dunkelheit, Leere, Pessimismus, Unglück
Ehre, Ernsthaftigkeit, Machtanspruch |
Seid ihr mit diesen Zuordnungen einverstanden? Wenigstens in manchen, aber vielleicht nicht allen Punkten? Diese Fragen sollen die Problematik aufzeigen, die die Thematik mit sich bringt, denn nicht alle Menschen reagieren auf Farben in der absolut gleichen Weise. Hinzu kommt freilich, dass es eben nicht nur ein einziges „Blau“ gibt, sondern viele verschiedene Variationen davon, denen durchaus unterschiedliche Wirkungen zugeschrieben werden können.
Dennoch gibt es Grundtendenzen, die offenbar fest in unserer Wahrnehmungsphysiologie verankert sind und deren Wirkung sich niemand vollständig entziehen kann. Das vielleicht beste Beispiel dafür ist ein steigender Puls der meisten Menschen bei Wahrnehmung der Farbe Rot. Diese Erkenntnis wird weltweit einheitlich umgesetzt, etwa bei Warnhinweisen („Stopp-Schild“).
Interessant ist, dass fast bei jeder Farbe sowohl positive als auch negativ besetzte Attribute vorkommen. Wesentlich eindeutiger ist die Wirkung bestimmter Farbkombinationen, von denen in der folgenden Tabelle einige aufgezählt werden:
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Farbkombination
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Wirkung / Bedeutung
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Rot, Orange, Gelb
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Aktivität / Energie
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Weiß, Blau, Grün
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Ehrlichkeit
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Weiß, Grau, Schwarz
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Funktionalität
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Weiß, Blau, Gold
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Gutes
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Weiß, Blau, Silber
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Klugheit
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Weiß, Schwarz, Rot
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Modernes
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Weiß, Grau, Blau
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Sachlichkeit
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Grün, Weiß, Blau
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Sicherheit
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Blau, Grün, Weiß
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Vertrauen
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Vor allem die Werbeindustrie macht sich diese Beziehungen zunutze, wenn es um die Gestaltung von Logos, Firmenfarben und Verpackungen geht. Verblüffend viele, wenn auch nicht alle Versicherungen verwenden tatsächlich die Farben Grün, Weiß und/oder Blau für ihre Außendarstellung, in der Tabelle mit dem Attribut „Sicherheit“ versehen.

Die gleiche Farbe vor sechs verschiedenen Hintergründen. Am „farbigsten“ wirkt sie vor einem „unbunten“ Hintergrund (obere Reihe), während sie an Strahlkraft verliert, wenn sie innerhalb einer andersfarbigen Umgebung präsentiert wird (untere Reihe). In reinem Weiß leuchtet sie am auffälligsten, gefolgt von Schwarz. Umgeben von ihrer Komplementärfarbe Cyan (unten, Mitte) entsteht eine extrem markante, aber auch fast schon aufdringlich und unruhig wirkende, „schreiende“ Kombination.

Das Farbsechseck nach dem Autor Harald Küppers (vereinfacht).
An den Eckpunkten enthält es die sechs Grundfarben Gelb, Grün, Cyan, Blau, Magenta und Rot, dazwischen Mischtöne aus jeweils zweien davon. Sich gegenüber liegen „Gegenfarben“, die Komplementär-Farben genannt werden. Gelb und Blau ist ein Beispiel für eine komplementäre Farbenpaarung. Auch wenn es zunächst abstrakt klingt, kann es einem Fotografen keinesfalls zu seinem Schaden gereichen, sich mit solchen Themen zu beschäftigen, um durch Farben eines Fotos eine beabsichtigte Wirkung zu erzielen, zu unterstützen oder ihr zumindest nicht entgegenzuwirken. Wer tiefer in die Theorie der Farbenlehre eindringen möchte, dem seien u.a. die folgenden Quellen empfohlen:
BUCH: Das Grundgesetz der Farbenlehre, Harald Küppers, Dumont Buchverlag. ISBN-13: 978-3832110574
WEB: • www.uni-bielefeld.de/lili/kumu/farbenlehre-kueppers/de/ • www.ipsi.fraunhofer.de/~crueger/farbe/
Farben in der Fotopraxis
Ich möchte die Theorien an dieser Stelle hinter mir lassen und einen Blick auf das werfen, was der Fotograf konkret bei seiner Bildgestaltung beachten kann, um durch den geschickten Einsatz von Farben Fotos „schöner“ aufzunehmen – darum geht es ja letztendlich!Vorder- und Hintergrundfarben
Von eklatanter Bedeutung ist die Klassifizierung der Farben in ausgesprochene Vorder- und Hintergrundfarben. Rot und Gelb sind ausgesprochene Vordergrundfarben, Grün und Blau entsprechend dem Hintergrund zugeordnete Farben. Wird nun die Vordergrundfarbe Rot für den Hintergrund gewählt, ergibt sich eine außerordentlich gewagte Komposition, in der der Hintergrund das Hauptmotiv zu „erdrücken“ droht. Die rote Farbe des Hintergrundes wird so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, dass für das Hauptmotiv nur noch wenig davon übrig bleibt, was in einer eher negativen Bildwirkung mündet.
Bitte beschreibt, ohne lange nachzudenken, wie ihr dieses Testbild interpretiert.
Wahrscheinlich „seht“ ihr rote Körper vor einem blauen Hintergrund, richtig? Theoretisch könnte es auch eine blaue Wand sein, die Löcher hat und durch die hindurch ein roter Hintergrund sichtbar wird.
Praktisch jeder entscheidet sich aber für die erste Variante, weil Rot eine typische Vorder-, Blau eine Hintergrundfarbe ist.
Noch verblüffender ist diese und die nächste Testgrafik: Obwohl die Worte exakt in Zeilen angeordnet wurde, erscheint uns der rote Text im „Vordergrund“, der blaue dahinter.




Üblicherweise entscheiden sich Betrachter für dieses mit dem grünen „Hintergrund“ und dem roten „Hauptmotiv“. Der kleine rote Bereich kann die große grüne Fläche durch seinen großen Aufmerksamkeitswert aufwiegen, wodurch eine Art des Gleichgewichts entsteht.
Rot als Hintergrundfarbe „erdrückt“ das Hauptmotiv. Ein Gleichgewicht bezüglich der Farben kann sich nicht einstellen, eine farbliche Harmonie nicht entstehen.
Vordergrundfarben genießen demnach einen höheren Aufmerksamkeitswert als Hintergrundfarben. Sie bilden sozusagen den „Hingucker“. Fotografen sollten wissen, wo Betrachter ihrer Bilder zuerst hinschauen und welche Bereiche es sind, denen am meisten Aufmerksamkeit zuteil wird. Je intensiver und je länger der Blick dem Hauptmotiv gilt, desto größer sind die Chancen, dass eine Fotografie beim Publikum ankommt.
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Größeres Gewicht („Hingucker“)
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Geringeres Gewicht
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Vordergrundfarben (Rot, Gelb)
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Hintergrundfarben (Blau, Grün)
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Gesättigte (reine) Farben
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Gedeckte Farben
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Farbigkeit im Allgemeinen
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Farblosigkeit (Schwarz, Grau, Weiß)
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Der Grund, warum solche und ähnliche Motive oft „nicht funktionieren“, ist die Unfarbigkeit des Hauptmotivs, das unter der Farbigkeit des Hintergrundes zu leiden hat.
Mit anderen Worten: Der farbige Hintergrund lenkt den Blick vom Hauptmotiv ab.
1. Benachbarte Farbtöne
Dabei werden ausschließlich Farben miteinander kombiniert, die im Farbkreis sehr eng zusammenstehen. Umgangssprachlich würde man vielleicht von einem „Ton-in-Ton-Bild“ sprechen.
Grüne und gelbgrüne Farben dominieren dieses Foto.




2. Warme Farbpalette
Ausschließlich Farben, die mit der Empfindung „warm“ assoziiert werden, kommen auf dem Foto vor, also vornehmlich Gelb, Orange und Rot, aber auch Mischfarben davon sowie Rosa, Pink und Gelbgrün. Kaum verwunderlich, dass auch die Wirkung der Aufnahme dann eine entspreche „Wärme“ ausstrahlt, die von unseren Sehgewohnheiten sowohl in der untergehenden Sonne und dem Feuer als auch in der mit „warm und gemütlich“ empfundenen Atmosphäre von Kunstlicht (Glühlampe) durchaus geläufig ist.
Feuer lässt die Farben entstehen, die für „Wärme“ stehen: Gelb, Orange und Rot.
3. Kalte Farbpalette
Es kommen nur solche Farben zum Einsatz, die mit „Kälte“ in Verbindung gebracht werden, also in erster Linie Blau, aber auch Violett, Weiß und Cyan (Türkis). Auch hier kennen wir aus dem Alltag Entsprechungen: Wasser, Eis, Schnee und der tiefblaue Himmel nach Sonnenuntergang, wenn die Temperatur abfällt.
Blau, hier in verschiedenen Helligkeiten und Sättigungen bis hin zu reinem Weiß kombiniert, ergibt eine „kalte“ Stimmung, die trotz der starken Abstraktion des Bildes auf das tatsächliche Hauptmotiv „Eis“ schließen lässt.
4. Bunte und unbunte Farben
Damit gemeint ist die Kombination einer oder mehrerer, ähnlicher Farben mit Grau, wobei das Grau ebenfalls in verschiedenen Helligkeiten bis hin zum Weiß und Schwarz vorkommen darf.
In Kombination mit Grau leidet die „Strahlkraft“ von Farben. Kann auf diese Wirkung verzichtet werden, entsteht eine ruhige und „seriöse“ Farbkombination.
5. Aufgehellte/entsättigte Farben mit ihrer Vollfarbe
Eine Farbe in voller Sättigung wird kombiniert mit einer oder mehreren Abstufungen der gleichen Farbe, die allerdings entsättigt sind, also in Richtung Weiß tendieren. Selbst reines Weiß darf hier enthalten sein.
Abgesehen vom Auge der Skulptur enthält dieses Foto nur Gelbtöne in verschiedenen Helligkeiten und Sättigungsstufen.
Wichtig ist, dass „reines" Gelb ebenfalls vorkommt. So sehr die einzelnen Kapitel einleuchten, so mögt ihr euch vielleicht fragen, wie solche Zusammenhänge in der Praxis Berücksichtigung finden können; immerhin haben die Motive ja nun einmal eine bestimmte, vom Fotografen meist nicht beeinflussbare Farbe. Das ist ein sehr berechtigter Einwand, doch oft gelingt es durch Perspektivenwechsel, zum Beispiel die Hintergrundfarbe zu wählen. Selten kann sogar ein komplett künstlicher Hintergrund mit der Wunschfarbe installiert werden.

Um nicht von der Zartheit dieses Leberblümchens abzulenken, wurde auf eine farblich harmonische Gestaltung Wert gelegt. Die Hintergrundfarbe Blau lässt das Hauptmotiv gut zur Geltung kommen.


Farbkontraste
Neben den Harmonien spielen die Farbkontraste eine Rolle. Für den Fotografen positiv ist, dass ihnen ein hoher Aufmerksamkeitswert zugeschrieben wird, d.h., ein Betrachter verweilt zunächst einmal bei der Aufnahme oder widmet ihr mehr Beachtung im Gegensatz zu anderen Aufnahmen ohne erkennbare Farbkontraste. Das ist gut, wenn die Wirkung letztlich eine belebende oder erfrischende sein sollte. Farbkontraste können aber auch anspannend und dadurch unangenehm wirken. Welche Reaktion überwiegt, muss im Einzelfall entschieden werden. Hier zunächst einmal die möglichen Ausprägungen der Farbkontraste:1. Farb-Komplementärkontrast
Eine gute, für Fotografen leicht umsetzbare Regel ist die Anwendung des Farb-Komplementärkontrasts. Dabei werden zwei Farben, die einander „komplementär“ sind, in einem Foto miteinander kombiniert. Komplementärfarben sind „Gegenfarben“, also eine Farbpaarung, die sich im Farbsechseck (siehe Abbildung oben) gegenüberstehen. Häufig verwendet werden die Paarungen Rot und Grün sowie Gelb und Blau, auch wenn diese sich im Farbkreis nicht in jedem Einzelfall exakt gegenüberstehen. Die Wirkung beider Farben wird durch ihre Kombination verstärkt.Weist ein Foto einen ausgeprägten Farb-Komplementärkontrast auf, werden beim Betrachter automatisch entsprechende „Emotionen“ ausgelöst. Das wiederum lässt nicht die Schlussfolgerung zu, dass nun jedes Bild mit einem Farb-Komplementärkontrast von allen Betrachtern automatisch als „schön“ empfunden wird – das wäre eine zu triviale Interpretation. Vielmehr entscheidet ein Betrachter eines Bildes aufgrund etlicher Merkmale, wie er das Gesehene letztlich bewertet. Doch der Fotograf kann sicher sein, dass er sich in dieser Bewertungsmatrix bereits einen Pluspunkt „einheimst“, wenn er den Farb-Komplementärkontrast als Gestaltungsmittel eingesetzt hat.

Gelbe Blüten vor blauen Himmel: Ein immer wieder verwendetes Motiv, um den Farb-Komplementärkontrast eindrucksvoll wirken zu lassen.




Links die Originalaufnahme, rechts werden deren Komplementärfarben durch Invertierung erkennbar.
2. Warm-kalt-Kontrast
Die Idee ist, eine Farbe aus dem „warmen“ Spektrum mit einer aus dem „kalten Spektrum“ zu kombinieren. Dann wirkt die warme Farbe noch wärmer und die kalte noch kälter, als sie es alleinstehend tun würde. Die Farbwirkung wird dadurch gesteigert; entsprechend intensiver ist die Wirkung auf den Betrachter.Geschickt eingesetzt, lässt sich durch den Warm-kalt-Kontrast sogar eine räumliche Wirkung erzielen, denn die kalten Farben weichen in den Hintergrund, während die warmen Farben Nähe vermitteln (siehe Vorder- und Hintergrundfarben). Als kälteste Farbe gilt Cyan/Türkis, als wärmste eine Mischung aus Rot und Orange. Folglich wird eine Kombination daraus auch den intensivsten Warm-kalt-Kontrast bilden. Die Kombination aus Blau und Grün hingegen bildet zwar auch einen Warm-kalt-Kontrast, weil Blau kälter als Grün empfunden wird, jedoch ist dieser nur schwach ausgeprägt.

Während der „blauen Stunde“, also eine Weile nach Sonnenuntergang, bieten sich exzellente Gelegenheiten, den Warm-kalt-Kontrast auszunutzen. Nämlich dann, wenn in der „Bläue“ des schwindenden Tageslichts die ersten Glühbirnen eingeschaltet werden, deren gelbliches Licht Wärme verheißt. Wird der Weißabgleich der Kamera auf Kunstlicht verstellt, kann der Blaustich schon während der Aufnahme gesteigert werden.
3. Unbunt-bunt-Kontrast
Von einem Unbunt-bunt-Kontrast wird gesprochen, wenn eine Farbe einer „unbunten“ Farbe, also einem Helligkeitswert von Schwarz über Grau bis Weiß gegenübergestellt wird. Dann hängt es von dem unbunten Ton ab, ob die Strahlkraft der Farbe eher gestärkt oder eher abgeschwächt wird. Die Strahlkraft nimmt zu, wenn eine Farbe mit Schwarz kombiniert wird. Noch stärker erweist sich die Kombination mit Weiß, was zum Beispiel bei vielen Verkehrsschildern ausgenutzt wird, bei denen Rot oder Gelb mit Weiß zusammenwirkt. Eine Farbe büßt ihre Wirkung hingegen ein, wenn sie in grauer Umgebung eingebettet ist.
Die Leuchtkraft dieser Ahornblätter ist immens, weil sie vor einem weißen Hintergrund abgelichtet wurden.


Klassische „Color-Key“-Aufnahme. Bis auf die Würfel wurde das Digitalfoto vollständig entsättigt, d.h. in ein Schwarz-Weiß-Bild umgewandelt.
Hier eine kurze Anleitung dazu, wie ein Color-Key mit Adobe Photoshop entstehen kann. Das Ausgangsmotiv ist ein Porträt, bei dem nicht auf das Gesicht, sondern auf das Weinglas fokussiert wurde:


Im Anschluss daran existiert eine zweite Ebene, die „Hintergrund Kopie“ heißt (roter Pfeil). Sie bleibt ausgewählt, während in Photoshop der Befehl Bild>Korrekturen…>Sättigung verringern angewählt wird.

Nun wählt ihr den Radiergummi (Tastenschlüssel E) aus und bestimmt in der Eigenschaften-Leiste Größe und Härte. Beides richtet sich nach dem Motiv: Größere Bereiche radiert ihr mit einem großen, harten Werkzeug aus, filigrane Details danach mit einem kleinen, weicheren. Radiert in der oberen Ebene die Bereiche aus, die in Farbe erscheinen sollen.

Fertiges Foto nach dem Zusammenfügen der Ebenen mit dem Befehl Ebene>Auf Hintergrundebene reduzieren:

4. Hell-dunkel-Kontrast
Der Hell-dunkel-Kontrast beschreibt die Steigerung der Farbwirkung, wenn eine helle Farbe mit einer dunklen kombiniert wird. Beide profitieren davon, wobei die hellere die Wirkung „Groß“ und „Leicht“ hervorruft, die dunklere das Gegenteil davon. Ebenso wie beim Warm-kalt-Kontrast wird auch das Raumgefühl dahin gehend beeinflusst, dass die dunkle Farbe in den Hintergrund rückt und die helle sich in den Vordergrund drängt.
Dieses Bild vermittelt ein ausgeprägtes Gefühl für Räumlichkeit aufgrund des Hell-dunkel-Kontrastes.

5. Qualitätskontrast
Ein Qualitätskontrast tritt zutage, wenn eine Fotografie nur aus einer Farbe in verschiedenen Helligkeiten und Sättigungen besteht. Das kann sehr wirkungsvoll sein, wenn darauf geachtet wird, dass die „reine Farbe“ ebenfalls enthalten ist, d.h. das Bild nicht nur aus entsättigten Tonwerten unterschiedlicher Helligkeiten besteht.Bezogen auf das Farbsechseck wird also nur auf ein kleines Segment von sehr ähnlichen Farben zurückgegriffen und darauf geachtet, dass eine reine Farbe enthalten ist. Als reine Farben sind sie satten Farben an den Ecken des Farbsechseckes anzusehen: Cyan, Grün, Gelb, Rot, Magenta und Blau.

Verschiedene Farben unterschiedlicher „Qualität“ ergeben den Qualitätskontrast.


6. Quantitätskontrast
Wie der Name schon vermuten lässt, geht es hier um das flächenmäßige Verhältnis zweier Farben auf einem Foto. Ähnlich wie bei der geometrischen Bildgestaltung (siehe Teil 1 der Tutorialserie „Endlich besser fotografieren“ mit dem Titel „Hauptmotiv nicht in der Mitte anordnen“) sind absolute Symmetrien auch bei der Farbverteilung eher zu vermeiden. Wirkungsvoller ist ein Ungleichgewicht bezüglich der Flächenanteile zweier Farben, deren Wirkkraft jedoch im Gleichgewicht steht! Das kann dadurch erreicht werden, dass eine helle, strahlende Farbe (etwa Gelb) flächenmäßig zwar sparsam eingesetzt wird, aber durch seine Strahlkraft der flächenmäßig überlegenen Farbe (etwa Dunkelblau) ebenbürtig ist.
Obwohl die gelben Lichterketten flächenmäßig der Farbe Blau im Bild weit unterlegen sind, können sie durch ihre hohe Strahlkraft ein farbliches Gleichgewicht, eine Harmonie herstellen. Um diese Farbharmonie zu betonen, wurde durch eine lange Belichtungszeit und ein absichtliches, leichtes Verwackeln eine allzu scharfe Darstellung von Details vermieden.
Schlussbetrachtung
Dass Farben auf Menschen „Kräfte“ auswirken, ist wissenschaftlich belegt. Je mehr ein Fotograf über diese Kräfte weiß, desto eher wird er in der Lage sein, sie bei der Bildgestaltung in eine von ihm gewollte Richtung zu lenken. Die Beherrschung wichtiger Regeln bei der Farbgestaltung ist ein Mosaikstein auf dem Weg zu einem „schönen“ Foto. Unter „schön“ soll hier nicht etwa „angenehm“ oder „gefällig“ verstanden werden, sondern eine Bildwirkung, die beim Betrachter Lustgefühle auslöst. Lust, dieses Foto anderen vorzuziehen, es länger zu betrachten als andere, es zu kaufen, es auszuzeichnen, es als Anregung für eigene Arbeiten zu sehen, es zu loben oder zu würdigen. Dinge, auf die der Profifotograf angewiesen und denen gegenüber der Amateur nicht gerade abgeneigt ist!Übung
1. Nehmt ein „unbuntes Motiv“ vor verschiedenfarbigen Hintergründen auf. Als Hauptmotiv infrage kommt beispielsweise eine Taschenuhr, eine Walnuss oder eine Münze. Gerne darf der Gegenstand auch größer sein, wenn entsprechende Hintergründe zur Verfügung stehen. Wählt Hintergrundkartons in den Farben Weiß, Schwarz und Grau sowie Rot und Blau. Auf Wunsch kann die Übung mit weiteren Farben ausgeweitet werden. Fertigt pro Hintergrundfarbe eine Aufnahme an und vergleicht die Ergebnisse danach. Schenkt besonders dem Bild mit der roten Hintergrundfarbe Beachtung, denn Rot ist eine ausgesprochene Vordergrundfarbe!2. Findet oder arrangiert ein Motiv mit einem ausgeprägten Farb-Komplementärkontrast (zum Beispiel mit der Farbpaarung Rot/Grün oder Blau/Gelb) und fotografiert es so, dass ein abstraktes Ergebnis entsteht, bei dem die Erkennbarkeit der abgebildeten Gegenstände in den Hintergrund, die Wirkung des Farb-Komplementärkontrastes jedoch in den Vordergrund tritt.
3. Konzentriert euch auf ein Motiv, das nur eine Farbe in verschiedenen Schattierungen enthält. Am leichtesten kommt man bei Makrofotos zum Ziel: Der Ausschnitt aus einer kräftig zerknüllten Mülltüte in diffusem (weichem) Licht beispielsweise kann als Motiv für ein „blaues Bild“ herhalten. Wenn ihr Gefallen an dieser Übung findet, könnt ihr sie auf weitere Bilder mit anderen Farben ausdehnen. Vergleicht die Wirkung solcher „monochromer“ Bilder mit einem „kunterbunten“ Foto aus eurem Archiv.
Weiter geht es mit Teil 5: „Hauptmotiv nicht zu klein abbilden“.
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wir697296
12.05.2012 - 21:57
dickes Lob - herzlichen Dank - freue mich schon auf die nächsten Tutorials
EinFotograf
27.03.2012 - 15:09
Hallo Stefan Seipp!
Ich finde dieses Tutorial sehr gut und überaus informativ. Es ist zwar sehr lang und schon fast zu umfangreich um sich das alles auf Anhieb zu merken, aber gerade das Sechseck mit der übersichtlichen Darstellung und der Farbenlehre hat mir wirklich viel gebracht.
Ich glaube nun, im Ansatz verstanden zu haben warum so viele Fotos leblos wirken (schönes Beispiel mit den Pferden auf der Weide!)
Vielen Dank für das Teilen dieses Wissens!
Gruß
Chris
Jake23
17.02.2012 - 19:18
Und wieder ein tolles Tut. Erinnert mich sehr an den Kunstunterricht damals :) Auch wenns da noch Rund und nicht Sechseckig war :)
stefan_seip
18.02.2012 - 11:24
'Eckig statt rund' ist nicht die echte Neuheit. Sondern, dass nun andere Farben als komplementär gelten! Der Farbkreis nach Itten (1961) z.B. stellt Rot und Grün als komplementär dar. Heute ist es eher Rot und Cyan. Dem von den meisten Computern verwendeten Farbmodell wird dadurch besser entsprochen.
Dorie1968
20.11.2011 - 19:42
Wieder einmal herzlichen Dank für ein gut aufgebautes Tutorial, meine Fotos aus dem aktuellen Urlaub weisen doch das ein oder ander bunte statt farbiges Motiv auf. Nun habe ich im Teide- Nationalpark speziell auf harmonische Farbkombinationen geschaut. Einige sind aber dann doch wieder langweilig geworden, weil ich Hinweise aus den anderen Tutorials vergessen hatte. Ach, es ist ein mühseliges (aber spannendes) Hobby!
jowi
04.11.2011 - 11:49
Wieder ein gutes Tutorial. Wie die anderen so knapp wie möglich, um eine Einführung zu geben, und so ausführlich und grundlegend, dass man sieht, in welche Richtungen man weiterarbeiten kann. Bemerkenswert, dass die theoretische Grundlegung (Farbkreis) von den Klassikern (z.B. Itten 1961) abweicht. Dort sind z.B. Gelb und Violett Komplementärfarben. Im Tutorial Gelb und Blau.
fox_
06.09.2011 - 10:24
Gutes Tutorial, sehr inspirierend!
BrokoliArt
31.08.2011 - 21:26
Wie immer ein interessantes und sehr hilfreiches Tutorial, weiter so!
WeingutBucher
19.08.2011 - 20:00
Danke für das tolle Tutorial.
Gruß
WENIGES
10.08.2011 - 15:26
Wieder mal super verständlich geschrieben und sehr hilfreich. Begeb mich dann gleich mal an die Umsetzung...(-:
joerge
20.07.2011 - 09:47
Ganz toll und schult das Auge.
In dem ganzen technischen Kram inkl. Bildgestaltung bin ich ja eigentlich ganz fit. Jetzt wird hoffentlich mit der Zeit meine Lücke in der Psychologie des Sehens gefüllt.
itsmi
15.07.2011 - 15:47
Vielen Dank, lohnt sich wirklich, dafür Punkte auszugeben ;] ;)
zilly
15.07.2011 - 13:33
Etwas Farbentheorie - das habe ich schon lange gesucht, danke.
Elchblender
07.07.2011 - 19:32
Beide Däumchen hoch!!!
cifer001
30.06.2011 - 15:31
Großartig! Das schult das Auge!
annik
26.06.2011 - 16:08
Mal wieder ein tolles Tutorium.
TomekW
26.05.2011 - 21:42
Wieder ein sehr gelungenes Tutorial, dass Grundlagen verständlich darstellt.
Sehr gut finde ich die Auflistung, in der die Wirkung der eienzelnen Farben dargestellt ist!
geia1
21.04.2011 - 07:20
Danke ein sehr guter Beitrag.
isaf
23.03.2011 - 20:19
Endlich mal verständliches über grundlegendes.
Superking88
18.03.2011 - 08:23
WOW ich bin Total begeistert. Sehr gute und lobenswerte Arbeit ;) Danke