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Kommentare

  • Alternative Portrait von ride

    ride

    27.03.2012 - 18:31

    Vielen Dank für die Infos, mal schauen was ich mir davon zulegen werde.

  • Portrait von Bianca40

    Bianca40

    06.09.2011 - 09:56

    Genau das Richtige für einen Anfänger wie mich. Danke, sehr gute Info

  • Alternative Portrait von hamsibone

    hamsibone

    04.08.2011 - 23:58

    Vielen Dank für das tutorial

  • Alternative Portrait von mtepe

    mtepe

    24.07.2011 - 23:19

    Für mich als Anfänger sehr interessant.

  • Alternative Portrait von Lucyloo

    Lucyloo

    17.07.2011 - 22:24

    Nett geschriebenund hat meine Meinung bestätigt ;-)

  • Alternative Portrait von Elle_cH

    Elle_cH

    25.05.2011 - 12:04

    Wo bekommt man den im Tut gezeigten (Aufsteck-)Ringblitz?

  • Alternative Portrait von Solidarity2k11

    Solidarity2k11

    04.04.2011 - 13:17

    schöne Erklärung zu den einzelnen Gimmicks...
    hilfreich für Anfänger

  • Alternative Portrait von Solidarity2k11

    Solidarity2k11

    04.04.2011 - 13:17

    schöne Erklärung zu den einzelnen Gimmicks...
    hilfreich für Anfänger

  • Portrait von Nalle

    Nalle

    01.03.2011 - 15:06

    Ich hätte es mir umfangreicher vorgestellt :)

  • Alternative Portrait von xChillStarx

    xChillStarx

    26.02.2011 - 00:51

    Ich fand das äußerst hilfreich und interessant. Wäre vielleicht toll gewesen, wenn man den Bereich, in dem sich die angemessenen Preise befinden sollten,für solche Geräte genannt hätte.

  • Alternative Portrait von Equivalent

    Equivalent

    13.02.2011 - 00:34

    ...etwas schwach auf der Brust! Hier kann man wesentlich mehr erwarten und erwähnen! Immerhin nett geschrieben!

  • Alternative Portrait von abiszett

    abiszett

    09.01.2011 - 11:46

    War in Ordnung. Allerdings hätten mich auch die Dinge interessiert, die interessant klingen, aber letztlich doch Quatsch sind.

  • Alternative Portrait von ihd

    ihd

    11.11.2010 - 11:06

    Gute Erklärung! Danke

  • Alternative Portrait von sophie67

    sophie67

    09.11.2010 - 10:26

    Für mich als Anfänger sehr hilfreich.

  • Portrait von JannisL

    JannisL

    18.08.2010 - 19:17

    Tolle Tipps,sind praktisch

  • Alternative Portrait von Tauglanz

    Tauglanz

    13.08.2010 - 22:47

    Tolle Tipps, Dankeschön!

  • Alternative Portrait von froehlich

    froehlich

    03.08.2010 - 18:01

    hat mir sehr geholfen danke

  • Alternative Portrait von Sany20

    Sany20

    30.07.2010 - 17:55

    Wunderbar!!! Dankeschön!

  • Alternative Portrait von FlyingDutch

    FlyingDutch

    28.06.2010 - 21:54

    Vielen Dank für die Info, waren ein paar gute Infos dabei.

  • Portrait von plaenky

    plaenky

    07.06.2010 - 10:23

    Gute Erklärung. Dankeschön

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Anleitung (Bilder + Extras werden nur für Mitglieder eingeblendet)


Sinn oder nicht Sinn: Welche Zusatzausrüstung brauche ich wirklich?

Einmal und nie wieder: Der billige Fisheye-Konverter für eine Kompaktkamera war rausgeschmissenes Geld.

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Im Zuge der Erfolge beim Verkauf von Digitalkameras hat sich natürlich auch der Markt für Zubehör stark erweitert. Logisch, denn es gibt viele Situationen, in denen das ein oder andere Gimmick ziemlich nützlich sein kann und dabei sogar die Bildqualität verbessert. Leider gibt es auch jene Spielereien, die zwar auf den ersten Blick ganz interessant scheinen, die Fotos jedoch mehr verschlechtern als verbessern.

 
Kleine Anekdote aus früheren Tagen: Ich hatte um das Jahr 2000 eine Fuji Finepix 6900. Die Brennweite der Kamera im SLR-Design konnte man mit Konvertern zum Aufschrauben erweitern.

Da ich mal ein Fisheye ausprobieren wollte, habe ich mir einen No-Name-Fisheye-Konverter bei eBay ersteigert. Die Bildqualität war gelinde gesagt katastrophal. Extreme Unschärfe, knallbunte Farbfehler, Verzerrungen weit jenseits des Erträglichen. Besser klappte die Verlängerung der Brennweite mit einem Telekonverter. Der war von Fuji speziell für die 6900er hergestellt worden. Die erzielbare Abbildungsqualität war sehr ordentlich. Mein Fazit: Seit dem miesen Fisheye-Konverter habe ich mich nie mehr auf Billigangebote eingelassen, wenn ich Zubehör für meine Kameras benötigte. Das bedeutet nicht, dass man immer das Teuerste kaufen muss, man sollte nur Gebrauch von den Erfahrungen anderer Fotografen machen und in diversen Foren oder Zeitschriften nachsehen, ob es Tipps und Berichte gibt, die einen vor einem Fehlkauf schützen.

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Besseres Beispiel: Dieser Telekonverter (Kenko) für eine Canon-Digital-SLR (Brennweitenverlängerung 2x) ist zwar auch deutlich günstiger als das Original von Canon, bietet aber dennoch gute Leistung.


 

Was man unbedingt braucht

Ein Stativ. Eine Kamera-/Zubehörtasche. Einen Zusatzakku. Speicherkarten. Eine Gegenlichtblende.

Und wenn man unter Wasser fotografiert, ein Unterwassergehäuse :-)

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Wer unter Wasser fotografiert, braucht – logisch – ein passendes Gehäuse. Die gibt’s meistens vom Kamerahersteller als Zubehör, aber auch Fremdhersteller bieten passende Gehäuse an. (Foto: Canon)

Im Ernst: Das wichtigste Zubehör für ernsthafte Fotografie ist ein Stativ samt passendem Neiger oder Stativkopf. Denn die Lichtstärke einer ganz normalen Kamera ist nie so enorm, dass man in jeder Situation bequem aus der Hand fotografieren kann. Schon in einem Innenraum mit einfacher Zimmerbeleuchtung werden die für verwacklungsfreie Bilder notwendigen Verschlusszeiten so lang, dass man eigentlich nicht mehr aus der Hand fotografieren kann.

Fotografiert man mit Telebrennweiten (ab 80 mm), wird’s noch dramatischer. Sicher, man kann den ISO-Wert erhöhen (das führt zu Rauschen) oder auf den Bildstabilisierer (Verwacklungsschutz) von Kamera oder Objektiv vertrauen (klappt nur in begrenztem Rahmen). Wer auf Nummer sicher gehen will, weil ein Motiv einfach zu wichtig ist, und dazu auf perfekte Bildqualität Wert legt, braucht ein Stativ. Ein Einbein, wenn’s schnell und mobil sein soll, ein Dreibein, wenn man etwas mehr Zeit hat und die ganze Sache noch stabiler sein muss.

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Links ein Dreibeinstativ mit Drei-Wege-Neiger für eine Digital-SLR (bis ca. 7 kg), rechts ein Einbein – ich bin öfter auf Reportagen, da ist das Einbein praktischer, selbst mit relativ langen Brennweiten.

 
Ein Stativ muss für perfekte Stabilität natürlich zur Kamera passen. Je schwerer die Kamera (samt Objektiv), desto stabiler muss auch das Stativ sein. Das bedeutet auch, dass man für eine kleine Kompaktkamera kein schweres 300-Euro-Karbonstativ braucht, das Kameras bis zu einem Gewicht von 15 kg trägt und dabei selber federleicht ist. In den Datenblättern vernünftiger Stative und Stativköpfe/Neiger steht immer, bis zu welchem Gewicht sie geeignet sind.

Und wenn man ganz sichergehen möchte, nimmt man seine Kamera (SLR zusammen mit dem schwersten Objektiv) einfach mit zum Fotodealer und probiert vor Ort die Stative und verschiedenen Köpfe aus. Zwei kleine Tipps: Stative, deren Mittelstück man mit einer Kurbel ausfahren kann, sind Unsinn, da das zu lange dauert. Tipp 2: Wenn es mal hektisch wird und man schnell auf- und abbauen muss, ist eine Schnellkupplung sinnvoll, die immer an der Kamera bleibt. Die Kupplung wird mit einem Handgriff schnell mit dem Kugelkopf/Neiger verbunden.

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Ein Kugelkopf ist in alle Richtungen beweglich, was manchmal große Vorteile bei der Flexibilität bringt. Allerdings ist die waagerechte Ausrichtung etwas schwieriger als mit einem Neiger. (Foto: Novoflex)


 

Taschen und Rucksäcke

Wer ständig mit seiner Kamera unterwegs ist, sollte sich eine passende Kameratasche zulegen. Die sind gepolstert und schützen bis zu einem gewissen Grad vor Feuchtigkeit und Staub. Für praktisch jede Kamera (Kompakt bis SLR) gibt es exakt passende Taschen, in die die Kamera samt ein paar Speicherkarten passen. Wer mit einer SLR unterwegs ist und mehrere Objektive dabei hat, braucht natürlich was Größeres, um das Equipment zu verstauen. Je nach Bedarf gibt es kleinere Taschen zum Umschnallen, die man schnell vom Rücken nach vorn bringen kann. Dann gibt es einfache Taschen zum über die Schulter Hängen. Wer seine gesamte Ausrüstung dabeihaben möchte, braucht entweder eine große Umhängetasche, einen Fotorucksack oder gleich einen Fotokoffer. Die Auswahl ist hier so groß, dass jeder das Passende finden wird.

 
Wird die Kameraausrüstung größer, braucht man zwangsläufig mehr Platz für Kamera, Objektive und das ganze Zubehör. Egal, welche Tasche es auch sein soll, man sollte immer auf gute Auspolsterung und flexible Einteilung achten.
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Akkus und Speicherkarten

Ohne Strom und ohne Speicher geht gar nichts. Ist der Akku alle, macht die Kamera keinen Mucks mehr. Glauben Sie es mir, ich spreche aus Erfahrung, dass der Akku immer dann am Ende ist, wenn was wirklich Wichtiges passiert. Ebenso mies verhalten sich Speicherkarten, die immer (!) dann voll sind, wenn man vor der Aufnahme seines Lebens steht. Und dann wird’s echt hektisch, wenn man versucht, schnell noch ein paar nicht so tolle Fotos zu suchen, die man schnell löschen kann. Also, ein Zusatzakku kostet nicht die Welt, den sollte man – natürlich voll aufgeladen, denn Akkus verlieren auch bei Nichtbenutzung an Ladung – immer dabei haben. Und Speicherkarten schmeißen einem die Händler mittlerweile zum Spottpreis hinterher. Also, passend zur Auflösung der Kamera ein oder zwei zusätzliche Speicherkarten in die Tasche, dann kann nichts passieren bei der Hochzeit des besten Freundes.

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Ein Zusatzakku kostet nicht die Welt, kann aber Leben retten. Denn wenn bei der Hochzeit des besten Freundes der Saft ausgeht und niemand sonst Fotos macht, wird die Braut zur Furie. Mindestens. Für Digital-SLRs gibt es Hochformatgriffe, die gleichzeitig zwei Akkus aufnehmen können.

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Geli

„Geli“ ist keine Abkürzung für Angelika, sondern für Gegenlichtblende. Eine Gegenlichtblende ist eigentlich eine ziemlich simple Sache, die in der (digitalen) Fotografie sehr wichtig ist. Die Geli wird einfach vorn aufs Objektiv geschraubt/gesteckt. Sie ist dazu da, seitlich ins Objektiv einfallendes Licht zu reduzieren oder ganz auszuschließen. Der Sinn: Wenn eine Lichtquelle wie z. B. die Sonne unbeabsichtigt seitlich ins Objektiv leuchtet, entstehen Überstrahlungen, Blendenflecken oder Geisterbilder, die eine Aufnahme komplett ruinieren können. Die Farben werden flau, helle Flecken sind zu sehen, Schlieren durchziehen das Bild.

Manchmal lässt sich seitlicher Lichteinfall nicht verhindern; eine Geli hilft jedoch immer dabei, das Problem zu reduzieren oder ganz auszuschließen. Wer seine Gegenlichtblende umgekehrt, also falsch herum, auf dem Objektiv mit sich herumträgt, weil das so cool aussieht, gibt sich damit 1. als Amateur zu erkennen und verschenkt 2. Potenzial für hohe Bildqualität. Also, wer eine Geli hat, benutzt sie bitte auch. Wer keine hat, kann sich eine im Fachhandel kaufen.

 
Aber bitte beachten: Die Größe der Gegenlichtblende ist abhängig von der Brennweite. Je kleiner die Brennweite, desto kleiner muss auch die Geli sein, da sonst die Ränder der Blende ins Bild ragen würden.

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Gegenlichtblenden sind fast immer tulpenförmig gestaltet, weil Sensoren schließlich rechteckig sind. Oben und unten kann die Blende deshalb etwas mehr ins Blickfeld ragen.


 

Was man haben sollte

Interessant natürlich vor allem für SLRs und Kompakte mit Zubehörschuh, wo der Blitz aufgesteckt wird: ein Zusatzblitzgerät. Vor allem eines, das man etwas kreativer einsetzen kann als den eingebauten Kamerablitz. Damit ist gemeint, dass der Kopf eines Zusatzblitzgeräts drehbar sein sollte. Dann ist es möglich, in Innenräumen indirekt zu blitzen, das heißt, den Blitzkopf gegen Decke oder Wände zu richten, um deutlich weicheres Licht zu erhalten. Weiterer Vorteil: Zusatzblitze haben immer deutlich mehr Leistung (höhere Leitzahl LZ) als die eingebauten Blitze.

Man kann also weiter entfernte Motive blitzen, nähere mit größerer Blende für mehr Schärfentiefe fotografieren und oder mithilfe von Weitwinkelstreuscheiben (oft schon eingebaut) auch mal mit kleiner Brennweite eine ganze Personengruppe mit Blitzlicht aufnehmen. Wenn man einen Zusatzblitz sucht, sollte man darauf achten, dass er zum Kamerasystem passt und die Blitzfunktionen der Kamera unterstützt. Sehr einfache, oft für ein paar Euro angebotene Uraltblitze lassen sich lediglich auslösen, können aber mit den modernen TTL-Blitzfunktionen zum einfacheren Belichten nichts anfangen. Also lieber beim Händler nachfragen, ob es Blitze passend zur Kamera gibt.

 
Ein Zusatzblitz sollte, wenn man schon investiert, dreh- und schwenkbar sein, damit man indirekt blitzen kann.

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Wer entfesselt blitzen, den Blitz also unabhängig von der Kamera bewegen möchte, kann das entweder durch spezielle Kabeladapter (im Bild) oder über Funk tun. Welche Möglichkeiten hier bestehen, legen das Blitzgerät und die Kamera fest.

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Und noch so ein Gimmick: Ringblitze gab es bis vor kurzem nur für Makroaufnahmen und als (sauteures) Zubehör für Profis mit Studioausstattung. Das hier gezeigte Gerät ist eigentlich kein Blitz, sondern wird auf ein normales Aufsteckblitzgerät gesteckt. Es lenkt über Spiegel das Licht um und sorgt so für den Ringblitzeffekt. Mein Tipp: erst ausprobieren, ob einem das gefällt.

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Keine Helfer für Belichtung und Farben

Belichtungsmesser sind auf 18-prozentiges Grau geeicht. Das heißt, wenn man die Kamera auf etwas richtet, das diese Helligkeit hat, misst der Belichtungsmesser richtig und die Aufnahmeparameter Blende und Verschlusszeit werden korrekt eingestellt. Leider ist nicht immer ein Motivbereich exakt so hell, wie es nötig wäre, weshalb sich die Kamera mit komplizierten Messungen ein ungefähres Bild von der Helligkeitsverteilung verschafft und die Belichtungswerte so gut wie möglich wählt. Hier kann man nachhelfen mit einer Graukarte, die es im Fachhandel gibt.

Die Karte dient zwei Zwecken: Erstens kann man damit die Belichtungswerte exakt ermitteln, indem man die Karte vors bzw. ins Motiv hält. Zweitens kann man mit der Graukarte den Weißabgleich exakt festlegen. Denn die Graukarte muss auf dem endgültigen Foto natürlich neutral ohne Farbstich zu sehen sein. Entweder stellt man die Kamera vor der Aufnahme auf das Grau der Karte ein (siehe Kamerahandbuch – manueller Weißabgleich), oder man verwendet die graue Fläche später bei der Bildbearbeitung, um eventuelle Farbstiche am Computer zu neutralisieren.

 
Eine Alternative zur Graukarte für den Weißabgleich sind Weißabgleichsfilter, die vor der Aufnahme vor das Objektiv gehalten werden. Klappt laut diverser Forenberichte auch sehr zuverlässig, ist aber deutlich teurer als eine Graukarte.

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Die Luxusausführung einer Graukarte: Diese Farbtafel ist vor allem für die Studiofotografie interessant, um Farben hundertprozentig (99,9 %) zu reproduzieren. Für den Weißabgleich reichen – wie bei einer Graukarte – die grauen Felder am unteren Rand.


 

Spezielles und Kleinigkeiten

Was man neben den bisher erwähnten Dingen für die Fotografie benötigt, hängt natürlich auch davon ab, was man fotografiert. Makro-Fans, die ständig auf der Jagd nach Insekten und Blüten sind, werden Nahzubehör brauchen. Das beginnt bei einfachen Nahfiltern, die wie ein Vergrößerungsglas wirken und vor das Objektiv geschraubt werden, geht weiter mit Zwischenringen oder speziellen Makroobjektiven für SLRs, um näher an seine Motive heranzukommen, und endet mit Makroblitzgeräten und Einstellschlitten fürs Stativ, auf denen die Kamera millimetergenau verschoben werden kann.

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Das (oder mehr) braucht der Makrofreund: Einen Makroblitz, Zwischenringe für die SLR, Nahlinsen und/oder ein Balgengerät, mit dem man die Naheinstellgrenze und den Vergrößerungsfaktor verändern kann.


 
Nicht ganz so speziell, dabei aber auch nützlich sind Fernauslöser (Kabel, Funk, Infrarot – je nach Kameramodell), zum exakten Ausrichten eine kleine Wasserwaage, die man auf den Blitzschuh stecken kann, Reinigungstücher, Blasebalg und Plastikbeutel (zur Aufbewahrung von Ausrüstungsteilen gegen Staub und Spritzwasser). Dann gibt es noch spezielle Sucheraufsätze für SLRs (Winkelsucher), mit denen man von oben in den Sucher blicken kann (gut bei bodennahen Motiven) und Lichtschächte für Kompaktkameras, um den Monitor in hellem Sonnenschein abzuschatten.

Bei sehr hellem Umgebungslicht sieht man wenig auf den kleinen Displays, da sie nicht sehr stark leuchten. Wer mehrere Speicherkarten hat, sollte sich eine passende Box zur Aufbewahrung besorgen. Für längere Reisen/Fotosessions, bei denen man länger nicht an einen Computer kommt, ist die Anschaffung eines mobilen Speichergerätes zu überlegen. Diese Geräte (z. B. von Jobo) dienen als Bildspeicher, die Speicherkarten bzw. die Kamera werden einfach angeschlossen und die Bilder auf die Festplatte des Gerätes überspielt.

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Fernauslöser – praktisch für Langzeitbelichtungen, bei denen man die Kamera nicht berühren darf – gibt es für nahezu jede Kamera. Einfach beim Fachhändler fragen, welches Modell an die eigene Kamera passt.


 
Ganz nützlich, aber schnell leer – ein Druckluftgerät mit CO2-Kapseln. Vorsicht, nicht den Sensor damit abpusten, das Gas wird schnell sehr kalt.

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Nicht billig, aber sehr nützlich auf Reisen – ein mobiler Bilderspeicher, in den man immer wieder die vollen Speicherkarten entleeren kann. (Foto: JOBO, www.jobo.de)

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