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Nah- & Makrofotografie - Teil 11 - Jenseits der Lebensgröße: besondere Techniken mit dem Balgengerät
24.03.2010 in Makro- und Nahfotografie von Bjoern_Langlotz
- Kategorie: Makro- und Nahfotografie
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Bitte putzen!
Dieser Marienkäfer hatte sich auf einem Rosenblatt niedergelassen. Erst beim Blick durch den Sucher erkannte ich, dass er sich putzte.
Nikon D700 mit Novoflex BalPro T/S mit Nikon Macro-Nikkor Lupenobjektiv 35 mm | Belichtungszeit 1/60 s | Blende 5,6 | Abbildungsmaßstab 6:1.
Jenseits der Lebensgröße – besondere Techniken mit dem Balgengerät
Für jene, denen das normale Makroobjektiv nicht genug ist, bieten sich verschiedene Lösungen an, um weiter in den Makrobereich vorzudringen. Die flexibelste Möglichkeit ist das Balgengerät, während Zwischenringe und Umkehrringe durch ihre geringe Größe punkten. Doch die Verwendung von Balgengeräten (sowie Zwischenringen und Umkehrringen) will gelernt sein. Denn erst dann macht das Arbeiten im wahren Makrobereich richtig Spaß. Dieses Tutorial entführt Sie in den wahren Makrobereich jenseits von 1:1.

Klein, kleiner, junger Goldfrosch
Dieses junge Goldfröschchen maß von Kopf bis (nicht vorhandenem) Schwanzgerade einmal 1 cm. Da er sich sehr schnell bewegte, war es nicht einfach, die benötigten Einstellungen vorzunehmen.
Nikon D700 mit Novoflex BalPro T/S mit Zeiss Luminar II 63 mm | Belichtungszeit 1/60 s | Blende 8 | Abbildungsmaßstab 2:1.
Die Fotografie im Makrobereich jenseits der Lebensgröße – also 1:1, wie der Makrofotograf kurz sagt – gehört für viele Fotografen zu einem lang gehegten Traum. Denn schon der hohe Abbildungsmaßstab erlaubt es, den Betrachter in eine unbekannte Welt zu entführen und so ausdrucksstarke Bilder zu erzeugen. Zumeist benötigt man hierzu Zubehör, da es nur wenige SLR-Objektive gibt, die den Makrobereich erschließen. Ein Beispiel ist das Canon MP-E 65 mm. Auch wenn dieses Objektiv scheinbar einfach in den Makrobereich vorstoßen kann, ist seine Bedienung ähnlich wie bei einem Balgengerät, das jedoch wesentlich flexibler ist und weitere Vorteile bietet.
Was man so braucht
Zubehör für den Makrobereich wurde schon im Tutorial „Nah- & Makrofotografie – Teil 3 - Zubehör“ vorgestellt. Wichtig für den Makrobereich sind Zwischenringe, Umkehrringe und das Balgengerät (bzw. die Makroschnecke). Daher hier nochmals eine kurze Zusammenfassung:
Zwischenringe

Zwischenringe erlauben meist nur das Erreichen eines Abbildungsmaßstabs von 1,5:1 bis 2:1. Dabei kann der Fotograf bei modernen Zwischenringen auf alle Annehmlichkeiten der modernen Fotografie wie automatische Belichtungsmessung und Blendenübertragung (u.v.m.) zurückgreifen.
Umkehrringe

Wer weiter in den Makrobereich vordringen will, der sollte zu einem Balgengerät oder zu Umkehrringen greifen. Letztere erlauben das Ansetzen des Objektivs verkehrt herum. Dies ist im Makrobereich sehr wichtig, weil ein normales Objektiv dort keine gute Abbildungsleistung erzielt. Ein Nachteil der Umkehrringe ist jedoch, dass moderne Objektive keinen Blendenring mehr besitzen, sodass die Blende nicht eingestellt werden kann. Darüber hinaus ist die Veränderung des Abbildungsmaßstabs nicht möglich, da der Abstand zwischen Sensor und Linsen des Objektivs nicht verändert werden kann.
Das Balgengerät

Ein normales Balgengerät (bzw. eine Makroschnecke) ist eigentlich nichts anderes als ein Zwischenring. Die Aufgabe des Balgengeräts besteht darin, den Auszug des Objektivs zu verlängern. Im Gegensatz zu Zwischenringen jedoch stufenlos. Dennoch sind Zwischenringe und Balgengeräte Zubehörteile, die sich gut ergänzen. Während Zwischenringe schon mit geringen Dicken wie 12 mm erhältlich sind, haben die meisten Balgengeräte geringste Auszüge von ca. 50 mm. Ihre Größe macht sie etwas unhandlich, weshalb sie heute meist „nur noch“ im Makrostudio eingesetzt werden. Einige Balgengeräte wie das Novoflex BALPRO T/S verfügen über verstellbare Standarten – also die Möglichkeit, das Objektiv bzw. Kamerabajonett zu verschwenken („tilt“) oder zu verschieben („shift“). Die erste Funktion erlaubt es, die Schärfentiefe nach Scheimpflug zu dehnen, während die zweite eine Perspektiv-Korrektur ermöglicht.
Die Objektive
Als Objektive für den extremen Makrobereich am Balgengerät gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten:
- „normale“ Objektive in Retrostellung (s.o.)
- Lupenobjektive
Diese Objektive sind speziell für den Einsatz an Balgengeräten optimiert und bieten damit die besten Möglichkeiten. Je nach Brennweite und Auszug (s.u.) können unterschiedliche Abbildungsmaßstäbe erreicht werden. In obigem Bild kann man ein Zeiss Luminar II 63 mm f 4.5 sehen. Es sieht aus wie ein Mikroskop-Objektiv, das eine besonders große Frontlinse und einen Blendenring hat.

Fliegenportrait
Diese Fliege porträtierte ich auf einem Holzpfahl am Rande einer Wiese. Aufgrund des hohen Abbildungsmaßstabs ist praktisch nur der zugewandte Teil des Kopfs im Bereich der Schärfentiefe.
Nikon D3x mit Novoflex BalPro T/S mit Zeiss Luminar II 63 mm | Belichtungszeit 1/125 s | Blende 8 | Abbildungsmaßstab 4:1.
Die Praxis
Den Abbildungsmaßstab abschätzen
Bei der Fotografie mit normalen Objektiven wird der Abbildungsmaßstab meist zusammen mit dem Fokussieren eingestellt. Bei der Arbeit mit dem Balgengerät ist dies nicht mehr der Fall:
Hier wird zunächst der benötigte Abbildungsmaßstab „grob“ voreingestellt. Am Anfang ist dies recht mühsam, weil man häufig nachjustieren muss. Mit etwas Übung gelingt die Abschätzung des benötigten Abbildungsmaßstabs immer besser, sodass mit der Zeit nur noch geringe Anpassungen im Bildausschnitt notwendig sind. Die Einstellung des Abbildungsmaßstabs erfolgt durch Veränderung des Auszugs. Hierbei gilt:
Abbildungsmaßstab b = Auszugsverlängerung / Brennweite f
Als Auszugsverlängerung wird hierbei nicht der meist ablesbare Wert auf der Skala des Balgengeräts verwendet, sondern die Summe aus diesem Wert, dem Auflagemaß der Kamera und gegebenenfalls verwendeten Adaptern, um die Kamera an das Balgengerät anzuschließen. Das Auflagemaß der Kamera ist der Abstand zwischen Bajonett und Sensor. Den entsprechenden Wert Ihrer Kameramarke können Sie in der Regel im Internet leicht finden.

Der Abbildungsmaßstab wird über den Auszug eingestellt (roter Pfeil). Im Gegensatz zu normalen Objektiven wird nicht durch Verstellung des Auszugs fokussiert.
Da diese Rechnerei meist viel Zeit in Kauf nimmt, ist es meist praktischer, sich eine kleine Tabelle mit Werten von Testaufnahmen anzulegen. Dabei bietet es sich an, ein Lineal (oder Millimeterpapier) bei verschiedenen Auszugs-Einstellungen zu fotografieren und durch Vergleich der Bildbreite mit der tatsächlichen Gegenstandsbreite den Abbildungsmaßstab auszurechnen (siehe Teil 1 dieser Serie).
Die Fokussierung
Die größte Herausforderung bei der Fotografie im Makrobereich ist die Fokussierung. Dies hängt insbesondere mit der niedrigen Schärfentiefe und dem sehr dunklen Sucherbild zusammen. Ein Effekt, der mit steigendem Auszug des Balgens zunimmt, weil das Licht durch das Objektiv einen immer weiteren Weg nehmen muss. Das Fokussieren erfolgt in der Regel durch Vor- bzw. Zurückbewegen des gesamten Balgens. Zwar kann auch durch Veränderung des Auszugs „manchmal“ ein scharfes Bild erhalten werden, doch ist dieses Verfahren eher kontraproduktiv. Besser ist es, den Auszug erst dann zu verändern, wenn man ein scharfes Bild hat, um den Bildausschnitt zu korrigieren.

Zum Fokussieren wird das gesamte Balgengerät vor- bzw. zurück bewegt (grüner Pfeil).
Abstände schätzen
Bei der Arbeit mit einem Balgengerät ist es sinnvoll, den freien Arbeitsabstand bei einem voreingestellten Abbildungsmaßstab und einer bekannten Brennweite zu kennen, um gleich das Stativ in einem passenden Abstand aufstellen zu können. Dies spart enorm Zeit, nicht nur, wenn sich das Motiv bewegt. Der freie Arbeitsabstand entspricht in etwa der Gegenstandsweite (siehe Teil 1 dieser Serie), wenn man annimmt, dass die Brennweite des Objektivs ab der Frontlinse gemessen wird. Dies ist zwar nicht richtig, doch in der Regel weicht der tatsächliche Abstand nur weniger als einen Zentimeter ab, was mit dem Einstellschlitten leicht ausgeglichen werden kann. Die Gegenstandsweite berechnet sich aus der Brennweite und dem Abbildungsmaßstab zu:
Gegenstandsweite g = Brennweite f * (1+Abbildungsmaßstab b)/( Abbildungsmaßstab b)
Typische Gegenstandsweiten sind:
- 2 x Brennweite bei einem Abbildungsmaßstab von 1:1
- 1,5 x Brennweite bei einem Abbildungsmaßstab von 2:1
- 1,33 x Brennweite bei einem Abbildungsmaßstab von 3:1
- 1,25 x Brennweite bei einem Abbildungsmaßstab von 4:1
Wie Sie sehen, nimmt die Gegenstandsweite mit steigendem Abbildungsmaßstab nur noch wenig ab, sodass der freie Arbeitsabstand mit einem typischen Lupenobjektiv (ca. 60 mm Brennweite) überraschend groß ausfällt. Ganz im Gegensatz zu SLR-Lupenobjektiven (s.o.), bei denen der Arbeitsabstand schnell wesentlich weniger groß ist.

Herz
Diese kleine Blattknospe einer Sonnentauart war nur etwa einen Zentimeter breit, weshalb das Balgengerät zum Einsatz kommen musste. Durch die Verwendung von zwei Blitzgeräten konnte der Hintergrund praktisch schwarz ausgeblendet werden.
Nikon D3x mit Novoflex BalPro T/S mit Zeiss Luminar II 63 mm | Belichtungszeit 1/200 s | Blende 8 | Abbildungsmaßstab 3:1.
Die Dehnung der Schärfentiefe
Die Schärfentiefe im Makrobereich fällt schnell auf nur wenige Zehntel Millimeter, und die einsetzende Beugung vermindert die Bildqualität bei starkem Abblenden erheblich. Dies schränkt die Gestaltung deutlich ein, da das Spiel von Schärfen und Unschärfen relativ stark eingeschränkt wird. Um dieses Problem zu umgehen, kann man mit geeigneten Balgengeräten die Lage der Schärfentiefe verändern. Dies erreicht man durch die Einstellung nach Scheimpflug.
Ein wenig Theorie
Die Einstellung nach Scheimpflug wird häufig als Dehnung der Schärfentiefe bezeichnet. Dies ist jedoch eigentlich falsch, da die Scheimpflug-Methode die Lage der Schärfeebene verändert, was den Anschein erzeugt, dass die Schärfentiefe deutlich größer wäre. In der Tat nimmt die eigentliche Schärfentiefe kaum zu. Das Verfahren beruht auf der von Theodor Scheimpflug (österreichischer Offizier und Kartograf, 1865–1911) aufgestellten Regel, die sich aus der geometrischen Optik herleitet. Sie sagt aus, dass bei der fotografischen Abbildung die Bild-, Objektiv- und Schärfeebenen entweder parallel zueinander liegen oder sich in einer gemeinsamen Schnittgeraden schneiden müssen, um ein scharfes Bild zu ermöglichen.


Der schräg durch das Bild laufende Gegenstand soll in der Schärfenebene liegen. Bei paralleler Ausrichtung der Objektiv- und Filmebene ist jedoch nur ein Teil des Gegenstands scharf (links). Durch Verschwenken der Objektivebene lässt sich eine Einstellung finden, bei der sich die Gegenstands-, die Objektiv- und die Bildebene in einer Geraden (aufgrund der Aufsicht hier als Punkt zu sehen) schneiden (rechts).
Bei einem normalen Fotoapparat sind Film- und Objektivebenen parallel zueinander. Für eine scharfe Abbildung muss – nach Scheimpflug – die Bildebene mit der Filmebene zusammenfallen, was nur bei einer Gegenstandsebene der Fall ist, die parallel zu beiden Ebenen ist. Die gemeinsame Schnittgerade liegt also unendlich weit entfernt.
Das Verschwenken
Mit einem geeigneten Balgengerät kann die Film- und die Objektivebene gegeneinander verschwenkt werden (Tilt-Funktion). Dadurch wird die gemeinsame Schnittgerade (siehe Scheimpflugregel oben) aus dem Unendlichen in die Nähe der optischen Achse verschoben. Die Schärfeebene wird dadurch entsprechend so geschwenkt, dass sie sich mit den beiden anderen Ebenen in derselben Schnittgeraden schneidet.
Je nach Modell des Balgengeräts kann nicht nur die Objektivstandarte, sondern auch die Kamerastandarte verschwenkt werden. Die Verschwenkung der Kamerastandarte wirkt sich dabei stärker aus als die Verschwenkung der Objektivstandarte. Bei der Einstellung nach Scheimpflug verschwenkt man die beiden Standarten gegeneinander beziehungsweise nur eine von beiden. Die Richtung der Verschwenkung erfolgt in der Richtung, in der die Schärfenebene liegen soll. Übrigens ist die nötige Verschwenkung meist viel kleiner, als man zunächst annimmt, da die Objektivebene nicht parallel zur Gegenstandsebene ist.

Rauchquarz
Dieser Kristall eines Rauchquarzes ist ca. 4 mm lang. Aufgrund seiner Lage kann ohne Einstellung nach Scheimpflug nicht der gesamte Kristall scharf abgebildet werden. Entweder ist die Spitze scharf (siehe oben) oder der Sockel. Jedoch nicht beides.
Nikon D3x mit Novoflex BalPro T/S mit Zeiss Luminar II 63 mm f 4.5 | Belichtungszeit 1/60 s | Blende 8 | Abbildungsmaßstab 4:1.

Rauchquarz
Hier wurde der gleiche Kristall fotografiert, indem die Objektivebene wie oben gezeigt verschwenkt wurde. Dadurch wird sowohl die Spitze als auch der Sockel scharf.
Nikon D3x mit Novoflex BalPro T/S mit Zeiss Luminar II 63 mm f 4.5 | Belichtungszeit 1/60 s | Blende 8 | Abbildungsmaßstab 4:1.
Möchte man das Gegenteil erzeugen – also eine besonders selektive Schärfenebene, dann kann man ebenfalls den Scheimpflug einsetzen: Nur dieses mal verkehrt herum. Das Ergebnis ist ein Bild, das nur einen sehr dünnen Schärfenbereich besitzt.
Die Perspektive verändern
Balgengeräte, die eine Verschwenkung der Standarten zulassen, erlauben ebenfalls die Verschiebung der Standarten (Shift-Funktion). Mit dieser Einstellung können perspektivische Verzerrungen wie stürzende Linien vermieden oder erzeugt werden. Zur Verminderung der perspektivischen Verzerrung wird die Objektivstandarte in Richtung der zulaufenden Linien geschoben. Den gleichen Effekt beziehungsweise eine Verstärkung erhält man bei Verschiebung der Kamerastandarte von den zusammenlaufenden Linien weg.

Korrektur der Perspektive
Bei dieser Aufnahme sollte das Taschenmesser parallel zur Kamera stehen, wie es häufig bei Produktaufnahmen für Kataloge gefordert wird. Bei entsprechender Ausrichtung der Kamera wurde jedoch eine Spiegelung im Taschenmesser erzeugt. Daher musste die Kamera etwas neben dem Taschenmesser positioniert werden. Die Folge ist das Zusammenlaufen der Kanten des Taschenmessers - sog. perspektivische Linien sind entstanden. Durch Verschieben der Objektivstandarte in Richtung der zusammenlaufenden Linien (also hier nach links) konnten sie eliminiert werden und die geforderte Perspektive auf das Taschenmesser wurde erzeugt.
Die ideale Ergänzung zu dieser Tutorialserie ist das Fachbuch von Björn Langlotz:
Digitale Fotopraxis Makrofotografie, erschienen im Galileo Verlag.
Sowie seine Fotoworkshops und Fotoreisen für Anfänger und Fortgeschrittene an ausgewählten Locations.
Zum Autor:
Björn Langlotz, promovierter Naturwissenschaftler, ist Autor des Buchs Digitale Fotopraxis Makrofotografie aus dem Galileo Verlag und ein bekannter Naturfotograf mit dem Schwerpunkt Makrofotografie. Regelmäßig erscheinen seine Texte und Bilder in internationalen Büchern und Zeitschriften. Darüber hinaus lehrt er am FOTOCAMPUS Claus Brandt Makrofotografie in kleiner Gruppengröße, gibt Einzeltrainings und führt Fotoreisen.
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Graf_x
30.03.2012 - 12:17
Hallo, wenn auch nachträglich. Gute Erklärungen, danke.
hamsibone
06.08.2011 - 22:31
Vielen Dank für das Tutorial
grafik_avd
01.05.2011 - 13:51
Sehr gutes tutorial. Da bekommt man gleich Lust mal wieder mit diversen Linsen zu experimentieren.
froepsel
20.03.2011 - 18:45
Da schlägt jedes Macro Herz höher... wunderbare Bilder mit Schärfe wo sie hingehört !
Das Balgengerät ist schon der Hit, muß halt immer 10 jahre Rücklagen bilden für sowas ;-)
motani
09.07.2010 - 18:59
Irres Gerät, Dein Balgen, und tolles TUT - Danke
claudevk
29.03.2010 - 09:01
Interessante Beitrag vom Profi mit entsprechender Hardware. Viele Perspektivkorrekturen werden heute jedoch aus wirtschaftlichen Gründen in PS gemacht. Den scheimpflugschen Effekt kann ich dort jedoch nicht überlisten.
herwischer
28.03.2010 - 10:55
Bei der Fliege, Masstab 4:1/63mm,muss der Abstand zum Objekt
ziemlich gering sein.Welche Betäubungsart wurde da angewand?
Super Bilder !
Bjoern_Langlotz
28.03.2010 - 12:43
HAllo,
der Abstand war ca. 7,5 cm. Mit ein wenig Übung kann man sich Insekten recht gut annähern, wobei ich Dir Recht gebe, dass 7,5 cm schon sehr nah war.
Trockenschwimmer
28.03.2010 - 10:37
Wissen pur! Hochinteressanter Beitrag. Vielen Dank dafür.
Williwanderschuh
28.03.2010 - 09:50
Intressant, vor 35Jahren war ein Balgen üblich, verschwand fast vollständig nach den sogenannten " Gummilinsen". Scheint wieder im kommen zu sein!
schneckes
27.03.2010 - 12:21
Es kann nie genug Infos geben, als Anfänger bin ich für jedes Praxismaterial dankbar. Im Workshob liegen sehr viele Informationen.
Danke
joeberger
27.03.2010 - 10:56
Die Insektenfotos sind echt gelungen.
SteveRich
27.03.2010 - 01:29
gute Bilder..
aber anbei noch ein kleiner Tip:
man(Frau) kann auch bei modernen Objektiven die Blende in der Retrostellung einstellen
1. Objektiv richtigrum(blödes Wort) an die Kamera anbringen
2. gewünschte Blende einstellen
3. bei gedrückter Abblendtaste Objektiv entfernen
4. Objektiv in Retrostellung an bringen
klingt ein wenig umständlich, funktioniert aber top
gSR
Bjoern_Langlotz
27.03.2010 - 20:51
Hallo Steve,
dieser "Trick" ist mir bekannt. Das Problem ist jedoch, dass einige Kamerahersteller (insbesondere die großen) dieses Vorgehen explizit ausschließen, so dass im Zweifel die Garantie verfällt. Abgesehen davon ist das Fotografieren dennoch sehr mühsam.
Dennoch vielen Dank, dass Du diesen Trick in einem Kommentar ergänzt hast!!!
hunter_zxr750
26.03.2010 - 21:23
interessant, mal was neues
Digo78
26.03.2010 - 20:21
Diese Kanone gefällt mir sehr gut, auch die Fotos von den Insekten
redtigger
26.03.2010 - 17:36
Super. Einfach erklärt und das bei dieser Komplexität. 5 Sterne.
Wo lernt man so was eigentlich?
xrv650
26.03.2010 - 16:50
interessant, mal was neues
User hat PSD-Tutorials.de verlassen
26.03.2010 - 16:02
Sehr interessant und informativ!
Bruhsman
26.03.2010 - 13:47
Inspirierend! Werde auch wieder mal die Linse meines Makroobjektivs putzen ;-)