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Kommentare

  • Alternative Portrait von shk79

    shk79

    02.08.2012 - 11:26

    Gutes Tutorial. Sehr ausführlich

  • Alternative Portrait von chris1986m

    chris1986m

    01.10.2010 - 12:30

    Sehr gutes Tutorial, vielen Dank!

  • Alternative Portrait von schmoekerliese

    schmoekerliese

    23.05.2010 - 01:36

    Besten Dank, sehr gutes Tutorial!

  • Alternative Portrait von magicg

    magicg

    23.02.2010 - 09:14

    Hilft wieder mehr als der letzte Teil. Ein paar wichtige Informationen gut erklärt!

  • Alternative Portrait von mielkedet

    mielkedet

    18.02.2010 - 20:38

    Bin gespannt auf die nächste Folge

  • Alternative Portrait von Alles_ist_alles

    Alles_ist_alles

    27.01.2010 - 15:41

    Wunderbar, vielen Dank hierfür!

  • Alternative Portrait von Nikon_User

    Nikon_User

    17.10.2009 - 00:41

    Danke für den guten Beitrag

  • Alternative Portrait von HorstMueller

    HorstMueller

    01.10.2009 - 22:41

    Gut erklärt. Schön geschrieben. Sehr verständlich.

  • Portrait von KSFoto

    KSFoto

    10.09.2009 - 06:35

    Hmm, guter Beitrag, obwohl ich mir gewünscht hätte, es wäre mehr auf den punkt Vignettierung und die Korrektur in Photoshop eingegangen wäre

  • Alternative Portrait von asupp

    asupp

    30.07.2009 - 08:57

    Danke für die weiteren Details...!

  • Alternative Portrait von trolli4

    trolli4

    03.07.2009 - 09:39

    SUPER SUPER SUPER SUPER SUPER

  • Alternative Portrait von el_tom

    el_tom

    30.06.2009 - 09:47

    finde diese tutorialserie auch sehr gut gemacht & freue mich schon auf mein erstes großes panoramaprojekt. danke!

  • Alternative Portrait von Ratzfatz

    Ratzfatz

    25.06.2009 - 09:21

    Absolut super - beschäftige mich etwas intensiver mit der Panoramafotografie und ich finde, dass diese Tutorials keinen Vergleich mit professionellen Büchern scheuen müssen. Habe auch im Web nichts vergleichbares gefunden.

  • Alternative Portrait von moika111

    moika111

    23.06.2009 - 08:01

    Tolle und gut zu verstehen

  • Alternative Portrait von macpix

    macpix

    22.06.2009 - 10:57

    Super tutorial! Genau das hab ich gesucht!

  • Alternative Portrait von andreas_wald

    andreas_wald

    19.06.2009 - 12:08

    Klasse! Danke! Wieder was gelernt :-)

  • Alternative Portrait von matze0301

    matze0301

    18.06.2009 - 11:47

    Nur genial. Danke!!!!

  • Alternative Portrait von steffi18180

    steffi18180

    18.06.2009 - 08:07

    Wow, das klappt super! Danke!!!!!!

  • Alternative Portrait von gumbaaaaa

    gumbaaaaa

    18.06.2009 - 07:33

    Echt genial. Vielen Dank!

  • Alternative Portrait von tomtom81

    tomtom81

    17.06.2009 - 01:38

    thx. hat mir sehr viel gebracht.

Weitere Kommentare
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Anleitung (Bilder + Extras werden nur für Mitglieder eingeblendet)


An die Bilder für eine Panoramaproduktion werden besonders hohe Ansprüche gestellt. In den vorherigen Teilen dieser Serie ging es schon darum, wie sich ein Parallaxenfehler durch die Arbeit mit einem VR-Stativkopf vermeiden lässt, wie ein identischer Schärfeverlauf durch die Arbeit mit fester Blende und abgeschaltetem Autofokus erreicht wird, wie der Verzicht auf die Belichtungsautomatik zu Panoramen mit ausgewogener Helligkeit führt und wie wichtig ein manueller Weißabgleich für die gleichmäßige Farbstimmung im Panorama ist ...

Bilder


Optische Korrektur

... Und obwohl wir all diese Bedingungen bei der Aufnahme beachtet haben, ist kaum eine Aufnahme perfekt, da mehr oder weniger alle Objektive optische Fehler aufweisen. Diese äußern sich z. B. in Form von Vignettierungen (Randabschattungen), chromatischer Aberration (Farbsäume) und kissen- bzw. tonnenförmiger geometrischer Verzeichnung.

Gerade die hier beliebten Weitwinkelobjektive, und hier im Besonderen die Zoomobjektive, leiden unter diesen Abbildungsfehlern. Sind Vignettierung und chromatische Aberration in einem normalen Bild häufig einfach nur unschön, so verhindern Verzeichnungen in zu stitchenden Bildern, dass sie erfolgreich zur Deckung gebracht werden können. Die notwendige Entzerrung wird automatisch von der Panorama-Software übernommen oder es helfen spezielle Programme zur Korrektur der optischen Fehler, wie sie auch gerne von Architekturfotografen eingesetzt werden.


 

Verzeichnung

Eigentlich klingt es nach der normalsten Sache überhaupt: Ein normales Objektiv soll über das gesamte Bild hinweg gerade Linien auch als gerade Linien abbilden; das ist dann ein rektilinear bzw. geradlinig zeichnendes Objektiv. Im Gegensatz zu dieser Geradlinigkeit gibt es in Spezialfällen auch gewollte Verzerrungen der Geraden wie z. B. beim Fisheye-Objektiv mit seiner charakteristischen kurvenförmigen Abbildung.

Was eine einfache theoretische Anforderung ist, wird in der Realität jedoch oft nicht erfüllt, sodass normale Objektive eigentlich gerade Linien oft verbiegen – sie verzeichnen. Werden die Geraden vom Bildzentrum aus betrachtet nach außen verbogen, spricht man von einer tonnenförmigen Verzeichnung, werden sie nach innen verbogen, von einer kissenförmigen Verzeichnung.

Bilder


 
Abgesehen von der Architekturfotografie kann die Verzeichnung in der Nicht-Panoramafotografie meist vernachlässigt werden und fällt meist nur dem geschulten Auge auf. Stitchen lassen sich verzeichnete Bilder jedoch nur schlecht! Lassen Sie mal in Gedanken zwei Bilder mit kissenförmiger Verzeichnung zu einem Drittel überlappen: Die Bilddetails (Knotenpunkte im Gitter) decken sich nicht.

Bilder

Damit eine Bildserie zu einem Panorama gestitcht werden kann, müssen die einzelnen Bilder also korrigiert werden. Hierfür benutzen Architekturfotografen spezielle Software-Tools; für den Panoramafotografen wird diese Aufgabe praktischerweise von der Panorama-Software mit übernommen. Wir müssen uns also nicht darum kümmern. Das Wissen um die Verzeichnung hilft aber, Probleme – falls sie denn beim Stitchen auftreten – zu analysieren und zu beheben. Genau wie bei der ...


 

... Vignettierung

Der Randlichtabfall bzw. die Vignettierung bezeichnet eine ungleichmäßige Lichtverteilung über das Bild hinweg, wobei meist die Helligkeit zum Bildrand hin abnimmt. Verschiedene Ursachen gibt es hierfür, die entweder in der Objektivkonstruktion liegen oder in der Nutzung des Objektives. Sie haben bestimmt auch schon mal zu viele Filter aufeinandergeschraubt oder eine unpassende Gegenlichtblende verwendet und hatten anschließend dunkle Bildecken ...

Ähnlich wie bei der Verzeichnung bemerken wir die Randabschattung in einzelnen Bildern oft nicht. In der Panoramafotografie äußert sie sich jedoch durch Helligkeitsdifferenzen im gestitchten Panorama; sichtbar mit Vorliebe im überwiegend monochromen Himmel, der dann nicht mehr gleichmäßig blau, sondern abwechselnd blau und dunkelblau erscheint.

Praktisch für den Panoramafotografen ist, dass die Vignettierung meist bei Offenblende am stärksten ausgeprägt ist und durch Abblenden verringert, wenn nicht gar aufgehoben werden kann. Und da wir ja normalerweise lieber mehr als weniger Schärfentiefe in den Panoramabildern haben möchten und auch vom Stativ aus arbeiten, kommen wir damit automatisch um einen Teil der Randabschattung herum. Der andere Teil kann wieder durch spezielle Software-Tools korrigiert werden (z. B. gibt es in Photoshop einen Filter hierfür) oder wird von einem guten Panoramaprogramm automatisch bereinigt.

 
Aber auch hier gilt, dass die Algorithmen nicht immer zufriedenstellend arbeiten, es aber in den meisten Fällen möglich ist, durch gezielte Eingriffe die Fehlerquellen zu beseitigen und das Panorama zu optimieren.

Bilder


 

Chromatische Aberration

Die chromatische Aberration ist ein hässlicher Abbildungsfehler, und er wird im Gegensatz zu Verzeichnung und Vignettierung nicht von der Panorama-Software korrigiert, zumindest nicht bis heute!

Die chromatische Aberration beruht auf der unterschiedlichen Brechung des Lichtes verschiedener Farben im Objektiv. Sie äußert sich vor allem durch Farbsäume zu den Bildrändern hin und tritt besonders störend in der Kombination von starken Weitwinkelobjektiven und Digitalkameras auf.

Bilder


 
In der digitalen Bildbearbeitung können mit speziellen Algorithmen die drei RGB-Farbkanäle, aus denen jedes digitale Bild aufgebaut ist, sehr differenziert gegeneinander verschoben werden, sodass die Farbsäume eliminiert oder zumindest stark reduziert werden.

Die Korrektur erfolgt entweder manuell oder automatisch durch in der Panoramasoftware hinterlegte Profile, sodass beim Öffnen des Bildes auf die EXIF-Informationen in der Bilddatei zurückgegriffen wird und anhand der dort gespeicherten Informationen zu Kamera, Objektiv und Brennweite die entsprechenden Korrekturdaten angewendet werden. Dies funktioniert sehr gut – aber natürlich nur, wenn die Datensätze auch vorhanden sind.

Unter dem Aspekt der Qualität sollte dabei die Korrektur der chromatischen Aberration frühestmöglich auf Basis der Rohdaten vorgenommen werden. Viele RAW-Konverter haben mittlerweile eine Funktion zur Korrektur der chromatischen Aberration integriert. Besonders einfach wird es dabei den Nikon-Nutzern gemacht. Der RAW-Konverter Nikon Capture NX nimmt die Korrektur der chromatischen Aberration standardmäßig und vollautomatisch bei der Entwicklung der Nikon-Rohdaten vor.

DxO Optics Pro ist da flexibler, da es sowohl mit RAW- als auch z. B. TIFF- oder JPG-Dateien arbeitet. Zum anderen stehen Profile für viele gängige Kombinationen aus Kamera und Objektiven verschiedener Hersteller zur Verfügung. Zusätzlich bietet DxO Optics Pro noch weitere Werkzeuge, die über die reine Behandlung optischer Defekte in der Aufnahme weit hinausgehen, z. B. die Korrektur der Verzeichnung, Perspektive und Bildunschärfe. Erfreulicherweise gibt es hier auch zusätzlich einen manuellen Expertenmodus mit vielfältigen Einstellmöglichkeiten.

LensFix arbeitet als Photoshop-kompatibles Plug-In. Aufbauend auf den berühmten Panorama Tools von Prof. Helmut Dersch kann es gleichzeitig die Verzeichnung, Vignettierung und chromatische Aberration korrigieren. Auch hier werden die EXIF-Informationen in der Bilddatei genutzt und anhand der beiliegenden Profile die Verzeichnungen von vielen Objektiven erfolgreich korrigiert. Die Korrektur der chromatischen Aberration erfordert aber doch etwas Hintergrundwissen und Freude am Experimentieren, denn hierfür liegen meist keine Daten in den Profilen vor.

 
Sehr positiv ist jedoch, dass der Nutzer die Profile z. B. um die Korrekturfaktoren für die chromatische Aberration ergänzen oder gar komplett neue Profile selbst erstellen kann. Arbeitet man z. B. mit weniger gängigem Equipment, vielleicht sogar mit älteren oder exotischen Objektiven, bietet LensFix eine fähige und günstige Lösung.

Bilder

Links

Nikon Capture NX: www.capturenx.com
DxO Optics Pro: www.dxo.com
LensFix: www.kekus.com
PTLens: www.epaperpress.com/ptlens
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