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Kinderfotografie - Teil 02: Die geeignete Ausrüstung
25.02.2010 in People- und Porträtfotografie von Jens_Brueggemann
- Kategorie: People- und Porträtfotografie
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Kinderfotografie
Teil 1: EinleitungTeil 2: Die geeignete Ausrüstung
Kameras und Objektive
Sinnvolles Lichtequipment
Eingebauter Blitz und Systemblitzgeräte
Reflektoren und Diffusoren
Studioblitzanlage
Worauf man unbedingt beim Kauf einer Studioblitzanlage achten sollte
Akkubetriebene mobile Blitzanlagen
Requisiten
Teil 3: Das fröhliche Fotoshooting
Teil 4: Vom Babybauch zum Teenager
Teil 5: Indoor fotografieren
Teil 6: Fotos im Freien
Teil 7: Familienleben
Teil 8: Tipps und Tricks (I)
Teil 9: Tipps und Tricks (II)
Teil 10: Kinderfotos archivieren, bearbeiten und präsentieren
Text: Jens Brüggemann
Fotos: Jens Brüggemann (147), Leonie Ebbert (44), Elli Bezensek (61), Radmila Kerl (26), Ramona Prosch (5), Kay Johannsen (4)
Skizzen: Jens Brüggemann (27)
Teil 2: Die geeignete Ausrüstung
Wenn man Kinder fotografiert, ist das etwas völlig anderes als beispielsweise, Erwachsene zu porträtieren. Kinder sind entweder mit Begeisterung bei der Sache, oder aber sie haben keine Lust und zeigen das dann (dem Fotografen) auch. Kindern sollte man genügend Freiraum geben, sich vor der Kamera auszutoben, denn nur so verlieren sie nicht zu schnell den Spaß an diesem neuen „Spiel“.
(Foto: Kay Johannsen)

(Foto: Jens Brüggemann)
Kameras und Objektive
Digitale Kleinbild-Spiegelreflexkameras sind natürlich die erste Wahl, wenn es um die Anschaffung einer geeigneten Kameraausrüstung geht. Im Gegensatz zu Mittelformatkameras sind Kleinbild-DSLRs deutlich flexibler einzusetzen, man ist beweglicher mit ihnen, und das bei mittlerweile hervorragenden Ausstattungsmerkmalen und fantastischer Abbildungsqualität.So sind Bildfrequenzen bei den Spitzenmodellen von 7, 8 oder 9 Bildern pro Sekunde möglich, und das bei Abbildungsgrößen zwischen 12 und 24 Megapixeln, was für die allermeisten Verwendungszwecke mehr als ausreichend ist!

(Foto: Jens Brüggemann)

(Foto: Jens Brüggemann)

(Foto: Jens Brüggemann)
Ich bevorzuge seit 26 Jahren Kameras mit 100%-Sucherbild, und seit damals habe ich es mir angewöhnt, den Bildausschnitt so genau zu komponieren, dass ich hinterher keinerlei Beschnitt habe, dass also der Ausschnitt so (wie fotografiert) von mir beibehalten wird (außer, ich möchte ein anderes Format, z. B. ein quadratisches oder Panorama-Format verwenden).

(Foto: Jens Brüggemann)

(Foto: Jens Brüggemann)
Ebenfalls ohne Zuhilfenahme irgendwelcher beleuchtungstechnischer Hilfsmittel, also nur mit Available light, fotografierte ich dieses Foto, welches in einer „Spielfabrik“ entstand.
Das geringe Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten meiner Nikon D3 half mir, eine schöne Momentaufnahme meines Sohnes beim Klettern zu schießen, bei der nur das stimmungsvolle vorhandene Licht (Tageslicht fiel durch das große Dachfenster und durch das geöffnete Tor im Hintergrund) zur Beleuchtung beitrug. Hätte ich für diese Aufnahme einen Blitz verwendet, hätte das unweigerlich die schöne Stimmung zerstört.

(Foto: Jens Brüggemann)

(Foto: Kay Johannsen)

(Foto: Jens Brüggemann)
Selbst wenn man nur zusammen mit der Familie shoppen geht (und ich kenne niemanden, der eigens dafür seine Spiegelreflex-Ausrüstung mitschleppt!), können erinnerungswürdige Momente geschehen, die, wenn man sie mithilfe der Kompakten festgehalten hat, einen später mit Wehmut an die schöne Zeit, als „Junior“ noch klein war und im Karussell des Einkaufszentrums seine ersten Fahrversuche unternahm, denken lassen.

(Foto: Jens Brüggemann)
Ungefähr genauso wichtig wie die Kamera sind die verwendeten Objektive, denn sie bestimmen über Bildqualität und Aufnahmemöglichkeiten. Obwohl ich ja eigentlich ein großer Freund von Festbrennweiten bin, weil nur sie die maximal mögliche Bildqualität und höchstmögliche Anfangsöffnung bieten (denn jedes Zoomobjektiv, egal wie gut konstruiert, ist ein Kompromiss), empfehle ich doch in Bezug auf die Kinderfotografie die Verwendung von Zoomobjektiven.
Dies hat den einfachen Grund, dass unsere jungen Modelle sich nur selten an Regieanweisungen halten. Sie bleiben nicht still stehen, sondern laufen herum, springen, tanzen, toben, hüpfen, turnen und krabbeln; und das in einem Tempo, das es einem unmöglich macht, dabei noch seine Festbrennweiten zu wechseln, um sich den neuen Gegebenheiten anzupassen, respektive seinen Aufnahmestandort zu verändern.

(Foto: Jens Brüggemann)

(Foto: Jens Brüggemann)

Denken Sie daran: Je lichtstärker die Objektive sind, desto weniger tolle Momente entgehen Ihnen bei schwachen Lichtverhältnissen. Oder, mindestens genauso wichtig: desto seltener müssen Sie mithilfe von Aufhellern oder Systemblitz dem Available light „unter die Arme greifen“. Und selbst wenn Sie leicht aufblitzen müssen, wird der Anteil des (unnatürlichen) Blitzlichtes geringer sein, als wenn Sie Objektive mit einer Anfangsblendenöffnung von beispielsweise 5,6 verwenden.
Kurz: Porträts von Kindern sehen viel natürlicher aus, wenn - anteilig betrachtet - möglichst wenig Blitzlicht beim Zustandekommen des Fotos verwendet wurde.

(Foto: Jens Brüggemann)
Sinnvolles Lichtequipment
Beleuchtungstechnik für das große und für das kleine PortemonnaieEs gibt viele Möglichkeiten, Fotos bei Available light zu erstellen, also den Einsatz von Beleuchtungstechnik zu vermeiden: Verwendung von Kameras mit lichtempfindlichen Sensoren (und reduziertem Bildrauschen), das Benutzen von Objektiven mit möglichst hoher Lichtstärke, der Einsatz von Verwacklungs-Reduzierungs-Techniken (in der Kamera oder im Objektiv eingebaut) und althergebrachte Hilfsmittel wie Dreibein- oder Tisch-Stative.

(Foto: Jens Brüggemann)

(Skizze: Jens Brüggemann)
Eingebauter Blitz und Systemblitzgeräte
In Innenräumen mit wenigen und kleinen Fensterflächen oder wenn es abends (oder im Winter auch schon spätnachmittags) bereits dunkel ist, hilft einem auch das lichtstärkste Objektiv, die beste Verwacklungs-Reduzierung und das geringste Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten nichts mehr. Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo man mit Blitz fotografieren muss, um die Szenerie ausreichend aufzuhellen.
(Foto: Jens Brüggemann)
Besser ist es generell, einen externen Systemblitz zu verwenden, und diesen indirekt (!) über eine weiße Decke oder gegen eine weiße Wand oder Reflektor einzusetzen. Für dieses schöne Porträt eines Jungen mit seinem Matchboxauto verwendete ich meinen Systemblitz Nikon SB800, der indirekt - mangels einer weißen Decke oder einer weißen Wand - gegen eine große Fensterscheibe (welche sich links vom Modell befand) gerichtet war, die das Licht nach der Formel Eintrittswinkel = Austrittswinkel auf das Modell zurückreflektierte.

(Foto: Jens Brüggemann)
Eine andere sinnvolle Methode, Systemblitze gekonnt einzusetzen, ist die Verwendung von Zubehör, die ein drahtloses, „entfesseltes“ Blitzen ermöglichen. Der Systemblitz wird nun dort aufgestellt, wo ihn der Fotograf aus lichtgestalterischen Gründen haben möchte - und nicht mehr auf der Kamera belassen.
Der Blitz wird von einem Master-Blitz oder einem anderen Auslöser, der sich auf dem Blitzschuh befindet, ausgelöst und die Menge der Lichtabgabe (über die Leuchtdauer) gesteuert. Bei diesem Foto eines Geschwisterpaares im Gegenlicht der Sonne, das auf der Lichtung eines Waldsees entstand, verwendete die Fotografin ein Canon-Speedlite zusammen mit dem ST-E (Steuergerät für drahtlose E-TTL-Blitzautomatik), um den Vordergrund, die Modelle, aufzuhellen. Das Ergebnis ist eine schöne und ausgewogene Lichtstimmung.

(Foto: Radmila Kerl)

(Skizze: Radmila Kerl)

(Foto: Radmila Kerl)

(Skizze: Radmila Kerl)

(Foto: Radmila Kerl)
Das war auch der Grund für den Einsatz des auf der Kamera befindlichen Blitzes bei diesem Foto: Bei Aufnahmen im Gegenlicht hat man, möchte man technisch einwandfreie Fotos machen, in den meisten Fällen nur die Möglichkeit, den Vordergrund mittels Blitz oder Reflektor aufzuhellen, um das Modell auf dem Foto ausreichend hell erscheinen und gleichzeitig die Lichter im Hintergrund nicht „ausfressen“ (also ohne Zeichnung) zu lassen.
Reflektoren und Diffusoren
Reflektoren gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen, Größen, Qualitäten und Oberflächen. Am verbreitetsten sind die sogenannten „Pop-up“-Reflektoren, die zusammengelegt für Transport und Lagerung handlich gemacht sind und sich beim Auspacken automatisch entfalten und damit ihre eigentliche (Arbeits-) Größe annehmen.Pop-up-Reflektoren haben zusammengelegt den Vorteil des einfachen Transports und sind außerdem sehr leicht. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass sie sehr windanfällig sind, denn aufgrund ihrer flexiblen Bauweise sorgen schon schwache Windstöße für eine instabile Lichtreflexion.

(Foto: Elli Bezensek)

(Skizze: Elli Bezensek)
Abhilfe würde in diesem Fall ein Diffusor schaffen, also ein weißer, teil-durchlässiger dünner Stoff, der über das Modell gehalten wird. Auch hier gibt es unterschiedliche Konstruktionen, vom Pop-up-Diffusor diverser Hersteller bis zum Sun-Swatter von California Sunbounce.
Der Sun-Swatter ist sehr leicht, dabei trotzdem stabil, und kann vom Assi an einem langen Stativarm gehalten werden. Der Stativarm dient dazu, dass derjenige, der ihn über das Modell hält, nicht störend im Bild erscheint (und sein Schatten auch nicht).
Doch nicht immer kann man solch einen Aufwand betreiben: Entweder fehlt einem der Diffusor oder der zweite Assistent, der ihn über die Köpfe der Modelle hält.
Behelfen kann man sich manchmal, wenn die Modelle unter einen „natürlichen“ Diffusor gestellt werden, also beispielsweise unter das Blattwerk eines Baumes. Man erreicht damit ebenfalls, dass die Modelle raus aus dem harten Licht kommen und dafür ein diffuses, weiches Licht abbekommen.

(Foto: Jens Brüggemann)
Studioblitzanlage
Jeder, der einmal wirklich mit einer Studioblitzanlage gearbeitet hat, ist anschließend vom „Virus“ befallen und möchte nie wieder darauf verzichten; das stelle ich immer wieder bei den von mir veranstalteten Workshops zum Thema Beleuchtungstechnik fest!Anders, als viele Leute glauben, ist die Arbeit mit einer Studioblitzanlage viel einfacher als gedacht, man muss eben nur einmal das Prinzip richtig erklärt bekommen. Wenn man dann Prinzip und Funktionsweise verstanden hat, kann man sich beim Shooting ganz auf die jungen Modelle konzentrieren und alle Vorteile der Blitzanlage voll ausschöpfen.

(Foto: Elli Bezensek)

(Foto: Elli Bezensek)

(Skizze Elli Bezensek)

(Foto: Jens Brüggemann)

(Skizze: Jens Brüggemann)

(Foto: Kay Johannsen)
Es gibt zwei verschiedene Arten von Studioblitzanlagen: Anlagen mit Generator und Leuchtenköpfen und Anlagen, die aus mehreren Kompaktblitzgeräten bestehen. Bei der Anlage, die aus einem Generator und mehreren Leuchtenköpfen besteht, führen Kabel von jedem Leuchtenkopf zum Generator, über den jeder Leuchtenkopf mit Strom aus diesem gespeist wird.
Lediglich der Generator selbst ist ans Stromnetz angeschlossen. Er beinhaltet auch die notwendige Technik. Die Leuchtenköpfe hingegen bestehen im Wesentlichen aus Blitzröhre, Einstelllicht und Kühlgebläse; mehr nicht. Bei einer Anlage, die aus mehreren Kompaktblitzgeräten besteht, geht von jedem Gerät ein Kabel zur Steckdose; damit ist jedes einzelne Kompaktblitzgerät einzeln einsetzbar, die Technik hierzu befindet sich in jedem Gerät.

(Foto: Elli Bezensek)
Außerdem lassen sich im Normalfall mehrere Leuchtenköpfe zentral am Generator, der idealerweise zu Füßen des Fotografen stehen sollte, individuell („asymmetrisch“) regeln. Moderne Generatoren weisen einen Regelbereich von zehn Blendenstufen auf. Das bedeutet, dass die Leistung über 10 volle Blenden (in 9 ganzen Schritten) geregelt werden kann.
Asymmetrisch ist logischerweise auch die Steuerung der einzelnen Geräte einer Studioblitzanlage, die aus mehreren Kompaktblitzgeräten besteht: Jedes Gerät kann einzeln individuell eingestellt werden.
In der Regel haben Kompaktblitzgeräte-Anlagen einen kleineren Regelbereich, schwächeres Einstelllicht und weniger (Gesamt-) Leistung, sind dafür aber insgesamt kleiner und leichter als Generatoranlagen, also kompakter.
Dies und der niedrigere Anschaffungspreis (für ca. 2.000,- Euro netto bekommt man schon ein gutes 3er-Set samt Zubehör im Koffer) sind dann auch die Gründe für ihre größere Verbreitung, vor allem bei den engagierten Amateurfotografen, während große Fotostudios nach wie vor auf generatorbasierte Anlagen setzen, nicht ohne jedoch auch noch ein Kompaktblitzgeräte-Set für Aufnahmen „on Location“ zur Verfügung zu haben.
Letztendlich ist es egal, für welche Lösung man sich entscheidet. Ob man eine Studioblitzanlage mit Generator und Leuchtenköpfen einsetzt oder mehrere Kompaktblitzgeräte - man wird es dem fertigen Foto nicht ansehen können.

(Foto: Elli Bezensek)
Worauf man unbedingt beim Kauf einer Studioblitzanlage achten sollte
1. Qualität und Zuverlässigkeit haben ihren Preis, eine Anlage mit drei Köpfen samt Zubehör kann auch als Kompaktblitzanlage-Version nicht unter 1.000,- Euro kosten, es sei denn, es wurde an entscheidenden Stellen gespart, also beispielsweise bei der Verarbeitungsqualität, Zuverlässigkeit oder - noch schlimmer - bei der Sicherheit.Einem 320-PS-Auto, das nur 800,- Euro kostet, würden Sie ja auch nicht trauen! Also geben Sie lieber ein paar Hundert Euro mehr aus und haben das gute Gefühl, eine Anlage von bleibendem Wert gekauft zu haben, die zudem den Vorteil hat, Sie nicht latent mit fehlgeleiteten Stromstößen ins Nirwana zu bedrohen ...
2. Kein Mensch würde ein Auto ausschließlich nach dem Kriterium „Leistung“ (also Anzahl PS) kaufen. Sicherheit, Fahrkomfort, Verbrauch, Zulademöglichkeiten, Design etc. sind ebenfalls wichtige Kaufentscheidungs-Gründe. Bei Studioblitzanlagen wird von vielen Verkäufern aber gerade genau dies getan: Der Vergleich unterschiedlicher Anlagen ausschließlich über das Kriterium „Leistung“; hier gemessen in Wattsekunden (Joule).
Dabei sind andere Punkte aber sehr viel wichtiger als eine hohe Lichtleistung: schnelle Ladezeit, großer Regelbereich, starkes Einstelllicht, Asymmetrie des Einstelllichtes zum Blitzlicht, etc. Der Punkt „Leistung“ würde bei mir als Kaufkriterium erst ganz zum Schluss kommen, denn in der Peoplefotografie im Allgemeinen und in der Kinderfotografie im Speziellen fotografiert man gerne mit großen Blenden (-Öffnungen), um das Modell vom Hintergrund herauszulösen (also Modell scharf, Hintergrund unscharf); und dabei wird eben nur sehr wenig Lichtleistung benötigt.
Kauft man sich aber eine Anlage mit (zu) viel Leistung (beispielsweise 3 Kompaktblitzgeräte mit jeweils 750 WS), und dann schlimmstenfalls aus Kostengründen noch mit nur einem kleinen Regelbereich (wie zum Beispiel nur über 4 Blenden), dann hat man bei Porträts - selbst bei niedrigster Einstellung der Blitzleistung - eindeutig „zu viel Licht“, um noch mit offener Blende fotografieren zu können. Zumal viele Kameras mittlerweile nicht mehr bei ISO 100 beginnen, sondern ISO 200 als Standardwert haben.
Dass keine Taschen fürs Fotozubehör ohne Rollen gekauft werden, versteht sich ja noch von selbst, aber auch die Qualität und Größe der Rollen spielt eine wesentliche Rolle, denn nur stabile Rollen ab Skatergröße lassen sich auch über unebenen Boden (und dazu zähle ich auch die deutschen Bürgersteige) ziehen. Nicht alle Fotolocations weisen so glatt gebügelte Böden auf, wie man sie in den Fotogeschäften vorfindet, wo sich jede (und dazu noch nur mit leichtem Füllmaterial ausgepolsterte) Tasche prima ziehen lässt!
4. Mobilität ist heutzutage alles. Ich fliege samt Blitzanlage in der Welt herum, zahle dafür regelmäßig Übergepäck, schleppe sie on Location von einem Aufnahmestandpunkt zum nächsten, lade sie in den Kombi ein und Stunden später wieder aus, und nicht selten setze ich sie auch an schwer zugänglichen Stellen ein. Ich bin daher über jedes gesparte Gramm Gewicht froh, denn die vielen Einzelteile der Ausrüstung summieren sich spürbar. Achten Sie also beim Kauf unbedingt auch auf das Gewicht und die Mobilität der Anlage, weshalb eine akkubetriebene mobile Blitzanlage als echte Alternative zu erwägen sein sollte.
Akkubetriebene mobile Blitzanlagen
Eine in den letzten Jahren zunehmend populärer gewordene Alternative zu den Studioblitzanlagen sind mobile Blitzanlagen, die mithilfe von Akkus überall und unabhängig vom Stromnetz, also vor allem Outdoor, betrieben werden können.
(Foto: Jens Brüggemann)

(Skizze: Jens Brüggemann)
Ich besitze mittlerweile drei unterschiedliche Akku-Generatoren (mit unterschiedlichen „Qualitäten“), was zeigt, wie wertvoll ich die lichttechnischen Möglichkeiten einschätze, die diese mobilen Blitzanlagen dem Fotografen bieten.
Um, was in der Kinderfotografie sehr wichtig ist, flexibel zu sein, empfehle ich eher Generatoren zwischen 600 bis 1200 WS Leistung (bei kleineren Abmessungen und geringerem Gewicht als Generatoren mit mehr „Power“).
Achten Sie darauf, dass Sie ein System anschaffen, welches auch ohne größeren Aufwand in einen studiotauglichen Generator umgebaut werden kann, beispielsweise durch Austausch des Akkus durch ein Netzteil.
So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Und Sie werden sehen: Es macht einen Riesenspaß, eine Blitzanlage einzusetzen und mit Licht „zu spielen“ und dabei dann auch noch unabhängig von der Steckdose zu sein!

(Foto: Elli Bezensek)
Requisiten
„Requisiten sind nur unwesentliches Beiwerk, unerheblich für ein gutes Foto.“ Sagen die meisten Fotografen. „Requisiten sind das Salz in der Suppe, das Tüpfelchen auf dem I.“ Behaupte ich.
(Foto: Jens Brüggemann)

(Foto: Elli Bezensek)

(Foto: Leonie Ebbert)

(Foto: Radmila Kerl)

(Foto: Jens Brüggemann)

(Foto: Jens Brüggemann)
Dann wird auch schon mal schnell das eigene Lieblingsspielzeug „in die Ecke gepfeffert“ und sich stundenlang mit dem neuen Spielzeug beschäftigt. Ideal für den Fotografen, fast unbemerkt und auf jeden Fall geduldet, schöne und intensive Porträts des spielenden Kindes zu „schießen“.

(Foto: Jens Brüggemann)

(Foto: Jens Brüggemann)

(Foto: Jens Brüggemann)
Wenn man sich dann noch die kindliche Direktheit, Ehrlichkeit und Unbedarftheit zunutze macht und das junge Modell durch die Aussicht auf ein kleines Geschenk (als Dankeschön für das Fotoshooting) zu „bestechen“ versucht, wird das Kind gewiss eine kurze Zeit mehr oder weniger geduldig vor der Kamera posieren! Allerdings nicht, ohne Sie ständig zu „löchern“, was das denn für ein Geschenk sei ...
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wachenheim
06.05.2012 - 17:35
Schöne Fotos :)
Grundsätzlich wird alles wichtige angesprochen, besonders über professionelle Beleuchtung. Details zu verschiedenen Kameratypen (z.B. Sensorgrößen, die neuen Spiegellosen Systemkameras) und Konkrete Modellvorschläge für Gehäuse und Objektiv mit Ihren Vor- und Nachteilen wären noch interessant.
binifada
05.05.2012 - 17:01
Sehr hilfreich - Danke
frank2germany
27.04.2012 - 13:06
Die Skizzen mit den Beleutungssituationen sind wirklich sehr hilfreich.
Fotolaborantin
27.04.2012 - 08:28
Danke das es diese Tutorials gibt!!!
dermik
07.04.2012 - 19:33
Tolles Tutorial mit schönen Bildern
Berthi
16.11.2011 - 11:09
Hallo, habe gerade alle Tutorials zur Kinderfotografie runtergeladen und freue mich schon sehr, dieses erlernte in die Tat umzusetzen.
Vielen Dank
schnuffy1de
30.09.2011 - 09:57
hi
schönen dank für diese tut. es hat mir schon sehr geholfen :)
hamsibone
05.08.2011 - 23:04
Vielen Dank für das Tutorial
MDesigner
23.05.2011 - 21:02
Danke für die guten Tipps und Bildideen. Gefällt mir sehr gut.
Alicja555
04.03.2011 - 11:45
Tolles Tutorial!!
Danke
bluemli_88
01.03.2011 - 22:13
sehr schöne Bilder und sehr hilfreiche Tipps und Tricks! Vielen Dank :-)
faulma
24.02.2011 - 18:44
Danke für die Tipps
ich muss sie unbedingt ausprobiren
idla
23.01.2011 - 12:44
Danke für die vielen Tipps.
Sehr hilfreich
guggi_71
21.01.2011 - 19:32
Danke für die Tipps - schöne Fotos
Berndus
19.01.2011 - 08:27
Sehr hilfreiche Tipps, danke dafür
darcio
30.10.2010 - 22:55
toller Beitrag, sehr gut gemacht
Maila
06.10.2010 - 10:49
Und wieder etwas dazu gelernt. Vielen Dank
46VR
30.09.2010 - 16:07
Sehr interessant geschrieben und wieder viele tolle Fotos dabei!!! Ein dickes Lob!!!
Sandra007
23.09.2010 - 23:30
Klasse Ideen. Vielen lieben Dank dafür.
ktsirangelos
22.08.2010 - 21:27
sehr tolle Tipps! sehr hilfreich