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Kommentare

  • Portrait von mauser93

    mauser93

    16.04.2013 - 23:07

    klasse Bilder und tolle Eindrücke

  • Portrait von aarp65

    aarp65

    10.01.2011 - 19:33

    Schöne Bilder und gute Auswahl der Motive!

  • Portrait von Lakshmi

    Lakshmi

    05.01.2011 - 15:59

    Tolle Serie, klasse Bilder, mit wertvollen Tips, die nicht nur das technische
    Know How abhandeln.
    Vor allem die Infos zur indischen Kultur, Religon und die Verhaltenshinweise
    sind wertvoll.
    Ich wünsche mir mehr davon.

  • Portrait von roman2

    roman2

    03.01.2011 - 14:32

    Danke für diese tollen Bilder

  • Portrait von thedeepblue

    thedeepblue

    03.01.2011 - 10:34

    Danke für die klasse Serie!!!

  • Portrait von mbpicture

    mbpicture

    01.01.2011 - 22:08

    Wieder ein super Bericht!! Ich ziehe meinen Hut! ich habe selber schon Indien bereist und kann die Fazination Indien verstehen. In den Tutorials waren sehr gute Tips mit sehr guten Fotos verständlich erklärt.
    Viel Spaß bei den nächsten Reisen

  • Portrait von Erich

    Erich

    01.01.2011 - 21:07

    Diese Serie habe ich genossen! Sie ist lehrreich und mit sehr schönen Bilder versehen. Über weitere Berichte würde ich mich freuen!

  • Portrait von fratercula

    fratercula

    01.01.2011 - 09:35

    Du hast ein wunderbaren Einblick verschafft.
    Danke

  • Portrait von Blueicedog

    Blueicedog

    31.12.2010 - 22:46

    Echt Klasse freue mich auf weiter Teile

  • Portrait von opika

    opika

    31.12.2010 - 17:21

    Sehr schön, bin gespannt auf neue Reihe von Indeien-Berichte 2011. Danke

  • Portrait von sunriser

    sunriser

    31.12.2010 - 13:48

    Sehr gut. Bin mal gespannt, wieviel ich davon behalten und beim nächsten Indienurlaub im November umsetzen kann ;-)

  • Portrait von marcusheller

    marcusheller

    31.12.2010 - 12:14

    schön beschrieben, vielen dank

  • Portrait von jupphs

    jupphs

    31.12.2010 - 12:08

    Schöne Anregungen! Vielen Dank!

Achtung: Du kannst den Inhalt erst nach dem Login kommentieren.

Anleitung (Bilder + Extras werden nur für Mitglieder eingeblendet)


Vorsicht: Diese Reihe verfolgt nicht den Ansatz der klassischen Schritt-für-Schritt-Anleitung, sondern ist eher im Erzählstil gehalten ;-).

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Linktipp: http://www.digitaletiefe.com


Ende März bin ich von meiner letzten Indienreise zurückgekehrt. Dabei reiste ich von Delhi aus über Ajmer, Amritsar und Chandighar zu meinem eigentlichen Ziel, der Kumbh Mela in Haridwar. Den aufgezeichneten Blog dazu stelle ich gerade stückchenweise auf meiner Website ein. Wer möchte, kann dort noch mehr über Indien lesen und sehen.


Aktuelle inhaltliche Übersicht der geplanten Tutorials:
Teil 1: Vor der Reise (Planung, Ausrüstung und Gesundheit)
Teil 2: Der Norden I (Himalaya und die Grenzgebiete)
Teil 3: Der Norden II (Himalaya und die Grenzgebiete)
Teil 4: Rajasthan (Farbenfroher Wüstenstaat)
Teil 5: Das Hindu-Kernland (Heilige Stätten und religiöse Feste)
Teil 6: Der Süden (Tempelanlagen und Strände)
Teil 7: Kumbh Mela (Das größte Fest auf Erden)
Teil 8: Mega-Citys (Delhi, Kolkata und Mumbay)
Teil 9: Nach der Reise I (Auswertung und Bildverwaltung)
Teil 10: Nach der Reise II (Nachbearbeitung und Ausgabe)

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Teil 10: Nachbearbeitung und Ausgabe

Zwischen Anspruch und Realisierbarkeit

Ich halte den Anspruch vom perfekten Bild für vermessen. Egal, wie lange und filigran an jeder Aufnahme gearbeitet wird, es geht doch immer noch ein bisschen besser oder, und das ist das eigentliche Problem, etwas anders. Die Stilfrage ist meist auch eine Geschmacksfrage. Ob knackscharf oder etwas weicher, ob kontrastreich oder entsättigt, jedem gefällt es eben anders. In den meisten Fällen versuche ich, meine Aufnahmen so nachzubearbeiten, dass die aufgenommene, scheinbare Realität erhalten bleibt. So, wie ich die Motivszene ablichten wollte und in Erinnerung habe. Starke Verfremdungen vermeide ich. Das Motiv und die Bildwirkungen verstärke ich gerne durch einen passenden Zuschnitt. Dadurch ergeben sich einige Standard-Arbeitsschritte, die ich bei nahezu jedem Bild durchführe, das in die engere Wahl zur Ausgabe gekommen ist:

  1. Gradationskurven
  2. Tiefen/Lichter
  3. Schärfen
  4. Ausgabe

Dass es durchaus auch Ausnahmen gibt, möchte ich zum Abschluss am Beispiel „Fotografenalbtraum“ beschreiben.

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Der Workflow

Bei der Nachbearbeitung meiner Aufnahmen folge ich meist einem gewissen Schema. Auf diese Weise stelle ich sicher, dass kein wichtiger Schritt vergessen wird und auch die Reihenfolge nicht durcheinander gerät.

Beispielsweise ist das Schärfen des Bildes der letzte Bearbeitungsschritt vor der Ausgabe. Das hat damit zu tun, dass dieser Arbeitsschritt den stärksten, destruktiven Eingriff in die Aufnahme darstellt und es je nach Ausgabe unterschiedliche Kriterien des Schärfens gibt.

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TIPP:

Wenn jeder Bearbeitungsschritt auf einer eigenen Ebene oder, noch besser, als Smart-Objekt angelegt wird, lassen sich auch nachträglich Arbeitsschritte, ohne Verluste, rückgängig machen.

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Gradationskurven

Mit dem Erscheinen von Photoshop CS3 geriet einer der beliebtesten Menüeinträge schlagartig auf das Abstellgleis: Der Menüpunkt Tonwertkorrektur wurde durch die umfangreiche Überarbeitung des Dialogs Gradationskurven nahezu überflüssig. Die Tonwertkorrektur an sich ist natürlich nicht überflüssig, lässt sich jetzt jedoch bequem über den Gradationskurven-Dialog durchführen.

Mit der Tonwertkorrektur können drei Tonwertbereiche der Aufnahme beeinflusst werden:

  • die Tiefen mit dem Schwarzpunktregler
  • die Mitten mit dem Mitteltonregler
  • die Lichter mit dem Weißpunktregler

Weiß- und Schwarzpunkt setzen im Gradationskurven-Dialog

In diesem Beispiel wird mithilfe des Dialogs Gradationskurven der Weiß- und Schwarzpunkt neu gesetzt. Dazu legt ihr zuerst eine Einstellungsebene Gradationskurven an.

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Zieht den Gradationskurven-Dialog aus dem Bild oder zumindest zum Bildrand, um einen neuen Weißpunkt definieren zu können. Sucht dann den hellsten Punkt auf dem Bild, also die Stelle, die als Referenz für Weiß dienen soll. Mit der weißen Pipette klickt ihr auf diese Stelle, und Photoshop passt sämtliche Tonwerte an den neuen Weißpunkt an.

Für das Setzen des Schwarzpunktes gilt die gleiche Vorgehensweise, nur dass diesmal die schwarze Pipette für die Wahl des dunkelsten Punktes zum Einsatz kommt.

Der Gradationskurven-Dialog hat noch wesentlich mehr zu bieten, als hier beschrieben werden kann. Ihr könnt beispielsweise Vorgaben laden und speichern, Anzeigeoptionen ändern oder eigene Kurven erstellen. Setzt dazu einfach Ankerpunkte, indem ihr auf die Helligkeitskurve klickt. Anschließend lässt sich die Kurve durch Ziehen an den Ankerpunkten individuell verändern.


TIPP:

Wenn ihr mit dem Ergebnis nicht zufrieden seid, sucht ihr euch einfach eine neue Stelle für den Weiß- oder Schwarzpunkt aus. Um den gesamten Vorgang rückgängig zu machen, ohne den Dialog zu verlassen, genügt ein Klick auf das zweite Symbol von unten rechts.

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Tiefen/Lichter

Wird das Motiv vor einem hellen Hintergrund fotografiert, passiert es, dass Strukturen und Zeichnung im Schatten verschwinden oder das Hauptmotiv schlichtweg zu dunkel erscheint. Unter Bild>Korrekturen findet sich der Befehl Tiefen/Lichter. Damit lassen sich die dunklen Bereiche im Bild aufhellen, ohne dass die hellen Bereiche noch heller werden. Es wird also nicht nur das gesamte Bild aufgehellt, sondern ihr könnt genau steuern, wie weit die Aufhellung in den dunklen Bereichen gehen soll. Das funktioniert sehr gut und die Ergebnisse können sich sehen lassen.


Anpassen von Tiefen und Lichtern

Achtet darauf, dass die Option Vorschau aktiviert ist, damit das Bild aktualisiert wird, sobald eine Änderung vorgenommen wird. Passt den Grad der Korrektur mit dem Regler Stärke an, oder indem ihr einen Prozentwert in die Felder für Tiefen oder Lichter eingebt. Je größer der festgelegte Wert ist, desto stärker werden die Tiefen aufgehellt.

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Neben den Tiefen können auch die Lichter im Bild angepasst werden.

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Nachschärfen

Photoshop bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten des Schärfens an. Die Palette geht von der globalen Holzhammermethode bis hin zum filigranen Kanäle schärfen. Nach wie vor eine der besten Methoden (bei vergleichsweise geringem Aufwand) ist das Unscharf maskieren. Dabei solltet ihr euch nicht vom Namen der Methode verunsichern lassen. Damit wird lediglich das Prinzip der Maskierung von lokalen Kontrastunterschieden benannt. Im Ergebnis erhaltet ihr individuell scharfgestellte Bilder. Der Dialog lässt sich über Filter>Scharfzeichnungsfilter>Unscharf maskieren aufrufen.

 
Bei manchen Bildern reicht ein Stärke-Wert von 50 % und ein Radius von unter 1,0 Pixeln schon aus. Häufig ist die Schärfung jedoch etwas zu schwach. Die Stärke bestimmt, dem Namen entsprechend, wie stark die Filterwirkung ist. Mit einem Wert zwischen 50 % und 150 % liegt ihr meist richtig. Pauschale Empfehlungen können nicht gegeben werden. Es kommt auf viele Faktoren an, wie Motiv, Qualität der Aufnahme, gewünschte Ausgabe etc.

In welchem Radius Pixel mit in die Berechnung einbezogen werden, stellt ihr mit dem Regler Radius ein. Ein Wert zwischen 0,7 Pixel und 2 Pixeln ist an dieser Stelle in vielen Fällen ausreichend. Die Wirkung lässt das Bild kontrastreicher erscheinen. Manchmal benutze ich eher einen höheren Wert bei Stärke und setze den Radius auf etwa 0,5%.

Mit dem Schwellenwert bestimmt ihr, wie unterschiedlich die Farbtöne sein müssen, bevor die Schärfung einsetzt. Je niedriger der Wert, desto stärker fällt die Schärfung aus. Mit einem relativ hohen Wert lassen sich Lichthöfe, die durch eine intensive Stärke und einen großen Radius entstanden sind, wieder ausgleichen.

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TIPP:

Wenn ihr mehrmals mit den gleichen Werten schärft, hat das eine weniger starke Auswirkung, als wenn ihr einmal mit der Summe der Werte schärft. Beispielsweise ist dreimal 60 % Stärke nicht so intensiv wie einmal 180 % Stärke.

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Die Ausgabe

Ein Thema, das immer wieder zu Missverständnissen führt, ist die Frage nach dem Verhältnis von Bildgröße und Auflösung. Erschwerend kommt beispielsweise in Photoshop noch die Angabe der Pixelmaße hinzu.

Wählt in Photoshop Bild>Bildgröße aus, und es öffnet sich ein Fenster, in dem die aktuellen Informationen zur Bildgröße angezeigt und verändert werden können.

 
Dabei geben die Breite und Höhe unter Dokumentgröße an, wie groß das Bild in der gewählten Maßeinheit ist. Die Bildgröße steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Auflösung, die in Pixel/Zoll (also Anzahl Pixel pro 2,54 cm) oder Pixel/cm angegeben wird. Bevor ihr nun irgendwelche Veränderungen an der Bildgröße durchführt, entfernt ihr das in der Standardeinstellung gesetzte Häkchen bei Bild neu berechnen mit. Andernfalls würde Photoshop die Pixelmaße des Bildes ändern. Bei einer Veränderung der Bildgröße muss Photoshop dann die Pixelzahl im Bild entsprechend anpassen, also vermindern oder erhöhen.

Praktisch bedeutet das, wenn beispielsweise eine Auflösung von 72 Pixel/Zoll auf 300 Pixel/Zoll erhöht wird und die Bildgröße von 15 x 10 cm beibehalten werden soll, dass Bildinformationen schlichtweg fehlen. Photoshop erstellt die fehlenden Pixel anhand der Farb- und Helligkeitsinformationen der benachbarten Pixel und füllt das Bild damit auf. Das kann aus der Entfernung sogar ganz gut aussehen und für die Produktion großer Plakate ausreichen. Wenn ihr jedoch ins Bild einzoomt, stellt ihr fest, dass Unregelmäßigkeiten vorhanden sind, die auf den neu hinzugekommenen Pixeln beruhen.

Für den normalen Hausgebrauch, sprich Druckvorstufe in gängigen Größen, Fotodruck oder Bildschirmausgabe, reichen die vorhandenen Bildressourcen aus, und ihr müsst euch keine Gedanken über das Interpolieren der Bilder machen. Grundsätzlich gilt: Für den Druck sollte das Bild mindestens eine Auflösung von 240 Pixel/Zoll haben, 300 Pixel/Zoll sind hier ideal, und für die Bildschirmausgabe sind 72 Pixel/Zoll ausreichend. Die Auflösung wird meist in dpi (dots per inch) angegeben.

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Unter Datei>Für Web und Geräte speichern findet ihr den Dialog für die Ausgabe der Bilder im Internet. In der linken unteren Ecke könnt ihr die Größe der Vorschau einstellen. Ihr solltet das Bild auf mindestens 100 % einzoomen, um die Qualitätsverluste genau im Auge zu haben. Im Klappmenü auf der rechten Seite wählt ihr die Voreinstellungen für die Qualität. Direkt unter dem Bild kann dann die voraussichtliche Größe der Datei abgelesen werden sowie die Ladezeit bei 28 Kbit/s, was der Geschwindigkeit eines Modems entspricht.

Das lässt sich natürlich ändern und es können auch andere Anbindungen angezeigt werden. Mithilfe des Reglers Weichzeichnen lässt sich die Dateigröße noch weiter reduzieren. Der Einsatz dieses Reglers ist jedoch mit Bedacht zu wählen, sonst ist die Schärfe gleich wieder hin. Letztendlich geht es darum, einen Kompromiss zwischen Ladezeit und Bildqualität zu finden.

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Und sonst noch was?

Natürlich gibt es noch eine Reihe an Bearbeitungs- und Ausgabemöglichkeiten, die ich neben den genannten Standardwerkzeugen einsetze. Dabei experimentiere ich gerne mit Kontrasten, Sättigung und Graustufen. Gelegentlich ist auch mal ein Filter die passende Wahl. Zum Abschluss habe ein paar Beispiele für die Umsetzung angefügt.


1. Graustufen, Sepia und Blickfang

Bei den folgenden drei Aufnahmen habe ich über den Photoshop-Dialog Schwarzweiß die Farbaufnahmen in Graustufen umgewandelt. Dabei kann man jeden einzelnen Farbton individuell anpassen. Anschließend habe ich den ersten zwei Bildern einen leichten Sepia-Ton verpasst. Das dritte Bild war überbelichtet. Statt zu versuchen, die Überbelichtung zu korrigieren, habe ich versucht, diese noch zu verstärken. Nach der Graustufenumsetzung habe ich über eine Maske einen Eyecatcher herausgearbeitet.

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2. Farbton/Sättigung

Im Gegensatz zu den drei vorherigen Aufnahmen habe ich hier die Sättigung der orangefarbenen Blüten erhöht. Das lässt sich unter Farbton/Sättigung mit ein paar Einstellungen leicht bewerkstelligen. Auch hier gilt: Nicht die gesamte Sättigung erhöhen, sondern nur die des gewünschten Farbtons.

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3. Retuschewerkzeuge

Photoshop hat eine Reihe an ausgezeichneten Retuschewerkzeugen. Manchmal hilft, es ein Bild aufzuwerten, wenn unschöne Objekte entfernt werden.

In dem Fall habe ich das klassische Stempelwerkzeug und den Bereichsreparaturpinsel eingesetzt.

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Kamera kaputt

In siebten Teil der Reihe habe ich über den Ausfall meiner Kamera berichtet. Das ist natürlich der Albtraum schlechthin. Leicht frustriert und mit deutlich weniger Motivation habe ich die letzten Tage meiner Reise mit einer Notfall-Kamera, einer EOS 350D, fotografiert. Die Kamera ist grundsätzlich nicht schlecht, aber für schwierige Aufnahme- und Lichtbedingungen doch kaum geeignet. Halbherzig habe ich dann Aufnahmen in einem indischen Fitnessstudio gemacht.

Zu Hause angekommen, fand ich nach ein wenig Nachbearbeitung die Serie gerade wegen ihrer technischen Schwächen gut. Den Bildern habe ich etwas Sättigung entzogen und sie anschließend leicht scharfgezeichnet. Der dokumentarische Charakter der Serie gefällt mir und erinnert mich an den Spaß, den ich dort hatte. Natürlich kam ich nicht aus der "Drückerbude" raus, ohne meine Kraft beim Bankdrücken zu beweisen.

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Das war mein letzter Teil zur Reisefotografie. Ich hoffe, ich konnte einen Einblick in das Reisen und Fotografieren in Indien geben und habe einige Leser mit dem Reisefieber angesteckt. Mir hat diese Art der Tutorial-Reihe viel Spaß gemacht. Im Februar 2011 werde ich erneut nach Indien reisen, um dort einige Feste und Sehenswürdigkeiten zu dokumentieren. Auf meiner Website http://www.digitaletiefe.com werde ich die aktuellen Bilder und Reiseberichte einstellen.

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