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Kommentare

  • Alternative Portrait von eule382003

    eule382003

    05.03.2013 - 18:52

    Klasse! Vielen Dank!

  • Portrait von mkbonn

    mkbonn

    18.12.2012 - 16:48

    sehr gut, danke
    VG
    Martina

  • Portrait von schwarzwaldhase

    schwarzwaldhase

    07.10.2012 - 15:28

    Ein gut erklärtes und vorallem hilfreiches Tutorial
    Danke!

  • Alternative Portrait von knuddelbaer7271

    knuddelbaer7271

    07.09.2012 - 01:58

    Sehr schön beschrieben. Interssant für mich wäre noch das Making of mit dem Labby.

  • Alternative Portrait von swet123

    swet123

    31.08.2012 - 11:45

    Danke schön, Klasse Tutorial

  • Alternative Portrait von widder60

    widder60

    27.03.2012 - 11:09

    Danke, ein guter Tutorial!

  • Alternative Portrait von Platsch74

    Platsch74

    25.01.2012 - 19:50

    Prima Workshop - vielen Dank!

  • Alternative Portrait von juku50

    juku50

    17.10.2011 - 20:47

    super Tutorial, dankeschön.

  • Alternative Portrait von Matthias_Ehrhardt

    Matthias_Ehrhardt

    31.08.2011 - 16:02

    klasse, vor allem auch die Tipps zur Umgebungsspiegelung
    thx

  • Alternative Portrait von HolyMario

    HolyMario

    28.08.2011 - 12:19

    Super Tutorial vielen Dank!

  • Alternative Portrait von Holly66

    Holly66

    18.06.2011 - 22:21

    Super einfache Erklärung, vielleicht eventuelle Kameraeinstellungen nennen

  • Alternative Portrait von Keks2004

    Keks2004

    13.06.2011 - 09:36

    Super hilfreich ! Danke schön !

  • Alternative Portrait von arnie

    arnie

    22.05.2011 - 11:22

    schönes tutorial,
    danke

  • Alternative Portrait von ulla

    ulla

    17.05.2011 - 09:45

    ... wieder was gelernt ...

  • Alternative Portrait von Momentkunst

    Momentkunst

    25.04.2011 - 20:27

    Äußerst interessant! Motiviert zum Nachahmen, gerade der Tipp mit dem Polfilter :-)

  • Alternative Portrait von Newbee81

    Newbee81

    31.03.2011 - 20:08

    sehr interessant und hilfreich. Danke!

  • Alternative Portrait von franky68

    franky68

    24.03.2011 - 11:01

    Bezieht sich vor allem auf Produktfotografie im Lichtzelt.

  • Alternative Portrait von SolarSailor

    SolarSailor

    10.03.2011 - 00:53

    Anschaulich erklärt, mit vielen Beispielbildern und verständlichen Texten.

  • Alternative Portrait von DerObis

    DerObis

    15.01.2011 - 21:26

    Auch für den Anfänger gut erklärt

  • Alternative Portrait von YannickB

    YannickB

    01.01.2011 - 19:53

    Klasse die Technik erklärt. Danke.

Weitere Kommentare
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Grundlegende Technik von Lowkey-Bildern

In Lowkey-Bildern herrschen harte Kontraste zwischen den wenigen beleuchteten Bereichen und den restlichen, im Wesentlichen dunklen Farbtönen im Bild vor. Typischerweise haben Lowkey-Bilder einen schwarzen oder zumindest sehr dunklen Hintergrund. Die Wahl des Motivs ist im Prinzip nicht begrenzt. Häufig werden jedoch Gläser, Motive mit glänzenden Oberflächen und Aktaufnahmen als Lowkey-Aufnahmen realisiert. Aber genau genommen sind natürlich auch Nachtaufnahmen, in denen vor allem Lichter von Autos, Straßenbeleuchtungen und beleuchtete Fenster vorherrschen, Lowkey-Aufnahmen, auch wenn sie nicht im Studio entstanden sind.

Bilder
Bild 1: Auch Tiere können mit Lowkey-Technik fotografiert werden. Auch hier eignen sich jedoch vor allem Tiere mit dunklem, glänzendem Fell, sodass das eingesetzte Licht zu schönen Lichtreflexen führt, die die Konturen betonen.


 
Wichtig bei Lowkey-Aufnahmen ist, dass helle Stellen im Motiv so platziert sind, dass sie die Konturen betonen und so trotz der weitgehend fehlenden Mitteltöne die Form des Motivs dreidimensional erscheinen lassen.

Beleuchtet wird dabei mit einem Streiflicht, das relativ hartes, aber räumlich begrenztes Licht abgibt und die Konturen betont. Das Motiv soll dabei an den nicht beleuchteten Stellen mit dem dunklen Hintergrund verschwimmen.

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Bild 2: Durch den Lichtreflex auf der Büchse und der Kante vom Deckel wird trotz des sehr dunklen Bildes erkennbar, dass es sich um eine Büchse mit geöffnetem Deckel handelt. Der Lichtreflex wurde hier mit einer Taschenlampe bei sonst dunklem Raum erzeugt, die gezielt auf Wand und Kante des Deckels ausgerichtet wurde.


 
Hinweis: Um eine Lowkey-Aufnahme zu erstellen, sollten Sie nicht einfach ein glänzendes Motiv vor einen dunklen Hintergrund setzen und etwas unterbelichten. Lowkey-Aufnahmen haben nämlich nichts mit unterbelichteten Bildern zu tun.

Bilder
Bild 3: Hier wurde einfach ein unterbelichtetes Bild auf einem schwarzen Hintergrund freigestellt. Das ist nicht wirklich eine gute Lowkey-Aufnahme, denn dem Bild fehlt der harte Kontrast zwischen Licht und Schatten.


 
Bild 4: Wenn Sie ein unterbelichtetes Bild in Form einer Lowkey-Aufnahme "retten" möchten, müssen Sie Helligkeit und Kontrast deutlich erhöhen, das führt aber in aller Regel zu nicht mehr akzeptablen Qualitätseinbußen, die hier deutlich in Form der Farbflecke (am Ohr) und deutlichem Rauschen zu erkennen sind.

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Tipp: Um eine korrekte Belichtung zu erreichen, bietet sich die manuelle Belichtung der Kamera an, wenn Sie einen Studioblitz zur Beleuchtung einsetzen. Bei Dauerlicht können Sie auch die Blendenpriorität wählen, sollten dann aber mit der Spotmessung der Kamera auf einen hellen Bereich des Bildes messen, um nicht total überbelichtete Bilder zu erhalten.

 
Wenn Sie Lowkey-Aufnahmen machen möchten, benötigen Sie den passenden Hintergrund und die passende Beleuchtung. Ohne diese beiden Faktoren funktioniert das nicht mal mit den Klassikern wie Weinglas und Weinflasche.


Hinter- und Untergrundmaterialien für gelungene Lowkey-Aufnahmen

Wichtig ist bei Lowkey-Aufnahmen, dass Sie einen Hintergrund wählen, der ausreichend dunkel ist und möglichst viel Licht schluckt. Optimal ist dafür schwarzer Samt, im Notfall auch Pannesamt. Pannesamt ist aber deutlich dünner und lässt sich daher nur schwer ohne Falten drapieren. Zudem tritt durch den stärkeren Glanz das Problem auf, dass unter Umständen Falten und Wellen im Pannesamt das Licht reflektieren.

Wenn Sie zusätzlich eine Spiegelung möchten, benötigen Sie als Untergrund natürlich etwas, das eine Spiegelung erzeugt. Entweder legen Sie eine Glasplatte auf den schwarzen Samt oder verwenden ein schwarzes Acrylpodest.

Bilder
Bild 5: Ein solches Acrylpodest schafft eine schöne Spiegelung des Motivs und ermöglicht gerade im Lichtzelt, dass das Motiv so hoch steht, dass es über die Kante des Lichtzelts hinausragt.


 
Bild 6: Mithilfe des Acrylpodestes wird hier die Spiegelung der Gabel erzeugt. Für die korrekte Belichtung und die Abwesenheit störender Spiegelungen im Metall sorgt ein Lichtzelt.

Bilder


 

Die passende Beleuchtung

Neben dem passenden Hintergrund ist die Beleuchtung das wichtigste Mittel. Problematisch sind hier vor allem Motive mit metallischer Oberfläche, denn dort können Sie unerwünschte Spiegelungen nicht mithilfe von Polfiltern wegfiltern. Für das Bild mit der Gabel wurde daher ein Lichtzelt verwendet, das von der linken Seite mit einer Dauerlichtlampe beleuchtet wurde. Das alleine reicht aber noch nicht, denn es würde immer noch zu viel ungewolltes Licht auf das Motiv fallen. Sie sollten Lowkey-Aufnahmen gerade bei metallischen Motiven daher immer in abgedunkelten Räumen machen. Je weniger Licht vorhanden ist, desto mehr wirkt das von Ihnen gezielt verwendete Licht.

Bilder
Bild 7: Die Beleuchtung wird hier von links durch das Lichtzelt realisiert. Zum Auslösen wird der Raum dann abgedunkelt.


Ein Lichtzelt sollten Sie auch dann verwenden, wenn Sie Lowkey-Aufnahmen von Gläsern machen möchten, denn hier müssen Sie neben den ungewollten Spiegelungen und Reflexen auch dafür sorgen, dass exakt die Ränder der Gläser bzw. Flaschen beleuchtet und so hervorgehoben werden.

Damit Sie das Licht nur an der Stelle auf den Gläsern und Flaschen haben, an der Sie es benötigen, sollten Sie das Lichtzelt von innen oder außen komplett abdecken, bis auf eine kleine Ecke oder einen kleinen Streifen.

 
Verwenden Sie dazu von außen einfach eine schwarze Decke oder ein schwarzes Tuch, von innen können Sie schwarze Pappe an die Wände stellen. Wo Sie den Streifen mit Licht lassen, müssen Sie im Einzelfall probieren, denn dies hängt auch von der Positionierung des Motivs innerhalb des Lichtzeltes und der Position der Lampe ab.

Bilder
Bild 8: Dieses Ergebnis, das klassische Lowkey-Motiv, erfordert einen abgedunkelten Raum, eine Beleuchtung von schräg hinten und ein ansonsten abgedunkeltes Lichtzelt.


 
Tipp: Für dieses Bild wurde das Glas natürlich mit Flüssigkeit gefüllt. Das muss kein Weißwein sein. Weißwein wäre hier sogar suboptimal, da er meist eher blassgelb ist. Für eine kräftigte Färbung der gelben Lichtreflexe wurde hier klarer Apfelsaft verwendet. Wenn Sie das Ganze mit "Rotwein" machen möchten, sollten Sie statt Rotwein oder rotem Saft besser roten Tee (aus dem Teebeutel) verwenden, denn der hat weniger Schwebeteilchen als roter Saft und Rotwein. Die machen den Wein nämlich sehr lichtundurchdringlich, wodurch der "Wein" dann eher schwarz als rot aussehen würde. Bei der Flasche handelt es sich um eine grünlich-gelbe Weißweinflasche, die allerdings leer war.

Bilder
Bild 9: Der Aufbau für das Bild sieht so aus, dass das Lichtzelt bis auf die hintere rechte Ecke komplett abgedunkelt und innen mit einem schwarzen Samt ausgekleidet wurde. Beleuchtet wird dann von außen mit einem Blitz oder einer Dauerlichtlampe durch die nicht abgedunkelte Ecke.


Auch bei dieser Aufnahme wurde natürlich der Raum komplett abgedunkelt. Dadurch war es auch nicht zwingend notwendig, das Lichtzelt vorne zu schließen.

 
Tipp: Ob Sie von innen oder außen das Lichtzelt abdunkeln, sollten Sie im Einzelfall entscheiden. Wenn Sie es nur von außen abdunkeln, kann es Spiegelungen der weißen Innenwände im Motiv geben. Bei Glas können Sie diese mit einem Polfilter eliminieren. Bei Motiven mit metallischen Oberflächen ist es sinnvoll, das Lichtzelt von innen mit schwarzer Pappe zuzustellen, denn dann entstehen helle Spiegelungen von den Innenwänden auf dem Motiv gar nicht erst. Problematisch ist nur die Decke des Lichtzeltes, die Sie in diesem Fall von außen abdecken müssen, wenn Sie nicht die Pappe mit Stecknadeln feststellen können/wollen.

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Bild 10: Für diese Aufnahme vom Besteck wurde nur die dem Licht gegenüberliegende Seite von innen mit schwarzer Pappe abgedeckt, damit die weiße Wand nicht spiegelt. Zudem wurde mit relativ flachem Licht von rechts beleuchtet. Beim Foto war der Raum komplett abgedunkelt. Von oben wurde das Lichtzelt mit einer schwarzen Pappe abgedunkelt.


 
Bild 11: Das Ergebnis sieht dann so aus:

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Hinweis: Man liest sehr häufig, die klassischen Lowkey-Aufnahmen von Gläsern und anderen Motiven mit glänzenden, spiegelnden Oberflächen ließen sich ohne Lichtzelt machen. Das stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn selbst wenn Sie in einem ganz dunklen Raum Ihr Motiv nur punktuell beleuchten, entsteht in der Regel so viel Streulicht, dass sich die Umgebung spiegelt. Wie stark die Spiegelung ausfällt und was sich spiegelt, hängt vor allem von Material und Form des Motivs ab. Wirklich funktionieren wird dies ohne Lichtzelt nur bei Materialien, auf denen Sie einen Polfilter einsetzen können, also auf keinen Fall bei metallischen Objekten, aber bspw. auf Glas.

Bei Gläsern können Sie aber in ganz abgedunkelten Räumen und mit Polfilter durchaus gute Ergebnisse erzielen. Vor allem, wenn Sie zur Beleuchtung eine schmale Softbox einsetzen und so den Lichtreflex exakt an der gewünschten Stelle auf dem Glas positionieren.

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Bild 12: Ohne Lichtzelt erhalten Sie gerade auf Besteck unschöne Spiegelungen der Umgebung, selbst wenn Sie nur mit einer exakt platzierten Lichtquelle und flachem Licht beleuchten. Der wirkliche Lowkey-Effekt, die Betonung der Konturen, gelingt so nicht.


 
Bild 13: Noch schlechter sieht es aus, wenn Sie nur bei Tageslicht auf einen schwarzen Hintergrund fotografieren. Hier spiegelt sich die komplette Umgebung, und das Ergebnis hat mit Lowkey nichts mehr zu tun.

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