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    Splashes im Schnapsglas

    05.04.2013 in Studiofotografie im Heimstudio von DerMarc

    • Kategorie: Studiofotografie im Heimstudio
    • Erstellt mit Programmversion: keine, Fotografie
    • Kompatibel ab Programmversion: keine, Fotografie
    • Dateigröße (PDF): 3.0 MB
    • Bisherige Zugriffe: 2075
    Erstellung von Splashfotos mithilfe einer DSLR mit Makroobjektiv und einem per Funkauslöser angesteuerten Aufsteckblitz.

    Es sind hier keine Expertenerfahrungen/-Tipps oder exzessiv in Photoshop nachbearbeitete Bilder in preisverdächtiger Qualität zu erwarten, sondern eine Beschreibung meines Vorgehens und meiner Erfahrungen bei der Aufnahme von Splashes farbiger Flüssigkeit in einem Schnapsglas, wobei ich die Hoffnung habe, anderen Anfänger-Kollegen ein paar Ideen zum Thema bieten zu können und meine Lernerfahrungen zu umreißen.

     

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Kommentare

  • Portrait von Desmont88

    Desmont88

    29.07.2014 - 11:58

    Gelunges Tutorial. Gut erklärt. Werd ich mal ausprobieren! Danke.

  • Portrait von BOPsWelt

    BOPsWelt

    09.06.2014 - 17:28

    Vielen Dank für das Tutorial. Guter Einstieg in diese "Sauerei". ;-)

  • Portrait von berndschwartz

    berndschwartz

    09.03.2014 - 19:36

    Vielen Dank für das Tutorial, für mich als Anfänger ideal....

  • Portrait von Kris_Sierk

    Kris_Sierk

    26.11.2013 - 13:38

    Interessanter Aufbau,das werde ich auf jeden Fall auch probieren

  • Portrait von ICEMANN

    ICEMANN

    06.11.2013 - 11:29

    Danke

  • Portrait von Herbstleuchten

    Herbstleuchten

    06.11.2013 - 10:54

    Herzlichen Dank. Hoffentlich bekomme ich das hin.

  • Portrait von Senta2006

    Senta2006

    19.08.2013 - 18:50

    Tolle Anleitung, die auch für Anfänger geeignet ist! Vielen Dank :)

  • Portrait von Fohlen_11

    Fohlen_11

    26.06.2013 - 13:55

    Für den Anfang ganz ok.

  • Portrait von Gismo77

    Gismo77

    28.05.2013 - 00:14

    Danke für das Tutorial

  • Portrait von nAg

    nAg

    13.05.2013 - 17:08

    Dufte Sache! Vielen Dank dafür. :)

  • Portrait von psycher

    psycher

    17.04.2013 - 10:48

    Tolle Bilder. Und die Idee mit dem Spiegel werde ich auch mal austesten. Vielleicht bei gutem Wetter auf dem Balkon ;-)

  • Portrait von Bella3001

    Bella3001

    15.04.2013 - 10:18

    Sehr schön erklärt und so schön einfach. Super Vorlage. Vielen Dank

  • Portrait von CCMan

    CCMan

    13.04.2013 - 14:56

    Klasse Idee mit den Spiegeln, danke für das Tutorial.

  • Portrait von RaptorStyle

    RaptorStyle

    12.04.2013 - 19:43

    Echt Supper Anleitung!! =)

  • Portrait von Gabi172

    Gabi172

    12.04.2013 - 19:31

    Klasse erklärt, man kann es dir nachfühlen!
    Ich werde es auf jeden Fall versuchen, bin jetzt animiert.. ;-)

  • Portrait von Yarnauga

    Yarnauga

    09.04.2013 - 09:53

    Super erklärt. Toll, dass man es auch als Anfänger mit relativ wenigen Mitteln nachmachen kann! Solche Tuts wünsche ich mir mehr!

  • Portrait von devilmaster1987

    devilmaster1987

    08.04.2013 - 20:29

    Super Tutorial, kann man sowas eigentlich auch mit einem Weitwinkel- oder einfachen Tele-Objektiv machen oder muss man sowas mit einem Makro machen?



    geändert von devilmaster1987 am 08.04.2013 - 20:29
    • Portrait von DerMarc

      DerMarc

      08.04.2013 - 21:06

      Andere Objektive gehen sicher auch, allerdings würde ich persönlich kein zu kurzes Objektiv nehmen, um das Kameraequipment vor Spritzern zu bewahren.

      • Portrait von devilmaster1987

        devilmaster1987

        09.04.2013 - 19:37

        Ich versuch die Tage es mal mit einem Tele-Objektiv. Hoffe es klappt. :-)

  • Portrait von relg

    relg

    06.04.2013 - 18:49

    Hallo Du Spritzer,
    zwei Fragen zu Deinen doch sehr gut gelungenen Spritzern:
    1.) Wie länge lässt Du die "Soße" in das Schnapsglas laufen???
    und 2. Wie und aus was schüttest Du die Flüssigkeit in das Glas ???
    Ich habe vor einiger Zeit die Sauerei mit dem aus dem Weinglas springender Flüssigkeit
    ausprobiert. Schöne Bilder aber jede Menge Sauerei.
    Danke für eine Antwort
    Günter

Weitere Kommentare
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Einleitung

Zunächst mal ein freundliches Hallo und danke, dass ihr mein Schriftstück zumindest mit dem Vorhaben, es kurz zu überfliegen, mit euren Blicken bedenkt. So will ich mich an dieser Stelle kurz halten und umreißen, wie dieser Text einzuordnen ist. Da ich selbst gewissermaßen Anfänger in der Fotografie bin, möchte ich das Wort „Tutorial" nicht in den Mund nehmen - hier möchte ich eher eine Beschreibung meines Vorgehens und meiner Erfahrungen bei der Aufnahme von Splashes farbiger Flüssigkeit in einem Schnapsglas machen, in der Hoffnung, anderen Anfänger-Kollegen ein paar Ideen zum Thema bieten zu können und meine Lernerfahrungen zu umreißen.

Es sind hier also keine Expertenerfahrungen/-Tipps oder exzessiv in Photoshop nachbearbeitete Bilder in preisverdächtiger Qualität zu erwarten. Dennoch hoffe ich, einen Beitrag für die Foto-Community leisten zu können.

Bilder


 

Equipment

Da die Angelegenheit nicht zuletzt auch meinem eigenen Status als „Gelegenheitsknipser" gerecht werden musste, sollte die Ausrüstung aus dem Nötigsten bestehen (insbesondere: dem, was ich schon hatte).

Das bedeutet bei der Technik: eine Sony α55 mit SIGMA-105mm-1:2,8-DG-Makroobjektiv, ein Funk-/Kabelauslöser von Phottix und ein Dreibeinstativ.

Als Lichtquelle diente ein Yongnuo Speedlite YN560-II Aufsteckblitz, der mithilfe von JJC-JF-U2-Funkauslösern angesteuert wurde.

Da die α55 keinen Standard-Blitzschuh hat, sondern einen eigenen, Sony-spezifischen, benötigte ich auch noch einen Blitzschuhkonverter.

Bezüglich des restlichen Setups braucht man natürlich ein Schnapsglas und verschiedene farbige Flüssigkeiten (mit Wasser verdünnte Tinte, Hibiskusblütentee, Kaffee) als Motiv, und ein Gefäß zum Gießen der Flüssigkeiten wird auch benötigt.

Spiegel, Parabolspiegel, Kopierpapier und ein schwarzes Buch dienen als Lichtreflektoren bzw. Hintergrund, eine Glasplatte und vier Gläser als „Träger".

Mindestens ein Blümchenhandtuch sowie massenhaft Küchenpapier und Brillenputztücher gegen die Sauerei sind dringendst anzuraten.

DIE GLASPLATTE hatte dabei mehrere Zwecke bzw. Vorteile. Zum einen sorgte sie für (wie ich finde) schöne Spiegelungen, zum anderen ließ sie sich gut abwischen. Außerdem konnte ich so einen weißen Trichter unter die Platte genau dorthin legen, wo das Glas immer darüberstand. So musste ich nicht immer nach jedem Wischen (und man macht fast nichts anderes als Wischen) neu auf das Glas scharfstellen, sondern wusste immer, wo ich es hinstellen musste).

 
Außerdem kann man so z.B. den Blitz unter die Glasplatte legen und von unten blitzen, was dem Bild wieder ein ganz anderes Aussehen verleiht (Beispiel im Bild; tja, da hab ich scheinbar vergessen, nach dem Unterlegen des Blitzes und Anrempeln aller möglichen Sachen noch mal scharfzustellen, aber da es um ein Beispiel für die veränderte Lichtwirkung gehen soll, kann man das hoffentlich verschmerzen).

Bilder


 

Setting

Blitz-Objektabstand 36cm, Hintergrund-Objekt-Abstand 33,5cm und Abstand Parabolspiegel-Hintergrund 45cm. Die Höhe des Blitzkopfes war ein wenig über der Höhe des Glases. Das an den Rechner geklebte Blatt Kopierpapier ist der Hintergrund, die Kamera steht diesem gegenüber.

Bilder


DER PARABOLSPIEGEL: Nach gefühlten Abertausenden Aufnahmen hatte ich konstant mit zwei Problemen zu kämpfen. Das erste und aus meiner Sicht (bzw. für meine Zwecke) weniger gravierende war ein eher kräftig grautöniger Hintergrund, der Supergau war der allgegenwärtige Staub, dessen ich trotz olympiareifen Einsatzes beim Hardcore-Wienern und Verbrauchs von päckchenweise Brillenputztüchern nicht Herr werden konnte.

So war deutlich Staub auf allen Fotos (vor allem auf dem Schnapsglas und der Glasplatte) zu sehen. Da ich weder ein zweites Blitzgerät hatte und dieses nicht vorhandene zweite Blitzgerät auch nicht mit einer Softbox ausgestattet war, versuchte ich es mit einem weiteren Spiegel (ein Beauty-Spiegel mit 3x-Vergrößerung), welchen ich dem Blitz fast direkt gegenüber platzierte und auf den Hintergrund richtete.

 
Den Unterschied kann man den Bildern unten entnehmen.

Bilder


 

Blitz- und Kameraeinstellungen

Die Kameraeinstellungen waren: Blende 8, Verschlusszeit 1/100sec, ISO 100, Festbrennweite 105mm, Weißabgleich: Blitz, Blitzmodus: Wireless, Steady shot off, Autofokus off, Dateiformat: RAW.

Fokussieren erfolgte manuell im A-Modus, danach umstellen auf M-Modus. Die Blitzeinstellungen sind unten abgebildet.

Bilder


 

Das Fotoshooting

Nachdem alles aufgebaut war, ging‘s noch daran, die verschiedenen Flüssigkeiten zusammenzubrauen, bevor die Planscherei beginnen konnte. Am Anfang habe ich schon etwas gebraucht, bis ich gelernt habe, a) zum richtigen Zeitpunkt abzudrücken und b) tatsächlich in das Schnapsglas zu schütten. Glücklicherweise habe ich in den Tagen zuvor anhand des Tutorials „Fruchtige Milchsplashes" von Stefan Schäfer etwas Ähnliches üben können (macht einen Riesenspaß, aber auch eine Mordssauerei).

AUSLÖSEN: Schon bei den Milchsplashes habe ich gemerkt, dass mein Funkauslöser recht unzuverlässig arbeitet, was die Konstanz der Zeitdauer zwischen Knopfdruck und Auslösen der Kamera betrifft. Beim Auslösen über Kabel bestand dieses Problem nicht.

Bilder


Die hier gezeigten Bilder sind, bis auf ein bisschen Nachschärfen und leichtes Helligkeit anpassen, nicht nachbearbeitet (einerseits, um zu zeigen, was schon direkt aus der Kamera herauskommt, andererseits würden meine bisher recht eingeschränkten Fähigkeiten im Umgang mit Photoshop kaum zu einer Verbesserung des Bildes beitragen). ;-)

Abschließend hoffe ich, dass dieser Erfahrungsbericht nicht ganz uninteressant war, und vielleicht haben etwas fortgeschrittenere User ja noch ein paar Tipps oder anderweitige Kritik parat.

Viel Spaß beim Selberkleckern,
DerMarc



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