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Kommentare

  • Alternative Portrait von Jake23

    Jake23

    24.02.2012 - 17:42

    Gute Einsteiger Tipps. Danke

  • Alternative Portrait von Jake23

    Jake23

    24.02.2012 - 17:42

    Gute Einsteiger Tipps. Danke

  • Alternative Portrait von steampunk

    steampunk

    06.02.2012 - 10:01

    Sehr "erhellend". Vielen Dank für die Anregungen

  • Alternative Portrait von Platsch74

    Platsch74

    25.01.2012 - 19:52

    Prima Workshop - vielen Dank!

  • Alternative Portrait von caco65

    caco65

    25.12.2011 - 19:43

    Echt Klasse für Einsteiger wie mir! Tolle Tipps, auf die Idee mit einer Glasplatte wäre ich nie gekommen, werd's gleich morgen ausprobieren!

  • Alternative Portrait von bartimaus

    bartimaus

    09.01.2011 - 17:28

    Vielen dank für die tollen Infos!

  • Alternative Portrait von Xyres

    Xyres

    26.12.2010 - 20:51

    Bin froh, dass ich dieses Turotial gefunden habe. Bin blutiger anfänger und habe mich den ganzen Tag schon damit rumgeärgert gescheite Fotografien zu machen. Ich werde die hier aufgeführeten Tipps mal ausprobieren und freu mich schon auf das Ergebnis.

  • Alternative Portrait von wir697296

    wir697296

    06.12.2010 - 19:24

    Ich bedanke mich für diese tollen Infos

  • Alternative Portrait von Markus1975

    Markus1975

    25.11.2010 - 10:45

    Das sind gute Tipps ! Kann man immer mal gebrauchen.

  • Alternative Portrait von nora1

    nora1

    17.11.2010 - 18:30

    Ja wirklich sehr gut, vielen Dank.
    Würde noch gerne etwas darüber erfahren, wie es technisch aussieht wenn man für den Hintergrund andere Farben als weiss gebraucht. Jetzt suche ich mal, vielleicht gibt e bereits einen Beitrag darüber.

    Nochmal vielen Dank.

  • Alternative Portrait von darcio

    darcio

    03.11.2010 - 21:28

    Sehr gute Infos füe Einsteiger

  • Portrait von OlliX

    OlliX

    29.10.2010 - 09:52

    Gut gemacht. Klasse Tutorial. Vielen Dank.
    Ich habe etliches gelernt was ich noch nicht wusste.

  • Alternative Portrait von Bieni

    Bieni

    23.08.2010 - 08:45

    verständlich erklärt und gut nachzuvollziehen, die Fotos sind eine gute Ergänzung zum Text. Danke

  • Alternative Portrait von Soph178

    Soph178

    05.05.2010 - 16:17

    wie immer ein super tut.!

  • Alternative Portrait von eyepictures

    eyepictures

    10.03.2010 - 13:00

    Prima Anregungen, die relativ einfach umzusetzen sind - vielen Dank!

  • Alternative Portrait von Ndakota

    Ndakota

    03.03.2010 - 19:47

    Auch hier empfinde die Fotos als perfekte Ergänzung zum Text. manchmal kann ein Bild mir mehr Hinweise über die Ausführung liefern als die Bechreibung. Gut gemacht. Lese hier jedes Tutorial gerne.

  • Alternative Portrait von jende49644

    jende49644

    01.02.2010 - 20:39

    Hilfreich im Bereich der Ausleuchtung. Beispielfotos supi.

  • Alternative Portrait von sharkandy

    sharkandy

    23.12.2009 - 21:04

    Sehr gut durch die gemeinsame Darstellung von Setup-Foto und Ergebnisfoto

  • Alternative Portrait von Lichtzelt

    Lichtzelt

    23.11.2009 - 10:11

    Gutes Einsteigertutorial, zumal man auch das Resultat der nicht richtig belichteten Szenen sieht!

  • Alternative Portrait von tinker60

    tinker60

    14.11.2009 - 17:00

    Mit diesen Erklärungen werde sogar ich es hinbekommen :-)

Weitere Kommentare
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Anleitung (Bilder + Extras werden nur für Mitglieder eingeblendet)


Problemzonen beim Erstellen von Freistellern

Freisteller, also die klassischen Produktfotos für eBay, Online-Shops aber auch Bildagenturen sind gar nicht so einfach zu erstellen, wie es den Anschein hat, denn es gibt zwei wesentliche Probleme:

• unerwünschte Schatten des Motivs auf dem Hinter- und Untergrund
• ein zu dunkel belichtetes Bild mit grauem statt weißem Hintergrund

Beide Probleme bedürfen unterschiedlicher Lösungswege.

Der graue statt weiße Hintergrund beruht auf der Belichtungsmessung der Kamera und ist abhängig von der Art der Belichtungsmessung unterschiedlich stark ausgeprägt. Verwenden Sie die Mehrfeldmessung, wie dies bei den meisten Kompaktkameras Standard und auch für viele andere Aufnahmesituationen korrekt ist, besteht das Problem vor allem darin, dass der Belichtungsmesser der Kamera eine durchschnittliche Helligkeit über das ganze Bildfeld misst und diese als Grundlage für die Berechnung der Belichtungszeit verwendet. Wenn aber der Großteil des Bildes weiß ist, wird der Belichtungsmesser insofern getäuscht, als die angestrebte durchschnittliche Helligkeit auch dann erreicht wird, wenn das Bild unterbelichtet wird.

Bilder
Bild 1: Das klassische Problem von Freistellern auf weißem Hintergrund: Die Kamera belichtet viel zu dunkel.


 
Optional können Sie die Spotmessung einsetzen, sofern Ihre Kamera die bietet. Das aber wiederum kann unterschiedliche Folgen haben, abhängig davon, wie dunkel Ihr Motiv ist. Richtig belichtet werden dann in der Regel dunkle Motive auf einem weißen Hintergrund. Bei schwarzen Motiven kann das schon wieder zu viel sein und helle Bereiche des Motivs zu hell belichtet werden.

Egal, was Sie mit welcher Methode messen, es kommt oft kein optimales Ergebnis heraus. Allerdings ist die Wahl der Belichtungsmessmethode schon mal ein guter Anfang.

Wirkliche Freisteller haben keine Schatten, das heißt, Sie benötigen eine schattenfreie Ausleuchtung. Allerdings wirken freigestellte Produkte ganz ohne Schatten auch oft, als wenn sie schweben. Daher ist es mittlerweile nicht unüblich, dass weiche, sehr helle Schatten belassen werden. Dunkle Schlagschatten sind bei Freistellern aber weder üblich noch akzeptabel.

Bilder
Bild 2: Solche minimalen, kurzen und weichen Schatten sind bei Freistellern in der Regel akzeptabel.


 
Bild 3: Dieser Schatten ist zwar schön hell, aber deutlich zu hart und zu lang.

Bilder


Es stellt sich also die Frage, wie diese Probleme bei Freistellern zu beheben sind.


 

Weißer statt grauer Hintergrund

Belichtet die Kamera in den normalen Belichtungsprogrammen bspw. bei der Zeitautomatik das Bild zu dunkel, sodass der Hintergrund grau wird, gibt es drei Möglichkeiten, das Problem zu beheben, wenn Sie zur Beleuchtung keine Lampe für die Ausleuchtung des Hintergrundes zur Verfügung haben.

• Sie nutzen eine passende Methode für die Belichtungsmessung
• Sie zwingen die Kamera zu einer helleren Belichtung, bspw. durch eine Belichtungskorrektur um +0,75- +1 Blendenstufe.
• Sie verwenden das manuelle Programm der Kamera und wählen eine Kombination aus Belichtungszeit und Blende, bei der das Bild heller belichtet wird.

Alle Methoden funktionieren aber nur bedingt, denn wenn der Hintergrund heller wird, wird natürlich das Motiv selbst auch heller belichtet. Das ist nicht in jedem Fall sinnvoll.

Unter allen Belichtungsmethoden, die moderne Kameras bieten, ist die Spotmessung die, mit der Sie bei Freistellern das beste Ergebnis erzielen.

Bilder
Bild 4: Die einzelnen Bilder wurden von links nach rechts mit Spotmessung, mittenbetonter Messung und Mehrfeldmessung gemacht. Gemessen wurde immer auf das schwarze Gehäuse des Objektivs.


 
Bei sehr dunklen Motiven bewirkt die Spotmessung dann zwar, dass der Hintergrund wirklich weiß ist, dafür ist aber auch das Motiv schon einen Tick zu hell. Allerdings lässt sich das, vor allem, wenn Sie RAW-Dateien erzeugen, am PC noch ausgleichen.

Sie sollten aber gerade bei der Spotmessung auf glänzenden Oberflächen oder kontrastreichen Motiven schon genau darauf achten, auf welchem Teil des Motivs Sie die Belichtung messen. Messen Sie versehentlich auf einem hellen Lichtreflex, wird das Bild deutlich unterbelichtet.

Bilder
Bild 5: Hier wurde beide Male Spotmessung verwendet. Die Pfeile kennzeichnen den Messpunkt.


 
Reicht die Spotmessung nicht aus oder verfügt Ihre Kamera nicht über die Spotmessung, ist eine Überbelichtung mithilfe der Belichtungskorrektur die zweite Alternative. Diese führt aber auch dazu, dass das Motiv zu hell belichtet wird.

Bilder
Bild 6: Bei einer Überbelichtung wird zwar der Hintergrund weiß, das Motiv aber auch zu hell belichtet.


Das Problem mit den überbelichteten Motiven können Sie dann am PC jedoch meist noch beheben, indem Sie den Kontrast und die Sättigung erhöhen. Allerdings sollte dies dennoch nur eine Notlösung sein.


 

Optimal: Den Hintergrund separat ausleuchten

Im optimalen Fall leuchten Sie den Hintergrund separat, also unabhängig von der Beleuchtung des Motivs aus und erhalten so einen weißen Hintergrund. Der positive Nebeneffekt ist außerdem, dass das Motiv auch von hinten noch etwas ausgeleuchtet wird, wenn das Licht vom weißen Hintergrund reflektiert wird.

Um den Hintergrund auszuleuchten, brauchen Sie eine eigene Lampe oder einen separaten Blitz. Diesen richten Sie gegen den weißen Hintergrund, und zwar so, dass vor allem der Hintergrund hinter dem Motiv ausgeleuchtet wird. Das Licht wird dann vom Hintergrund reflektiert und beleuchtet das Motiv von hinten.

Mit einer zweiten Lampe oder einem zweiten Blitz leuchten Sie aus der entgegengesetzten Richtung das Motiv aus.

Bilder
Bild 7: Mit dem im Bild rechten Blitz wird der Hintergrund ausgeleuchtet, mit dem linken Blitz das Motiv.


 
Bild 8: So sieht dann das Ergebnis aus:

Bilder


Bilder
Bild 9: Im linken Bild wurde das Motiv mit weichem Licht von rechts ausgeleuchtet und etwas überbelichtet, im rechten Bild wurde im Vergleich dazu der Hintergrund separat beleuchtet.


 
Bei dieser Methode müssen Sie allerdings darauf achten, dass das Licht, mit dem Sie den Hintergrund ausleuchten, nicht heller ist als das Licht von vorne, mit dem Sie das Motiv ausleuchten. Vor allem wenn Sie, wie im Bild gezeigt, einen Hintergrundreflektor nutzen, der einen extra schrägen Rand hat, um das Licht direkt gegen den Hintergrund zu richten, könnten Sie sonst vor dem Motiv harte Schatten erhalten.

Verwenden Sie eher diffuses Licht, bspw. indem Sie die Lampe zur Ausleuchtung des Hintergrundes mit einem Durchlichtschirm versehen, besteht allerdings die Gefahr, dass Sie bei zu starkem Licht für den Hintergrund Streulicht nach vorne erzeugen und damit flaue Gegenlichtaufnahmen erhalten.

Bilder
Bild 10: Durch die zu starke Beleuchtung des Hintergrundes mit hartem Licht entstehen vor dem Motiv harte Schatten.


 
Bild 11: Strahlt das Licht direkt in das Objektiv, erhalten Sie zwar einen weißen Hintergrund, aber die Farben werden flau und dem Bild fehlt Kontrast.

Bilder


Tipp: Wenn Sie als Hintergrund einen dünnen Stoff oder andere halbtransparente Materialien verwenden, können Sie den Hintergrund auch von hinten beleuchten.


 

Schatten ausmerzen und aufhellen

Bei der oben beschriebenen Methode, Motiv und Hintergrund auszuleuchten, vermeiden Sie meist schon Schatten fast völlig. Die verbleibenden Schatten können Sie weiter minimieren, indem Sie durch recht hohe Positionierung der Lampen für kurze Schatten sorgen oder das Motiv von zwei Seiten ausleuchten.

Wenn die beiden Lampen die gleiche Helligkeit haben, heben sich die Schatten auf und sind dann auf dem Bild nicht sichtbar. Problematisch ist es dann jedoch, wenn Sie mehre Objekte nebeneinander fotografieren. Dann kann es sein, dass die Motive gegenseitig zu Abschattungen zwischen den Lichtkegeln der Lampen sorgen.

Für dieses Problem gibt es zwei mögliche Lösungen. Sie beleuchten das Motiv exakt von oben und riskieren dann zwar kurze, aber immer noch vorhandene Schatten unter dem Motiv oder Sie beleuchten es von unten. Dazu müssen Sie das Motiv auf einer Glasplatte positionieren, die wiederum auf einem weißen Untergrund hohl liegt. Zwischen Glasplatte und weißem Hintergrund positionieren Sie dann die Lampe so, dass das Motiv von unten beleuchtet wird.

Wenn Sie die Lampe nicht niedrig genug einstellen können, dass sie zwischen Untergrund und Glasplatte leuchtet, können Sie auch von schräg auf den weißen Untergrund leuchten, sodass das Licht gegen die Glasplatte reflektiert wird.

 
Tipp: Für kleinere Motive gibt es für diese Methode spezielle Aufnahmetische, die bereits eingebaute Lampen unter der Stellfläche haben. Für große Motive sind diese aber nicht mehr geeignet.

Bilder
Bild 12: Hier wurde ein Blitz so gegen die weiße Hintergrundpappe gerichtet, dass das Licht gegen die Glasplatte zum Motiv hin reflektiert wird.


 
Bild 13: So kann dann das Ergebnis aussehen.

Bilder


Welche Methode Sie wählen, sollten Sie von ihren technischen Möglichkeiten abhängig machen. Wenn Sie bspw. über drei Lampen oder Blitze verfügen, ist es auch denkbar, von unten und oben zu beleuchten und den Hintergrund mit der dritten Lampe noch einmal separat.
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