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Kommentare

  • Portrait von terciopelo

    terciopelo

    18.11.2010 - 19:04

    Genau so eine Beschreibung der verschiedenen UW-Lichtquellen habe ich gesucht. Top!

  • Alternative Portrait

    User hat PSD-Tutorials.de verlassen

    12.10.2009 - 14:28

    ...schöner Artikel...wollte mir sowieso mal ein Unterwassercase für meine Cam holen...danke ;D

  • Portrait von RalfK123

    RalfK123

    01.09.2009 - 11:08

    Ein sehr interessantes Tut mit einer Menge Infos, vielen Dank dafür.

  • Portrait von Krammi

    Krammi

    25.06.2009 - 11:22

    Super Infos - super Fotos! Klasse!

  • Portrait von mondspeer

    mondspeer

    25.06.2009 - 08:04

    Wow, danke für so einen umfassenden und klaren Artikel.

  • Portrait von andreast

    andreast

    25.06.2009 - 06:57

    Klasse Arbeit! Danke!
    Andi

  • Portrait von Keito2903

    Keito2903

    24.06.2009 - 02:07

    Echt super und die Frisuren die es unter Wasser gibt sind auch klasse ;)

  • Portrait von Tom321

    Tom321

    22.06.2009 - 04:13

    Perfekt und super Bilder. Vielen Dank

  • Portrait von Moni1984

    Moni1984

    19.06.2009 - 15:03

    Klasse Beschreibung und die Bilder erst ein Traum.Spitze

  • Portrait von Matze799

    Matze799

    19.06.2009 - 14:40

    einfach sauber gmacht...5 sterne...

    bleibt aber doch ein zu teures hobby...;)

  • Portrait von broklyn666

    broklyn666

    19.06.2009 - 10:02

    hammer geil der bericht,und die bilder sind auch super

  • Portrait von Schlemil

    Schlemil

    19.06.2009 - 08:27

    Super Tutorial und 1st-klassige Fotos.

  • Portrait von jojoho

    jojoho

    18.06.2009 - 18:00

    Genial! was andres kann man dazu nicht sagen!

  • Portrait von maribor

    maribor

    18.06.2009 - 16:29

    einfach geil !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Portrait von Rawija

    Rawija

    18.06.2009 - 09:02

    Super Aufnahmen wie immer. Danke

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Anleitung (Bilder + Extras werden nur für Mitglieder eingeblendet)


Kugelfische sind harmlos, bis man sie isst. Bestimmte Organe enthalten ein tödliches Nervengift, das eine Lähmung der Atemtätigkeit verursacht. Man erstickt buchstäblich beim Essen. In Japan dürfen nur lizenzierte Köche diese Fische, Fugu genannt, zubereiten. Trotzdem kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Fotografiert wurde der Fugu mit Dauerlicht aus LED-Leuchten.

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Nacktschnecken sind langsame Tiere. Das Ablichten mit Lampenlicht ist deshalb unproblematisch. Fehlende Rotanteile im Lampenlicht können bei der Bildbearbeitung etwas egalisiert werden. Man muss allerdings aufpassen, dass die Farben nicht zu süßlich werden.

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Analogfotografen können unter Wasser nicht mit Dauerlicht fotografieren, weil Filme fest auf eine Farbtemperatur von 5400 K bis 5600 K kalibriert sind. Wenn sie es trotzdem machen, werden die Bilder in Abhängigkeit der Motiventfernung rotgelb-stichig. Es gibt zwar einen Ausweg, aber den beschreitet niemand. Man muss auf das Objektiv ein Filter aufbringen, das die Farbtemperatur der Lichtquelle auf den Kelvin-Wert des Filmes anhebt oder reduziert.

Das ist umständlich und ungenau, weshalb das auch nie jemand gemacht hat. Digital geht es wesentlich besser und eleganter. Voraussetzung ist aber, dass man entweder den Weißabgleich der Digicam dem Dauerlicht anpasst oder mit RAW fotografiert und später am PC die Farbtemperatur bzw. den Weißabgleich in den natürlichen Bereich schiebt.

Das Anpassen des Weißabgleichs an der Digicam wird vorzugsweise mit solchen Kameras gemacht, die keine RAW-Daten speichern können. Also mit digitalen Kompaktkameras ohne Blitzschuh, bei denen auch die Adaption von Blitzgeräten nicht oder nur sehr umständlich vorgenommen werden kann.

 
System Hartenberger! Der Lampenhersteller aus Köln hat eine spezielle Schiene samt Blitzarm entwickelt, mit denen man Handlampen als Dauerlichtspender an digitalen Kompaktkameras verwenden kann.

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Halogenlicht

Halogenlampen sind bei Tauchern schon seit Jahrzehnten in Gebrauch. Auch, wenn nicht damit fotografiert wird, gehören sie zur Standardausrüstung vieler Unterwassersportler. Als Suchscheinwerfer und Pilotlicht haben Halogenlampen eine lange Tradition unter Wasser. Das Prinzip der Halogenlampe ähnelt dem von Glühlampenlicht.

Damit die Lebensdauer erhöht wird, beaufschlagt man das Füllgas mit einem Halogen (Jod oder Brom), das sich bei der Erhitzung mit den gasförmigen Abscheidungen der verdampfenden Wolframwendel verbindet und mit diesen in Wolframhalogenid verwandelt wird. Kommt Wolframhalogenid mit der mehrere Tausend Grad heißen Wolframwendel in Berührung, so trennt sich das im Gas enthaltene Wolfram von den Halogenen und heftet sich an der Wendel an.

Dieser Kreislauf beschert der Halogenlampe ein enorm helles und für die Augen sehr angenehmes Licht. Was sich wie die unendliche Geburt von Lichtenergie anhört, hat natürlich irgendwann auch ein Ende. Gegenüber einer Glühlampe erhöht sich die Lebensdauer des Brenners aber immerhin um das 2- bis 3-fache.

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Werner-Light-Power verwendet zwei Halogenlampenköpfe mit Akkubefestigung am Jackett. Dadurch wird die Ausleuchtung etwas harmonischer und das Handling der Fotogerätschaft bleibt moderat.


 
Unter Wasser hat die Diskussion um Energiesparlampen einen anderen Sinn. Es geht hier nicht um das Einsparen von Steckdosenstrom, sondern um eine lange Brenndauer während des Tauchgangs. Halogenlampen sind Stromfresser. Und zwar ganz gewaltige. Zum Suchen von Motiven reichen 10 bis 20 Watt völlig aus. Nicht aber zum vernünftigen Belichten von Bildern.

Und da beginnt das eigentliche Dilemma, so schön und angenehm Halogenlicht auch sein mag. Ein 100-W-Brenner spendet, wenn der Akku in der Halogenlampe nicht extrem viel Kapazität zur Verfügung stellt, etwa Licht für 30 min. Da heißt es sparen, sonst ist man kaum im Wasser, wenn das Licht schon wieder am Verglühen ist.

Denn es kommen zu allen Dauerlichtzeiten unter Wasser noch die Rüst- und Abrüstzeiten (ins Wasser hinein und wieder heraus) hinzu. Insbesondere bei Nachttauchgängen zieht die Halogenlampe Strom ohne Ende. Man geht zum Wasser, hantiert an der Ausrüstung, verwendet sie zum Suchen, Orientieren, Einstellen und zur Signalabgabe (moderne Halogenlampen beherrschen auch das SOS-Signal) und sucht sich den Weg wieder ins Freie. Zwischendrin wird noch damit fotografiert. Da schwinden die Energiereserven schneller, als man schauen kann.

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Eischnecken bei der Paarung. Die harte Schale ist von einem Mantel überzogen, der eingezogen wird, wenn man die Schnecke berührt. Die Problematik der Ablichtung liegt in der schwarzen Manteloberfläche und den stellenweise sehr hellen Schalenflecken. Mit Dauerlicht und RAW-Datei kann man die großen Belichtungsunterschiede in den Griff bekommen.


 
Fotografieren mit Halogenlampen unter Wasser bedingt etwas Überlegung, in erster Linie aber sollte das Licht dimmbar bzw. in verschiedene Leistungsstufen umschaltbar sein. Nur dann sind vernünftige Fototauchgänge mit Dauerlichtfotografie möglich. Ein weiterer Aspekt ist der Abstrahlwinkel.

Angeboten werden nämlich Flooder und Punktlichtstrahler. Abhängig ist das von der Reflektorkonstruktion. Zu groß sollte der Abstrahlwinkel nicht sein, sonst verpufft zu viel Lichtenergie, und dann fehlen die Farben.

Zu schmal ist aber auch nichts, weil es zur Schattenbildung kommt, wenn der Bildwinkel größer ist als der Abstrahlwinkel. Prinzipiell sollte der Abstrahl- oder Leuchtwinkel der Halogenlampe etwas größer sein als der Bildwinkel der Optik.

Wenn das nicht gewährleistet werden kann, muss man zwei Halogenlampen an der Digicam montieren. Das wiederum macht die Gerätschaft nicht gerade handlich und leicht, sorgt aber in den meisten Fällen wenigstens für eine gleichmäßige und schattenfreie Ausleuchtung. Halogenlampen sind bei Tauchern auch deswegen beliebt, weil ihr Licht das gesamt sichtbare Farbspektrum abgibt.

 
Also auch intensives Rot. Dies ist nicht nur angenehm beim Betrachten der Motive, sondern auch vorteilhaft beim Fotografieren und Filmen mit Dauerlicht. Halogenlicht in Taucherlampen brennt mit einer Farbtemperatur von etwa 3200 K bis 3400 K.

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Trotz zweier Halogenlampenköpfe ist die Werner-Light-Gerätschaft für Kompaktkameras immer noch leicht und handlich. Der Akku wird separat am Gürtel, am Jackett oder an der Pressluftflasche mitgeführt.


Halogenlampen haben, wenn die Akkus eingebaut sind, ein Transportproblem. Bei den Sicherheits-Checks an Flughäfen kommt es immer wieder zu endlosen Diskussionen, wenn sich die Akkus nicht entnehmen lassen. Im normalen Fluggepäck darf man sie grundsätzlich nicht aufgeben. Wenn sie bei der Röntgenkontrolle entdeckt werden, wird das Gepäckstück geöffnet und die Lampe entnommen.

Ein beigelegtes Schriftstück weist darauf hin, dass man die Lampe auf der Rückreise am Sicherheitsschalter wieder abholen kann. Da man das vorher nicht gesagt bekommt, steht man dann möglicherweise am Urlaubsort ohne Dauerlicht da. Der Grund, warum Halogenlampen nicht im Fluggepäck transportiert werden dürfen, liegt in der Wärmeentwicklung, wenn sie sich versehentlich einschalten.

Eine aktivierte 100-W-Halogen-Taucherlampe kann wie ein Flammenwerfer das Gepäckstück entzünden und in Folge den ganzen Frachtraum in Brand stecken. Halogenlampen, die starken jedenfalls, darf man auch an Land vor dem Sprung ins Wasser nicht über Gebühr brennen lassen. Sie entwickeln eine solche Hitze, dass die elektronischen Bauteile auf Grund der Wärmeentwicklung ihre Funktion einstellen und das Frontglas beim Abtauchen sog. Schockrisse bekommen kann.

Hochwertige Halogenlampen besitzen deshalb einen Temperaturschalter, der den Strom unterbricht, wenn die Hitzentwicklung zu groß wird. Dieser Temperaturschalter kann allerdings auch versagen, deshalb die Vorsichtsmaßnahmen beim Fliegen.

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Seescheiden filtern Wasser und setzen sich in tropischen Meeren überall fest, wo sie Halt bekommen. Es soll in sehr großen Tiefen Artverwandte geben, die sogar Fische fressen. Das LED-Licht lässt erstaunlich neutrale und natürliche Farben erkennen.


 
Bachforelle in einem Wildbach. Die gleichmäßige Ausleuchtung mit zwei Halogenleuchten gibt dem Bild eine Lichtcharakteristik wie mit Tagslicht fotografiert. Bachforellen sind standorttreu, lassen sich deshalb bei vorsichtigem Agieren sehr nah ablichten.

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Xenonlicht

Im Prinzip gehören Xenonlampen zur Gruppe der Halogenlampen. Xenon ist ein Gas und wird als Füllung in Gasentladungsröhren verwendet. Abhängig vom inneren Gasdruck leuchtet das Licht der Lampe in einem stählernen Blau. Sie kennen das von den Xenon-Leuchten der Autoscheinwerfer. Weiterhin kann Xenon als Betäubungsmittel eingesetzt werden, weil es bei bestimmten Konzentrationen narkotisch wirkt.

Im Rahmen der UW-Fotografie werden Xenon-Handlampen wegen ihrer hohen Lichtausbeute geschätzt und wegen ihrer Haltbarkeit. Gegenüber gewöhnlichen Halogenlampen besitzen die Brenner eine 4-fache Lebensdauer. Im Vergleich zu normalen Halogenlampen ist die Farbtemperatur stark erhöht, was auf ihr kaltes Licht zurückzuführen ist.

 
Die Xenon-Gasfüllung im Brenner steht unter einem hohen Druck. Um das Licht in Richtung Tagslichttemperatur zu senken, werden dem Gas Metallsalze beigemischt. Trotz dieser Finessen bleibt beim Betrachten des Xenonlichtes das Gefühl eines bläulich kalten Lichteindrucks zurück.

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Dieses Rotauge hat der Fotograf in einem Algenturm aufgespürt. Man sieht deutlich die durch das Dauerlicht verursachte geringe Schärfentiefe, die dem Bild aber eine spannende Note gibt. Der Laichausschlag am Kopf deutet auf die nun bald eintretende Paarungszeit hin.


Dies bestätigt sich auch, wenn Xenonlicht für die Belichtung von Bildern hergenommen wird. Ohne Weißabgleichskorrektur wirken die Farben kühl und emotionslos. Beim Einschalten benötigen Xenonlampen einen Hochspannungsimpuls, der über ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) ausgelöst wird.

Das EVG steuert auch die Lichtleistung. Xenonlicht leuchtet normalerweise mit einer Farbtemperatur von 5000 K bis 6000 K. In Fotolampen ist man bemüht, unter 5000 K, eventuell sogar unter 4000 K zu bleiben. Die Farbtemperatur ist aber nicht ausschließlich für den Farbeindruck entscheidend.
 
Wichtig ist ein hoher Rotanteil im Licht selbst, damit warme Farben entstehen können.

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Beim MB-Sub-System wird der Akku unter dem Kameragehäuse befestigt. Der Lampenkopf bleibt deshalb beweglich und leicht. Die Halogenlampe ist stufenweise dimmbar.


Merke: Halogen- und Xenon-Brenner sollten nicht mit der bloßen Hand angefasst werden, weil sich die Fettabsonderungen und Fingerabdrücke beim Erhitzen in den Glaskolben brennen. Dadurch leidet die Lebensdauer. Halogen- und Xenonlampen können mit einer SOS-Schaltung ausgestattet werden. Unterschätzen Sie das nicht.

Wer einmal im Meer von der Strömung abgetrieben wurde, lernt solche angeblichen Spielereien schätzen. Die meisten Taucherhandlampen müssen zum Laden geöffnet werden. Sinnvoll ist das, wenn NiCad-Akkus oder NiMH-Akkus verwendet werden, weil bei Alterung der Zellen Wasserstoff austritt, der beim Einschalten der Lampe diese zum Explodieren (Knallgas) bringen kann.

Dann fliegt die Frontscheibe heraus. Nur, wenn LiMg-Akkus verwendet werden, darf bei geschlossener Lampe geladen werden. Auch bei Überlastung kommt es hier nicht zu chemischen Reaktionen mit anschließender Explosion.

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Flussgrundeln kommen in der Donau vor, wo sie vermutlich aus dem Donaudelta bzw. der panonischen Tiefebene (Ungarn) zugewandert sind. Man weiß wenig über sie; UW-Bilder sind rar. Es sind Fische, die im Licht von Halogenlampen unvergleichliche Farben entwickeln.


LED-Licht

Es ist das Leuchtmittel der Zukunft, sowohl in Wohnungen als auch bei Autos. In Wohnungen werden sie langfristig gesehen Glüh- und Sparlampen ersetzen. Und auch in Handlampen für die UW-Fotografie sind sie auf dem Vormarsch. Mit großem Erfolg, weil sie sehr robust, immun gegen Erschütterungen und langlebig sind, wenn man sie nicht mit hohen Strömen belastet.

Die zulässige Sperrspannung beträgt etwa 5 Volt. LEDs sind Leuchtdioden (LED = Light Emitting Diode), also elektronische Halbleiterelemente. Leitet man Strom durch die Diode, dann leuchtet sie. Dioden sind etwa 5 mm lang. Um die Leuchtkraft einer Halogenlampe von 50 W zu bekommen, muss man mehrere LEDs zu einem Lichtbündel zusammenschalten.

Während Temperaturstrahler (Halogenbrenner) sehr heiß werden, ist das bei LEDs nicht der Fall. Die LED selbst wird nicht warm, aber die dahinter liegende Elektronik. Deshalb kann man LED-Leuchten ohne Wärmeabführung nicht unbegrenzt an Land strahlen lassen. Im Wasser lässt sich die anfallende Wärme hingegen meistens gut abführen.

Gegen die Überhitzung der Elektronik kann man Temperaturschalter einbauen, was in warmen tropischen Meeren aber zur Folge haben kann, dass das Licht des Öfteren ausgeht. Das ist ärgerlich, wenn man gerade ein tolles Motiv vor Augen hat. Zumal man nicht weiß, wann die Leuchte wieder zu brennen beginnt.

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Der goldene Glanz der Schuppen, hervorgerufen durch das Dauerlicht von Halogenlampen, verleiht dieser Regenbogenforelle extrem warme Farben. Fast könnte man meinen, die Sonne habe den Körper aufgehellt. Eine derartige Stimmung ist mit Blitzlicht nur schwer realisierbar.


 
Krötenmännchen auf Brautschau in einem See. Vermutlich kann man nur mit einer LED-Ringleuchte solche Farbstimmungen erzielen. Hier ist Dauerlicht dem Blitzlicht in jeder Hinsicht überlegen. Aber auch die Kamera trägt ihren Teil dazu bei. Fuji FinePix S5Pro mit 50-mm-Sigma-Makroobjektiv, Kamera auf Fuji-Velvia-Filmemulsion programmiert, mit Blendenautomatik und ISO 200 ausgelöst.

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Früher gab es nur LEDs in den Farben Rot, Gelb oder Blau. Selbst Grüne LEDs waren lange Zeit sehr schwierig herzustellen. Das Erzeugen von weißem LED-Licht galt grundsätzlich als problematisch. Noch immer ist es nicht möglich, alle Spektralfarben mit einer LED zu erzeugen.

Weißes LED-Licht wird dadurch sichtbar, indem man blaue LEDs mit entsprechenden Leuchtstoffen beaufschlagt. Dadurch fehlt es an Rotanteilen. Im weißen LED-Licht überwiegen die kalten Farbtöne, insbesondere Grün und Grünblau sind sehr dominant. Rot ist etwas unterentwickelt. Man kann das fotografisch belegen, wenn rote Motive (Tomaten, Erdbeeren etc.) einmal mit Halogen bzw. Xenon und dann mit LED-Licht angestrahlt werden. Im Halogenlicht sind die Rotanteile ausgeprägter. Selbiges trifft auch auf rote Objekte unter Wasser zu.

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Quattro-Light von Werner-Light-Power. Mit vier Halogen-Lampenköpfen ist dieses Dauerlicht-System das universellste am Markt. Seine Flexibilität ist unerreicht, wenn es darum geht, Schatten aufzuhellen.


LEDs werden mit unterschiedlichen Leistungsabgaben (Watt) hergestellt. Mit steigender Leistungsabgabe geht allerdings auch der Preis nach oben. 10 LEDs mit je 5 Watt ergeben dann eine Gesamtleistung von 50 Watt. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Entscheidend ist nämlich der Abstrahlwinkel.

Um mit LEDs vernünftige Ausleuchtungen zu bekommen, sollten die einzelnen Dioden mindestens 30°, besser aber 60° als Abstrahlwinkel besitzen. Mit zunehmendem Abstrahlwinkel lässt aber die Leuchtdichte nach. Das erfordert wiederum eine stärkere Abstrahlung. Hinzu kommt, dass Hochleistungs-LEDs teuer sind. Eine starke LED-Leuchte mit vielen Hochleistungs-LEDs kann deshalb nicht preiswerter hergestellt werden als eine ähnlich starke Halogenlampe.

Überschlägig kann man sagen, dass die Watt-Zahlen von LED-Leuchten mit 3 multipliziert werden können, um eine ähnliche Leistungsaufnahme wie mit Halogen zu erzielen. 30 Watt mit LED entsprechen in ihrer Wirkungsweise quasi 80 W bis 90 W mit Halogen. Ein Problem ist zurzeit noch die Farbtemperatur. Viele LEDs besitzen Farbtemperaturen von 8000 K oder 9000 K. Das ist sehr kaltes Licht. Für die UW-Fotografie sind Kelvinzahlen von maximal 5000 K bis 6000 K anzustreben.

Solche LEDs gibt es, aber sie sind teuer und man benötigt, um dieselbe Leuchtkraft wie mit hochenergetischen LEDs zu erreichen, entweder eine größere Anzahl von ihnen oder leistungsstärkere Typen. Denn warmes Licht (kleine Kelvinzahlen) ist nicht so energiereich wie kaltes (große Kelvinzahlen). Die UW-Leitzahl einer warm leuchtenden LED-Lampe ist kleiner als die einer kalt leuchtenden Lichtquelle bei gleicher Anzahl brennender LEDs.

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Warme Farben sind das Markenzeichen der Halogenlampen im Nahbereich. Dieser Karpfen wurde im dichten Kraut überrascht, als er Pflanzen mümmeln wollte. Die scheuen Fische sind normalerweise nur schwer vor die Linse zu bekommen.


 

Quattro-Light

Insbesondere für D-SLRs wurde die Quattro-Light gebaut. Grund ist der etwas voluminöse Aufbau, aber auch der Preis. Es handelt sich hierbei um eine Halogen-bzw. Xenonspinne mit vier Lampenköpfen und einem am Gürtel oder Jackett separat getragenen Akku. Jeweils zwei Lampenköpfe sind getrennt einschaltbar.

Das ist sinnvoll, weil man zum Suchen der Motive nicht unbedingt die volle Leuchtkraft aus allen vier Lampenköpfen benötigt. Die gewünschte Watt-Zahl kann man bei der Bestellung angeben. Normalerweise wird man 4 x 35W (Ausleuchtwinkel je Lampenkopf 38°) oder 4 x 50W (Ausleuchtwinkel je Lampenkopf 60°) wählen.

Beide Konzeptionen haben dieselbe Lichtstärke (CD = Candela), aber die Konzeption mit 4 x 35 W besitzt etwa eine 30% längere Brenndauer. Je höher die Watt-Zahl, desto kürzer die Brenndauer.

 
Ein Haarstern mit der LED-Ringleuchte fotografiert. Tagsüber bleiben sie eingerollt im Riff sitzen. Nachts entfalten sie ihre Fangarme, um Plankton zu erhaschen. In ihnen leben auch kleine Fische, die sich völlig diesem Lebensraum angepasst haben.

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Vorteil der Quattro-Light gegenüber zwei solitären Halogenlampen ist die breit gestreute Ausleuchtung durch vier Lampen. Es gibt deshalb im Makrobereich kaum Dunkelstellen oder Abschattungen auf den Bildern.

Man sollte allerdings die Lampenköpfe trotzdem exakt ausrichten und bei wechselnden Motivdistanzen deren Position immer wieder kontrollieren und nachjustieren. Die Quattro-Light darf an Land nicht über längere Zeit brennen, sonst kommt es zu Hitzeschäden. Das Tragen des Akkus am Gürtel bzw. am Jackett hat zum einen den Vorteil, dass man weniger Blei zum Abtauchen mitnehmen muss.

Zum anderen bleibt durch diese Maßnahme die Fotogerätschaft trotz der vier montierten Lampenköpfe erstaunlich leicht und flexibel.

 
Sieht unhandlicher aus, als es ist. Das Quattro-Light kann wie eine Lichtorgel verstellt und gedreht werden. Wer einmal damit fotografiert hat, zieht es in vielen Situationen dem Amphibienblitzgerät vor.

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Das Kabel vom Akku zur Quattro-Light kann unter Wasser nicht abgenommen werden. Man lässt sich die gesamte Einheit mitsamt dem Akku aus dem Beiboot reichen und gibt sie auch so wieder an die Bootsbesatzung zurück. Die Befestigung des Akkus am Jackett sollte so erfolgen, dass der Energieträger nicht zu weit unten baumelt, sonst beschädigt man eventuell unbeabsichtigt Korallen beim darüber Hinwegschwimmen.

Bedingt durch die zerklüftete Konstruktion (vier Lampenarme und vier Lampenköpfe) ist die Quattro-Light nicht eben strömungsgünstig, aber trotzdem sehr handlich und praktisch. Gegenüber einzelnen Halogenlampen oder Tandemleuchten kann die Quattro-Light durch eine sichtbar bessere Ausleuchtung Punkte sammeln.

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Etwas kühler in den Farben, aber nicht unangenehm empfiehlt sich das Licht aus LED-Leuchten. Zumindest in tropischen Meeren kann man damit sehr natürlich wirkende Aufnahmen gestalten.


LED-Ringleuchten

Bei Nah- und Makroaufnahmen liegt das Problem einer harmonischen Ausleuchtung immer unmittelbar vor dem UW-Gehäuse. In diesen Bereich bringt man selbst externes Licht (Blitz oder Lampe) nur selten in befriedigender Weise auf die Motive. Die perfekte Nahausleuchtung ist deshalb eine LED-Ringleuchte, deren einzelne Leuchtkörper sich um den Port des UW-Gehäuses gruppieren. Es gibt diese LED-Ringleuchten sowohl für digitale Kompaktkameras als auch digitale Spiegelreflexkameras.

Für die Kompakten ist der Aufbau etwas graziler, weil auch die UW-Gehäuse kleiner sind als bei den D-SLRs. Die Konstruktionen sind so aufgebaut, dass viele Kamera- und Gehäusemodelle bestückt werden können. Weil LEDs weniger Energie benötigen als Halogenbrenner, sind auch die Akkus kleiner und leichter. Deshalb kann man selbst mit kleinen Energieträgern die LED-Leuchtmittel stundenlang brennen lassen kann. Das Handling bleibt aus diesem Grund moderat und vernünftig.

Neben der besseren Ausleuchtung im Nahbereich stellt sich zusätzlich eine Verbesserung der AF-Geschwindigkeit ein, weil der Autofokus immer über genügend Licht verfügt und rasant arbeiten kann.

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Die LED-Ringleuchte ist die perfekte Lösung für Makrofotografen, aber auch für Videografen. Das am Frontport angebrachte Accessoire macht die Fotogerätschaft eminent handlich und praxisgerecht.


Für digitale Spiegelreflexkameras werden die LED-Ringleuchten so gestaltet, dass sie den unterschiedlichen Portdurchmessern der UW-Gehäuse angepasst werden können. Der Akku wird in diesem Fall auf dem UW-Gehäuse befestigt. Das Dimmen von LEDs ist etwas problematisch, deshalb werden unterschiedliche Leistungsstufen durch Umschalten erzeugt.

Und zwar so, dass nur ein Teil der LEDs leuchtet. Zum Suchen ist das ideal. Mit LED-Ringleuchten werden Nachttauchgänge zum reinen Vergnügen.

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Man kann die LED-Ringleuchte mit Blitzlicht kombinieren. Der daraus entstehende Kunstlicht-Mix hat durchaus seine Reize. Angenehmer Nebeneffekt der Ringleuchte: Der Autofokus ist schnell wie nie zuvor, weil er Licht im Überfluss bekommt.


 

Halogen/Xenon-Praxis

1. Halogen/Xenon-Leuchten sollten einen Ausleuchtwinkel von mindestens 60° besitzen. Spotlicht ist nicht zu empfehlen, weil sich Dunkelfelder einstellen.

2. Für digitale Kompaktkameras reicht unter Umständen ein Handscheinwerfer, besser sind aber zwei.

3. Manche UW-Fotografen belichten mit dem Dauerlicht einer Handlampe, die der Tauchpartner mit sich führt. Vernünftig ist das aber nur, wenn der Buddy ständig in der Nähe ist und über etwas fotografisches Verständnis verfügt.

4. Wer mit einer D-SLR abtaucht und mit Dauerlicht fotografieren will, sollte generell zwei Halogenleuchten mit sich führen. Die ideale Lichtanlage ist aber das Quattro-Light mit vier Lampenköpfen.

5. Halogen/Xenonlicht ist im Prinzip nur für Nah- und Makroaufnahmen tauglich. Das spürbare und nutzbare Dauerlicht endet in seiner Wirkungsweise spätestens im Abstand von 80 cm.

6. Weitwinkelige Aufnahmen können mit Halogen/Xenon nur unbefriedigend ausgeleuchtet werden. Allerdings sind interessante partielle Effekte machbar, die man so mit Blitzlicht nicht machen kann.

7. Dauerlichtfotografie ist von der Belichtungstechnik anders als Blitzlicht, weil die Bewegungen nicht durch Lichtimpulse eingefroren werden. Vielen Bildern schwimmender Fische haftet deshalb eine leichte Bewegungsunschärfe an, die aber ungemein reizvoll wirken kann. Man kann die Kamera auch mitziehen, was zu tollen Wischeffekten führt.

8. Spiegelreflexkameras sollten über die Fähigkeit verfügen, mit mindestens ISO 400 ohne sichtbares Rauschen ausgelöst werden zu können. Dadurch kann man mit schnellen Verschlusszeiten bei entsprechend kleinen Blenden arbeiten.

9. Die perfekten D-SLRs sind solche, bei denen man die ISO-Zahl bis 800 oder 1600 hochziehen kann und trotzdem kein verrauschtes Bild bekommt. Digitale Kompaktkameras mit ihren relativ offenen Blenden können problemlos mit ISO 100 oder 200 betreiben werden.

10. Am besten arbeitet man mit RAW-Dateien. Dann lassen sich Weißabgleich und Farbton exakt anpassen. Wer diese Möglichkeit nicht hat oder es aus Zeitgründen nicht machen will, sollte den Weißabgleich manuell auf 3400 K bis 3800 K einstellen bzw. den Modus Kunstlicht (Halogen) wählen.

11. Die Verschlusszeit sollte mindestens 1/60 s betragen. Bei schwimmenden Fischen 1/125 s. Stillleben können auch mit längeren Verschlusszeiten fotografiert werden. Kamera oder Objektiv sollten dann aber über ein Bildstabilisierungssystem verfügen.

12. In der Nacht kann es passieren, dass sich scheue Tiere nicht im Lichtkegel aufhalten wollen. Dann muss gedimmt werden oder man schwenkt das Licht kurz zur Seite bzw. der Partner leuchtet mit einer schwachen Lichtquelle das Motiv an. Man schaltet die Halogen/Xenon-Leuchten dann kurz vor dem Auslösen ein.

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So schattenfrei kann man mit dem LED-Ringlicht ausleuchten. Das Licht dringt in jede Spalte der Pilzkoralle. Pilzkorallen gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben. Sie liegen meistens als solitäre Tiere im Riff, sind also nicht angewachsen.


 

LED-Praxis

1. LED-Licht in Handlampen ist normalerweise kälter als das von Halogenleuchten. Es kann deshalb Sinn machen, die Ausleuchtung bzw. die Belichtung durch einen Kleinblitz zu unterstützen. Diese Mischbelichtung hat durchaus ihren Reiz. Zu empfehlen ist diese Methode beim Fotografieren mit digitalen Kompaktkameras. Mittlerweile gibt es aber auch LEDs am Markt mit warmem Licht (unter 4000 K). Allerdings mit dem Nachteil, dass die Lichtstärke entsprechend abnimmt und für die Dauerlichtfotografie unter Wasser nicht mehr in allen Fällen geeignet ist.

2. Man muss relativieren. Eine einzige LED-Leuchte ist eigentlich zu wenig, um damit vernünftig belichten zu können. Zwei Leuchten sollten es schon sein. Jede aber mindestens 25 Watt stark und mit einem Mindestausleuchtwinkel von 60° versehen.

3. LED-Licht besitzt wenige Rotanteile. Es ist deshalb sinnvoll, mit Tageslicht-LEDs (ca. 5000 K) zu fotografieren. Wenn das LED-Licht kälter ist, z. B. 8000 K, muss man bei der Bildbearbeitung mit dem Farbtonregler die roten Farben etwas aufpeppen. Fotografieren mit RAW ist anzuraten, wenn die Kamera das ermöglicht.

4. Wie beim Halogen/Xenon-Licht sollte die D-SLR mit ISO 400 betrieben werden können, ohne dass die Bildqualität sichtbar darunter leidet. Wer es sich leisten kann, ist mit einer Vollformatsensor-Kamera mit 10 bis 12 MP am besten bedient. Es gibt aber mittlerweile auch bei APS-C Kameras und beim Four-Thirds-System rauscharme Modelle, die selbst bei ISO 400 keinen nennenswerten Qualitätsabfall zeigen.

5. LED-Ringleuchten sind prädestiniert für den extremen Nah- bzw. Makrobereich. Das Licht dringt auch beim Fotografieren von Motiven in engen Spalten bis in jede Ritze.

6. Die LED-Ringleuchte soll im Prinzip den Ringblitz ersetzen, was sie aber nur teilweise kann. Denn das Licht strahlt permanent und friert deshalb keine Bewegungen ein. Mit hohen ISO-Zahlen kann man aber mit schnellen Verschlusszeiten fotografieren, was eine ähnliche Wirkung hat.

7. Wenn die LEDs der Ringleuchte frontal nach vorne leuchten, kann es im Zentrum der Bilder zu einer Abschattung kommen, wenn man im extremen Makrobereich fotografiert. Anzustreben ist eine leichte Schrägstellung der LEDs, damit das Ringlicht gleichmäßig über das ganze Bild verteilt wird.

8. Schnelle Bildfolgen sind ein wichtiger Aspekt beim Fotografieren mit LED-Ringleuchten bzw. LED-Handlampen. Weil man nicht auf Blitzfolgezeiten angewiesen ist, kann man bei Bedarf mit Frequenzen von 2 bis 3 Bildern pro Sekunde auslösen.

 
9. Die Wirkungsweise von LED-Licht ist über größere Motivdistanzen schlechter als die von Halogen/Xenon-Leuchtmitteln. Bereits in 40 cm Entfernung vom Licht beginnt die Phase der Erkaltung. Eine Objektentfernung von 60 cm sollte das Limit sein.

10. Ringleuchten werden normalerweise mit einem oder zwei Ringen aus LEDs gefertigt. Auf Wunsch sind auch drei konzentrische LED-Kreise möglich. Die Leistungsabgabe kann frei gewählt werden. Sie sollte sich aber auch nach der Akkugröße richten.

11. Die Ringleuchte kann mit LED-Paneelen kombiniert werden. Die Handlichkeit lässt dadurch nur unwesentlich nach. Aber die Lichtausbeute wird dadurch nochmals gesteigert.

12. Gegenüber dem Quattro-Light ist das Fotografieren mit einer Ringleuchte eine kolossale Erleichterung. Die Kamera ist extrem handlich bei ausreichend starkem und lang brennendem Dauerlicht. Keine Blitzarme, keine Lampenköpfe, keine Amphibienblitze.

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Ringleuchte und LED-Paneele ergänzen sich zu einer empfehlenswerten Leuchteinheit. Sogar dieser ansonsten scheue Döbel hat sich nicht davon abschrecken lassen, sie zu inspizieren. Döbel sind Allesfresser, die sich im Laufe ihres Lebens vom Friedfisch zum erfolgreichen Räuber entwickeln und Jagd auf andere Fische, Frösche, Wasserspitzmäuse und junge Wasservögel machen.


 
LED-Ringleuchten werden auch für digitale Kompaktkameras hergestellt. Sie haben den Vorteil, dass man damit die vom Kamerablitz nur unzulänglich erfassten Motive in der Mindestentfernungseinstellung besser aufhellen kann. Barben sind Wanderfische, die kilometerweit zu ihren Laichplätzen den Fluss hinauf wandern.

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