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[3D] Contest #5|2016 [Helmet]

Cassis mit Crista - Helm der Römischen Legion

Ab dem 1. Jahrhundert wurden Eisenhelme verwendet, bekannt als Kaiserlich-Gallische Helme (Weisenau). Diese ähnelten dem Coolus-Helm, besaßen jedoch zunächst eine flachere Glocke. Bald wurde die Glocke aber wieder höher, und der Nackenschirm zeigte mehr nach unten. Außerdem konnte der Helm bronzene Beschläge (als Verzierung und Verstärkung) und Ohrenschutz haben . Die Helme wurden bald auch von italienischen Schmieden nachgebaut. Diese waren mit traditionell-italienischen Wangenklappen ausgestattet und oft von niedrigerer Qualität als die Originale. Die Crista (lat.: Leiste, Kamm) war ein meist aus gefärbtem Rosshaar, zum Teil auch aus Federn bestehender kammartiger Helmbusch römischer Legionäre. Sie diente bei Mannschaften als Helmzier und verlief von vorne nach hinten über den Helm. Bei Centurionen waren sie ein Dienstgradkennzeichen und wurden zur Unterscheidung quer über den Helm getragen (Crista transversa). Die Wangenklappen waren jeweils auf einer Seite des Haupthelms angebracht. Als "Klappen" bezeichnet man sie strenggenommen erst, wenn sie nicht direkt mit dem Hauptteil des Helms verbunden waren (wie es beim Korinthischen Helm der Fall war). Im römischen Heereswesen waren die Wangenklappen mit beweglichen Nieten befestigt. Wirklich zum Abfangen von Schlägen und Stößen durch Handwaffen des Gegners taugten sie nicht. Sie waren vielmehr Ziergegenstand mit aufwendiger Verzierung und durch sie war der Helm leichter am Kinn zu befestigen.

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