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Anregung: Literatur-Thread

Anregung: Literatur-Thread | PSD-Tutorials.de

Erstellt von ChicoBe, 14.12.2012.

  1. ChicoBe

    ChicoBe Noch nicht viel geschrieben

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    Anregung: Literatur-Thread
    Hallo PSD Team,

    ich bin bestimmt nicht der Älteste hier - aber bei dem stundenlangen Display-Starren freue ich mich immer wieder mich irgendwo mit einem Buch in die Ecke zu setzen und die "OFF-Zeit" ein wenig zu genießen. Daher fehlt mir hier leider eine Sparte für Literatur.

    -Fachbuch Vorstellungen
    - Empfehlungen
    - Projektbücher
    - kreative Bücher
    etc.

    Hier kann man sicherlich einen Austausch anregen und damit auch in den Dschungel der Fachbücher einwirken. Allein der Suchbegriff "Photoshop CS6" in der Kategorie "Bücher" bei Amazon bringt 139 Ergebnisse. Leider gibt es viele Bilder die als Bestleistung die Zusammenfassung haben und ansonsten nur zum Staub fangen taugen.

    Ich würde mich freuen wenn man sowas einführen könnte.

    Dannkkeee.. :D
     
    #1      
  2. PsychoZ1

    PsychoZ1 Hat es drauf

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    AW: Anregung: Literatur-Thread

    Scheint kein wirkliches Interesse zu bestehen
     
    #2      
  3. alpo

    alpo Noch nicht viel geschrieben

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    Also ich hätte schon Interesse an einem Literatur-Thread!
    Es gibt eine unüberschaubare Quantität an Literatur über verschiedenste Software. Allerdings sind viele der Bücher aufgebläht. Oft wird bis zu einem Drittel des Seitenumfanges für die Beschreibung von Installation, Bildschirm, Hardwarevoraussetzungen und dergleichen verwendet. Die Qualität hingegegen bleibt nicht selten bescheiden. Tipps und vor allem Inspirationen, seine software besser auszureizen, sucht man oft vergeblich.
    Heutzutage kauft man Fachbücher vermehrt über das Internet und hat daher kaum Gelegenheit, die Buchinhalte inhaltlich auf das, was man eigentlich kaufen will, zu prüfen. Hier wären ein Gedankenaustausch in Form von Empfehlungen, Besprechungen, aber auch Warnungen sehr wünschenswert.
    Der Gebrauch von Fachbüchern sollte doch über das Abstauben hinausgehen, weshalb man sich über deren Brauchbarkeit in einem qualifizierten Forum austauschen können soll.
     
    #3      
  4. schnemat

    schnemat Aktives Mitglied

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    Hallo,

    ich fände einen solchen Thread nicht schlecht.
    Jeder der ein Buch kennt und bewerten möchte kann dies tun und damit anderen helfen. Diejenigen, die kein Interesse daran haben, überlesen die Einträge für diesen Thread einfach ;-)

    Durch die Unmengen an schlechten Büchern kann das durchaus eine sehr hilfreiche Sache sein.

    Lieben Gruß
    Matthias
     
    #4      
  5. cebito

    cebito undefined

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    Da "Fachbücher" nicht unbedingt billig sind und sagen wir mal 80% davon dem Leser erstmal erklären wie er das Programm öffnet :rolleyes: find ich so 'nen Ratgeber auch gar nicht verkehrt. Ich Link das mal zu den Admins...
     
    #5      
  6. ggvideo

    ggvideo Guest

    Anregung: Literatur-Thread
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    Es werden unendlich viele Bücher gedruckt, die niemand braucht. Es gibt auch nicht nur gute Fachbücher oder Ratgeber. Wenn ich mich jetzt oute und einen Tipp zu Fachbüchern abgebe, dann sind es die Werke von Scott Kelby. Mir hat er immer geholfen und ich konnte ihn verstehen und seine Tipps 1:1 nachmachen. Mein erstes war: "Glorreiche 7 für Photoshop CS 3" und dann viele mehr bis zu Scott Kelby "Photoshop CS 6 für die digitale Fotografie", ein Lehr- und Übungsbuch für ca. 40 €, für mich mit das Beste auf dem Gebiet.
     
    #6      
  7. Lichtschutzfaktor

    Lichtschutzfaktor MNDGA!

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    #7      
  8. monika_g

    monika_g Vektorgärtnerin

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    Lustig. Aber: genau diese Behauptung lese ich nun in praktisch jedem Forum jedes Mal, wenn die Sprache auf Fachbücher kommt (nur die Prozentangaben variieren zwischen 80 und 99 Prozent). Alleine: ich kann es aus meiner Beobachtung nicht bestätigen. Von daher: kannst Du das irgendwie belegen?

    Darüber hinaus: wenn ich mir manche Frage in manchem Forum ansehe, erscheint es mir manchmal gar nicht verkehrt, ganz vorne anzufangen. Es muss dann nur noch der/die richtige Leser/in zum genau passenden Buch finden.
     
    #8      
  9. ggvideo

    ggvideo Guest

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    Ich denke und glaube, keiner vermutet, dass er noch zu den Anfängern gehört, keiner möchte auch dort platziert werden und das Problem ist, wenn wir ehrlich sind, der Anfänger weiß auch gar nicht, was er alles noch nicht weiß. Viele erkennt man vielleicht an den Fragestellungen und einige an den überheblichen, gereizten Antworten, aber das können aber auch schon wieder Profis sein, die etwas genervt sind, wenn immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden.
     
    #9      
  10. monika_g

    monika_g Vektorgärtnerin

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    AW: Anregung: Literatur-Thread

    Viele Fragen beginnen (sinngemäß) mit "ich bin N00b". Wenn das keine freiwillige Einordnung als Anfänger ist, dann weiß ich auch nicht ...

    Und es ist ja auch wichtig, seinen Kenntnisstand einzuordnen, damit man Antworten erhält, mit denen man etwas anfangen kann.
     
    #10      
  11. randacek_pro

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    Dann schmeiß ich mich mal heldenhaft dazwischen - auch auf die Gefahr hin, dass Monika mir nie ein Probeexemplar ihres Buches für eine Rezension zur Verfügung stellen wird :lol:
    Monika, ich glaube nicht, dass cebito mit seiner Aussage auf deine Büchern abzielte :) Kann er ja auch gar nicht, denn der Thread begann ja erst - mir ist klar, dass du als Autorin das Thema ein wenig anders siehst, mit ganz anderer (größerer) Erfahrung aus der Sicht einer Didaktin und deine Bücher sind zurecht sehr erfolgreich und gehören somit zu den anderen 20% :)
    Doch ggvideo hat schon Recht:
    da "Anfänger" gerade im Gespräch mit "Profis" oft eine Art Distanz schafft, die nicht immer als angenehm empfunden wird - und gerade in Foren, wo die nonverbalen Kommunkiationsmarker fehlen, entstehen dadurch leicht Missverständnisse. Diese Missverständnisse machen es oftmals schwerer, die eigentlichen Inhalte zu vermitteln, um die es geht, da man sich eher "belauert", wo man wieder vom anderen "gedisst" werden könnte.
    Eben. Der Profi weiß auch nicht alles, aber: er überschaut besser, was ihm fehlt und beherrscht jedoch das, was er für seine Arbeit braucht "perfekt".

    Persönlich würde ich auch jedem empfehlen, sich intensiv mit Fachliteratur auseinanderzusetzen und da hinein zu investieren. Klar ist es zuweilen "frustrierend" wenn man merkt, dass es Anwender gibt, die offenbar nicht mal das Handbuch lesen - da fühlt sich ein helfender Profi schnell als "Melkkuh" der erweiterten Internetsuche...
    Persönlich habe ich etliche Fachbücher - und zwar nicht nur zu Foto, Grafik, etc., was aber halt auch mit persönlichen Präferenzen zusammen hängt - bei Buchempfehlungen zu bedenken ist auch, dass Bücher durchaus ganz pragmatisch als Ratgeber gesehen werden, oder "How-Tos" - und nicht als "ich-will-mich-bilden-und-schätze-Fachliteratur"...
    Das ist ja auch legitim, selbst wenn ich dafür bin, dass jeder seinen Einstieg mit guter Lektüre beginnen sollte - nur da sind wir schon wieder dabei: was ist gute Lektüre?
    Jeder Student (auch an Fakultäten, die nicht Design und Kunst lehren) weiß, dass Fachbücher enorm teuer sind.
    Das sind Investitionen, wenn auch Lohnende.
    Wer sich pro Monat 50 Euro zurück legt, um damit für eine Software, oder ein Gerät (Kamera, Objektive, Monitor, Rechner...) zu sparen, wird da ne Weile unterwegs sein. Und die aktuellen Bücher zum Thema Grafik (ob nun PS, Vektor, 3D, etc.) kosten so 40 oder 50 Euro (oder mehr).
    Nicht jeder macht das beruflich, mancher "nur" aus Passion und will damit auch kein Geld verdienen. Da aber 50 Euro für ihn viel Geld sind, will er logischerweise keine Investition tätigen, die er bereut.
    Von daher hat es cebito überspitzt formuliert und dennoch im Kern Recht: man möchte wissen, dass man in etwas Ordentliches investiert.
    Und ja, es gibt Bücher, deren Kauf man hinterher bereut. Gut, man lernt da auch mehr, als nur das Programm einzuschalten, aber wie gesagt, das war sicher nur eine überspitze Formulierung :)
    Mir war diese Behauptung im Sinne eines "Forenkolorits" unbekannt. Nur woher kommt dann die Behauptung? Vielleicht fühlt sich der Leser insgesamt noch schlecht aufgehoben? Vielleicht kommt es darauf an, was für Ansprüche er an ein Fachbuch stellt? Vielleicht erfährt er zu wenig Neues, im Vergleich zu dem, was er schon aus dem "Netz" kennt.
    Sicher, da kann man sich wieder über die Qualität von Informationen aus dem Netz streiten - nur wenn wir grundsätzlich an diesem Infos was anzusetzen hätten, was machen wir dann in diesem Forum? ;) Außerdem wäre es doch dann hier der Ort, die Informationsqualität zu verbessern.
    Und: das Internet kann gar nicht mit einem guten Buch konkurrieren - dass sich ein Buch aber erst mal der Webkonkurrenz stellen muss, ist allerdings Realität und sollte eher Ansporn sein...
    Du beobachtest also etwas anderes als cebito, Monika? Ich glaube dir, bitte schreib doch hier mal ein paar gute Bücher rein.

    Ja, letztlich sollte das passende Buch den jeweiligen Fragesteller treffen.
    Darum ist so ein Thread ja auch ein gute Idee, eben um mal ein paar Informationen auszutauschen, welches Buch für wen lohnend ist und für wen nicht.
    Immerhin kann man sich "anonym" einen Tipp für "Einsteiger" raus suchen, ohne nach "Einsteigerliteratur" fragen zu müssen; klappt natürlich nur, wenn sich jemand traut, einen Tipp für Einsteiger zu posten ;)

    Ich entschuldige mich für meinen überlangen Beitrag und ende deshalb hier erst mal ;)
    Einen Buchtipp habe ich aber gleich: Photoshop CS4 für Webdesigner von Jonas Hellwig (bei Franzis) - ist zwar noch für die CS4, hat aber zu den Grundlagen sehr viele nützliche Beispiele, wie ich finde.
    Und der Tipp von Lichtschutzfaktor :daumenhoch:

    Liebe Grüße
     
    #11      
  12. monika_g

    monika_g Vektorgärtnerin

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    Anregung: Literatur-Thread
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    Anwesende sind immer ausgeschlossen, weiß ich :) Im übrigen weiß ich auch, worüber ich geschrieben habe und kann mich persönlich gar nicht angesprochen fühlen.

    Mir ging es auch nicht um mich, sondern um die vielen Bücher, die ich schon gelesen habe. Seltsamerweise scheint auch den meisten Leuten, die die genannte Behauptung aufstellen, völlig unbekannt zu sein, dass man sich von einem Großteil der Fachbücher aller Verlage Probekapitel, das Inhaltsverzeichnis und in der Regel auch den Index runterladen kann, um zu testen, ob einem die Inhalte und der Schreibstil gefallen.

    Den hier vorgeschlagenen Buchbereich finde ich auch gut und werde gerne helfen, ihn zu füllen.
     
    #12      
  13. ggvideo

    ggvideo Guest

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    Wenn jemand hier seit 200x angemeldet ist, ein Nikon D700 und PS CS6 hat und schreibt, dass er absotuter Neuling ist, aber weder ein Fachbuch noch ein Lernvideo benötigt, dann schrillen bei mir die Alarmglocken. Mir ging es auch nicht um die absoluten Starter, denen es peinlich ist eine Frage zu stellen, sondern um die, die autodidaktisch oft Jahre vor sich hindümpeln und nicht richtig einzuordnen sind. Oft erkennt man an der Formulierung der Fragen, ob jemand einigermaßen weiß, was ihm unklar ist. Ich werde hier oft von "Technikprofis" abgewatscht, die ihr ganzes Wissen erst Minuten vorher gegoogelt haben. So ist das eben anonym in der Öffentlichkeit, hier hat niemand "Artenschutz". Da die Antworten auch von 0...100 % richtig oder falsch sein können, muß jeder wissen, welchen Wert er den Aussagen zuordnet und ob er ehrlichen Gewissens Kaufentscheidungen o. ä. davon ableiten möchte.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31.12.2012
    #13      
  14. alpo

    alpo Noch nicht viel geschrieben

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    Wer Anfänger ist und wer Profi scheint mir ersteinmal eine Definitionsfrage zu sein. Die eigenen, bereits vorhandenen Kenntnisse aus dem subjektiven Blickwinkel einigermaßen objektitiv zu beurteilen, hängt unmittelbar mit der Fähigkeit zur Selbstkritik bzw. Selbstreflektion zusammen. Demnach sind die Anforderungsprofile an Fachbücher beinahe so vielschichtig wie die Literaturlandschaft selbst.
    Nichts Neues ist man versucht zu denken, eine Debatte die geführt wird, seit es Fachliteratur gibt. Und doch kann ich einige Defizite entdecken, die speziell bei Fachliteraturen rund um Computerprogramme auftreten:
    Beinahe alle mir bekannten Werke über software existieren für sich isoliert. Man wird vergeblich Literaturhinweise auf Bücher, die sich mit derselben Thematik befassen, finden. Es ist auch nicht üblich, Lösungsansätze aus anderen Quellen auf Plausibilität und Widersprüche zu diskutieren.
    Derzeit befasse ich mich mit Autodesk-Programmen (Maya, 3ds Max, mudbox, autocad architecture ...). Für mich ist das Neuland, zumal ich bisher vornehmlich mit 2D-Grafik und Layoutprogrammen gearbeitet habe.
    Bei der Suche nach entsprechender Fachliteratur ist mir aufgefallen, dass - mit einigen Ausnahmen am englischsprachigen Markt - der Autorenkreis jener, die beispielsweise über autocad publizieren (dürfen) extrem eingeschränkt ist. Die etablierten Autoren kündigen schon weit vor dem Erscheinen der nächsten Programmversion ihre äquivalente Fachbuchversion an. In den seltensten Fällen kommen neue Autoren hinzu. Die Vermutung liegt nahe, dass Softwarehersteller und Verlage mit ihren "hauseigenen" Autoren einen für andere Anbieter nicht zugänglichen Angebotsmarkt bedienen. Je komplexer eine software desto vielschichtiger müsste auch das Angebot an Fachbüchern sein, sieht man dabei einmal von den Publikationen über photoshop ab. Wie kann es sein, dass beispielsweise nur drei bis vier einigermaßen umfangreiche deutschsprachige Bücher über 3ds max angeboten werden? Bedeutet Zertifizierung in diesem Zusammenhang Qualitätssicherung oder zementiert diese einen Anbietermarkt ein? Ich glaube, es gibt einige Profis mehr, die hilfreiche Bücher über z.B. diese software verfassen könnten, so sie vom Softwarehersteller die nötigen Informationen und von den Verlagen die nötige Unterstützung bekämen.
    Inhaltlich verhält es sich ähnlich wie bei diversen Informationsmedien. Der informative Gehalt wird gerne aufgefüllt mit Nullmeldungen. Dort wird über ein fauxpas irgendwelcher Pseudopromis breit berichtet, hier werden irgendwelche Einstellmöglichkeiten des Bildschirms bzw. UI oder der Programmstart über Seiten ausgebreitet, geradeso wie die verlegerische Vorgabe bezüglich des Buchvolumens gebietet. Dass hier auch layouttechnisch die Trickkiste besonders reichhaltig ist, braucht nicht gesondert erwähnt zu werden.
    Fazit für den Leser ist leider oft, dass ich ein Buch in Händen halte, das ich gekauft habe und nicht mehr zurückgeben kann. Mit einer gewissen Ohnmacht "das war es nicht, das hat mich nicht weitergebracht" wird dieses Fachbuch im ungünstigen Fall fortan sein stilles Dasein als Makulatur im Regal fristen. Nicht die fehlinvestierten Euro sind das eigentliche Problem sondern es sinkt langfristig die Bereitschaft gewisse Fachbücher über Software zu kaufen, der Markt refinanziert sich in geringerem Maße, künftig wird das Angebot darunter leiden.
    Dies einmal als zugegeben negativ gefärbter Beitrag zur laufenden Debatte,
    alpo
     
    #14      
  15. monika_g

    monika_g Vektorgärtnerin

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    Ich kenne den AutoCAD-Bereich überhaupt nicht, aber aus der Perspektive der Bücher zum Thema Adobe einige Anmerkungen dazu.

    Es ist richtig, dass der Verlag die Seitenzahl vorgibt, zumindest ungefähr. Abweichungen davon müssen gut begründet sein.

    Ich denke, es geht den meisten Autoren so wie mir: das Buch dürfte gerne umfangreicher sein. So etwas ist vom Umfang her schlichtweg nicht drin.

    Darüber hinaus (und hier sehe ich sowohl die Perspektive des Lesers als auch des Autors) kann es verwirrend, hinderlich und manchmal zeitverschwendend sein, lange rumzudiskutieren, bis man zum eigentlichen Punkt, nämlich dem "besten Weg" kommt (davon mal ab, kann es deren, je nach Aufgabe mehrere geben).

    Ein Buch ist dafür u.U. das falsche Medium. Eine Fachzeitschrift scheint mir da wesentlich besser geeignet. Oder ein Blog.

    Und hier wie gesagt, die Adobe-Perspektive. Da ist nicht eingeschränkt, wer publizieren darf. Die Zertifizierungen jedenfalls haben nichts mit Bücher schreiben zu tun. Mal abgesehen davon, dass sie evtl. dem Verlag oder dem Leser ein besseres Gefühl geben beim Kauf.

    Ich habe das auch bisher nicht im Zusammenhang mit anderen Herstellern gehört.

    Es ist aber auch u.U. so, dass diejenigen, die wirklich gut mit einer Software umgehen können, bis unter die Haarspitzen mit Aufträgen ausgebucht sind. Und damit lässt sich wesentlich besser Geld verdienen als mit dem Buchschreiben (und schneller). Vor allem im 3D-Bereich. Dazu kommt, dass, wer gut mit der Software ist, sie nicht automatisch auch gut erklären kann. Oder gut schreiben kann.

    Softwarehersteller und Verlage sitzen nicht an einem Tisch. Sie kungeln auch nicht. Und auch Softwarehersteller kennen nicht sofort jeden neuen Autor, das kann mehrere Jahre dauern, bis man sich so weit etabliert hat, dass man auch relevante Leute beim Softwarehersteller kennenlernt. Wenn solche Bekanntschaften entstehen, dann tendenziell eher über Vitamin B und auf verschlungenen Wegen (also: nicht über den Verlag).

    Vom Standpunkt des Lesers wohl schon. Je komplexer eine Software ist, umso schwieriger ist sie allerding auch zu bedienen und zu beschreiben. Und umso zersplitterter ist die Zielgruppe, sodass es sich u.U. nicht mehr lohnt (für den Verlag und den Autor). Wieviele Leute sind denn bereit, für einen umfangreichen Artikel oder gar ein Buch auch zu bezahlen?

    Für jeden Autor gäbe es ja die Möglichkeit, ein Buch über Crowdsourcing (Kickstarter et al) zu finanzieren und dann auf eigene Faust zu publizieren. Oder einfach zu schreiben und dann per On-Demand-Print zu veröffentlichen. Die Frage ist ja nur, ob sich wirklich genug zahlungswillige Leser dafür finden.

    Zertifizierung ist (bei Adobe ganz sicher, bei 3DS Max wahrscheinlich) kein Kriterium, um ein Buch schreiben zu "dürfen". Schließlich gilt die Pressefreiheit. Ebenso stünde die Zertifizierung jedem potenziellen Autor frei.

    Um ein Buch über eine Software zu schreiben, "braucht" man eigentlich keine Infos vom Hersteller. Es ist nützlich, wenn man sie bekommt, aber brauchen tut man sie nicht. Das Relevante, das man über ein Programm schreiben muss, kann man aus dem Verhalten des Programms selbst schließen. Man muss nur wissen, welche Testcases man aufstellen muss, um das herauszufinden, was man wissen will.

    Von Verlagen bekommt man in der Regel keine inhaltliche Unterstützung. Wie sollte das auch gehen, wenn ein Verlag Bücher über Dutzende Programme im Portfolio hat. Die Lektor/innen lesen auf Verständlichkeit und natürlich den korrekten Gebrauch der deutschen Sprache (oder welcher Sprache auch immer). Ein Fachlektorat machen nur wenige Verlage (mit externen Lektoren). Wenn man das haben will, muss man sich auch eher selbst um den Fachlektor kümmern, um da jemanden zu haben, dessen Urteil man vertraut und mit dem man auch zusammenarbeiten kann.

    Ich hab dazu bereits weiter oben geschrieben. Ich kann das nicht bestätigen. Das bedeutet nicht, dass alle Bücher gut sind, bei weitem nicht. Aber die schlechten Bücher, an die ich denke, zeichnen sich nicht durch Nullinformation aus, sondern durch falsche Information, umständliche Vorgehensweisen oder altmodische Workflows.

    Weiter oben hast Du noch behauptet, dass gerade das nicht passiert...

    Die Vorgaben der Verlage sind leider eher zu knapp und nicht zu umfangreich. Wenn (für Deinen Geschmack) die Installation eines Programms zu ausführlich ist, dann kollidieren evtl. konzeptionelle Vorgaben, d.h. ein Einsteigerbuch (ja, bei manchen Programmen muss man die Installation erklären) ist im Laufe seiner Entwicklung doch im Fortgeschrittenen Lager gelandet. Denk immer dran, dass Du nicht der einzige Leser bist.

    Die Adobe-User-to-User-Foren sind übrigens voll mit Fragen wegen der Installation. Aber alle argumentieren immer, dass Bücher zuviel Installation behandeln. ME passt da irgendwas nicht zusammen (nur zur Klarstellung: in meinem Buch steht praktisch nichts zur Installation).

    Wenn Du Kritik zu einem bestimmten Buch hast, schreibst Du das eigentlich auch an den Verlag? Ich meine nur, weil das im Sinne einer Problembehebung wesentlich wirksamer sein kann, als wenn Du es in irgendwelchen Foren schreibst.

    Das ist allergrößter Quark. Das Layout der allermeisten Fachbücher ist vorgegeben und für alle Bücher einer Reihe des betreffenden Verlags identisch. Das Layout wird nicht vom Autor gemacht, sondern in bestimmte 95% der Fälle von einem externen Setzer weitgehend automatisiert vorgenommen (die machen ein Buch in wenigen Tagen). Da gibt es keine Zeit, irgendwas besonders in die Länge zu ziehen.
     
    #15      
  16. ggvideo

    ggvideo Guest

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    AW: Anregung: Literatur-Thread

    @monika_g: Ich fasse das mal als Dein persönliches Stateman auf, denn vieles klingt sehr blauäugig und Du hast auch sehr viele Worte benötigt, um Deine Sichtweite darzustellen. Als Autorin sehr "dicker" Fachbücher ist das ja auch kein Neuland für Dich.
    Sorry, da Du über AI schreibst, kenne ich Deine Bücher nicht, habe mir aber 2x Dein Interview auf youtube angesehen, um Dich etwas kennen zu lernen.

    Ein Verlag, wie jedes Unternehmen, unterliegt natürlich in erster Linie dem Wettbewerb und ist allein am Umsatz orientiert und was heut so alles geschrieben und verlegt wird, ist besorgniserregend und fördert wie das Fernsehen die Verdummung..
    Da ich vom Studium bis heut ca. 40 Jahre auf Fachbücher angewiesen war, habe ich viele schlechte, einige gute und ein paar sehr gute Fachbücher für mich kennengelernt. Es ist oft das Problem, das der Theoretiker keine Hilfe für den Praktiker ist und der Praktiker keine guten theoretischen, wissenschaftlichen Arbeiten abliefert. Mir persönlich sind Fachbücher mit 500-600 Seiten zu umfangreich, um sie ständig zu nutzen. Ich hoffe jedoch, dass es neben den Lernvideos weiter gute Fachbücher gibt und das Niveau nicht nachläßt.
     
    #16      
  17. monika_g

    monika_g Vektorgärtnerin

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    da wäre ich dann dankbar um konkrete Zitate, denn in dieser Form ist Deine Kritik einfach herabwürdigend, ohne eine Chance für mich, zu argumentieren.

    ich habe argumentiert. Ich dachte, das macht man mit Worten.

    Was genau? Das viele-Worte-machen? Du kennst mein Buch nicht, aber erlaubst Dir den Schluss, dass 800 Seiten viele überflüssige Worte enthalten müssen?

    Natürlich unterliegen Verlage dem Wettbewerb - was für eine Binsenweisheit. Nur woher folgerst Du, dass sie "alleine am Umsatz orietiert sind? Und wohlgemerkt: es geht in diesem Thread um Fachverlage aus dem Spektrum der Grafiksoftware (nicht um Harry Potter und nicht um Elsevier).

    na schönen Dank auch.

    ich hab es zwar nicht so ausgedrückt, aber sagte es bereits. Hast Du vielleicht in meinen vielen Worten überlesen.
     
    #17      
  18. Matthias

    Matthias Administrator Teammitglied PSD Beta Team

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    Wir hatten vor unserem Relaunch im Januar 2011 einen Buchbereich, indem auch nur Buchbesprechungen, also Rezensionen im klassischen Sinne, freigeschaltet wurden.

    Es gab mehrere Argumente, die dafür gesprochen haben, den Buchbereich wieder zu entfernen. Dazu gehörten unter anderem, dass nur jede 10. Rezension auch den Mindeststandard erfüllte und freigeschaltet wurde. Viele Buchbesprecher hatten auch schlichtweg gar nicht die nötige Expertise, ein Buch richtig zu würdigen. Das war eines der Hauptprobleme. Und nur, weil jemand mal 500 Seiten gelesen hat, ist das Buch deswegen noch lange nicht ein Volltreffer für den Rest. Die User haben teilweise ihre Leistung, ein Fachbuch auch mal gelesen zu haben, damit eher gewürdigt (übrigens eine Auffälligkeit, die man ja hin und wieder auch in anderen Genres macht: jeder, der Krieg und Frieden von Tolstoi gelesen hat, fühlt sich auch gleich genötigt, dieses als eines seiner Lieblingsbücher auf Facebook anzugeben...naja...bei 1600 Seiten ist die Gesamtleistung des Lesers ja noch ein Stück höher ;-) - und das Buch ist tatsächlich auch sehr gut).

    Auch gibt es ein paar Alternativen für strukturierte Besprechungen wie etwa hier: http://blog.chip.de/itrezensionen/
    Oder, was wohl die meisten nutzen für Feedback zu einem Buch: die Amazon-Bewertungen.

    Daher werden wir keinen klassischen Buchbereich haben. Wenn jemand eine Rezension schreiben möchte, können wir sie bei Bedarf gern im Commag veröffentlichen. Und gerade da wäre es dann sinnvoll, wenn die Autoren eben genau solche Macher mit Überblick sind, wie eben unsere Monika. Dann hätten die User da wirklich eine gute Hilfe, wenn thematisch die Profis mal genau aufzeigen, was für wen die optimale Lektüre ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.01.2013
    #18      
  19. pepexx

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    Cool - ich hab ein Buch von Monika hier im Regal und wusste es bisher nicht :)
     
    #19      
  20. monika_g

    monika_g Vektorgärtnerin

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    Anregung: Literatur-Thread
    AW: Anregung: Literatur-Thread

    Hallo Matthias,

    ich habe nicht vor, mit Dir über Eure Entscheidung zu diskutieren.

    Ich hatte nur den Sinn des Buch-Threads nicht als einen allgemeinen Rezensionskanal verstanden, sondern eher als Empfehlungs-Werkzeug: jemand fragt nach Literaturtipps zu einem bestimmten Thema und Wissensstand und erhält dann (begründete) Empfehlungen von anderen.
     
    #20      
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