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Dodge & Burn im CMYK Modus

Dodge & Burn im CMYK Modus | PSD-Tutorials.de

Erstellt von troller, 13.09.2012.

  1. troller

    troller Noch nicht viel geschrieben

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    Dodge & Burn im CMYK Modus
    Hallo Leute,

    Ihr kennt ja sicher die Technik, in welcher man eine neue Ebene erstellt, diese mit 50% grau füllt und dann die BlendMode auf z.B. Overlay stellt um danach Dodge&Burn zu benutzen.

    So weit so gut....jetzt merke ich allerdings dass das nicht im CMYK Modus funktioniert und ich es zwischendurch aber gerne nutzen möchte und nicht erst am Ende wenn ich in RGB notgedrungen konvertiere.

    Was kann man da machen um diese Methode auch bei CMYK zu benutzen? 50% Grau funzt hier irgendwie nicht....was eigentlich klar ist aber was knn man da machen?
     
    #1      
  2. Digicam

    Digicam weitestgehend nur noch lesend

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    Dodge & Burn im CMYK Modus
    AW: Dodge & Burn im CMYK Modus

    Gibt es einen zwingenden Grund, im CMYK-Modus zu arbeiten?
     
    #2      
  3. troller

    troller Noch nicht viel geschrieben

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    Dodge & Burn im CMYK Modus
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    Ja ich muss es zum Druck rausgeben und wenn ich es in RGB mache, dann sieht das farblich nachher wieder etwas anders aus wenn es gedruckt ist...die brauchen das dort in CMYK
     
    #3      
  4. Aelfry

    Aelfry Web Developer

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    Dodge & Burn im CMYK Modus
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    Wäre es nicht sinnvoller in RGB zu arbeiten und erst wenn alles fertig ist, in CMYK zu konvertieren?
    (+ ggf. anschließende Farbkorrektur)
    Soweit ich weiß, gibt es im CMYK Modus noch weitere Einschränkungen (z.B. funktionieren nicht alle Filter). Wozu sich also unnötig einschränken ;)
     
    #4      
  5. liselotte

    liselotte Bärliner Jung

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    Dodge & Burn im CMYK Modus
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    Schon mal etwas von der Farbbereichswarnung gehört? Einfach mal ausprobieren, CM vorausgesetzt.
    MfG
     
    #5      
  6. Andre_S

    Andre_S unverblümt

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    Mach ein Smartobjekt aus deinem Bild, öffne dies per Doppelklick auf die Miniatur als psb-Datei und wechsle in den Modus LAB.
    Hier erledigst du dein D&B mit Grauebene, sowie Scharfzeichnung und Gradationskurve.
    Datei schließen jetzt landest du wieder in deinem CMYK.
     
    #6      
  7. virra

    virra Mein Monitor: 21,5“ – 1920 x 1080 px

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    Oder du bearbeitest dein Bild in RGB, lässt dir aber gleichzeitig das Ergebnis für cmyk im Softproof anzeigen. So kannst du für cmyk optimieren und hast alles im Griff. Bei der Konvertierung in cmyk bekommst du exakt, was das Softproof dir gezeigt hat.

    Aber mal 'ne Frage: Wiso soll das nicht funktionieren? Bei mir geht D&B in cmyk hervorragend!
     
    #7      
  8. troller

    troller Noch nicht viel geschrieben

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    Dodge & Burn im CMYK Modus
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    Das Problem ist dass dabei diverse Adjustment Layer flöten gehen und die Farben anschliessend alle hin sind ;)

    Nein, wie funktioniert das genau?

    Wäre eine Möglichkeit aber so wies aussieht meinen hier viele man müsse garnicht erst voll im CMYK Modus arbeiten? In RGB arbeitet es sich natürlich besser vor allem wegen den Filtern etc aber wie mache ich das, dass mir nachher die Farben im CMYK Modus nach dem convertieren nicht flöten gehen?

    Wie geht das? wenn man zeitgleich sehen kann wies im CMYK aussieht ok aber wenn ich ständig irgendwo switchen muss, würde es wenig Sinn machen denke ich.
     
    #8      
  9. liselotte

    liselotte Bärliner Jung

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    Sorry das heist Farbumfangswarnung und liegt bei Ansicht. zeigt dir die Farben die nicht druckbar sind.
    MfG
     
    #9      
  10. steinmannn

    steinmannn Aktives Mitglied

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    In den 90-zigern, als Farbverwaltung noch in den Kinderschuhen steckte, arbeiten wir für Druck in CMYK, kauften sogar einen CMYK-Scanner, der RGB einscannte und intern in CMYK umwandelte und ausgab.
    Jetzt wird solange wie es geht im RGB-Farbraum möglichst mit 16 Bit pro Kanal gearbeitet.
    16 Bit, deshalb, weil bei 8 Bit so manche Ebene mit der Farbe beim Reduzieren auf eine Ebene etwas anderes macht, auch die Verläufe haben mit 16Bit keinen Abriss. Der Fall tritt nicht immer ein, aber wird dann im Eifer des Gefechts sehr spät entdeckt.

    Smart-Objekt und LAB hat auch seine Tücken, z.B. wenn ein Smartobjekt der L-Kanal geschärft wird und das Smartobjekt geschlossen, so wirkt sich die Schärfung auf alle 3 Kanäle aus - alle 3 Kanäle erthalten die Schärfung! - und nicht nur auf den L-Kanal.
    Ein Konvertieren von LAB im gleichen RGB-Profil und zurück kann beliebig oft ohne Verluste ausgeführt werden. Wird von LAB in ein anderes Profil umgewandelt, dann sind die Farben nicht mehr stimmmig, d.h. man muß wissen, was bei der Konvertierung erfolgt, damit es wieder stimmt.
    Bis zur Version CS5 konnte ich diese Abweichungen beobachten!
     
    #10      
  11. behemoth65

    behemoth65 Aktives Mitglied

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    Druckst Du Offset oder Digital ? Viele Digital-Drucker bieten an, RGB-Daten zu akzeptieren. Sicher gibt es dabei (physikalisch bedingte) Verluste, aber das Ergebnis ist meist näher an der "Realität" als im klassischen Offset-CMYK-Druck.
     
    #11      
  12. troller

    troller Noch nicht viel geschrieben

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    Vielen Dank Euch allen. Ich drucke digital, bzw lasse drucken aber die meissten akzeptieren mein Zeugs nicht im RGB und falls doch sind die Bilder bei der Auslieferung verfälscht.

    Ich habe jetzt mal kurz gespielt und die Sache mit dem Farbumfangswarnung versucht.....habe mit Hue/Saturation dann optimiert bis die grauen Stellen wieder zu sehen waren und hab das Bild dann in CMYK umgewandelt.....sah genau so aus wie auf RGB :)
     
    #12      
  13. steinmannn

    steinmannn Aktives Mitglied

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    Mitte der 90-ziger kam Digitaldruck verstärkt auf uns zu. Die wollten kein TIF und CMYK, sondern bevorzugten JPEG und AdobeRGB. Damit wurde der gesamte CMYK-Workflow in Frage gestellt. CMYK brachte damals häufig flaue Ausgaben beim Digitaldruck. Im Ergebnis versuchten wir den Workflow auf RGB umzustellen, auch wegen neuen Filtern und Plugins. Über Konvertierung CMYK - RGB - CMYK muß nichts gesagt werden. Dabei wurde LAB "entdeckt". Auch das Farbmanagement änderte sich, es gab verstärkt "Maschinen"-Profile in CMYK, die nicht ohne weiteres in anderes CMYK konvertiert werden konnten.
    Die erste Zeit gab es große Meinungsverschiedenheiten bei den Designern, vor allem hinsichtlich Offset. Natürlich erfolgt nach der RGB - (LAB) - CMYK-Umwandlung ggf. ein Feintuning.
    Im Ganzen waren die Ergebnisse gleich. Hatte man sich an den RGB-Workflow gewöhnt, wurde sogar Zeit eingespart. Die letzten Einwände wurden Ende der 90-ziger begraben, als fast jedes Projekt im Internet "nachgeschoben" wurde.

    Irgendwie ist meine Denk- und tlw. Arbeitsweise in den Anfängen der digitalen Bildbearbeitung verwurzelt.
     
    #13      
  14. virra

    virra Mein Monitor: 21,5“ – 1920 x 1080 px

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    Eigentlich recht einfach. Es ist die Methode, die man heute eigentlich am ehesten nutzt (nutzen sollte).

    Du arbeitest in einem vernünftigen RGB-Profil (ich empfehle die von der ECI, weil sie gut aufeinander abgestimmt sind und möglichst wenig Verluste beim Konvertieren nach cmyk-ECI erzeugen). Meine Druckerei ist sehr modern und liebt diese Profile, andere Druckereien lieben sie auch. Man bekommt sie recht einfach, nämlich hier:
    http://www.eci.org/de/downloads
    Dort sollte man sich die Offset-Profile besorgen:
    Offset-Profile | eci_offset_2009.zip

    Sind die Profile erstmal eingerichtet, kannst du sehr einfach im PS zum Softproof wechseln:
    [​IMG]

    Solange diese Ansicht eingeschaltet ist, siehst du, was beim Konvertieren in das angegebene Profil herauskäme.

    Um Farbverschiebungen aufgrund von Einstellungsebenen etc. zu vermeiden, solltest du vor der Konvertierung alles auf die Hintergrundebene schrumpfen.

    Beispiel für ein Bild mit und ohne Softproof:

    [​IMG]

    Du siehst oben im Bildfenster neben dem Namen den Modus. Die Anzeige der Papierart und der schwarzen Druckfarbe funktioniert nach meiner Erfahrung sehr gut. Ich muss für die Tageszeitung tüchtig an den Bildern drehen, damit die gut aussehen, da schaut die Papiersimulation katastrophal aus, aber wenn man eine Zeitung daneben legt, muss man zugeben, dass es stimmt.
     
    #14      
  15. 10dency

    10dency Olaf Giermann Kreativ-Flatrate-User

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    Dodge & Burn im CMYK Modus
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    Natürlich funktioniert das in CMYK. Nur ist das neutrale Grau ein anderes als in RGB. Wenn du die Ebene über Strg-Shift-N anlegst, wählt Photoshop aber automatisch das richtige Grau aus.

    So wie es da steht, ist das schlicht falsch. Sorry. ;-)

    1.
    Wenn man den Inhalt eines Smartobjekts in Lab konvertiert, dort bei einer Ebene den L-Kanal schärft und das SO wieder schließt, dann hat man in der Ursprungsdatei genau das Ergebnis, das man in Lab angezeigt bekam.

    2.
    Wenn man in Lab ein Smartobjekt erstellt und einen Scharfzeichnungsfilter als Smartfilter anwendet, dann hat man gar keine Möglichkeit direkt nur den L-Kanal zu schärfen. Man kann aber die Füllmethode des Filters oder der Ebene auf »Luminanz« setzen, was auf das Gleiche rauskommt.

    Aber wahrscheinlich beschreibst du das Verhalten des Filters, wenn man eine Datei in Lab konvertiert, dort einen Smartfilter anwendet und zurück dann so zurück in RGB wechselt. Aber das würde ich nicht als Tücke bewerten, sondern als das ganz normale Verhalten eines Smartfilters. Grundverständnis ist halt durch nix zu ersetzen. ;)
     
    #15      
  16. antonio_mo

    antonio_mo Guest

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    Genauso schaut es aus! :daumenhoch:
     
    #16      
  17. Andre_S

    Andre_S unverblümt

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    Bei CMYK zu RGB gehen nun mal Farben flöten. Vergiss daher alle leuchtenden Farben (Druckfarben leuten nicht wie ein Monitor) Stichworft: Farbmodell

    "Wäre eine Möglichkeit aber so wies aussieht meinen hier viele man müsse gar nicht erst voll im CMYK Modus arbeiten?"
    Richtig, mach ich auch nicht, bin in deinem Fall davon ausgegangen das deine Datei längst in CMYK angelegt ist. Ein Rückumwandlung in RGB holt keinen Farbraum zurück.

    Im Menü "Ansicht“ den Punkt "Proof einrichten“
     
    #17      
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