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[DS] (Artwork+Info) Rotten Wonderland

[DS] (Artwork+Info) Rotten Wonderland | PSD-Tutorials.de

Erstellt von Raven-Art, 16.11.2015.

  1. Raven-Art

    Raven-Art Nicht mehr ganz neu hier

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    Canon EOS 5D Mark III
    [DS] (Artwork+Info) Rotten Wonderland
    [​IMG]
    Credit:
    Photographe/Model: Magikstock Dev: http://magikstock.deviantart.com/
    Digital Art by Denis Fischer/Raven-Art www.corvus-ars.de

    Bessere Qualität,Vorher-Nachher ( Schwarzweiß-Version) und Detail-Ansicht auf meiner Homepage: http://www.corvus-ars.de/portfolio/rotten-wonderland/

    Geschichte zum Bild:

    "Einst war es ein schönes Land voller Leben. Überall herrschte Glück und Seligkeit, doch dies währte nur für eine kurze Zeit.

    Das Dunkle schlich in die Wälder, in die Dörfer, in die Herzen der Menschen und Feen, den geheimnissvollen Wesen in den Dickichten und tiefen Seen.

    Dem Lachen der Menschen, der Wesen, das man täglich hörte, wichen Schreie als Schwerter und Pfeile sie durchbohrten.

    Das Wunderland, so von vielen genannt, wurde zu einer blutigen Tragödie. Die Wälder einst schön in Grün färbten sich zu einer schwarzen Einöde.

    Einzig das Lachen der Sonne blieb diesem erhalten, welches die Grausamkeiten mit ihrem warmen Licht umschmeichelte."

    Einst die Prinzessin, die Schönheit des Landes, saß sie voller Trauer auf den Überresten des Waldhüters den ihr Volk verehrte, am Ende mit Pfeilen durchbohrte und sein Fleisch vom halb lebendigen Leib schälte.

    Seine Schreie hallten durch das Tal während der grausamen Tat, eine letzte Anklage auf den ersterbenden Lippen:

    "Ihr werdet bezahlen für euer Verbrechen ! Eure grausame Tat an den Tieren in diesem wunderschönen Tal und Wald."

    Ihre Tränen benetzten den Schädel auf dem sie verweilte und den Blick senkend streichelte sie die Überreste, übermannt von der Trauer über die Machtlosigkeit. Das Unvermögen diese bestialische ruchlose Tat zu verhindern, doch hörte sie mit einem Mal den Waldhüter in ihrem Schädel. Er sprach zu ihr mit einer ungewohnt dunklen Stimme, die voller Wahnsinn in ihrem Kopf verhallte:

    "Ich habe die Götter gewarnt, diese Verdammten, Träger der Schuld an dem Schmerz des Waldes ! Doch ihr Menschen habt eure Gefühle wieder erlangt, was euch die Götter vor Jahrzehnten zu nehmen versuchten, als das Dunkel sich den Weg zurück in die Herzen erschlich. Prinzessin du weinst um mich ?"

    Ein Lachen drang plötzlich durch ihren Kopf, dass auf so schmerzhafte Weise in ihren Geist eindrang und sich anfühlte als drohe ihr kleines Herz zu explodieren, dass sie sich augenblicklich die Brust hielt.

    "Prinzessin, hör mich an. Dein Volk ist verloren, deinen Geist wird der Wahnsinn befallen und du wirst morden, wie alle Anderen. Krieg ist in eurem Volk verankert und lenkt euren Geist. Ohne Rücksicht, ohne Gnade werdet ihr dieses Wunderland in Brand setzen und ich werde es beobachten: wie ihr euch gegenseitig das Herz heraus reißt und eure Schädel spaltet; werde lachen und tanzen und die Toten in der Hölle wiedersehen, sie quälen."

    Kurz darauf erstarb die Stimme und sie hörte nur noch die Schreie der Tiere, die der Menschen, die sich einst liebten und das Wunderland verehrten.

    _________________________________________________

    "Rotten Wonderland" ist eine abgewandelte Version einer herzlichen Geschichte die man seinen Kindern erzählt. Nur zeichnet diese Welt keine warmen und freundlichen Figuren, sondern ist im Prinzip eine überspitze Version der Realität im Rahmen einer übernatürlichen Welt. Bedeutet: Die Methapher 'beim Wald' zum Beispiel stellt eine Anspielung auf die Abholzung der Regenwälder dar. Oder das die Anspielung: ,,Krieg ist in eurem Volk verankert.." eine Bedeutung hat, gleich den aktuellen Ereignissen die gerade passieren, wie etwa Terrorismus, aber auch auf die Tatsache beziehend das sich Kriege generell durch die ganze Geschichte der Menschheit zieht.

    Wie man sich die Geschichte weiter denkt und was man für Anspielungen findet, überlasse ich an der Stelle euch, denn ich verrate eigentlich meisten zu viel und spoilere den Spaß darüber nachzudenken, wenn man es überhaupt will.

    Zusätzlich ist dieses Bild der Anfang einer Bilderreihe die ich geplant habe. Im laufe der Bilder wird die Geschichte und Welt in der sie spielt immer weiter geführt. Ob es am Ende ein Happy End gibt darf aber schon mal im Vorfeld bezweifelt werden. Den auch in der Realität wird die Welt ans sich wahrscheinlich kein Happy End finden... oder vielleicht doch?

    Aber dann werden wir uns sicherlich mit Stöcken und Steinen bekämpfen.

    [​IMG]
    Credit:
    Photographe/Model: Magikstock Dev: http://magikstock.deviantart.com/
    Digital Art by Denis Fischer/Raven-Art www.corvus-ars.de

    Bessere Qualität,Vorher-Nachher ( Schwarzweiß-Version) und Detail-Ansicht auf meiner Homepage: http://www.corvus-ars.de/portfolio/rotten-wonderland-2/

    Geschichte zum Bild:

    Die Prinzessin lauschte den grausamen Treiben, den bösen was sich wie ein Pest in den Herzen der Tiere und Menschen ausbreitet, hielt sich ihre Ohren das es sich nicht weiter in ihrem Herzen verbreitet.

    Doch es drang in ihr Seele, es bohrte...tiefer und immer tiefer...
    Ihre Tränen drangen nach außen und ließen sie vom Schädel verzweifelt fortlaufen, tiefer in den Wald.

    Zweige stoben in ihr Gesicht zerkratzen das schöne Antlitz, das sie besaß, jedoch einer tiefen Trauigkeit platz macht die ihre Schönheit zerfraß.

    Die Prinzessinn rannte weiter... immer weiter...
    Doch plötzlich drang etwas in ihr Schädel, es hörte sich an wie Gesang, sagten zu ihr mit einer Stimme die weit entfernt vom Menschlichen-klang:

    ,,Oh Prinzessin ranntest fort von den Bösen das dich Ummannt und deine Seele zerfrisst, wie eine Schlange die dein Herz verschlang. Komm zu uns folge unseren Stimmen, werden dich führen und eine Chance zeigen für das Kriegszerfressende Wunderland."

    Die Prinzessin hüpfte nach diesen Worten das kleine Herz in ihre Brust bis zum Anschlag und hielt inne von ihrem lauf... folgte langsam den Stimmen, die immer wieder aus den tiefsten inneren des Waldes heraus drang:

    ,,Komm zu uns Prinzessin, folge unseren Stimmen..."

    Je näher sie der Quelle kam, wo die Stimmen herkamen, klangen sie immer mehr wie eine Kaskade, ein Wasserfall, wo die Stimmen ineinander übergehen und in sich verschlingen.

    Es machte ihr Sorgen...

    Doch als sie ein Busch zur Seite schob sah sie eine Lichtung und vergaß bei dem Anblick jegliche Angst. Sie sah kleine Flüsse die wie Äderchen durch den Boden liefen sich ihr Weg zu Fluss bahnten, sah das Licht das warm in ihr Gesicht strahlte, aber auch die traurigen Überreste von Mensch und Tier die darin geschieden von jeglichen Fleischlichenleib lagen.

    Die Stimmen die sie herführte klangen kräftiger, als je zuvor, als sie in ihr Geist drängten und sie von dem Anblick der Lichtung ablenkten:

    ,,Kleine Prinzessin, Tochter von Lodgard, wir begrüßen dich hier an dem letzten Ort wo die Schönheit noch nicht ganz verging."
    Um sie rum bewegten sich die Büsche und Bäume die Äste ragten zu ihr rüber und sah 3 skelettierte Köpfe die sie angrinsten. Kahl und kalt lagen sie da, gebetet in verdorrten Ästen und sprachen weiter zu ihr:

    ,,Du bist die letzte deren Geist nicht verdorrte, die Kriegerische Seele nicht den Geist einnahm und seelisch Zerstörte, wir haben etwas für dich was das Wunderland retten würde."
    Einer der Schädel kam zu ihr hinunter die Äste um ihm formten zwei Hände und in einer baumelte eine Schlüssel. Der Schädel sprach zu ihr:

    ,,Mein Kind das wird uns retten es ist ein Schlüssel das zu den Göttern führt, die den Krieg zu uns brachten. Es wird eine lange Reise vor dir liegen... Grausamkeiten werden deine Seele herausfordern und auch spuren hinterlassen und dich verderben, jedoch wirst du gestärkt daraus hervorgehen."

    Die Prinzessin versuchte zu erwidern doch drang keine Stimme aus ihrem Mund. Die Schädel lachten daraufhin das hohl und grausam klang, ein völliger Widerspruch zu den warmen Worten die davor zu ihr drang. Doch gleich nach diesen Gedanken verstummte das Gelächter und der Schädel über ihr das sprechen wieder begann:

    ,,Verzeih uns Prinzessin das Wunderland war nicht ganz freundlich zu unseren Leibern, wir spüren die Schmerzen immer noch als die Schwerter in uns sangen und unser Fleisch verbrannten. Die Bäume und ihre Lebenskraft waren das was uns Linderung verschafft, die Kraft gibt uns dir zu öffnen und uns Hoffnung gab."

    Sie nickte und nahm Stumm das Präsent an, worauf die Äste zurück zuckten doch noch die letzten Worte der Schädel zu ihr drang bevor die Wälder sie verschlang:

    ,,Hoffnung ist unser höchstes Gut, pass auf und halte deinen Mut! Und wir werden das Wunderland retten vor den grausamen Kriegs-ketten."

    Sie sah zum Schlüssel in ihrer Hand, griff fest zu und ging weiter..tiefer in das Wunderland.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.12.2015
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