Erfahrung Ansteck- & Richtmikrofone für Videos

Erfahrung Ansteck- & Richtmikrofone für Videos | PSD-Tutorials.de

Erstellt von michibeck, 30.03.2016.

  1. michibeck

    michibeck Nicht mehr ganz neu hier

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    Erfahrung Ansteck- & Richtmikrofone für Videos
    Hallo Leute,
    ich muss am Wochenende kurzfristig ein Interview/Bewerbungsvideo machen und benötige noch ein gutes Mikrofon. Kenne mich im Tonbereich "etwas" aus aber nicht mit den Modellen. Kann mir jemand ein Richt- oder Ansteckmikrofon empfehlen das man für diese zwecke verwenden kann!?

    Zu meinem Studio: das hat eine Deckenhöhe von 5 Meter und 160qm. So da kommt schon ein ersten Problem: das Hallen ist recht hoch. Hat vielleicht jemand einen Tip für ein gutes Mikrofon für größere Räume?

    Bin euch sehr dankbar für alle Vorschläge!
    Beste Grüße und schönen Abend,
    Michael
     
    #1      
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  3. Soullight

    Soullight Nicht mehr ganz neu hier

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    Hallo,
    160m² und 5 m RH ist grenzt schon fast an eine Halle
    Sind die Wände glatt? was für ein Boden ist verlegt? Glatt (Parkett, Fliesen, PVC et. ) oder Teppich?
    Ich würde den Bereich des Interviews mit so mobilen Bürotrennwänden (die sind meist mit Teppich oder Samt versehen) umstellen, u den Hall wenigstens Ansatzweise fern zu halten.
    Bei glatten Böden wäre zu überlegen in dem Bereich einen Teppich auszulegen.

    Was die Mikros angeht ist es eine Frage des Systems. Soll kein Mikro im Film zusehen sein ist ein Richtrohmikrofon eine gute Wahl, z.B. Rode NTG2, kommt ein Mikro als Ansteckmikrofon in Frage gibt es von AKG, Sennheiser, Rode, Shure eine breite Auswahl. Da stellt sich noch die Frage ob es ein Funkmikro sein soll oder kabelgebunden (wesentlich Günstiger). Suche nach "Lavaliermikrofon" und du wirst fündig. Die sind insgesamt günstiger als ein Richtrohrmikro.
    Ein Vorteil den ich bei Lavaliermikros sehe ist, ich kann die Tonquelle wesentlich besser abmischen und einer Person zuordnen (Links / Rechts), da die Schallquelle immer im Abstand und von der gleichen Quelle kommt. Ein Richtrohrmikro hält jemand an einem Stativ oder steht auch fest, da ist aber die sprechende Person im Stereobild nicht so zuordenbar.

    Gute Nacht
    Werner
     
    #2      
  4. finnweis

    finnweis übt

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    Moin moin,

    bei Kauf und der Bequemlichkeit nach würde ich auch zu zwei Ansteckmikros (Lavaliers) tendieren. Diese können - bei ortsgebundener Aufnahme - auch Kabelgebunden sein. Tatsächlich wirst Du damit aber wohl nicht den besten Ton hinbekommen: sobald der Kopf etwas dreht, hört man es sofort, auch Atemgeräusche, Luftzug oder "falsche" Klamotten können ein Problem werden (in meiner Anfangsphase hatte ich mal ein Ansteckmikro an einem Seidenhemd - eine doofe Idee!). Dicke Popschütze auf einem Ansteckmikro sieht doof aus. Meist sitzen die Interviewpartner etwas eingedreht zur Kamera: dann darauf achten, dass man die Mikros auf der Seite festmacht, was die Hauptsprechrichtung ist.
    Als Modell wäre hier z. B. Sennheiser MKE2 zu erwähnen, oder die Königsklasse: DPA, z. B. 4060.

    Den "schöneren" Ton bekommst Du vermutlich mit einem Richtrohr hin - je nachdem wie weitwinklig Du drehst. Wenn die Leute stationär sitzen, kannst Du statt Angel sogar Stative nehmen. Hier sind die Mikros deutlich teurer, aber es gibt sie günstig zu leihen. Der Klassiker wäre Sennheiser MKH 416, Königsklasse Schoeps CMIT oder gar sCMIT, ein Rode wie von Werner empfohlen tut es aber auch, oder die deutlich günstigere Sennheiser K6 Serie. Hier sollte auf alle Fälle eine Schwinghalterung ("Pistole") ggf. mit Korb (und Fell je nach Zugigkeit und Wind) verwendet werden. Hier kann man ein Mikro für eine Person nehmen, am Besten die Richtwirkung so nutzen, dass man wenig Übersprechen hat.

    Statt Stellwänden hilft auch großflächig Molton zu spannen, und über handelsübliche Mikrofonstative mit Galgen zu hängen. So minimiert man schon mal die Reflexionen aus Kamerarichtung, weil hinter der Kamera der Molton ja niemanden stört. Stellwände oder "echte akustische Maßnahmen" wären natürlich empfehlenswert, auch hier kann man beliebig Aufwand treiben.

    Am einfachsten: nicht zu weitwinklig drehen, dicht ran mit dem Mikro und dann passt das. Ein Establishing-Shot um den Hall in der Aufnahme zu begründen wäre aber wichtig.
     
    #3      
  5. michibeck

    michibeck Nicht mehr ganz neu hier

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    Hallo Werne und hallo Finnweis,
    erst einmal vielen Dank für die ausführlichen Tips! Das hilft mir und freut mich sehr.

    Zum Studio: wie bereits erwähnt ist das 160qm, 5m Deckenhöhe und hat Laminatboden, ich denke Bimsstein Wände die weiß gestrichen wurden.

    Das mit dem Molton und Teppich klingt gut da ich einiges an Molton von einer anderen Produktion über habe. Stellwände habe ich auch noch :) Würdest du empfehlen, das ich quasi von links und rechts mit den Stellwänden anfange, einen Teppich ausrolle und hinter der Kamera den Molton großflächig aufbaue. Dann müssten ja eigentlich alle wichtigen "glatten" Flächen grob ausgebessert sein!?

    Ok dann schaue ich mich erst einmal im Netz um was die Gerätschaften so kosten und vergleiche diese.

    Vielen Dank euch zweien!

    Viele Grüße,
    MIchael
     
    #4      
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