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Fototheorien für Sportfotos

Fototheorien für Sportfotos | PSD-Tutorials.de

Erstellt von unknownsentry, 18.11.2007.

  1. unknownsentry

    unknownsentry Nicht mehr ganz neu hier

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    Fototheorien für Sportfotos
    Hallo,
    ich muss eine Fotoreportage präsentieren. Schwerpunkt ist die Visuelle kommunnikation, journalistische Aussage ist Nebensache. Die Reportage soll 6 Bilder beinhalten. Da ich recht viele Sportfotos (Training einer Bundesliga Mannschaft) habe, würde ich gerne diese auch mal nutzen. Die Qualität ist gut, einige wurden auch schon in Zeitungen verwendet.
    Mein problem ist, wie kann ich auf die schnell, da es nicht wirklich benotet wird die Bildauswahl erklären. Daher meine Frage:

    Kennt ihr Seiten wo Theorien erklärt werden. Braucht nicht umfangreich sein.

    Vielen Dank und wenn ihr mehr Infos braucht, fragen.
     
    #1      
  2. NicoB

    NicoB Hat es drauf

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    Fototheorien für Sportfotos
    AW: Fototheorien für Sportfotos

    Bezüglich der Gestaltung gibt es auch in der Fotografie einige Regeln.
    Ist es das, was du suchst?

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass die meisten Sportfotos nicht durch den Aufbau bestechen, sondern durch die Aktion und Dynamik.
    Ich fotografiere u.a. Fußball für eine Zeitung und dort kommt es nun wirklich nicht auf ein Flächenverhältnis, goldenen Schnitt oder Dritteln an, sondern nur, ob du den Spieler gut erwischt hast, oder nicht.

    Für ein Portfolio bzw. deine Reportage würde ich nur die Fotos nehmen, die dich optisch ansprechen, nicht vom Motiv her.
    Bei sportsshooters kannst du dir beispielsweise mal ein paar student's portfolios durchschauen... die sind oft sehr gut.
     
    #2      
  3. unknownsentry

    unknownsentry Nicht mehr ganz neu hier

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    Fototheorien für Sportfotos
    AW: Fototheorien für Sportfotos

    Bilder nach Wirkung auszusuchen zieh ich auch einem pseudowissentschaftlichem Kontext vor. Klar einige Grundlagen sollte man kennen und damit hab ich mich auch schon beschäftig. Nur in diesem Fall möchte unser Prof. dass wir halt uns halt auf irgendwelche Fotografen oder Theoretiker berufen / zitieren sollen. Und hätte da gern eine seite oder auch mehrere im idealfall auf deutsch wo ich mich etwas in theroie schulen kann.

    Hier mal 2 Bilder die ich auf jedenfall gern nehmen würde. Da mir da halt die Dynamik gefällt. Meine Begründung wäre nun auch eben das diese Fotos das Tempo für das Werder steht unterstützen. Das auf den beiden mein Lieblingsspieler drauf ist, interessiert weniger. Gerade das Rückenbild zeugt von Geschwindigkeit, Stärke und ist auch Ästetisch. Nur ob so eine Aussage reicht. Schön wäre es wenn irgendjemand bekanntes, so was vorher gemacht hat und mal einen AUfsatz dazu geschrieben hat.
    Das untere Bild würde ich noch etwas dem GoldenenSchnitt anpassen.

    [​IMG]
    [​IMG]
     
    #3      
  4. Gehlhouse

    Gehlhouse Newbie

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    Fototheorien für Sportfotos
    AW: Fototheorien für Sportfotos

    Also bei einem Bild mit Dynamik, solte wenigstens etwas scharf sein, nämlich das Wichtige. Und das wäre in Bild 2 der Radfahrer???

    Bei Bild 1 Körperteile unscharf und verwackelt.

    Blasse Farben, keine Tonwertkorrektur.....

    Wenn ich solche Bilder mache landen die in der Tonne.

    MFG Gehlhouse
     
    #4      
  5. unknownsentry

    unknownsentry Nicht mehr ganz neu hier

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    Fototheorien für Sportfotos
    AW: Fototheorien für Sportfotos

    Mit den Fotos ist Geschmacksache. Das obere hat schon mehreren gefallen. AUch dem Prof bei dem ich das machen muss. Tonwertkorrektur werd ich noch machen, allerdings hätte ich vorher gern ne passende Theorie um zu wissen ob die Arbeit sich lohnt.
    Es geht um keine Noten, nur darum 10 - 20 Sätze dazu zu sagen, um für die Klausur zugelassen zu werden.
     
    #5      
  6. tlameha

    tlameha Guest

    Fototheorien für Sportfotos
    AW: Fototheorien für Sportfotos

    Dem gesagten von Nico kann ich nur zustimmen. Also an deiner Stelle, versuche dich zu informieren. Es gibt sehr gute Foren, wo es auch sehr viel um Sportfotos geht und du lernen kannst.
    Aber ich denke, unscharf geht schon mal gar nicht.:rolleyes:
     
    #6      
  7. unknownsentry

    unknownsentry Nicht mehr ganz neu hier

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    Fototheorien für Sportfotos
    AW: Fototheorien für Sportfotos

    und genau zu diesen Foren wollt ich gern einen Link haben.
    Um die qualität der Bilder gehts mir nicht wirklich. Mein Prof findet sie gut. Ich möcht da gern 5 Min Text zu haben. Es wird auch nicht benotet. Es muss nur gemacht werden, damit ich zur Klausur kann.
     
    #7      
  8. Weicheizeichner

    Weicheizeichner Selbstauslöser

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    Fototheorien für Sportfotos
    AW: Fototheorien für Sportfotos

    Ich würde von dem Foto, wenn es Sportfotografie zeigen soll, eher abraten.
    Ganz klar es hat was (das ist auch Geschmackssache) aber darauf kommt es in der Sportfotografie (für presse) nicht an. Die Presse will doch schon eher einen Wahrheitsgehalt rüberbringen, Schleier wirken so als, würde man etwas verschleiern wollen.
    Und Speziell für Reportagen sollte eine klare Aussage im Vordergrund stehen. Das Foto oder so eins würde ich maximal für die Stimmung einsetzen um der Reportage eine subjektive Richtung zu geben.
    Die anderen Fotos sollten das Zeigen was du für wichtig erachtest. Ein gutes Mittel sind Spannungsmomente. Vielleicht verbissene Gesichtsausdrücke, Konzentration, Zweikampf, Triumph, Überlegenheit, Unterlegenheit, Freude usw. Das sollte man auf den Fotos sehen können. Wirklich sehen und nicht hineininterpretieren müssen.
    Jetzt ist die Sache, wie du an die Reportage ran gehst. Du musst dir die Frage stellen, was die Reportage zeigen soll. Und nur danach solltest du die Fotos auswählen. n Paar anregungen ^^ "Ich will zeigen welche menschen sport machen", "Ich will zeigen warum mir diese eine Sportart gefällt" (ist was sehr subjektives aber auch dadurch interessant). "Ich will zeigen welche parallelen sportarten haben" (z.b. konkurrenz, kampf, nicht verlieren wollen usw.)

    Und die Fotos geben die Antworten, die geben möchtest. Also du musst dir im Klaren sein, was die Aussage der Fotos sein soll. Und am besten (denke ich) kommst du zu der Klarheit, wenn du dich Fragst, was du zeigen willst. So hast du eine visuelle Kommunikation. Die Bilder erzählen, was du sagen willst. Wenn du Bilder nachmachst, zeigst du eigentlich, das was ein anderer gesehen, und wenn das Foto dann noch aus dem Kontext genommen wird, heisst es vielleicht: "schönes Foto". Aber Darauf kommt es bei der Reportage nicht unbedingt an - dass n Foto schön ist. Wenn du nicht weißt, was du sagen willst nützen dir 100 schöne Fotos nichts.
     
    #8      
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