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Frage zum Arbeitsrecht

Frage zum Arbeitsrecht | PSD-Tutorials.de

Erstellt von Earlyhaver, 08.08.2008.

  1. Earlyhaver

    Earlyhaver Aktives Mitglied

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    Frage zum Arbeitsrecht
    Hallo,

    gibt es hier im Forum einen Menschen der sich mit Arbeitsrecht auskennt? Ich brauche mal einen Rat zu einer Sache die sehr dringlich ist.
    Wir haben zwar schon einen Rechtsanwalt eingeholt, aber der sagt, dass ihm die Hände gebunden sind und er auch keinen Rat hat wie man sich verhalten soll.
    Es geht aber echt schon um die Existenz einer Freundin und Sie weis nicht mehr weiter. Im Internet gibts keinen Rechtsbeistand der sich dazu äußern könnte ohne
    dass er was verlangt dafür. Ich meine wir bieten unsere grafischen Dienste und Downloads ja auch für alle kostenlos an, da dachte ich mir „Eine Hand wäscht die andre“ und
    es geht ja nur um einen Rat was man noch tun kann.

    Lg.
     
    #1      
  2. snakell

    snakell nixwisser

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Hi Ven0m,

    in österreich ist die rechtslage sicher eine andere, daher kann ich dir vermutlich keinen anwendbaren tipp geben. vielleicht wirst du ja unter www.jusline.de fündig.

    lg
    snake
     
    #2      
  3. pepexx

    pepexx Moderator im Nutellawahn Teammitglied PSD Beta Team

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Hallo Ven0m,

    bei einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung sollte es doch auch möglich sein, dass sich diese Freundin an die Arbeitnehmer-Vertretung ihres Betriebes wendet, die in der Regel (kommt natürlich auch auf die Größe des Betriebes an) auch Rechtsbeistand haben.
     
    #3      
  4. LuckyStrike

    LuckyStrike Hat es drauf

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    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    hey Ven0m!
    ja wenn schon ein Anwalt nichts sagen kann?
    Viele Anwälte machen eine kostenlosen ersten Rat, besonders im Internet finden sich viele Seiten mit erstem kostenlosem Kontakt.

    Schau mal nach einem der auf Arbeitsrecht spezialisiert ist.

    der Tip von snakell ist gut.

    Lucky
     
    #4      
  5. Earlyhaver

    Earlyhaver Aktives Mitglied

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    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Sie ist leider nur eine kleine Friseurin die wirklich ungerecht behandelt wird..deswegen fällt der Betriebsrat schonmal flach.
     
    #5      
  6. pepexx

    pepexx Moderator im Nutellawahn Teammitglied PSD Beta Team

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Unentgeltlich wirst Du da kaum was finden, denn bei Rechtsberatungen geht es
    dann auch um evtl. Haftungsfragen bei fehlerhafter Beratung und die sind durch
    Versicherungen gedeckt, die nunmal auch etwas kosten.
    Die Sache mit den kostenlosen Erstkontakt von snakell ist vielleicht erstmal die einzige Lösung.
     
    #6      
  7. Norbert Schumann

    Norbert Schumann Mod.a.D. Kreativ-Flatrate-User

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    ihre existenz wird sicher nicht zerstört ;-)

    Haben wir nicht alle Angst oder sind in irgendeiner Form unzufrieden? Ungerecht behandelt ist weiträumig. dann kann sie immer noch kündigen und dem entgehen. Wen will sie denn mit einer Klage helfen?

    Augen zu und durch-und die Zeit nutzen, sich was besseres zu suchen. ist wohl besser, als ohne Arbeit neu anfangen zu müssen.
     
    #7      
  8. Earlyhaver

    Earlyhaver Aktives Mitglied

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    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Ach leider habt ihr keine Ahnung, ihr könntet sicher auch nicht von 100 Euro im Monat leben, und das nur, weil der Exarbeitgeber (der mittlerweile wegen Steuerhinterziehung den Betrieb dicht gemacht hat) zwar die Schuld bekommen hat und er zahlen müsste, er aber nicht zahlt. Sie hat 5 Monate kein Geld mehr bekommen, und nun sitzen ihr die Gläubiger im nacken wie zB die Telekomund wollen Sie pfänden.

    Sie hat einen Offenbarungseid machen müssen und es wurde festgesetellt, dass bei ihr nich mal was zu pfänden ist, somit droht ihr der Gerichtsvollzieher mit Gefängnis, das muss man sich mal vorstellen. Sie weis nich mehr wo vorn und hinten ist und keiner, wirklich keiner fühlt sich zuständig.

    Das Arbeitsamt berechnet ihr nur einepauschale von 100 Euro im Monat, davon muss Sie strom, Energie, Telefonund ihr essenbezahlen, jeder Harz 4 Empfänger hat mehr. Anstatt dass das Arbeitsamt die Lohnzettel als Anhaltspunkt für die Berechnung nimmt, geben Sie ihr eiskalt die Pauschale.

    Ich unterstütze Sie finanziell und auch moralisch wo ich kann, aber ich ziehe jetzt um, und kann ihr auch nichts mehr geben. Sie tut mir auch so leid, aber niemand kann was machen.

    Die Chefin füllt den Bescheid einfach nicht aus um ihr eins reinzuwürgen...tzz und dafür hat Sie jahrelang Überstunden gemacht und hat sich ausnutzen lassen für einen Lohn der netto hier im Osten als Friseurin bei 460 Euro lag...nee, mir fehlen einfach die Worte und weis auch keinen Rat mehr für Sie..deswegen die Anfrage hier.
     
    #8      
  9. Skere

    Skere Nicht mehr ganz neu hier

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Theoretisch muss das Arbeitsamt oder die Sozialhilfe in diesem Fall einspringen und das nicht nur mit 100?. Zur not gibt es auch noch das Wohnungssicherungsamt, die helfen auch gerne in ausweglosen Situationen und ich denke mal sie hat seit 5 Monaten keine Miete zahlen können, oder?
     
    #9      
  10. Earlyhaver

    Earlyhaver Aktives Mitglied

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    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Die Miete bekommt Sie vom Arbeitsamt gezahlt, also die Grund-Kaltmiete, aber alles andere mus Sie von den 100 Euro bestreiten.
     
    #10      
  11. LuckyStrike

    LuckyStrike Hat es drauf

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    sobald solche Sachen wie "Pfändung" und "Gerichtsvollzieher" fallen gibts nur eines: Schuldnerberatung!
    Kostenlos, kompetent und helfen WIRKLICH!!!!

    Die kennen sich damit aus, wissen wo man Unterstützung erhalten kann, kennen die ganzen wichtigen Fristen, helfen beim Kontakt mit den Gläubigern.
    Ausserdem ist das sehr angesehn, egal ob bei einem Gläubiger oder Bank, wenn man da hingeht.
    Die sehen nämlich so, dass du dich darum kümmerst und fachlichen Rat einholst, andererseits wissen sie, dass sie dir ab jetzt keinen Müll mehr erzählen können.

    Lucky
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2008
    #11      
  12. GeBe

    GeBe offen, direkt und unbelehrbar

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Na ja, Deine Einschätzung bez. Ahnung Deiner Mitmenschen
    stiftet ja nicht unbedingt zur Hilfe an.

    Was den Gerichtsvollzieher betrifft, die Haftandrohung gibt es
    doch nur wenn jemand nicht zahlungsfähig ist und gleichzeitig
    sich weigert, eine eidesstattliche Versicherung über seine Ver-
    mögensverhältnisse abzugeben.

    Und warum bekommt sie kein Hartz 4?

    Es ist zwar richtig, dass die Maschen unseres sozialen Netzes
    weiter geworden sind, aber ein Grundsicherung für alle ist da.

    Natürlich kann es bei jungen Leute passieren, dass sie wieder
    zu den Eltern ziehen müssen, aber existenzgefährdend ist das
    nicht.
     
    #12      
  13. Earlyhaver

    Earlyhaver Aktives Mitglied

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    GeBe, ja ich hab mich da falschausgedrückt, tut mir leid, ich bezog mich da auf den Post vonMedienfux der die Sache leider etwas falsch einschätzt.

    Sie bekommt kein Hartz 4, weil das nichtin die Zuständigkeit fällt. Es gab ja vor 1,5 Monaten einen Gerichtstermin wo Sie Recht bekommen hat und das die Cheffin ihr das besagte Geld zurückzahlen muss, doch das steht nur auf dem Papier. Sie zahlt einfach nicht und füllt auch nicht das Forumlar zur Berechnung des Geldes was das Arbeitsamt brauch, aus.

    Zu Ihren Eltern ziehen? Sie hat nur eine Mutter und die ist selber Hartz Empfängerin. Sie fängt auch Ende des jahres eine Umschulung an in Leipzig, das wäre ein Bürokratengang der seines gleichen sucht. Sie müsste Umziehen, und das nur für 3-4 Monate, dann musst du die Kündigungsfrist berücksichtigen, all das wäre noch mehr Aufwand.

    Es geht auch hauptsächlich darum, dass Sie ja nicht mal mehr weis, wie sie die kommenden 2 Monate überleben soll.. Sie will sich ja fast schon den Strick nehmen, jedesmal wenn ich auf Arbeit bin muss ich Angst um Sie haben weil Ihr die Verzweiflung förmlich ins Gesicht geschrieben ist, und das alles nur, weil ihre verdammte Chefin Sie so im Regen stehen lässt, trotz allem Sie Sie so dermaßen ausgenutzt hat..wenn ich Sie immer höre bekomme ich schon vom Zuhören Mordgedanken, weil ich es einfach nicht glauben kann dass soetwas hier in unserem Staat möglich ist.
     
    #13      
  14. RA_Hoesmann

    RA_Hoesmann Guest

    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Bezüglich der arbeitsrechtlichen Fragen kann ich leider nicht wirklich weiterhelfen, da ich mich auf andere Bereiche spezialisiert habe.

    Ich kann aber eine ordentliche, rechtliche Beratung bei einem Anwalt empfehlen. Diese kostet zwar Geld, aber da es hier wirklich um die Existenz geht, ist das Geld sicherlich gut investiert. Aus den ganzen hier geschilderten Fragmenten scheint der Sachverhalt schon sehr unübersichtlich zu sein (Arbeitsrecht, Sozialrecht, Hartz IV etc...)
    Ein Anwalt, welcher sich in der Materie auskennt, wird diesen sicherlich aufdröseln und für die entsprechenden Felder Handlungsempfehlungen geben können.
    Diese hat den Vorteil, dass der Anwalt versichert und im Falle einer Falschberatung auch für den Schaden aufkommen muss!

    Darüberhinaus solltest du auch noch bei der Schuldnerberatung und anderen Beratungsinstituten nachfragen.

    Grüße
    Tim M. Hoesmann
     
    #14      
  15. Norbert Schumann

    Norbert Schumann Mod.a.D. Kreativ-Flatrate-User

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    also ganz so schwarz würde ich das nicht sehen.

    ein gerichtsvollzieher nimmt die eidesstattliche versicherung ab- erst wenn du diese nicht unterschreibst, gibt es die ersatzhaft (spreche hier aus eigener schuldnererfahrung).
    die eidesstattliche versicherung stell für die gläubiger sicher, das nichts zu pfänden ist- und sichert ihnen den anspruch für 30 jahre.

    natürlich ist vor dem pfändungsbeschluß ein mahnverfahren anhängig gewesen-wodurch sie eine schlechte schufa bekommt-die erst mit der erledigung gelöscht werden kann.


    weiterhin gibt es stützen beim arbeitsamt für insolvenzfälle. ein solcher fall liegt jetzt ja wohl vor. die 100 euro reichen sicher nicht zum leben- sind aber als sozialleistung in den ersten 10 tagen pfändungsbefreit. dadurch bekommt sie die möglichkeit, das geld abzuheben und für den eigenbedarf zu verwenden. sie muss auch eine aufstellung der kosten machen- und gegebenenfalls bei der telekom eine sonderkündigung einreichen.

    aufgrund der besonderen härte- muss das amt die miete übernehmen-oder sie gegebenenfalls als darlehen (zinnslos) finanzieren. dafür muss man aber einen entsprechenden antrag bei der arbeitsagentur stellen. es muss auch eine begründung hiein, das durch den verlust der wohnung beispielsweise die existenzgrundlage- gerade auch in hinsicht auf eine erfolgreiche neuaufnahme einer arbeit gefährdet ist. sie sollte ferner begründen, warum sie nicht zu ihrer mutter ziehen kann (familienfehde)...


    so, diese tipps sind kostenlos und helfen euch sicher dabei, die nächsten schritte anzugehen.

    achso- redet unbedingt mit den gläubigern und versucht eine stundung der beträge zu erreichen (3 monate wären toll). erklärt ihnen diese situation.
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2008
    #15      
  16. wex_stallion

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    Frage zum Arbeitsrecht
    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Bring doch bitte mal ein bisschen Struktur und Infos rein, dann könnte man eventuell auch helfen.

    Das "Arbeitsamt", also die heutige Agentur für Arbeit, zahlt keine Mieten und teilt auch keine Lebensmittelgutscheine aus. Die zahlen ALG1 wenn du Anspruch hast. Nicht mehr und nicht weniger (was die Zahlungen angeht).

    Alles was mit Mieten usw. zu tun hat ist Sache der ARGE.

    Es geht sogar noch weiter: Sobald die ARGE in irgendeiner Form involviert ist, dann sind die auch verantwortlich.

    Wenn du von der Agentur für Arbeit ALG1 beziehst und Anrecht auf ergänzendes ALG2 ("Hartz IV") hast, dann ist die ARGE für dich zuständig, ab dem moment in dem Du es beantragst.

    Dieser Bullshit kostet mich wahrscheinlich meinen Existenzgründungszuschuß …



    EDIT: Selbst wenn Du nur zur ARGE gehst, dich beraten lässt und sagst "Ich nehm die Anträge mal mit und guck das durch", dann geht der Sachbearbeiter an den Blechmann und dann bist Du in den Fängen der ARGE.
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2008
    #16      
  17. Mosh

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    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    OK, Wexi hat sich sicher vertippt und das Ding hier geschlossen.....kann ja vorkommen.
     
    #17      
  18. Skere

    Skere Nicht mehr ganz neu hier

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    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Hab ich mir auch so gedacht, daher auch meine Frage. :p
     
    #18      
  19. wex_stallion

    wex_stallion Motzerator Teammitglied PSD Beta Team

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    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Ich hatte mich auch gerade gewundert, aber die Schlagerschlampe hat's ja gerichtet. ;)


    Nochmal zum Thema: Ich weiß immer noch nicht recht, was da vorgefallen ist bzw. warum das Mädel gezwungen ist/wird von einem Drittel des Existenzminimums zu leben.

    Gläubiger befriedigen ist wichtig, wenn man sich äußert und darlegt, dann nimmt man denen den Wind aus den Segeln. "Ich will ja, aber ich kann nicht, weil …", das Ganze noch entsprechend belegen (Auszüge aus dem Schriftverkehr, Auszug aus dem Kontoauszug usw.)

    Den Scheiß hatte ich auch mal, bin dann nach vorne gegangen und hab gesagt: Sehr geehrte Damen und Herren, dies ist die Sachlage: Mein Einkommen blubb, Pfändungsgrenze bla usw. Ich bin weder stolz drauf noch kann ich es ändern, es gibt derzeit zwei Möglichkeiten: Sie bestehen auf ihren gesetzlichen Anspruch und stellen sich dann hinter meiner Bank, dem pinken Kommuikationsanbieter und dem Stromlieferant in die Reihe oder wir einigen uns auf whatever."

    Die sind auch nicht blöd und Kaufleute. Natürlich gehen die erstmal den normalen Weg, also Mahnung, Mahnbescheid, Inkasso, Gerichtsvollzieher usw.

    Aber spätestens dann muss man kaufmännisch agieren.


    Zum H-IV Regelsatzanspruch: Laut Aussage des lokalen ARGE-Beraters hätte selbst die aus Helvetien stammende Mutter meiner Tochter H-IV-Anspruch, wenn sie glaubhaft darlegt, ihren Lebensmittelpunkt in Irgendwostadt zu verlegen. Das Verhältnis Mutter-Tochter reicht aus und es ist dafür auch keine Scheinehe vonnöten.

    Bezüglich Forderungen gegenüber des ehemaligen Arbeitgebers würde ich mich auch mal schlau machen, es gibt z.B. für Alleinerziehende einen Unterhaltsvorschuss. Dieser wird gewährt und die ARGE versucht den dann nachträglich einzuklagen.

    Wieder mal mein lokaler ARGE-Berater sagte auch aus, dass die ARGE keinen verhungern lässt und auch Lebensmittelgutscheine verteilt, wenn eine bestimmte Einkommensgrenze unterschritten ist. Das müsste man nochmal genau nachschlagen, aber in meinem Falle waren es 200 Euro incl. Kind, wobei das Kind nicht den selben Satz angerechnet bekommt wie ein Erwachsener.

    Wenn man in der "Obhut" der ARGE ist, dann ist das Bestreben wieder einen Job zu bekommen sehr hoch zu werten. Das wäre eventuell auch noch eine Argumentationsgrundlage, die zu fragen, wie man mit einem Drittel des Existenzminimums noch Bewerbungsaussendungen finanzieren soll. Kann allerdings sein, dass die dich dann in ein Bewerbungstraining schubsen, bei dem du dann PC-/Internet-/Druckerzugriff hast und deine Bewerbungen dich eben nichts kosten. Das muss, so wie ich das noch im Kopf habe, jeder ALG2-Anwärter machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.08.2008
    #19      
  20. Mosh

    Mosh Nemesis-ARTgroup.de

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    AW: Frage zum Arbeitsrecht

    Ein Wort war da falsch, kotzt mich an: "gerichtet " --> " gerade gemacht "


    muahahaha :D
     
    #20      
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