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Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"

Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich" | PSD-Tutorials.de

Erstellt von patrick_l, 11.01.2010.

  1. patrick_l

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
    Hallo miteinander,

    ich habe einen sehr interessanten Text im Internet gefunden den ich euch gerne Zeigen möchte. Ich selber Fotografiere Digital, habe aber auch eine analoge Spiegelreflexkamera daheim. Dieser Beitrag wird besonders für Menschen mit liebe zur analogen Fotografie aus der Seele sprechen. Ich möchte jetzt auch nicht viel mehr erzählen und euch nun viel Spaß beim lesen wünschen. Es ist wie ich finde super formuliert.

    Ein Text aus der "Zeit":

    Seit 13 Jahren sind wir nun zusammen. Sie begleitet mich in jeden Urlaub und in jede Stadt, auf jeden Berg und jedes Familienfest. Seit sie bei mir ist, bin ich in Sorge, dass ihr etwas zustößt. Seit sie bei mir ist, trage ich sie vorsichtig auf Händen. Seit sie bei mir ist, habe ich Angst, sie zu verlieren. Zugegeben, manchmal ist sie etwas kompliziert. Sie ist empfindlich. Sie braucht sehr viel Aufmerksamkeit. Seit 13 Jahren passe ich deshalb auf sie auf. Dafür kann ich mich stets auf sie verlassen, zuverlässig dokumentiert sie mein Leben. Eigentlich ist sie mein Leben. Meine alte, analoge Spiegelreflexkamera.

    Seit einiger Zeit aber wird unsere Beziehung infrage gestellt. Der Zeitgeist flüstert: »Was willst du noch mit der Alten? Such dir ?ne Neue!« Aber der Zeitgeist hat keine Ahnung.

    Spiegelreflexkamera ? flößt nicht das Wort allein Respekt ein? Väter haben Spiegelreflexkameras. Großväter haben Spiegelreflexkameras. Früher lagerten sie in abschließbaren Wohnzimmerschränken, die geöffnet wurden wie Altäre, bei Bedarf. An Geburtstagen, zu Weihnachten. Damals trugen die Männer ihre Spiegelreflexkameras, wie Frauen Babys tragen. Spie-gel-re-flex-ka-me-ra, das sind sieben Silben deutsches Wirtschaftswunder, sieben Silben Ernsthaftigkeit, sieben Silben Technik, sieben Silben Gewicht, sieben Silben »Vorsicht, mein Junge, nicht fallen lassen!«. Welche Ehre, wenn man mal durchgucken durfte.

    Als ich 1991 meine eigene Spiegelreflexkamera kaufte ? schwarz, schwer und gebraucht lag sie im Schaufenster eines Fotogeschäftes ?, hatte ich gerade Abitur gemacht. Onkel und Tanten schrieben Karten, auf denen sie Glück wünschten »auf dem weiteren Lebensweg«, auch schrieben sie vom »Erwachsenwerden«. Doch erwachsen wurde ich nicht durchs Abitur; ich wurde es durch den Kauf dieser Kamera. Ich schloss zu meinem Vater auf. Wir legten unsere Spiegelreflexkameras auf den Couchtisch und verglichen. Seine Yashica, meine Nikon. Ich glaube, wir redeten damals zum ersten Mal von gleich zu gleich.

    Es ist nicht lange her, da war der Kauf einer Spiegelreflexkamera solch ein Initiationsritus. Und wer sich zu seiner Spiegelreflexkamera auch noch Wechselobjektive kaufte oder gar ein Stativ, war endgültig erwachsen. Aber jetzt?

    Jetzt laufen erwachsene Menschen plötzlich mit Kinderkameras herum. Ja, je größer die Leute werden, desto kleiner werden ihre Fotoapparate ? ganz anders als früher. Sie sagen dann immer: »Ich hab mir jetzt auch eine Digitalkamera gekauft.«

    Wie oft ist dieser Satz zurzeit in jedem durchschnittsdeutschen Freundeskreis zu hören? Ich hab mir jetzt auch,ich hab mir jetzt auch,ich hab mir jetzt auch. Ein seltsam defensiver Satz, der mehr nach schlechtem Gewissen als stolz klingt. In der Konsumgeschichte haben diese »Ich hab mir jetzt auch?«-Sätze stets eine Zeitenwende eingeleitet. Es gab die »Ich hab mir jetzt auch einen Farbfernseher gekauft«-Zeitenwende, die »Ich hab mir jetzt aucheinen Computer gekauft«-Zeitenwende, die »Ich hab mir jetzt auch ein Handy gekauft«-Zeitenwende und kürzlich die »Ich hab mir jetzt auch eine Espressomaschine gekauft«-Zeitenwende. Jetzt sind wir mitten in der »Ich hab mir jetzt auch eine Digitalkamera gekauft«-Zeitenwende.

    Im vergangenen Jahr wurden erstmals mehr digitale als anologe Kameras verkauft, fünf von sieben Millionen neuen Fotoapparaten, doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Nach diesem Urlaubssommer werden sich die Relationen noch weiter verschieben, befeuert von Ferienfachsimpeleien unter Freizeitfotografen am Hotelbuffet: »Boah, wie klein!«? »Da kannste die Bilder sofort angucken. Und sogar löschen!« ? »Und so viel Speicherplatz!«

    In fünf Jahren, schätzt die Branche, werden mehr digitale als analoge Kameras in Gebrauch sein, und wenig später wird die analoge Fototechnik auf dem Schrotthaufen der Erinnerungen landen, so wie vor ihr schon Schreibmaschinen, Wählscheibentelefone und Filterkaffeemaschinen. Dieses Mal ist das echt bedauerlich.

    Je größer die Leute werden, desto kleiner werden ihre Fotoapparate

    Warum eine teure Kamera kaufen, um dann schlechte Fotos zu machen? Bilder ohne Brillanz und Tiefe, seltsam teigig, wie mit der Küchenrolle ausgerollt. Auch das hört (und sieht) man ja in jedem durchschnittsdeutschen Freundeskreis: Erst erzählen alle, was für eine tolle Digitalkamera sie sich gekauft haben ? und jetzt entschuldigen sie sich für ihre schlechten Bilder. »Aber ich will ja nur knipsen«, sagen sie dann. Ich nicht.

    Es ist das erste Mal, dass ich den technischen Fortschritt nicht nur aus Faulheit oder Überforderung nicht mitmache, sondern aus Überzeugung. Doch wenn schon der Kauf einer Spiegelreflexkamera Initiationsritus war ? was ist dann erst das Festhalten daran? Altersstarrsinn?

    Mittlerweile gleiten fast jeden Morgen Digitalkameraprospekte aus meiner Zeitung, als wolle das große Saturnmediamarkt-Kartell auch den letzten Trottel überzeugen, dass »5 Mio. Pixel«, »3fach optisches und 3,3fach digitales Zoom«, »großer 2Zoll-Monitor«, »16 MB interner Speicher«, »9Punkt-Autofocus«, »21 Programme zur einfachen Bedienung« und »easy share« echt besser sind als meine alte, schwere Nikon.

    Ich aber will nicht mit ausgestreckten Armen fotografieren. Ich möchte von vornherein gute Fotos machen, keine schlechten, die ich dann am Computer aufhübschen muss ? trotz »5 Mio. Pixeln«, »16 MB internem Speicher«, »9-Punkt-Autofocus« und »21 Programmen zur einfachen Bedienung«. Ich will weiter fünf, sechs Filmdosen aus dem Urlaub nach Hause bringen, eine sorgsam gehütete Beute, die leicht nach Lösungsmittel riecht und deren genauen Inhalt ich noch nicht kenne. Ich will es weiterhin spüren, dieses Gefühl des Gefahrenguttransports, wenn ich meine Kamera zur Hand nehme: Was, wenn der Rückdeckel aufspringt? Was, wenn der Film nicht richtig zurückgespult ist? Diesen bangen Augenblick jedes Mal, wenn ich die Kamera öffne ? und die Erleichterung jedes Mal, wenn alles in der Dose ist, 36 unbekannte Schätze. Ja, vor allem will ich nicht schon im Urlaub Urlaubsfotos betrachten. Ich will ihn weiter gehen, den Gang zum Fotogeschäft, das erst aus diesen unbekannten Schätzen sichtbare Bilder macht, wodurch aus zwei Wochen Urlaub drei Wochen Urlaub werden, gekrönt von der Überraschung, dass ein ganz anderes Foto als erwartet das schönste ist. Und wie besinnlich sie ist, diese Woche des Wartens nach jedem Urlaub: Erst mal lüften, die Post durchsehen, Wäsche waschen und dann die Filme wegbringen. In den Tagen darauf verblasst die Bräune, verblasst auch der Urlaub ? und dann kommt er zurück in Tüten.

    Kurz gesagt: Was ist, verglichen damit, die Gleichzeitigkeit von Fotografieren, Betrachten und Löschen? Diese digitale Abtreibung.

    Immer wieder führt sie zu kleinen Stillosigkeiten. Auf Hochzeiten versiegen Tischgespräche, weil sich inzwischen jeder zweite Gast die Bilder anschaut, die er gerade erst gemacht hat. Niemand mag noch tanzen, weil er sofort mit kompromittierenden Fotos konfrontiert wird. Überall Pixelpaparazzi. (Kein schönes Gefühl auch, anschließend im eigenen Beisein gelöscht zu werden.)

    Aber, aber, sagen da die Digitaljünger, endlich verliere das Fotografieren seine Erhabenheit, werde ? »bei ausreichender Speicherkapazität« ? befreit von den engen Grenzen der 24er- und 36er-Filme, befreit auch vom bildungsbürgerlichen Herrschaftswissen um Tiefenschärfe, Belichtungszeit und Blende. Die klassenlose Digitalgesellschaft unterscheide kaum mehr nach Pocketkameras, Sucherkameras und Spiegelreflexkameras. Endlich freier Zugang für jeden! Und so billig!

    Bei einem 36er-Film muss man haushalten wie Hans Eichel. Drei Fotos von Omas Achtzigstem, vier von der Hochzeit des besten Freundes, fünf vom Wochenende am Badesee. Kein Wunder, dass sich die Deutschen in einer Zeit, in der alles knapp wird ? Arbeit, Öl, Trinkwasser ?, für die fast unbegrenzte Ressource der digitalen Fotografie begeistern. Aber macht nicht erst die Furcht, ein Bild zu verschwenden, den Knipser zum Fotografen? Das Warten auf den Moment, das beste Licht, den richtigen Augenblick?

    »Fotografieren, das heißt den Atem anhalten«, hat Henri Cartier-Bresson einmal gesagt. Man legt an, direkt ans Auge, zielt, zögert, und wenn alles stimmt, löst man aus. Martialisch gesagt: Analoges Fotografieren ist Schießen, digitales ist Ballern. Ist Fotografieren, ohne denken zu müssen. Alles »easy share« eben: Ich schlafe nicht, ich lerne Englisch! Abnehmen, ohne zu fasten! In diesem Jahr hat der BLV-Verlag sogar ein Buch veröffentlicht, das Lazy Fitness heißt, Untertitel: Mit wenig Aufwand viel erreichen. Lazy Fitness. Wahrscheinlich ist das so etwas wie digitale Fitness.

    Es ist nicht lange her, da war eine Kamera ein Lebensbegleiter

    »Aber eine Digitalkamera ist suuuper für Schnappschüsse!«, sagt der Freundeskreis zuletzt. Oft jedoch lösen ausgerechnet diese Schnappschusskameras erst nach kleinen Ewigkeiten aus ? wenn ihre Chip-Hirnchen die »5 Mio. Pixel« sortiert haben, schnappt der Schuss nur noch ins Leere. Da bleibt den ehemals stolzen Besitzern nur noch der Trost, dass ihre Kameras »von Generation zu Generation besser werden«. Das haben sie vor fünf Jahren auch schon gesagt. Nach digitaler Zeitrechnung sind also schon einige Generationen vergangen, und manche Kamera ist auf den Friedhöfen der enttäuschten Hoffnungen begraben worden.

    Früher war eine Kamera ein Lebensbegleiter.

    Natürlich gebe es die auch digital, schreit mich die Saturnmediamarkt-Propaganda an. Nur kauft die keiner. Zu kompliziert. Kein »easy share«. Und vor allem zu teuer. Eine digitale Spiegelreflex, deren Leistung mit der einer analogen vergleichbar wäre (»fotografieren wie mit Ihrer Alten«, säuselt?s im Prospekt), kostet um die 1500, gern auch 5000 Euro. Da ist sie dann wieder, die Kamera für die oberen Zehntausend, und darunter blitzt und zoomt die Masse der Kleinkameras. Ist das klassenlose Fotografie? Digitale Demokratie?

    Man ahnt: Es ist Diktatur. Der Markt macht mich zur Minderheit. Ich ändere mich nicht und werde doch zum Außenseiter. Nur noch rund 140 Millionen Negativfilme wurden im vorigen Jahr in Deutschland verkauft. Klingt viel? Das sind nicht mal mehr zwei für jeden Deutschen. Die traditionsreiche Firma Agfa-Gevaert hat in der vergangenen Woche verkündet, sich vom Fotogeschäft zu trennen ? obwohl sie doch eine Fotofirma ist. Das ist ungefähr so, als würde Mercedes aufhören, Autos zu bauen. Aber das Filmgeschäft, in dem Agfa in Deutschland 30 Prozent Marktanteil hatte, wird immer schwieriger, im ersten Halbjahr 2004 brach der Absatz um mehr als zehn Prozent ein. »Vormarsch der digitalen Technik bremst Filmabsatz«, melden die Zeitungen.

    Noch prügeln sich die anderen Firmen in einem ruinösen Preiswettbewerb, doch irgendwann wird auch die letzte aufgeben, und ihre »Restbestände« werden in Kühlhäusern lagern. Wenig später wird ein einziger Film an die 10Euro kosten, dann 15, dann 20, und irgendwann wird es ihn gar nicht mehr geben. Verzweifelt werde ich nach Farbnegativfilmen fragen, doch junge Verkäufer werden nicht mehr wissen, wovon ich rede ? und stolz darauf sein. Aber ich werde weitersuchen. In längst vergessenen Fotogeschäften tief in der Peripherie. Auf Flohmärkten. In Selbsthilfegruppen. Ich werde graue Pullunder tragen, zu kurze Hosen und eine Brille mit furchtbar dicken Gläsern. Meine Spiegelreflexkamera und ich, wir werden einsam alt werden, und die Zeitungen werden hämische Artikel drucken über schrullige Typen wie mich.

    Wenn ich dann nicht schon in die Beschaffungskriminalität abgerutscht bin.

    (c) DIE ZEIT 26.08.2004 Nr.36
    http://www.zeit.de/2004/36/Foto_36


    Ich hoffe es hat euch auch so gut gefallen wie mir und wie ich finde steckt dort wirklich eine menge hinter.

    Lieben Gruß DerOtto
     
    #1      
  2. Darkbolt

    Darkbolt Noch nicht viel geschrieben

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
    AW: "Mein Liebe und Ich"

    Hallo DerOtto

    Es ist schon viel wahres dahinter! Früher überlegte man noch, ist dieses foto wert um auf die 1 von 36 zu kommen, zum gegensatz zu heute 1/2000 und mehr, klar wer mehr fotos macht. Früher wahren gute Fotografen mangelwahre. Heute ist jeder der eine SLR Kamara besitzt ein Fotograf. Ich bin zwar selber einer der neuen generation, jedoch höhr ich von jedem (hobby oder Profi) fotograf das selbe. "Früher überlegte man ob man einen 800 ISO film einlegt und wann nicht. Heute ist das egal. Ein rädchen und alles ist in Ordung! Auf meiner kamara wahren 30 von 36 gute fotos drauf, heute sind es bei den Hobby fotografen 30 von 2000. Unter dem motto auch ein blindes huhn findet mal ein korn!"

    Meiner meihnung nach ist für die Fotografie, die digitalfotografi ein meilenstein des fortschrittes!! Oder würde jemand sagen das die schreibmaschine besser wahr als der computer heute? Wobei dein text sehrviel zu denken gibt:)

    in diesem sinne verbleibe ich mit den worten

    Gute nacht

    Ps. wobei die "Ich hab mir jetz auch eine Digitalfotokamera gekauft" vor der zeit "Ich hab mir jetzt auch eine Espressovollautomaten gekauft" gehört!
    Irgendwann gibt es sowieso nur mehr Mobiltelefone die Telefon, SLR Kamera und Kaffemaschine in einem sind. Also is es egal!!
     
    #2      
  3. Minolta00

    Minolta00 Nicht so wichtig

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
    AW: "Mein Liebe und Ich"

    Hallo Otto,

    ja der spricht glaub ich vielen aus der Seele.
    Das ein oder andere mal würd ich mir auch wünschen das mit dem Medium bewusster umgegangen wird. Mit der Technik hat er sogar nicht mal weit ausgeholt.

    Hat mir gut gefallen und steck sehr viel Wahrheit drin.

    Denk mal die sind heute immer noch Mangelware, wenn man von denen Absieht die mal den Berufsweg eingeschlagen haben.
     
    #3      
  4. InternetJunkie

    InternetJunkie Fotoanarchist

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    Interessant geschrieben, viel Wahres ist dran, ABER für mich persönlich muss ich sagen:
    Ohne die digitale Fotografie wäre ich heute nicht hier!
    Ohne die digitale Fotografie hätte ich heute ein lebensausfüllendes Hobby weniger, es sei denn ich hätte das Interesse am Klöppeln, Blechblasen oder Bodybuildiing gefunden!
    Ohne digitale Fotografie wäre ich ein anderer Mensch. Klingt komisch, aber das Fotografieren hat mich verändert!!!

    Auch wenn es viele Nebenwirkungen mit sich bringt, ICH danke den digitalen Erfindern! ;)
     
    #4      
  5. patrick_l

    patrick_l Stereotyp(e)

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    Dem ist immer noch so.
    Ich finde das einem in der heutigen Zeit viel abgenommen wird. Gerade in Sachen Technik. Es gibt doch Mittlerweile fast überall den Modus "Ich-kann-nichts". oder "Ich will nichts lernen". Da übernimmt die Technik dann alles. Ob diese Ergebnisse dann auch was sind, sei mal dahin gestellt.

    Zurück zum Text,
    ich fand ihn so gut, das ich es nicht vorenthalten wollte :)


    Ja, beide Seiten haben was für sich. Ich möchte da an dieser Stelle mal Uli Staiger zitieren: "Es kommt nicht auf die Kamera an, sonder auf den der Sie in den Händen hält." Dies war jetzt bei ihm auf was anderes Bezogen aber ich finde das lässt sich gut auch auf dieses Thema übertragen. Es kommt halt darauf was man und wie man es anstellt. :)
     
    #5      
  6. northC

    northC Hat es drauf

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    Ich kann die Gedankengänge zwar nachverfolgen und verstehen, vor allem wenn es heist "Früher war eine Kamera ein Lebensbegleiter."
    Trotzdem bin ich froh das ich nicht wie früher meine Bilder für viel Geld im Labor entwickeln lassen muß. Nach dem Auslösen konnte ich keinen Einfluss mehr auf mein Bild nehmen, es sei denn ich hatte eine eigene Dunkelkammer.
    Heute verwalte ich meine Bilder digital, kann sie nach belieben in RAW entwickeln und per EBV nachbearbeiten. Außerdem muss ich mir keine Gedanken über Kosten machen und kann mit meiner Kamera nach belieben experimentieren und so viele Bilder von einem Motiv schießen wie ich möchte.
    Teilweise ist der Text auch überholt wenn es zum Beispiel um den Preis für eine ordentlich Spiegelreflex geht. Der Autor beleuchtet das Thema natürlich auch einseitig aus seiner Perspektive und ich habe das Gefühl des er sich ein wenig auf den Schlips getreten fühlt das Leute vor ihm keine großen Augen mehr bekommen wenn es sagt das er Fotograf ist.
    Heute fotografiert eine große Masse, aber wirklich gute Bilder schießen nur wenige. Trotzdem lieben viele ihr Hobby und das ist meiner Meinung nach das wichtigste.

    Gruß
     
    #6      
  7. SpreeGurke

    SpreeGurke Rookie

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    Hallo, ich habe meine 350D zum Service gebracht (Error 99) ... nun fotografiere ich "mit ausgestrecktem Armen" ... es ist furchtbar... und traurig ... manchmal sinnlos ... Der Text trifft voll und ins Schwarze ... lg sg
     
    #7      
  8. oxygen

    oxygen PS Azubine

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    guten morgen derotto ...

    vielen dank für diesen sehr gut geschriebenen artikel

    das passt ja grad - wie die faust aufs auge
    ... nachdem ich gestern (in erinnerung an einen alten freund - mit spiegelreflex) überlegt habe - mir eine gebrauchte spiegelreflex zu kaufen :)
    ... dann überlegte ich - ob es in 5 jahren überhaupt noch einen film geben wird ...




    nichts gegen technische fortschritte - aber es kostet zu viel
    - qualitätsunternehmen - die es ewig gab - lösen sich auf
    - geiz ist geil beherrscht den markt
    - menschen verlieren jobs
    - keiner ist bereit leistung zu würdigen oder schlechtes abzustrafen

    u.s.w.
     
    #8      
  9. patrick_l

    patrick_l Stereotyp(e)

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    Es ist wohl war das neue Technik teuer ist. Aber dadurch das wiederum die Entwicklung so schnell voran schreitet und schnell ein aktuelles Gerät als alt bewertet wird lassen sich so auch günstige Schnäppchen machen.

    Was Jobs angeht kann ich mich nicht ganz so anschließen.
    Durch den Wegfall analoger Fotografie bzw. deren Einsatz gehen Arbeitsplätze verloren. Anderseits erschaffen neue Techniken neue Plätze. Ist natürlich Fraglich wie da die Rollenverteilung ist. aber wollte das auch nur kurz mal erwähnen.
     
    #9      
  10. msblacky

    msblacky Helper

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    Ich find den Artikel echt super, in Gedanken ist man wieder kurz um Jahre zurückversetzt, waren schöne Zeiten weil man sich echt Gedanken gemacht hat was man aufnimmt und das Ergebnis erst einiges später gesehen hat.

    Aber ich bin trotzdem froh das ich heute meine DSLR habe, da gibt es einfach viel mehr Möglichkeiten, ich kann von einem Motiv mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Einstellungen machen und kann mir dann das Ergebins schnell betrachten und am PC noch Nachbesserungen machen oder auch Bilder kombinieren, die Ergebnisse sieht man ja oft hier. Also ich bin froh das wir jetzt diese Zeit haben, ohne die alte schlecht reden zu möchten, aber die Technik entwickelt sich nun mal.

    lg msblacky
     
    #10      
  11. Ditschman

    Ditschman Holzrohrbläser

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
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    Sehr schöner Text.

    Auch wenn ich seid drei Jahren auf digital umgestiegen bin, möchte ich die "alten Zeiten" nicht missen. War es doch immer ein spannender Moment die Bilder aus dem Fotogeschäft abzuholen. Und meine 30 Jahre alte Minolta (habe sie damals meinem Vater ab geschwatzt) hat immer noch ihren Platz bei mir.

    Letztens wurde ich auf einer Hochzeit auf meine SRL angesprochen. Was das denn sein?? Warum denn eine Digi ssooo groß sei?? Es gäbe doch viel kleinere, mit dem man auch Fotos machen kann. Ja, aber ich mache Bilder ;o)

    Ich hatte dem Gast dann mal meine Kamera gereicht. Und als er dann die Arme ausstrecke um durch den Sucher zu schauen :kopfpatsch:....... traurig traurig traurig

    Werden die Leute im Zeitalter von MC Donald und Burger King noch kochen können? Werden die Leute im zeitalter von PC und Handy noch persönlich mit Menschen reden können und werden im Zeitalter von Easy shot die Leute noch Bilder noch können??

    Es gibt viel zu tun.
     
    #11      
  12. cebito

    cebito undefined

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
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    Das macht der aber nicht lang - mit nem Tele drauf, aber wahrscheinlich hat er dann die kreisende Fliege scharf, trotz langer Belichtung - ein Mitzieher sozusagen [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.2010
    #12      
  13. Herr_D

    Herr_D offline

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
    AW: Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"

    Ich verschieb das mal... früher hab ich mit Buntstiften coloriert :p *gäähn*
     
    #13      
  14. xad

    xad Noch nicht viel geschrieben

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
    AW: Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"

    OH der Artikel hat mich sehr bewegt. Ich selbst habe noch meine alte spiegelreflexkamera zuhaus. und im vergleich zu einer digitalen kamera macht diese bei weitem bessere bilder. ich befürchte wirklich dass es bald keine filme mehr dafür gibt -.-
     
    #14      
  15. Trutscherle

    Trutscherle immerwieder Canon

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
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    Hallo
    ein gut geschriebener sehr interessanter Artikel, der in vielem schon so zutrifft, aber......
    Ich bin da ein bißchen zwiegespalten. Einerseits liegt meine erste Kamera, eine Agfa-Clack immernoch bei mir im Schrank und ich denke mit Freude zurück an meine Kindheit, als mein Vater die 6x6 Rollfilme der Clack im Bad entwickelte und ich sozusagena als Bild nur den Kontaktabzug fürs Fotoalbum bekam. Dann so langsam die Steigerungen der Apparate parallel zur Entwicklung und mit 16 Jahren dann die erste Spiegelreflex, eine Minolta mit 2 Wechselobjektiven.
    Vor 8 Jahren dann die erste Kompakte Digitale, ein vorsichtiges - unüberzeugtes - Ausprobieren, um doch sehr zufrieden festzustellen, daß meine analoge Canon DSLR einfach unschlagbar ist.
    Aber als dann die schnelle Weiterentwicklung leistungsfähiger digitaler DSLRs wirklich brauchbare und auch bezahlbare Kameras auf den Markt stellte, wurde auch ich überzeugt und wechselte. Meine alten analoge EOS1 + EOS 2 liegen immernoch im Schrank, ich gebe ich sie nicht her und behalte sie lieber.
    "Analoges fotografieren ist schießen - digitales ist Ballern" mag vielleicht für die breite Masse zutreffen, aber ein ernsthafter "Fotograf" - egal ob Amatuer oder Profi - wird eben nicht einfach abdrücken um später 2/3 wieder zu löschen, sondern genau wie früher sich überlegen wann, wie, wo und beim Auslösen nicht an die Papierkorbfunktion denken.
    Und ich gebe zu, daß auch heute bei mir ein Kamerakauf die gleiche freudige Aufregung wie zu Analogzeiten hervorruft
    zuhause schon vorsortieren welche Modelle in Frage kommen
    ins Geschäft gehen, endlich das heißersehnte Objekt anfassen, fühlen, probieren, die Modelle vergleichen und dann entscheiden,
    kaufen - heimeilen - Akku laden und sofort die ersten Bilder machen
    - nur jetzt kommt die Freude sofort und ich muß eben nicht mehr 1 Woche warten.

    Während ich meine digitalen Bilder in den PC lade läuft meine Expressomaschine
    ich suche schnell noch passend zu den gemachten Bildern eine CD raus und lege sie in meinen CD-Player
    beim Betrachten der heruntergeladenen Bilder bei passender Musik , trinke ich den frischen heißen Expresso, und genieße ......

    ich liebe meine digitale Kamera - servus Trutscherle
     
    #15      
  16. fantom

    fantom neu gierig

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
    AW: Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"

    Klaaar, früher war alles besser, vor allem die Kameras...

    Also mich erinnert der Artikel vor allem an einen Ausspruch von Ernest Hemmingway, der einmal sagte: "Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man auch unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird." Fakt ist doch, neben dem Pseudo-Guten gibt es heute genauso viel Qualität wie früher, nur ist sie ob der Marktfülle viel schwerer zu finden!
     
    #16      
  17. rest5

    rest5 webbastler

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    AW: Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"

    Habt ihr euch mal überlegt, dass die technische Entwicklung auch etwas mit Demokratisierung zu tun hat?
     
    #17      
  18. habari

    habari -sw freund-

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    AW: "Mein Liebe und Ich"

    Ich schließe mich Trutscherle an :)
    auch wenn ich jetzt jede Menge Speicherplatz habe um Bilder zu machen, tu ich es nicht sondern überlege wie zu meinen 24er Filmzeiten ob ich jetzt den richtigen Augenblick für das Bild habe.
    Meine Nikon hab ich im April 2 Jahre und habe jetzt fast 3000 Auslösungen. Ist nicht viel mehr als das was ich zu analogen Zeiten auch hatte.
    Den größten Vorteil sehe ich nach wie vor für mich darin das mein Geldbeutel unheimlich geschont wird :D und ich nicht anbauen muss um die ganzen Negative und Fotos zu lagern :D :D
     
    #18      
  19. VincentVanGoth

    VincentVanGoth Nicht mehr ganz neu hier

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    Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
    AW: Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"

    Geil wie der Autor ne alte Spiegelreflex mit einer Digital-Kompakt-Kamera und nicht mit einer Digital-Spiegelreflex vergleicht, dass zeigt schon wieviel Ahnung er hat.

    Es gab früher schon Kompaktkameras, das hat der Autor glaube ich nicht so ganz verstanden.

    Früher haben genausoviele Leute Bilder auf Hochzeiten gemacht, mit genau der gleichen Qualität wie diese Billigteile ausm Mediamarkt, who f***ing cares?

    Und seine Zuneigung zu der Kamera grenzt ja schon n Objektophilie.
     
    #19      
  20. Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"
    AW: Philosophie über Fotografie: "Meine Liebe und Ich"

    Also ich wäre auch nie zur Fotografie gekommen, wenn es die digitale Technik nicht gäbe.
    ich war einfach immer zu ungeduldig um zu warten und ausserdem einer dieser Menschen der sehr gerne den Film aus versehen beim Öffnen der Kamera belichtet hat.

    Seit meiner kleinen Kompakten im Jahre 2001 habe ich der Fotografie immer mehr abgewinnen können. Vor knappen 4 Jahren bin ich dann richtig in die Fotografie eingestiegen, habe mich über Superzoom Kameras, Bridgekameras, Einsteiger DSLR-Modellen bis zu einer recht soliden und mehr oder weniger Professionellen DSLR weitereintwickelt.
    Tja und die anzahl der Auslösungen nahm rapide ab. Wo ich am Anfang in einem 3 Stünden Shooting noch 500 Bilder durchgeballert habe halte ich mich jetzt an ca. 150 weitaus überlegtere Aufnahmen.

    Sicher haben die Leute früher bewußter Fotografiert als heute... aber nur weil es teuer war zu viele Filme zu belichten. Die anderen haben es halt gelassen. Heute darf die breite Masse auch Bilder machen und die anderen entwickeln sich genauso wie früher auch.
    Nur von der Bindung an eine Kamera kann man sich dank des technologischen Fortschritts verabschieden.

    Mal davon ab sind entwickelte Fotos immernoch etwas besonderes mit dem Unterschiede das die "schelchten" Fotos es gar nicht mehr auf das Papier schaffen sondern gleich ins Datennirvana :)

    Mich würde es aber auch mal jucken eine analoge Spiegelreflex in die Hand zu nehmen und mich auf die Probe zu stellen. ^^
     
    #20      
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