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Programm für Architekturvisualisierungen

Programm für Architekturvisualisierungen | PSD-Tutorials.de

Erstellt von dgu, 26.10.2013.

  1. dgu

    dgu Lernender

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    Programm für Architekturvisualisierungen
    Hallo,

    ich habe mir überlegt, mit Architekturvisualisierungen zu beginnen - hat auch mit meinem Beruf etwas zu tun.

    Wenn man jetzt da ganz neu beginnt und sich in ein Programm einarbeitet, welches würdet ihr denn da empfehlen, ihr, die ihr das vielleicht schon länger macht?

    Ich wüßte jetzt auch nicht, auf welche Eckpunkte ich schauen müßte, vielleicht Schnittstellen zu Renderprogrammen, sofern die nicht schon integriert sind? Oder Datenübernahme aus CAD-Programmen, wenn sowas geht?

    Oder ist das eher eine grundsätzliche Glaubensfrage, für welches Programm man sich entscheidet? Allerdings habe ich auch keine Zeit oder Lust, mich wochenlang mit einem zu beschäftigen, nur um dann zu merken, es ist nicht das richtige.
     
    #1      
  2. randacek_pro

    randacek_pro Mod | Forum

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    Programm für Architekturvisualisierungen
    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    Hallo,

    du hast schon ganz Recht, wenn du nach Schnittstellen fragst.
    Dazu muss ich noch mal zurück fragen, was genau dein Beruf ist.
    Architekten setzen ja eh oft schon irgendeine CAD, oder auch anderweitige 3D/Simulationssoftware ein.
    Architeturvisualisierungen kannst du so gesehen mit vielen 3D-Programmen machen, auch mit Blender. Dazu hatte der "Blender Guru, Andrew Price, diesen Sommer erst eine "Architecture Academy" gestartet, aber natürlich geht das auch mit Cinema 4D, aber auch 3ds max, bzw. überhaupt die Autodesk-Programme bieten dir in der Hinsicht viel.
    Bei Autodesk (3ds max, Maya, Revis, AutoCAD) ist man scheinbar schon irgendwie auf Architektur "spezialisiert", bzw. auf Ingenieur-Anwendungen.
    Und dann gibt es ja noch etliche weitere Programme, von anderen Herstellern (Lightwave, Rhino, Modo, wie sie alle heißen ...)

    Die Sache ist nur die: wenn du bisher noch nix mit 3D zu tun hattest, ist es ja quasi auch die Frage Welches 3D Programm ist das richtige? Darauf hat unser "Käptn" versucht eine Antwort zu liefern - und die Lektüre ist es Wert! :)

    Wenn du in einem beruflichen Umfeld tätig bist, wo man schon bestimmte Software einsetzt, wäre es tatsächlich gut, sich evtl. daran zu orientieren, damit du nahtlos mit denen zusammenarbeiten kannst.

    Wie gut das mit der Übertragung von CAD nach 3D klappt, kann ich aus eigener Erfahrung nicht beantworten und will da nix zitieren, was ich mal gelesen habe.

    Ein Umlernen bedeutet zwar immer auch Aufwand, aber die Prinzipien, die der 3D-Welt zugrunde liegen, sind sich doch (in allen Programmen) sehr ähnlich, letztlich auch die Techniken...

    Wenn du also ganz frei, ohne durch Zulieferer an bestimmte Formate gebunden zu sein, bzw. du selber Zulieferer für jemanden bist, der ein bestimmtes Format braucht (kannst dich ja da mal schlau machen), steht dir eine ganze Palette offen.
    Wobei es auch drauf ankommt, was genau du mit Architektur-Visualisierung meinst.
    Willst du einfach nur eine Idee geben, wie etwas aussehen könnte, oder soll es realistisch simuliert werden (Sonnenstand-/Lichtstudien)?
    Da gibt es dann eben Programme wie ArchiCAD und den Renderer ARTLantis oder Revit.

    Die meisten großen 3D-Programme können mit einer Vielzahl von Render-Engines (extern) benutzt werden, da gibt es dann Plug-ins für (Octane, Indigo zB.), das würde ich jetzt also nicht als den limitierenden Faktor ansehen.

    Daher ist die Frage auch, ob dich 3D nur für Architekturvisualisierung interessiert, oder auch darüber hinaus. Letztlich spielen sehr viele Dinge eine Rolle, so dass es ganz am Anfang vielleicht gut ist, wenn du dich selber erst mal intensiv mit dem Thema 3D befasst und auch verschiedene Programme (mit Hilfe von Tutorials) in den kostenlosen Testversionen intensiv ausprobierst. Leider wird das Zeit kosten, nur so, wie du es beschreibst, hast du ja keinen direkten Auftrag dazu, sondern interessierst dich persönlich dafür.
    Soll es allerdings der ganz eng gesteckte Zweck sein, kann es möglicherweise hilfreicher sein, gezielter bei den Programmen wie ArchiCAD oder auch den AutoDesk-Anwendungen für Architekten zu schauen und entsprechende Schulungen zu belegen.

    Kleiner Hinweis noch: wenn du bisher noch nix damit zu tun hattest, schau dir auch deine Computer an, sind es Macs oder Windows-Rechner, brauchst du neue Hardware, Rendering ist sehr rechenintensiv.

    Es ist halt nicht ganz so einfach :)
    Da hat es der "Hobby-User" einfacher, der "basteln" will :) Auch wenn viele von denen dann tatsächlich in einem "Software-Devotismus" gefangen sind :D
     
    #2      
  3. einsiedel

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    Programm für Architekturvisualisierungen
    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    eine grundsätzliche Glaubensfrage ist es nicht
    banla ist die Suche auch nicht, Einarbeitung in Renderprogramme ist immer nötig..
    Du musst Dir erst mal überlegen was Du genau machen willst, hat DU ein bestimmtes CAD Programm im Einsatz, oder deine zukünftigen Kunden? Welche grafischen Anforderungen hast Du und welchen die zukünftige Betrachter.....
    Am Besten Du machst dir mal ne Liste der Anforderungen und der Ausgangslage.
    Dann holst Du dir mals die Programme (evt. als Testversion) und probierst es aus.
    So kommst Du am besten zu deiner Software
    es kann Bleder sein, oder Cinema, oder Autodesk Max......
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.10.2013
    #3      
  4. dgu

    dgu Lernender

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    Programm für Architekturvisualisierungen
    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    Danke für die intensiven Antworten.

    Ich bin Architekt, habe aber zu einer Zeit studiert, wo die Visualisierungen meistens noch per Hand gezeichnet wurden bzw. die gesamte CAD-Zeit begann gerade erst.
    Da ich in der Branche nur noch am Rande beschäftigt bin, interessiert mich das Thema einerseits.
    Zum anderen weiß man ja nicht, wie es mal weitergeht, beruflich gesehen. Und Visualisierung wird immer wichtiger. Da diese aber ja sehr zeitintensiv ist, lagern viele Büros das inzwischen aus. Da könnte sich auch eine neue Berufssparte auftun.

    Vor diesem Hintergrund interessiert mich das Ganze, aber noch ohne konkretes berufliches Ziel.

    3D Programme kenne ich daher, das ich schon mal im Konstruktionsbereich einen Lehrgang mit Inventor gemacht habe, ich vermute, so ähnlich arbeiten wohl alle 3D Programme, oder?

    So beim ersten groben Überblick bekommt man eigentlich immer 3ds Max und Cinema 4D, etwas seltener Maya genannt.

    Also würdet ihr mir raten, mir von allen dreien mal die Demos zu ziehen und zu probieren?

    Ich muß ehrlich sagen, das ich keine Ahnung habe, ob das geht: eine CAD öffnen und diese dann in ein 3D Programm zu übertragen. Wie macht ihr das hier, konstruiert ihr alle eure "Bauteile" von Grund auf selber? Dann kommt eine Textur drauf und zum Schluß wird das Licht "angemacht"?! Also so würde ich es mir vorstellen.

    Aber jetzt lese ich erstmal hier noch mal den Thread von KBB, vielleicht erhellt er auch schon etwas.

    Danke nochmal.
     
    #4      
  5. randacek_pro

    randacek_pro Mod | Forum

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    Programm für Architekturvisualisierungen
    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    Inventor ist eher ein 3D-CAD-Programm, also so ein "Zwischending" :)
    Damit kann man parametrisch arbeiten, was gerade in der Konstruktion oftmals genauer ist, als das Modellieren mit einem "normalen" 3D-Programm.
    Klar kann man da auch mit Maßen arbeiten, aber mal grob gesagt sind die normalen 3D-Progs nicht für das super exakte, bemaßte Arbeiten gedacht, sondern da haben die CAD-Progs ihre Stärke.
    Das hat durchaus seine Hintergründe auch in der Majorität der User, die das Programm jeweils in einem speziellen Feld anwenden. So gibt es eben die User, die fast ausschließlich für Spiele arbeiten, oder die Leute, die damit Filme verschönern, usw. Dadurch haben sich halt auch gewisse Interoperabilitäten gebildet, was dann die Zusammenarbeit mit anderen Programmen betrifft. (Neuerdings sind ja Adobe und Maxon näher zusammengerückt...) Bzw. unterstützen die Firmen das durch Schaffung der nötigen Interoperabilitäten. Daher ist Maya auch eher bei allem was Games und Filme betrifft populär, während durchaus einige Designer mit 3ds max (Design) arbeiten.
    Gibt halt dann gerade bei Simulationen unterschiedliche Stärken der Programme, selbst wenn man da über Dritt-Software nachhelfen kann.

    Was CAD betrifft, kann ich dir nicht wirklich weiter helfen, weil ich das nur mal so "ausprobiert" habe - für mich spielt es keine Rolle.
    Auch hier wird es ganz stark vom verwendeten Format/Programm abhängen.
    Ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ich glaube mal gelesen zu haben, dass Autodesk auch eine Schnittstelle zwischen den eigenen CAD- und 3D-Programmen (speziell zu 3ds max Design) hat. Sprich, da kannst du CAD in eine "normale" 3D-Umgebung überführen (klappt mit AutoCAD und Revit).

    Der Thread vom KBB dürfte schon noch mal vieles klären.
    Vielleicht schaut ja unser Kapitän auch noch mal vorbei, kann mich berichtigen und hat paar Zusatztipps parat. ;)

    Schau dir vielleicht auch einfach mal ein paar Videos/Tuts an, von Programmen wie Cinema 4D, 3ds max, Maya, Blender... Das ist zwar noch kein Selber-Ausprobieren, aber a) erleichtert es den Einstieg, b) siehst du die Prinzipien und c) siehst du trotzdem schon mal, welches Programm dir vielleicht einfach vom Look & Feel (und seiner Logik) entgegenkommt.

    Lieber Gruß
     
    #5      
  6. dgu

    dgu Lernender

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    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    Danke euch, dass mit den Videos ist eine gute Idee, da kann man schon mal vorfühlen.

    Wahrscheinlich sollte man sich auch von der Vorstellung lösen, das "alleinseligmachende" Programm für sich zu finden. Jedes hat andere Macken, mit denen man dann umgehen lernt.
     
    #6      
  7. LamaGeli

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    Programm für Architekturvisualisierungen
    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    Das Programm Chief Architect ist ein umfassendes Tool zum erstellen von sowohl Outdoor wie auch Indoor Architekturvisualisierungen.
    Es hat eine Ray Trace Rendering Engine, so dass man nicht zwingend noch ein zusätzliches 3D Programm benötigt.
    Es gibt eine Trial Version zum ausprobieren und diverse Lehrvideos im Netz, hier z.B. ein sehr ausführliches Einführungsvideo.

    Gruß
    Geli
     
    #7      
  8. dgu

    dgu Lernender

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    Programm für Architekturvisualisierungen
    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    @Geli: Danke, schaue ich mir mal an.

    Beim ersten Überlesen bin ich immer wieder bei 3ds Max oder Cinema 4d hängen geblieben. Hier im Bord gibt es ja ungleich mehr Tutorials zu Cinema 4d, als zu allen anderen 3DProgrammen, also scheint dieses hier ja sehr beliebt zu sein.
    Wobei ich wiederum gelesen habe, das 3dsMax eher für Architekturvisualisierungen genommen wird. Na mal sehen, bis wann ich da durchsehe...

    Und sorry, wenn ich hier eine Frage gestellt habe, die ja immer wieder auftaucht. Aber jeder hat auch etwas andere Ansprüche und man (bzw. ich) kann das dann schlecht auf seine Situation runterbrechen. Danke für eure Hilfe!
     
    Zuletzt bearbeitet: 28.10.2013
    #8      
  9. LamaGeli

    LamaGeli Neuweltkamel

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    Programm für Architekturvisualisierungen
    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    Cinema 4d ist wirklich ein prima 3D Prog, doch gerade wenn Du Dich auf Architekturvisualisierung spezialisieren willst, ist es meiner Meinung nicht die erste Wahl, (nicht mal die zweite Wahl ;)).
    Cad Daten in Cinema zu importieren ist nur bedingt möglich und bei großer Datenmenge eher gar nicht zu machen, ohne zusätzliche weitere Konvertierungstools. Auch der Datenaustausch mit Kollegen, die mit Cad Daten arbeiten wird dann schwierig.

    Wenn Du allerdings auch andere 3D Arbeiten als Architekturvisualisierung machen willst, sieht es natürlich aus.

    Gruß
    Geli
     
    #9      
  10. KBB

    KBB Blaubär

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    Programm für Architekturvisualisierungen
    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    Hallo dgu,

    vorweg: welche CAD Software benutzt Du, und arbeitest Du auf PC oder MAC?

    Auch wenn das vielleicht schon offensichtlich für Dich ist: CAD und 3D Programme unterscheiden sich.
    CAD ist für die Konstruktion, und in Deinem Fall vermutlich auch für die Projektverwaltung wie z.B. Massenangaben an den Bauleiter.
    3D Programme sind oft weniger konstruktiv orientiert, dafür "für schön".

    Noch ein wichtiger Punkt: 3D ist nicht einfach, auch (und manchmal gerade wenn) man von CAD her kommt. Wenn Du kannst, suche Dir jemanden in Deinem Umfeld, der Dir im Falle weiterhelfen kann. Das gilt von der Auswahl der Software bis hin zu Einzelfragen, denn das ist ein langer Weg vom Einstieg bis zu den ersten guten Ergebnissen. Ein Grund, warum viele Dir bekannte Büros die Visualisierung auslagern: 3D ist ein Fulltimejob, auch wenn es "nur" ums Rendern geht. Aber das soll Dich nicht abschrecken, vielleicht magst Du ja solche Herausforderungen ;)

    Die Bildergebnisse
    Anständige 3D Visualisierungen, also sehr schöne bis real wirkende Bilder, kann man heute mit so gut wie jedem der 8 großen 3D Programme machen, auch dank zusätzlicher Renderer. Also den Progammzusätzen, mit denen die Bilder am Ende mit Licht und Oberflächen versehen und ausgerechnet werden. Standard ist da in vielen Büros der Renderer Vray, den es als Zusatz für viele 3D Programme gibt. Auch für Max und Cinema, die wohl am meisten dafür benutzt werden, und auch für Blender. Es gibt aber keinen Grund, nur auf diesen Renderer zu setzen, dazu bieten die anderen 3D Programme ebenfalls sehr gute Möglichkeiten.

    Das Einladen der Dateien
    Der Vorgang sieht idR. so aus, dass die CAD Daten in das 3D Programm geladen werden, das Objekt wird also meistens nicht nochmal gebaut. Allerdings gibt es hier schon die ersten speziellen Tätigkeiten, die man verrichten muss: Gewisse Anpassung der CAD Daten an die Anforderungen der 3D Programme. Wenn Du beides machst, also sowohl die CAD Konstruktion als auch später die 3D Renderings, kannst Du dem allerdings in einem gewissen Maß vorbeugen oder Deine Mitarbeiter informieren. Ich will hier erstmal nicht weiter darauf eingehen, weil das schon sehr speziell ist, genauso wie Oberflächen, Beleuchtungen oder spezielle Renderengines.

    Erste Annäherung
    Wie randa schon gesagt hat, gibt es zu manchen CAD Programmen auch "passende" 3D Programme. Das gilt nicht nur für AutoCAD und Max, die von Beginn an vom gleichen Hersteller kommen, sondern auch für andere 3D Programme und ist idR. dann der Fall, wenn der Hersteller beides im Programm hat. Bei Cinema ist das z.B. Allplan, auch zu Maya gab es von Alias zumindest mal eine passende Konstruktionssoftware (Alias Design), lange bevor es von Autodesk gekauft wurde. Für Lightwave gibt es LWCAD, ich glaube aber es ist nicht so verbreitet.

    Das heißt aber nicht, dass die 3D Programme keine anderen Formate lesen können. Oft sind mehr oder weniger gute Importer in die 3D Software integriert, oder der CAD Hersteller geht den Weg, dass er ein Plugin für 3D Programme anbietet. Wie z.B. ArchiCAD für Cinema und Artlantis. Im Grunde dreht es sich nur um eine Hand voll Formate (IGES, STEP, DXF/DGW,STL..), die unterstützt werden müssen, aber leider ist es andererseits so, dass der CAD Import wegen der vielen verschiedenen Versionen dieser Formate nicht immer wirklich reibungslos verläuft. Vor allem nicht, wenn man nicht weiß, worauf man schon bei der Konstruktion und beim Export achten muss.
    Letztlich bekommt man aber so gut wie jedes CAD File in ein 3D Programm. Man muss nur bisweilen Umwege über ein weiteres Programm gehen. Wenn man sich diese Pipeline einmal eingerichtet hat, kann man aber ziemlich lange diesen Weg gehen.

    Im Fokus: Blender
    Der Import könnte also ein Entscheidungspunkt für Dich sein. Ein anderer ist ein Kostenfaktor.
    randa hatte schon auf Blender und Andrew Price's Architecure Academy hingewiesen, die übrigens im Winter erneut aufmacht und mit ein paar 100 EU in meinen Augen eines der besten Tutorial-Sammlungen auf dem Markt in Bezug auf Architekturvisualisierungen darstellt. Damit möchte ich ebenfalls auf Blender hinweisen: es ist inklusive dem mittlerweile sehr guten Renderer Cycles kostenlos, und es gibt inkl. der Möglichkeiten, einige CAD Formate direkt zu laden, eine riesige Auswahl an Hilfestellungen im Internet. Und auch sehr gute, wie die von Price.
    Es gibt aber auch entscheidende Nachteile von Blender, wenn es um die tägliche und berufliche Arbeit damit geht. Blender wird wohl von einigen dazu genutzt, aber in meinen Augen brauchst Du eigentlich schon etwas 3D Erfahrung um feststellen zu können, ob sich Blender als Dein weiteres Arbeitswerkzeug eignet. Wenn es Dich mit Deinem jetzigen Kenntnisstand interessiert was damit gemeint ist, kannst Du das hier nachlesen.
    Es geht jedenfalls nicht darum, ob etwas funktioniert oder nicht. Sondern um beruflich orientierte Gedanken wie Updates und Herstellerhilfe (es gibt in dem Sinne nicht *den* Hersteller bei Blender).

    Ich würde Dir jedenfalls aus heutiger Sicht zuerst dazu raten, denn es bietet einen guten Einstieg, wenn man die intensive Suche im Netz nicht scheut. Intensive Einarbeitung bringen alle 3D Programme bzw. Renderer mit, denn man muss sich auf völlig neue Weise mit Oberflächen, Licht und - vermutlich ganz neu für Dich - den Bildberechnungseinstellungen auseinandersetzen.



    Öhm.. *hüstel* das ist so nicht richtig. Weder ist es heute zweite oder 3. Wahl, sondern in Deutschland mit Max schon auf Platz 1, noch ist es besonders schwierig, CAD Daten damit zu öffnen. C4D kann viele Formate nativ - also ohne Zusatzsoftware - oder mit kostenlosen Plugins der Hersteller öffnen. Dazu gehören Archicad, Allplan, Vectorworks - in Formaten: DXF/DGW, IGES, STL). Und es arbeitet *direkt* mit einigen der Programmen zusammen, d.h. man schickt die Daten zwischen den Programmen hin und her, wenn sie auf dem gleichen Rechner sind. Ohne umständliches Exportieren/Speichern/Laden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.10.2013
    #10      
  11. LamaGeli

    LamaGeli Neuweltkamel

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    Ähem, lesen hilft.
    Ich schrieb nicht, was die Mehrheit heute verwendet, bzw. als erste Wahl sieht, sondern dass meiner Meinung nach C4D für Archtikturvisualisierung nicht das Programm meiner Wahl wäre. Jedenfalls dann, wenn es nicht nur um schön aussehen, sondern um präzise Bauvorgaben geht.
    C4D kann zwar viel, aber z.B. eine STL Datei über 100 MB importieren wird schwierig bis unmöglich. STEP Dateien müssen erst konvertiert werden u.s.w.
    Warum ein Prog, dass nur bedingt für den gewünschten Zweck geeignet ist benutzen, wenn es auch welche gibt, die das besser können?
    Die ganzen Tutorials nützen ja nichts, wenn das was man machen will, nur mit Einschränkungen machbar ist.

    Gruß
    Geli
     
    #11      
  12. KBB

    KBB Blaubär

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    Ohja Sorry, das Meiner Meinung nach habe ich glatt überlesen. Jetzt würde mich interessieren, was Du mit den präzisen Bauvorgaben meinst.

    Wobei das auch mit mehreren Faktoren zusammenhängt. Angefangen beim RAM über das exportierende Programm bis zu den Exporteinstellungen bzw. den Unterformaten, also mindestens binär oder ASCII. Allerdings vermeide ich stl wo es geht wegen der Triangulierung. Ich will Cinema nicht entteufeln, es gibt genügend Dinge die es nicht gut macht. Aber es gibt auch genügend Leute die große STL damit importieren ;)

    Woher weißt Du denn, welche 3D Software für die TE besser geeignet ist? Bisher hat sie sich noch nicht über ihre Software geäußert, auch nicht über die konkreten Ziele. Und wenn *ich* mir den Chief anschaue, ist mir eine wenn auch etwas schwierigere Konvertierung allemal lieber als der Output. Wobei das mit dem schwierigen Im/Export ja noch nicht gesagt ist.
     
    #12      
  13. dgu

    dgu Lernender

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    Sorry, bin gerade etwas in Eile und kann eure Antworten nur kurz überfliegen.

    Nur soviel: Ich bin auf dem PC unterwegs. Als CAD habe ich bisher immer Vectorworks gehabt, vor einiger Zeit habe ich einen Nemetschek-Lehrgang gemacht, das Programm hat auch was.

    Wobei ich von Studienzeiten her das noch so kenne: Es ist fast einfacher, eine Visualisierung wieder von Grund auf zu beginnen, da man da nicht soviel unerwünschte Elemente drin hat bzw. die Genauigkeit vom CAD her ja sehr genau ist, was bei einer Visualisierung dann viel zu viel Zeit kostet. Aber die Visualisierungen in Vectorworks sind natürlich mit den jetzigen 3D-Programmen nicht vergleichbar.
     
    #13      
  14. KBB

    KBB Blaubär

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    Allplan böte schonmal eine der o.g. direkten pipelines zu Cinema 4D

    Kannst Du die Problematik bitte genauer ausführen? Was sind die "unerwünschten Elemente", und was kostet an der CAD Genauigkeit wo viel zu viel Zeit?

    Ich weiß nicht, ob es das ist was Du meinst: in der 3D Software haben wir manchmal das Problem, dass das importierte Objekt so komplex, aber auch so kaputt ist, dass es wirklich schneller geht, es neu zu bauen, anstatt es zu optimieren. Aber wenn Du die Erzeugerin des Objektes als CAD Operatorin bist, weißt Du im Laufe der Zeit, worauf zu achten ist. Und zwar vor dem Export. In dem Fall baust Du Dir ein Objekt so, dass es von vorne herein in der 3D Software so gut wie garnicht mehr nachbearbeitet werden muss. Bis auf Material und Licht, das geht halt in der CAD Software garnicht in dem Umfang wie es benötigt wird. Aber das ist wie gesagt ein eigenes Thema.
    Oder meintest Du etwas ganz anderes?


    Zur Genauigkeit der CAD Software: Wenn Du im mm-Bereich ein Haus entwirfst und das an eine 3D Software übergibst, ist das idR. bis in die Nachkommastellen in allen Belangen genauso genau wie in der CAD Software.
    Fehler entstehen bei der Übergabe der Programme, in einigen Fällen bei sehr unterschiedlichen Größenordnungen. Beispiel: wenn das Haus auf einem mehrere Quadrat-km großen Gelände steht, können beim Export schonmal Ungenauigkeiten im mm bis cm Bereich entstehen. Ich würde in dem Beispiel nicht mehr auf den 100% Sitz einer Schraube im 1/10 mm-Bereich wetten. Aber das sind Dinge, denen man auch beim Export schon begegnen kann. Was bei einer Viz auch keinen Sinn macht: man schaut dort idR. nur in einem eingrenzbaren Größenbereich, also nur mm, m, oder km usw. - und versucht keine Kamerafahrten "von der Amöbe zum Sonnensystem", während das in der CAD Software durchaus gehen mag. Das gehört zu den Dingen, die man vorher wissen sollte (Die Kamerafahrt ist auch machbar, benötigt aber u.U. andere Voraussetzung. Z.B. keine 100% Genauigkeit ;)).

    Visualisierungen von CAD Software kommt idR. nicht an die von 3D Programmen heran, wenn keine speziellen Bildausgabesysteme (Renderer) integriert werden können. Und die meisten CAD Systeme können keine externen Renderer wie Vray einbinden. Eine Ausnahme bildet z.B. Googles Sketchup. Auch dafür gibt es Vray. Aber Sketchup hat andere Einschränkungen.

    Es gibt ein paar spannende Echtzeitsysteme, die wie Spiele mit Gameengines (OpenGL, Direct X) arbeiten und damit extrem schnell sind. Nämlich in Echtzeit agieren, also z.B. auf Tastendruck durchwanderbar sind. Aber immer noch nicht so "schön" wie 3D Programme rendern können. Hier wäre wieder die Frage, was Dir wichtiger ist: z.B. sehr reale Renderings (3D) oder Geschwindigkeit (OpenGL). Auch diese Zusatzsoftware ist idR. nicht mal eben bedienbar und liefert nicht auf Knopfdruck die wünschenswerten Ergebnisse, die einen umhauen. Eine der schönsten Engines dafür ist die von Crytek, die ein unglaubliches Licht in Echtzeit liefert. Aber nur von Max und Maya aus direkt exportiert werden kann, seit neuestem aber auch mit FBX und damit auch mit Cinema beliefert werden können soll.
    Machbar ist da vieles, aber nur weniges klappt ohne umfangreiches Vorwissen. Anders gesagt: je mehr man kann und weiß, umso besser wird es ;)
     
    #14      
  15. dgu

    dgu Lernender

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    AW: Programm für Architekturvisualisierungen

    Mit "unerwünscht" meine ich Dinge in einer Bauzeichnung, die ich im 3D sicherlich nicht drin habe: Maße, Hilfslinien, Texte... Sicherlich, meist sind die auf extra Layern, wenn ich sauber arbeite :rolleyes:.

    Nein, genau das meinte ich.

    Ich habe heute so überlegt: Da das nur so eine Idee ist und ich nicht weiß, ob ich es jemals beruflich einsetzen werde, probiere ich erstmal ohne Rücksicht auf CAD die 3DProgramme - für meinen Spaß.

    Ich werde es mal auf Cinema 4D (warum eigentlich 4D für ein 3DProgramm :D), 3dsMax und evt. noch Maya reduzieren. Die schaue ich mir im Netz jetzt mal genauer an.

    Blender lasse ich erstmal aussen vor, das hatte ich vor einigen Jahren schon mal angesehen, da fand ich es unübersichtlich und es würde sicherlich auch zu viel werden.

    Du schriebst in deiner Zusammenfassung irgendwo: 3dsMax ist eher für Architektur geeignet, damit werde ich jetzt mal beginnen.

    Danke.
     
    #15      
  16. randacek_pro

    randacek_pro Mod | Forum

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    Siehste, unser Kapitän (KBB) ist doch ne Wucht, oder!? :daumenhoch: :nick:
    Wenn es wirklich schon einige Jahre her sein sollte, dass du Blender angesehen hast, dann schau es dir jetzt doch einfach noch mal an :)
    Seit der Version 2.5 hat sich enorm viel getan und die vorher in der Tat gewöhnungsbedürftige Oberfläche und Bedienlogik wurde überarbeitet. Sehr gute Tuts dazu gibts vom Blender Guru Andrew Price, Blender Cookie und Blender Diplom, gänzlich auf Deutsch und auch sehr zu empfehlen: die AgenZasBrothers.
    Zumindest richtet sich Autodesk bei 3ds max offenbar eher auf Architektur aus, als dies bei Maya der Fall ist.
     
    #16      
  17. KBB

    KBB Blaubär

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    Das sind idR 2D Elemente, die eh nicht mitreden würden und deren Layer man auch oft problemlos löschen kann.


    Die 4. Dimension ist hier die Zeit, Cinema ist ein Animationsprogramm ;) Wie alle großen 3D Pakete.

    Das ist mit der 2.5 im Interface komplett überarbeitet worden. 4 Programme sind aber wirklich ziemlich viel. Eigentlich sind 2 u.U. schon zuviel ;)

    Nein. Geeignet sind sie alle dafür, so der Import funktioniert. In der Eignung unterscheiden sich die 3D Pakete nicht. Ich schrieb dass es viel dafür benutzt wird, und das hat historische Gründe: zum einen hat Autodesk AutoCAD und 3DStudio entwickelt und dafür gesorgt, dass seit der Win Version "Max" DWG direkt in Max ladbar ist. Damit war ein Grundstein gelegt, beide Programme an den Unis zu benutzen, daher die weite Verbreitung. Zum zweiten hat es eine so gute API, dass ziemlich früh die Rendersoftware Vray dafür entwickelt wurde, die sich sehr für Archiviz eignet. Nicht nur, man kann natürlich auch so gut wie alle anderen Sachen damit machen, aber es hat diesen Schwerpunkt. Aber 3DS Max ist keine spezielle Architektursoftware, so wie Vray kein spezialisierter Archiviz Renderer ist.
     
    #17      
  18. dgu

    dgu Lernender

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    Da hätte ich noch eine andere Frage dazu:

    Zu 3dsMax habe ich im Netz ein größeres freies PDF mit Lehrgängen gefunden, allerdings zur Version 3dsMax7, die ist - glaube ich - von 2005.

    Wie unterscheiden sich denn die Versionen 7 von der aktuellen? Wenn ich jetzt die Demo der neuen Version nehme, nützen mir die Lehrgänge der Version 7 noch was? Oder hat sich da inzwischen soviel getan, das ich mir die garnicht erst zu ziehen brauche?
     
    #18      
  19. dgu

    dgu Lernender

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    Jetzt haben sich die Post überschnitten, deshalb hier nochmal paar Antworten:

    Das kann ich mir lebhaft vorstellen, das die Zeit als 4. Dimension hier einzurechnen ist, mal sehen, wie weit ich komme :D.

    Ich will sie mir erstmal in Youtube-Videos o. ä. ansehen, ehe ich mich grundsätzlich für eines entscheide. So meinte ich das.

    Okay, das erleichtert die Entscheidung auch nicht wirklich, aber ich weiß jetzt, wie du es gemeint hast.

    Vieles wird sich sowieso erst beim Arbeiten herausstellen, und wenn sich die Programme ähneln, dann entscheidet letzlich nur die Handhabung bzw. die persönlichen Vorlieben.
     
    #19      
  20. KBB

    KBB Blaubär

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    Auf jeden Fall ist eine Menge seit 2005 bei Max dazu gekommen. Die Frage ist, ob Du das brauchst, oder z.B. die Design Version ausreicht. Damals gab es z.B. eine spezielle 3DS Viz Version, heute eben die Design als besondere Möglichkeit.

    Die Fragen, die ich mir an Deiner Stelle stellen würde, wären in etwa diese:


    • - CAD Daten Export aus welcher Software?
    • - CAD Daten Import in welche 3D Software gut möglich?
    • - Datenaustausch mit anderen Architekten gewünscht?
    • - spielt der Kostenfaktor eine Rolle? (Blender: kostenlos, Cinema Prime + Vray:~1.400, Max: ~3.900)
    • - und die Erhaltungskosten? (Updates, Tutorials, Hardware...)
    • - Entwickelst Du eine Vorliebe für eine bestimmte Programmbedienung? Und könntest Du Dir diese Vorliebe leisten, oder sind die anderen Punkte vielleicht irgendwann mal vorrangig? Z.B. Einstieg in ein Büro, in dem mit welcher Software gearbeitet wird?
    • - möchtest Du mittelfristig mit der 3D Software noch andere Dinge anstellen, z.B. selbst modellieren und animieren, und dann ganz andere Dinge damit machen können?
    • - welche Ziele hast Du in Bezug auf die Archiviz vor Augen:
    • -- sehr gutes Aussehen der Bilder, oder reicht ein Programm wie der "Chief"?
    • -- Filme?
    • -- ist Echtzeitmöglichkeiten (durchlaufen) der Gebäude gewünscht? Wenn ja, in welcher Qualität?
    • - daraus resultieren z.B. Plugins (z.B. Importer, Renderer wie Vray, u.U. Echtzeitengine wie Unity3D), Exportmöglichkeiten (nicht alle 3D Programme können gleich gut oder überhaupt nach Echtzeitengines exportieren) und evtl. wieder Folgekosten in Form von weiterer Software, Tutorials und Schulungen. Oder noch mehr Zeit ;)

    Je nach dem wie Du Dir das beantwortest, kommst Du halt auf sehr unterschiedliche Ergebnisse.

    Die Vielfalt ist Fluch und Segen eines jeden 3D Einsteigers. Leute, die nicht an bestimmte Faktoren gebunden sind, können sich halt getrost auf ihren Spaß und Vorlieben mit einer Software konzentrieren :)
     
    #20      
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