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Tusche/Fineliner- Zeichnung colorieren

Tusche/Fineliner- Zeichnung colorieren | PSD-Tutorials.de

Erstellt von MiezeMatze, 13.09.2006.

  1. MiezeMatze

    MiezeMatze Guest

    Tusche/Fineliner- Zeichnung colorieren
    Hallo ich bin neu hier, ich weiss nicht ob ich das ins richtige Forum gepostet hab und sicher sagt mir gleich jemand das es zu dem thema schon 1000 sachen gibt.
    Ich hab jedenfalls nichts gefunden was mir wirklich hilft...

    Ich hab folgendes Problem.
    Ich suche ein einfaches Tutorial um meine Tusche/Fineliner Zeichnungen zu colorieren und zwar im Photoshop.
    Die Anleitung(en) sollte möglichst auf deutsch sein und sich an Anfänger richte (hab zwar etwas erfahrung, aber nur minimal)

    Am besten wär eine die anhand einse Beispiels das schrit für schritt erklär so das ich das auf meine bilder übertragen kann.

    Die Zeichnungen sind schon von höherer qualität und ich studiere im 1sem kommudesign und möchte anhand dieses tutorials nat auch was lernen.


    Ich hab hier das Kompendium liegen aber da da kein Beispiel mit bild parat liegt tu ich mir etwas schwer.

    Hab noch das gefunden:
    http://www.tutorials.de/forum/photoshop-tutorials/203009-photoshop-colorieren-von-zeichnungen.html

    ist fürn anfang ganz nett aber n bissel dünn evtl hat jem was besseres - bitte auf deutsch

    thx 4 help
     
    #1      
  2. Ogg

    Ogg Guest

    Tusche/Fineliner- Zeichnung colorieren
    Dafür gibt es haufenweise Möglichkeiten, jeder hat da seine eigenen Eigenheiten und Methoden.

    Muß gleich auf Arbeit, also erstmal nur kurz was zu.
    In deinem Beispiel wurde ja das mit dem multiplizieren angesprochen.
    Das mit dem Auswahlwerkzeug kann man aber weglassen. Malt einfach unter den Outlines und erstellt für jede Farbe bzw zu colorierenden bereich eine Ebene.
    Einfach drauf los pinseln, was übersteht wieder wegradieren und die Ebene auf Transparenz erhalten setzen. Dann kann man weiter din rummalen, ohne extra auf die Linien achten zu müssen.

    Selber gehe da aber noch nen anderen Weg. Fineliner Zeichnungen scanne ich gleich als s/w Bitmap ein, wird zwar pixelig aber deswegen wird eben eine höhere Auflösung genommen.
    Die Flächen kann man dann einfach mit dem Farbeimer füllen und bekommt so recht schnell ne Grundierung hin.
    Spare mir so die Unmengen an Ebenen, da man jetzt einfach mit dem Zauberstab auswählen kann.
    Schattieren läuft wie gehabt, entweder mit Farbe (je nachdem auf scharfe oder weiche Kanten auch zusätzlich mit Weichzeichner) oder mit Nachbelichtern (darf man aber nicht übertreiben, Farben verbrennen sonst recht schnell)
    Am Ende halbiere ich mindestens noch die Bildgroße, dann verschwinden die Pixel von den Bitmapoutlines und kleinere Zeichen- und Colorationsfehler.
     
    #2      
  3. Ogg

    Ogg Guest

    Tusche/Fineliner- Zeichnung colorieren
    Gut noch was Fixes gemacht, bin aber nicht wirklich gut in erklären.

    Geht jeweils um zweiVersionen zum einscannen und colorieren.

    Erste Version ist scannen in Graustufen/bzw Farbe und schattieren mit Farben. Muß aber gestehen, das hab ich lang nicht mehr gemacht, fehlt doch schon etwas die Übung.

    Ok, das ist die Ausgangslage. Dummerweise ist sieht das was auf dem Papier schwarz/weiß ist, nach dem scannen recht grau aus, zu allem Unglück scannt man auch jede Menge Dreck (Staub, Bleistiftspuren usw) mit.
    [​IMG]

    Also erstmal in die Tonwertkorrektur und das ändern. Die Pfeile stehen für weiß/helle Töne, grau/ mittlere Töne und schwarz/tiefe Töne.
    Einfach etwas rumspielen bis die Outlines halbwegs schwarz sind, dann sind auch die meisten Bleistiftreste verschwunden.
    Ist aber auch nur ein Weg von vielen die Zeichnung zu säubern, Blaustift wäre zB noch eine Variante.
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    Nachdem die Zeichnung gesäunert wurde, die ganze Ebene auf multiplizieren setzen.
    Da weiß das Bild die unteren Ebenen nicht beeinflußt und schwarz ja eh schon schwarz ist, kann man jetzt wunderbar unter den Linien zeichnen.
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    Dann geht es weiter mit der Grundierung, für jeden Bereich eine Ebene erstellen und großzügig drüberpinseln. das was übersteht nachher wegradieren.
    Ich würde auch empfehlen eine andere Hintergrundfarbe als weiß zu nehmen, dann seht man Stellen besser, die man übersehen hat.
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    Wenn man mit dem grundieren einer Ebene fertig ist, die Option transparente Pixel fixieren aktivieren. Jetzt kann man nur noch innerhalb der Grundierung zeichenen und brauch nicht ständig neu radieren.
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    Grundierung ist soweit fertig.
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    Schattieren, wählt man sich dann hellere und dunklere Farbtöne und setzt je nach Lichteinfall seine Schatten. So ganz sklavisch braucht man sich nicht ans Licht halten, sollte dann aber auch nicht aus allen Richtungen kommen.
    Harte oder weiche Schatten, hängt eigentlich von der Körperform ab, und von den Vorlieben des Zeichners.
    Im Prinzip kann man mit einem leicht dunkleren Ton grobe Schatten setzen, noch einem Ton dunkler fügt dann Deteils hinzu. Mit aufhellen wäre ich vorsichtig, sollte mans nicht übertreiben. Muß sich halt fragen ob es matt oder glänzend sein soll.
    Am Ende kann man zu harte Übergänge noch mit einem Weichzeichner bearbeiten.
    So weit so gut, die Endversion.

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    Fazit: Multiplizieren eignet sich recht gut für Zeichnungen mit vielen offenen Formen oder vielen Details, kann aber eine Heidenarbeit sein die Vorlage zu säubern.

    Mit Farben schattieren, gut das ist Übungssache, kann sehr arbeitsintensiv sein, aber man hat die volle Kontrolle über die Farben.


    Version zwei geht über Bitmap und Nachbelichter.

    Ausgangslange, recht pixelig das ganze, aber schon recht sauber was Bleistiftspuren und Ähnliches angeht.
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    Da die Linen recht sauber sind ( ok, kleine Korrekturen gibt es immer) kann man gleich mit den grundieren anfangen. Gibt keine Farbübergänge an den Outlines, kann also den Farbeimer nehmen. Nachteil gibt es aber trotzdem, enge und spitze Stellen muß man alle abgehen und einzelne Pixel einfärben.

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    Vorteil an der Sache ist, man kommt mit weniger Ebenen aus, hab meist drei. Eine für die Grundierung, eine wo das fertige Zeug liegt und eine wo gerade was bearbeitet wird. Einzelne Bereiche sind auch leicht auswählbar.
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    Schattieren mit Nachbeliechtern ist manchmal etwas tückich. Würde die Deckkarft recht weit runterschrauben, sonst verbrennen die Farben recht schnell.
    Ansonsten wie gehabt, groben Schattenverlauf und dann Details einfügen.
    Endversion.
    [​IMG]

    Fazit: Über Bitmap einscannen ist mehr was für einfachere Formen, am betsen auch nicht so detailreich oder wenn doch, mit einer hohen Auflösung, sonst wird es schwarz.
    Dafür erkauft man sich etwas weniger Arbeit beim säubern der Vorlage.

    Nachbelichter, sind recht brauchbar fürs schattieren, vor allen Dingen, wenn man viel mit Texturen arbeitet. Sollte aber dennoch vorsichtig eingesetzt werden. Nachteil ist, man bekommt keine gleichfarbigen Flächen hin und es kann schnell fleckig werden. Auch harte Kanten werden ab einer bestimmten Pinselstärke schwierig, muß man dann über Markierungswerkzeuge gehen.
    Achja, hat auch nur teilweise Kontrolle über die Farben, da man den farbton eigentlich nur aufhellt bzw abdunkelt.
     
    #3      
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