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Verständnis-Frage: Farbprofil

Verständnis-Frage: Farbprofil | PSD-Tutorials.de

Erstellt von jense, 03.09.2007.

  1. jense

    jense Aktives Mitglied

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    Nur mal zur Verständiss für mich.
    Wenn ich Sachen in Farbe gestallte haben die ja normal CMYK Farben mit entsprechenden Prozentanteilen (100/0/0/10)
    Wenn ich diese Daten jetzt zur einer Druckerei schicke, dann druckt die diese Farbe ja auch mit 100% Cyan und 10%Schwarz aufs Papier.

    In PDFs werden/sollen ja keine Farbprofile mit gespeichert werden. Das heisst bei der Druckerei kommt nur die Information (100/0/0/10) an.

    Hat das Farbprofil, welches ich in z.B. PS benutze, jetzt nur die Aufgabe mir zu zeigen wie das Bild später nach dem Druck aussieht? Z.B wenn ich bei der Erstellung ein ISO Profil oder ein extra Profil von der Druckerei verweden?

    Oder z.B. bei der Umwandlung von RGB in CMYK das ich möglichst die getreuen Farben nach dem Druck immer noch habe.

    Also dient es nur für mich als Hilfestellung um zu sehen wie die Farben später aussehen?
     
    #1      
  2. punkt13

    punkt13 niemand

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständniss-Frage: Farbprofil

    na ein wunderschönen tag dir, also ein großes NEIN - [SIZE=-1]WYSIWYG - what you see is what you get ist immer noch ein märchen - egal ob du digital druckst oder offset. der digital druck also wie zB in deinem guter kopieladen kann keine farbsicherheit geben - denn die maschinen verändern die farbqualli je nach tagesform abhänging von laufzeit umgebungs wärme und auch luftfeuchte. also selbst wenn du morgens ein probedruck bekommst der prima war kan 5 stunden später ein anderes ergebnis herrauskommen. ein farbproof ist auch nicht das mittel zum erfolg da hierfür die monitore und die maschinen kalibriert werden müssten und zwar regelmäßig. hehe dit wäre aber teuer - abhängig ist auch dein farbprofil auf dem du arbeitest und die druckerei bzw die maschine. ein andruck zur probe ist immer die sicherste variante. den offsetdruck lass ich mal raus denn es würde den rahmen sprengen wie man da auf das gewünschte ergebnis kommt nur soviel neben berechnung ist auch die erfahrung ausschlaggebend.


    [/SIZE]
     
    #2      
  3. jense

    jense Aktives Mitglied

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständniss-Frage: Farbprofil

    Hey punkt
    Danke erstmal. Das ich nicht das bekomme was ich sehe ist klar. Es geht ja nur um die ansatzweise entsprechende Darstellung auf meinem Bildschirm. Kalibriert vorrausgesetzt.
    Ein Farbprofil berücksichtigt doch Maschinendaten. Fals jetzt die Bedingungen beim Druck nicht stark von denen die bei der Profilerstellung herschten abweichen, sollte das Ergebniss ja annähernd gleich sein.

    Für den Zweck kann man doch auch Farbprofile von bestimmten Druckerein bekommen. (Ich weis. Sehr teuer. ;))
    Aber darin hatte ich bisher den Sinn eines Farbrofils gesehen. Weil später in meinen pdf Daten ist ja kein Profil mehr enthalten. Da stehen dann nur noch die Farbwerte.
    ??!!
     
    #3      
  4. NicoB

    NicoB Hat es drauf

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständniss-Frage: Farbprofil

    Hab mal den Titel korrigiert. Kann das nicht länger lesen ;)
     
    #4      
  5. punkt13

    punkt13 niemand

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    vor jedem druck steht in der regel die papierwahl - da diese von oberfläche filterung und streu und grammatur schon abweichungen verursachen. Farbprofile dienen zur Korrektur der Farben eines Druckers bei der Verwendung einer Papiersorte. der rip also die datei übersetzung für den drucker vom rechner kann ein nahes ergebnis in die ferne schieben. natürlich sind farbprofile mit dem sinn verbunden alles eifacher zu machen - aber wie bei vielem im leben versuchen alle alles besser zu machen mit den so schönen neuen standarts. klapt nur nicht generell - aus dem grund birgt jede anwendung ihre eigenen farbprobleme.
    office-programme zb verwenden ausschließlich den farbraum sRGB und so hast du bei betrachtung der masse viele tolle suppenrezepte in einem großem topf. aber nicht den kopp hängen lassen dafür gibt es ja testdrucke und über ein druckverwaltungs programm wie ähh zB command workstation lassen sich viele korrekturen auf ein gesammtes dokument nacheinstellen
     
    #5      
  6. jense

    jense Aktives Mitglied

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    Naja in einem Farbprofil sind ja jetzt nicht nur die Korrekturen für das Papier gespeichert. Da sind ja auch Korrekturen für die Druckmaschine gespeichert. Nach cleverprinting jedenfalls.
    Die Papierbeschaffenheit wird aber lediglich beim Farbproof mit berücksichtigt. Beim normalen arbeiten im zur Druckmaschine gehörigen Farbprofil wird das Papier ja noch nicht berücksichtigt.

    Nochmal genau, da ich aus deiner Antwort noch nicht so richtig schlau werde. Es geht auch erstmal nur um die Theorie:
    Ich verwende zu zeit InDesign und drucke die Daten als Postscript. Dann wandel ich sie mit dem Distiller in ein pdf.
    Dabei arbeite ich in InDesign im ISOcoated v2 (eci). Das Farbprofil gilt ja als Standard und soll dazu dienen das ich die Farben auf meinem Bildschirm nachher so etwa auch beim Druck erhalte. (murksen Bildschirm und Naturkatastrophen oder ähnliches ausgeschlossen)
    Ich möchte ja nur den Sinn und Zweck dieser Farbprofile wissen. Was nachher in der Praxis wirklich bei rauskommt sei mal dahingestellt.
    Auf der ECI Seite gäbe es ja sonst nicht auch ICC Farbprofile extra für große Druckfirmen.

    Das genannte ISOcoated v2 basiert ja auf Referenzmessungen und soll einen Durchschnitt darstellen wenn man auf dem entsprechenden Papier druckt. Möchte man es halt sehr ganau haben, muss man ein Farbprofil der Druckerei verwenden bei der man später auch drucken will, welches unter Normbedingungen sehr aufwendig erstellt worden ist. Und genau unter den Normbedingungen muss dann auch später gedruckt werden.

    Einen anderen Sinn kann ich bei den Farbprofilen nicht erkennen, da sie ja später in den Druckdaten nicht mehr integriert sin.
    Oder verstehe ich da was falsch?
     
    #6      
  7. virra

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    Hi, ich versuch' mal etwas Ordnung ins Gewirre zu bringen. Leider habe ich die korrekten Tatsachen dazu selber gerade erst gelernt, weil ich erst seit kurzem moderne Software habe.
    Aaalso:
    Du solltest in ein PDF sehr wohl dein Profil mit einbinden. Wenn du ein PDF im Standard X3 erstellst, ist ein Ausgabefarbraum sogar Pflicht. Der Drucker kann dann anhand dieses Profils wenn nötig die Daten in sein eigenes Profil konvertieren (ISOcoated v2 ist als Pauschalprofil durchaus geeignet und jeder Drucker kann daraus einen schönen Offset kreiren). Wichtig ist vor allem eben, dass ein Profil eine Konvetierungsmöglichkeit liefert.

    Beispiel Photoshop und RGB:
    Manche RGB-Daten sind mit dem Hauseigenen Monitorprofil des erzeugenden Fotografen (traurig aber wahr!) abgespeichert. Da ich dieses Profil nicht habe, muss ich sowieso in ein gescheites Profil konvertieren. Das Aussehen leidet darunter dann nicht, im Gegensatz dazu, wenn ich ein Profil lediglich ZUWEISEN würde. So siehts auch beim Offset aus.

    Das scheint mir reichlich unpraktisch. Ich exportiere die Daten aus Indesign heraus als PDF. Dann kann man sich einen der abgespeicherten Standarts aussuchen und je nach Wunsch eine Layoutfassung mit kleiner Größe oder ein belichtungsfähiges PDF erzeugen. Wenn du im Kontextmenü das Häkchen bei "nach Erstellung anzeigen" (oder so ähnlich) setzt, öffnet sich das fertige PDF anschließend im Acrobat zur Überprüfung. Nach Auskunft meiner Druckerei ist ein Häkchen bei "für Webdarstellung optimieren" hilfreich und hat keinen schädigenden Einfluss auf die Belichtungsdaten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.09.2007
    #7      
  8. PaMe

    PaMe Guest

    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    das ist aber nunmal standart und der bessere weg! gehört auch glaub zum x/3 standart dazu. ausserdem lassen sich auf diesem weg viele fehler ausschließen was einem beim späteren druck natürlich zu gute kommt um nich böse überrascht zu sein ;)
    jedoch setzt dies genaue/präzise einstellungen im farbmanagement der verwendeten programme vorraus.

    grüße PaMe
     
    #8      
  9. jense

    jense Aktives Mitglied

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    Ja Einstellungen hab ich nach Cleverprinting vorgenommen. Die bieten ihr Buch frei im pdf Format an. Das neue bekomme ich erst ab 1.10
    Hatte irgendwo gelesen das Farbprofile nicht mit in der pdf sein sollen. In 2 Büchern glaub ich.
    Ist etwas komplx das Thema. Wenn ich das neue Buch hab versuch ich da mal schlauer zu werden.

    Was ich halt immer noch nicht checke ist für wen jetzt das Farbrofil gut ist.
    • Für mich um zu sehen wie die Farben später aussehen?
    • Oder für was auch immer

    Wie gesagt, irgendwo hab ich gelesen das Farbprofile später nicht mit in die pdf kommen. Aber sicher bin ich mir jetzt auch nicht mehr.
     
    #9      
  10. virra

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    @PaMe: Wieso ist das Standard? Wo liegen die Fehlerquellen?
    Ich will ja nicht blöd daherschnacken, zumal ich erst seit dem Frühsommer mit aktueller Software arbeite (und seitdem auch keine offenen Dateien mehr rausgebe, sondern PDFs), aber ich habe vor kurzem einen Workshop bei der ortsansässigen Topdruckerei mitmachen dürfen und die hatten eine PDF-Spezi-Tante als Fachkraft für den Vortrag eingeladen. Die hat uns einiges Stück für Stück erklärt und auch Fragen beantwortet. Nach ihrer Aussage ist der Export direkt aus Indesign genau so gut wie der umständlichere Weg. Der Vorteil bei der Sache ist, dass man auch schnell mal PDFs mit anderen Standarts erzeugen kann, wie z.B. Dinger mit Tranzparenzen drin. Der Umweg über ein Postscript File erlaubt dieses nicht, wenn ich mich richtig erinnere (ich gebe zu, hier komme ich langsam auf dünnes Eis, weil ich die Schulungsunterlagen im Büro liegen habe und normalerweise solche PDFs nicht brauche…).

    @jense: Von daher (und anderen Quellen) habe ich diese Info: Die Profile sorgen einerseits dafür, dass bei korrekt kalibriertem Monitor und richtig eingerichtetem Workflow die Darstellung auf dem Monitor (soweit das geht) korrekt ist. Zum Anderen sorgen sie eben dafür, dass die Farben in einer gewissen Form fest definiert sind, was ja beim cmyk-Workflow besonders wichtig ist. Der Drucker kann dann je nach Gusto mit den Profilen drucken (und mehr oder weniger korrekte Ergebnisse erzielen), oder in sein spezielles haus- oder maschineneigenes Profil konvertieren. Hätte er kein Profil, könnte er eben nur eines zuweisen und damit fischt er dann im Trüben.
     
    #10      
  11. PaMe

    PaMe Guest

    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    hallo virra,
    also ich kann nur sagen das ich das so gelernt habe. den x/3 standart erzielst du nicht, wenn du aus ID "nur" x/3 auswählst. kann sein das dies in neueren versionen geht (cs was ich hab def nicht). also gehört diese prozedur und der weg über den destiller automatisch zum workflow dazu. erst dadurch wird meines wissens nach beim speichern der x/3 auch der zusatz dateiname.pdfx_3 (so oder so ähnlich :uhm:) abgespeichert. das is dann ne "drucksichere" x/3 pdf in der dann auch alles stimmt (grüner punkt im acrobat preflight).

    grüße PaMe
     
    #11      
  12. virra

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    Mhm. Das muss es sein. Ist bestimmt eine moderne Erfindung, mit dem Direktexport. Da kann man schön als Option x3 aussuchen und dann muckelt es sich automatisch passend. Aber ich beguck' mir meine Daten trotzdem immer noch einmal vorsichtshalber im Acrobat, bevor ich ihnen traue.

    Ich habe vorher noch mit Mac OS9 gearbeitet und dazu mit Quark4 und Destiller –öh– 3, glaub ich. Da habe ich dann eh' lieber offene Dateien verschickt, vor allem, weil man damit eh' keine Volltonfarben korrekt ausgeben konnte (also mit Quark schon, ich mein nicht als PDF…) ;)
     
    #12      
  13. jense

    jense Aktives Mitglied

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    Wie auch ceverprinting schreibt wird das x3 überbewertet.
    Im Gegensatz zu PDF/X1-a erlaubt es auch RGB und Schmuckfarben in die pdf zu speichern. Die haben ja aber in Druckdaten nichts zu suchen.
    Im PDF/X wird auch nur überprüft ob Bilder/Schriften eingebettet sind, Überfüllung/Anschnitt klar definiert sind, bekannt im welchem Druckverfahren gedruckt werden soll. Ist das erfüllt erhält man eine PDF/X. Viele wichtige Faktoren werden dabei aber nicht überprüft. (Alles laut cleverprinting) Deswegen wohl der weg über das Postscript.

    Die Stelle wo das mit dem Farbprofil was nicht eingebettet wird steht kann ich nicht finden. Bin mir aber sicher das stand da. Aus dem Grund versteh ich immer noch nicht was die Druckerei mit dem Farbprofil noch soll.
    Ich bin der Meinung dieses Profil dient nur mir um zu sehen wie meine Bilder auf der zum Profil gehöriegen Druckmaschine aussehen.

    Ein Beispiel wie ich es mir vorstelle (kann auch totaler Mist sein :))
    Ich erstelle ein Dokument in einem Farbprofil was zu meiner späteren Drucktechnik passt.
    Meine Farben sind ja nun fest definiert. Z.B. (10/20/0/45) CMYK. Und die Druckmaschine verwendet jetzt diese Farbwerte.
    Als Ergebnis erhalte ich "theoretisch" das Bild was ich auf meinem Monitor sehe. Farbproof berücksichtigt dabei auch noch die Papierfarbe.
    Das diese Datei mit diesem Farbwert jetzt auf verschiedenen Maschine und Papieren anders aussieht ist klar. Aber dafür habe ich ja meine Farbprofile um das zu sehen.
    Konvertiere ich jetzt ein Bild was für den Druck auf gestrichenem Papier auf einer bestimmten Maschine den Farbwert (10/20/0/45) für eine Farbe hat mittels Farbprofil auf ein anderes Druckverfahren dann wird diese Farbe geändert, damit sie auf dem neuen Druckverfahren möglichst gleich aussieht. Das heisst nach dem konvertieren in das neue Farbprofil was zu der neuen Drucktechnik gehört ist dies Farbe nicht mehr (10/20/0/45) sondern vielleicht (12/18/0/30). Die neue Maschine druckt jetzt mit diesen Farbwerten und das fertige Druckerzeugnis sollte so aussehen wie das vorheriege auf der anderen Maschine.
    Aus diesem Grund versteh ich auch nicht was die Druckerei jetzt noch mit dem Farbprofil soll. Sie weis das sie 12%Cyan, 18%Mageta, 0%Yellow und 30%schwarz drucken soll. Wie das dann später aussieht konnte der Grafiker an Hand des Farbprofils, welches ja zu der Drucktechnik passen sollte, sehen.

    So jetzt reist mir den Kopf ab, aber so stell ich mir das im Moment vor ;)
     
    #13      
  14. virra

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    Nee, sind sie nicht.
    Wenn du's mir nicht glaubst, frag den Drucker deines Vertrauens. ich reiß' dir hier bestimmt nicht den Kopf ab, aber in den Farbprofilen ist weit mehr festgelegt:
    Unterfarbenzugabe, Gesamtfarbauftrag, Papierart, Separationart für Bilder (Schwarzaufbau etc.), Farbsystem? Wenn du einfach eine uni Fläche druckst, kommst du mit so Geschichten wie 10/100/100/0 ganz gut klar, aber versuch' das mal mit cmyk-Bildern und komplexeren Verläufen oder sowas. Nach deiner Theorie wäre es sogar wurscht, ob der Kram hinterher in SWOP oder Euroscale gedruckt wird. Ist es aber nicht.

    Zum x3: ein korrektes X3 hat einen Outputintent angegeben. Das ist nichts anderes, als eine Profilangabe für den Drucker.

    Ich habe mir mal ein interessantes PDF (ich hab nicht getestet, ob es ein x ist :p ) geladen. Ich gebe zu, das ist ein komplexes Thema und ich habe es auch noch nicht ganz durchgelesen, denn sooo spannend find' ich es dann wohl doch nicht?

    Aber wenn du magst, dann guck mal hier -> http://www.eci.org/eci/de/060_downloads.php
    ziemlich weit unten, unter PDF-X (was sonst ;) )
     
    #14      
  15. jense

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    Ne das wäre nicht egal. Das hab ich aber auch nicht geschrieben das es egal wäre.
    Würde ich es auf einer Maschine/Papier/Verfahren drucken die nicht zu dem Profil passt, welches ich beim erstellen verwendet habe, bekomme ich ein abweichendes Ergebnis. Nur wenn ich es auf einer zum Profil passenden Technik drucke erhalte ich das selbe Bild. Aus diesem Grund dachte ich es reichen die Farbangaben. Durch das Profil, so dachte ich, könnte die Druckerei z.B. nur sehen ob ich auch mit dem zur Druckerei passendem Profil gearbeitet habe. Ist das der Fall müsste ja nichts mehr konvertiert werden und dem entsprechend wäre auch das Farbprofil nicht mehr nötig.
    Aber ich denk mal ich warte einfach auf mein Buch. Das Thema ist echt zu komplex und ich blick da eben gar nichts mehr :'(
    Ich finds aber trotzdem nett das man drüber reden kann.
     
    #15      
  16. virra

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    :p Is scho recht ? mit mir kann man über so ziemlich alles reden, ich quatsche nämlich gerne?

    ich habe nachdem ich im PDF gelesen habe dann auch irgendwann aufgegeben. Mir reichts, glaub' ich, dass ich das tue, was meine Druckerei von mir erwartet. Das sieht dann auch immer 1a aus, bislang.

    Aber wenn du mal Langeweile hast, kannst du ja bei der ECI noch mehr trockenes Zeugs zur Weiterbildung finden?

    EIN Gutes hat's ja: wenn mich jetzt mal einer fragt, kann ich gleich total kaltschäuzig den Link ausspucken und sagen: Wer lesen kann ist klar im Vorteil! (obwohl ? Freunde macht man sich wohl kaum damit? :lol: )
     
    Zuletzt bearbeitet: 06.09.2007
    #16      
  17. PaMe

    PaMe Guest

    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    in erster linie geht es doch erstmal darum, dass deine programme mit gleichen profilen arbeiten. dafür benötigst du deine farbprofile (stichwort farbmanagement). damit erzielst du schonmal, das deine bilddaten so erhalten bleiben wie du sie beispielsweise in ps abspeicherst und in anderen programmen weiterverarbeiten kannst. es gibt also direkt keine abweichungen.
    das gleiche gilt für alle externen geräte (scanner, drucker ..). somit erzielst du einen farbverbindlichen workflow aller eingabegeräte (auch ausgabe).
    das bedeutet, das deine farbverbindlichen daten während des ganzen prozesses in dem gleichen profil bearbeitet, verarbeitet und weitergereicht werden. also bleiben diese in ihren werten und "inhalten" gleich. somit hast du als ersteller schonmal deinen part erledigt. deine daten stimmen. kontrollen gibts seitens acrobat genug (stichwort acrobat pro preflight, proof, usw.).

    der drucker passt den krempel eh an seine maschine an. keine arbeitet gleich, keine liefert das gleiche ergebniss. wenn das der fall wäre, bräuchten wir den ausbildungsberuf drucker ja auch nich mehr ;) dann könnten wir in der druckvorstufe uns auch selbst an die maschine setzen und auf auf drücken. also seis drum.

    wichtig is halt nur, das du deine daten korrekt übergibst. das heißt, dass die auflösung stimmt, deine schriften eingebettet sind (probleme gibt auch hier der acrobat vor), profile stimmen, farbmodus usw usw usw stimmen. mehr kannst du als ersteller nich tun!
    und genau dabei hielft der x/3 standart. es is zwar ein komplizierter weg (auch durch bugs erschwert; ps speichert manchmal daten nich in 300 ppi, sondern 299 ppi ab > fehler im x/3) aber der sicherere. deswegen auch der weg über postscript zum destiller und im acrobat zur x/3. wenn dann das grüne pünktchen erscheint hast du alles (bei einhaltung der vorgegebenen standarts) richtig gemacht und der drucker hats leichter.

    du hast also keinen direkten einfluss auf das ergebniss. der drucker schiebt sich alles zurecht, farbauftrag bsbw. wichtig is in dem falle nur deine vorarbeit. je mehr die gewissen standarts entsprechen, desto sicherer wird der gang zur druckerei.

    zb, viele mischen sich kein schwarz in ID an, und verwenden 0/0/0/100 als reines schwarz. druck dir mal ne fläche mit dem ID-schwarz und dem original schwarz aus PS aus. ps mischt sein schwarz aus allen kanälen an und somit hast du einen satteren farbauftrag als lediglich 100% schwarz. trotzdem kommt der druck (aus der druckerschrubbe) aus ID (mit nur 100c) satt rüber. also fuschen die drucker rum, stellen ihre maschine ein damit das ergebis auch gut ist. jedoch hast du darauf keinen einfluss, es sei denn, du definierst im vorfeld deine daten richtig :)

    so, ich hoff das war alles kein mist. ausserdem bin ich müde.

    grüße PaMe
     
    #17      
  18. subcomtom

    subcomtom Nicht lieb

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    HALLO ihr Lieben,

    ich glaube, Jense, das hättest du nicht gedacht, dass dieses Thema so heikel diskutiert wird.

    Da bis jetzt wohl noch keiner (mir eingeschlossen) das Thema 100%tig erklären konnte möchte ich jetzt aus der Druckereipraxis plaudern.

    Profile sind Geräteabhängig, wenn man auf dem Monitor annähernd das sehen möchte, was gedruckt werden wird, müssen alle Geräte profiliert worden sein.
    Das heißt es wurde ein Profil für die Druckmaschine erstellt, auf gestrichenen und ungestrichenen Papier, auf dem Monitor, auf den Proofer...

    Der überwiegende Teil der Druckereien weiß gar nicht, was sie auf Profilfragen antworten soll.

    Mein Tipp: Nimm das Profil "Europe ISO coated FOGRA27".
    Es ist seit CS2 (glaube ich) an Bord.
    Wenn man im Acrobaten die fertige PDF anschaut, das Farbmanagement angeschaltet hat, kommt die Ansicht schon gar nicht so schlecht rüber.
    Aber Achtung: jeder Monitor hat Farbabweichungen.
    Wer es ganz genau wissen muss, weil es um viel Geld geht sollte ein Proof oder einen Andruck auf Original-Auflagen-Papier drucken lassen.

    Jetzt zur PDF-Erstellung:
    Es ist mir als völlig egal, ob das PDF bei mir als X-1, X-3, Hohe Qualität oder Qualitativ hoher Druck bei mir ankommt, auch ob er aus einer Anwendung oder übern Distiller generiert wurde.
    Ich überprüfe die Daten auf Druckfähigkeit, d.h. lasse ein Preflight laufen und schaue mir die PDF mit Pitstop an.
    Hier sehe ich, ob alle Farben 4c bzw Schmuckfarben korrekt sind, Bilder ausreichende dpi haben, ob jemand nichts mit Überdrucken und Aussparen anfangen konnte, ob Schriften nicht eingebunden wurden, Anschnitt fehlt, etc.
    Wenn was nicht stimmt, sollte eine gute Druckerei bei seinen Kunden anrufen und das (kostenlos) klären.

    Ich denke mal das Thema wird einfach zu heiß gegessen, denn ist die PDF unbrauchbar, nimmt man (einfach) andere Einstellungen, meisstens sind aber schon die Layouts oder die Importierten Dateien besch...

    Wenn ich mal etwas Zeit nach dem 3D-Beginner-Contest habe kann ich mich ja mal intensiv um ein Tutorial "Farbmanagement" und "Druckereipraxis" kümmern, sofern bei euch interesse besteht.

    Liebe Grüße,
    Tom
     
    #18      
  19. subcomtom

    subcomtom Nicht lieb

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    @PaMe: Deinen Beitrag finde ich natürlich klasse, als du gepostet hattest hab ich noch geschrieben.
     
    #19      
  20. virra

    virra Mein Monitor: 21,5“ – 1920 x 1080 px

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    Verständnis-Frage: Farbprofil
    AW: Verständnis-Frage: Farbprofil

    FOGRA27 ist schon mal nicht schlecht, so pauschal. Wenn ich daran denke, dass einige ihre Bilder in PS in cmyk umwandeln und haben das Original nach der Installation drin… das ist nämlich, passend für den US amerikanischen Markt auf SWOP eingestellt…

    Mir hat man das von der ECI empfohlen: eciRGB_v2 das ist am "Puls der Zeit", hat man mich wissen lassen… Aber wahrscheinlich sind die Unterschiede eher marginal.
     
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