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25 Jahre Linux

25 Jahre Linux
Ein Hoch auf den Pinguin

Am 25.08.1991 gab Linus Torvalds mit knappen Worten bekannt, er sei im Begriff, ein freies Betriebssystem zu entwickeln. In Klammern fügte er hinzu, dies sei nur ein Hobby, nichts wirklich Großes. Als Postskriptum vermerkte er zudem, die Entwicklung sei (mit Betonung) NICHT portabel und würde vermutlich nicht viel mehr als 386er mit einer AT-Bus-Festplatte unterstützen, da er nichts Anderes habe.

Auf seinem Rechner lief damals MINIX und genau an die Gruppe der Nutzer dieses Betriebssystems richtete sich auch der benannte Eintrag. Feedback war erwünscht, zu gewünschten Features, ohne das Versprechen, diese jemals tatsächlich zu implementieren. An diesem Tag gab es also bereits eine ganze Reihe von Funktionen, die sich offensichtlich schon wie ein eigenes Betriebssystem anfühlten.

Im darauffolgenden Monat wurde das System dann für den allgemeinen Zugriff zur Verfügung gestellt. Der Admin des entsprechenden Uni-Servers nannte den zugehörigen Ordner „Linux“.

Der Schritt in die Freiheit zur GNU General Public License bedeutete schließlich den Durchbruch: Ein Quellcode, der offen die Runde machte und Entwickler aus wirklich aller Welt an der Modifizierung teilhaben ließ. Das erste freie Betriebssystem war geboren und wuchs sich aus – bis hin zu heutigen Smartphones, Routern, Navigationsgeräten etc. Das freundlich lächelnde Pinguin-Maskottchen Tux wurde übrigens 1996 aus der Taufe gehoben.

Und Linus Benedict Torvalds?! Der koordiniert bis heute das Voranschreiten seines Software-Babys. So kann aus einem Hobby, nichts wirklich Großem, eben doch Großartiges entstehen.
 
Euer Jens

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Kommentare
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Portrait von Zicke
  • 28.08.2016 - 23:35

Seit Jahren verfolge ich ReactOS (https://de.wikipedia.org/wiki/ReactOS), immer in der Hoffnung, es könnte endlich funktionieren. Das wäre wirklich klasse und ich wäre sofort komplett von WIN weg.

Portrait von wespe2008
  • 26.08.2016 - 18:27

Es ist schon fast 10 Jahre her, dass ich zuletzt mit WINDOWS gearbeitet habe. Bei mir gab es viele Jahre LINUX, und heute fast ausschließlich OS X (das ja nun auch schon seit Jahren einen LINUX-Kern hat). LINUX und OS X habe ich sowohl geschäftlich, als auch privat genutzt - und ich habe WINDOWS nie vermisst. Sollte meine Mac-Maschine mal den Geist aufgeben und das Geld nicht für einen neuen Mac reichen sollte, dann geht immer noch eine kleine, preiswerte Lösung mit LINUX und vielleicht auch nur kleinerer Hardware. Sogar meine Ex hat sich im stolzen Alter von 60 Jahren von WINDOWS verabschiedet und freut sich nun seit über einem halben Jahr jeden Tag über ein bisschen LINUX. «« Es geht alles: auch für ältere Menschen ist die Phase der Umgewöhnung nur gering. Und meine Ex hat beruflich wenig mit Computern zu tun, außer ein paar Berichte für ihre Pflegearbeit zu schreiben.

Portrait von Stille_Wasser
  • 26.08.2016 - 00:16

Linux... fand ich schon immer irgendwie reizend und interessant. Nur - meine Kenntnisse in diese Richtung sind mehr als nur bescheiden. Aus mehr als einem Grund...
Aber ich finde es toll, das so ein offenes Programm mit den profitorientierten Riesen nicht nur mithalten kann, sondern immer wieder nutzerorientiert Neues bringt. Danke an diese programmierende Gemeinschaft und Alles Gute zum Vierteljahrhundert für Linux. Möge es weiter so wachsen und gedeihen!

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 27.08.2016 - 23:55

hallo, lies mal zum sog. kostenlosen Linux diesen Artikel
http://www.heise.de/ix/artikel/Linux-fuer-den-Unternehmenseinsatz-1961225.html
Wie viele andere auch, habe ich ein sog. NAS, welches auf Linux/Debian ?? basiert.
Die Hardware an sich kostet in der Herstellung garantiert wenig, bezahlen tut man für die Software. Soweit mir bekannt ist, ist es egal ob Mac-Win-oder Linux-Version, im Preis sind alle BS enthalten, mit anderen Worten auch die Linuxer werden zur Kasse gebeten.
Wenn Softwarepakete wie von Adobe, Microsoft usw. nicht für Linux entwickelt werden liegt es u.a. daran, daß diejenigen Versionen der "Community"-Software, die auf Jahre hin unterstützt werden, von ebenso teuren Programmierern geschrieben und gewartet werden wie jede andere kommerzielle Software auch.
Und dann gibt es auch noch diesen Artikel
https://en.wikipedia.org/wiki/Criticism_of_Linux
und ganz sicher hat jeder schon mal von den Gefahrenpunkten von Android gelesen.
Je bunter und je quelloffener desto mehr auch nur Scheinsicherheit.

Portrait von CatCall
  • 25.08.2016 - 23:09

Benutze es seit Suse 6.2 fast ausschließlich.
Die einzige Windows Anwendung die ich besitze (C4D R11) läuft auch unter Linux.
Sehr viele Windows Anwendungen lassen sich Problemlos auch ohne Windows mit WINE unter Linux starten.
Sowohl mit Suse als auch unter Kubuntu.
Die Suse Installation verwende ich nur, weil es mir bis heute nicht gelungen ist bei dem neuen Asus-PC am Secure Boot vorbei zu kommen.

Portrait von EquinoxE_
  • 25.08.2016 - 21:59

Ich schließe mich meinem Vorredner an...
Ich selbst arbeite seit Jahren immer wieder mit Linux... (leider nicht ausschließlich, da viele Programme nur unter Windows laufen) und es hat sich extrem weiterentwickelt. Hier merkt man den Community-Gedanken sehr deutlich. Es ist viel passiert und es wird noch viel passieren. Ich mochte schon immer die Funktion mit mehreren Desktops, die Microsoft erst jetzt in Windows eingebaut hat. Vor allem was die Konfiguration und die Sicherheit angeht, war Linux schon immer Meilenweit voraus. Und eins sei noch gesagt... Installieren und läuft!!! Man kann sofort loslegen. Videos schauen, PDFs öffnen und und und...

In diesem Sinne... auf die nächsten 25 Jahre :)

Portrait von jmittendorf
  • 25.08.2016 - 21:06

Und Linux hat sich zu einem ordentlichen OS entwickelt, auch wenn es Anwendungen gibt, die es nur für Windows gibt. Schade.

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