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Adobe-Entwicklungen: 3D-Voxel statt 2D-Pixel in Photoshop, Fotobearbeitung mittels Sprachsteuerung

Adobe-Entwicklungen: 3D-Voxel statt 2D-Pixel in Photoshop, Fotobearbeitung mittels Sprachsteuerung
Das könnte uns künftig erwarten

Das Adobe Research-Team ist weiterhin fleißig und hat nun zwei neue Projekte vorgestellt, an denen aktuell gearbeitet wird. Wie immer gilt in diesen Fällen: Ob überhaupt und wann das Ganze dem Nutzenden zur Verfügung steht, ist ungewiss. Davon träumen oder es sich zumindest vorstellen darf man aber schon einmal.
 

Photoshop mit einer 3D-Arbeitsfläche

Photoshop arbeitet bekanntermaßen mit Pixeln. In diesem Falle handelt es sich dabei um kleine, quadratische Pünktchen, die abhängig von der vorgegebenen Auflösung eine bestimmte Kantenlänge aufweisen – in die eine Richtung und in die senkrecht dazu liegende – macht zwei Dimensionen.

Was wäre nun aber, wenn die Arbeitsfläche von Photoshop in drei Dimensionen funktioniert? Dafür braucht es statt der Pixel das Grundelement Voxel, welches zusätzlich über eine Höhe verfügt und damit einen Raum aufspannt.

Genau daran probiert sich das Interactive Sculpting-Projekt. Im zugehörigen Video ebenfalls zu sehen ist die gleichzeitige Bedienung mittels Fingerberührung und Stift: Der Anwender rotiert den 3D-Dino mit einer Hand, während er ihn mit dem Stift verformt:
 

 

Fotobearbeitung mittels Sprachsteuerung

Wem Siri oder Cortana ans Herz gewachsen sind, dem könnte diese Entwicklung gefallen: Das Adobe Research-Team möchte irgendwann in der Zukunft ein sprachbasiertes Assistenzsystem zur Fotobearbeitung bieten. Wohlgemerkt – dabei soll es nicht unbedingt um die High-End-Desktop-Programme gehen, sondern eher um die mobilen Adobe-Apps.

Bild drehen, spiegeln oder die letzte Aktion rückgängig machen – derartige Funktionen könnten dann ohne Fingertippen, dafür per Stimmeingabe ausgeführt werden. Vollständig ersetzen soll die verbale Auseinandersetzung mit dem Smartphone die Berührung aber nicht. Stattdessen handelt es sich um eine Ergänzung, mit deren Hilfe man Software in einem multimodalen Umfeld bedienen kann, also mit Sprache und Touch.

Und natürlich – auch dieser digitale Kollege ist wieder „intelligent“. Die Spracherkennung wird sich also nicht darauf beschränken, dass vom Nutzenden starre Befehle wie „rückgängig“ gelernt werden müssen – auch ein „Nein, das gefällt mir nicht, gehe zurück“ würde im benannten Beispiel der Funktion „rückgängig“ erkannt werden (im Video wird diese intelligente Spracherkennung mehrfach gezeigt).

Einen einprägsamen Siri- oder Cortana-Namen für den Assistenten, die Assistentin oder das digitale Assistenzsystem (wie immer man möchte) konnte ich nicht ausmachen. Vielleicht fällt euch ja einer ein.
 

Photoshop auf Voxel-Basis? Bildbearbeitung per Spracheingabe? Was meint ihr dazu?

Euer Jens

PS: Weitere Entwicklungen von Adobe findet ihr zusammengefasst im unteren Abschnitt dieser News.

Bildquellen Vorschau und Titel: Screenshots aus den gezeigten Videos von Adobe

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