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Adobe Experience Design CC: Update und Ausblick auf Windows-Kompatibilität

Adobe Experience Design CC: Update und Ausblick auf Windows-Kompatibilität
Schritt für Schritt geht es voran

Seit März steht bei Adobe „Xd“ für Experience Design. Nach und nach entwickelt sich damit eine Software, die Websites sowohl grafisch erstellen als auch in ihrer Funktionsweise direkt simulieren lässt. Seit Veröffentlichung sind jeden Monat neue Updates hinzugekommen, was nach wie vor jedoch definitiv noch fehlt: Windows-Kompatibilität und der Sprung heraus aus der Preview, also Beta, und hinein ins fertige Programm.

Zum ersten Aspekt gibt es im englischsprachigen Adobe-Blog einen ziemlich langen Beitrag, aus dem in dieser News einmal die wesentlichen Informationen zusammengestellt wurden (siehe unten). Zum zweiten Aspekt stehen die Dinge noch in den Sternen. Hier wird eventuell die Adobe-Hauskonferenz MAX 2016 entscheidendere Hinweise geben.

Daneben wurde gestern ein weiteres Update für Adobe Experience CC (Preview) nachgelegt, welches Folgendes mit sich bringt:
  • All das, was auf dem Desktop an der Website verändert wird, kann jetzt in Echtzeit auf mobilen Endgeräten betrachtet und per Interaktion getestet werden. Der Prototyp der Seite wird also unmittelbar nutzbar, auf Monitor, Tablet und Smartphone.
  • Die Übergänge werden um Slide-Funktionen in die Richtungen links, rechts, oben und unten erweitert.
  • Im Eigenschaftsinspektor findet sich nun ein aus anderen Programmen wohl bekanntes Schloss-Symbol. Angeklickt sorgt es dafür, dass sich bei Änderung der einen Kantenlänge eines Elementes auch die andere mitverändert. Das gilt dann übrigens bei Gruppierungen auch für deren Kinder. Kurzum: Das Seitenverhältnis wird mit aktivierter Lock-Funktion in allen Elementen bewahrt.
  • Ebenfalls im Eigenschaftsinspektor kann der vertikale Bildlauf einer Zeichenfläche im neuen Bereich Scrolling auf vertical oder none festgelegt werden.
  • Nichts, was das Programm revolutioniert, aber sicher einfacher bedienbar macht: Per Tastenkombination Cmd+3 zoomt man nun an Dinge heran, die man zuvor ausgewählt hat.
Bilder, Animationen und weitere Ausführungen zum Update findet ihr im Adobe-Blog.
 
 
Nun zur Zukunft des Programms, wobei hier insbesondere die FAQs und die dazu gegebenen Antworten auf dieser Seite zielführend Auskunft geben:

Zunächst wolle man das Programm in aller Ruhe und Präzision für eine einzelne Plattform entwickeln, um es dann auf andere Plattformen zu übertragen. Iteratives Vorgehen lautet hier wohl das Zauberwort. Die Entscheidung für Mac fiel vor allem deshalb, weil bereits bestehende Kunden mit Mac-Vorliebe auf „Reibungen“ verwiesen, die in der Verwendung „von Nicht-Adobe-Werkzeugen zusammen mit solchen aus der Creative Cloud entstanden.“

Die erste Beta für Windows werde Ende 2016 veröffentlicht, danach folgen dann monatliche Updates. Wenn man schließlich zur Mac-Version aufgeschlossen habe, gingen weitere Updates für beide Plattformen dann Hand in Hand.

Wichtig: Die Dateiformate sollen so ausgelegt werden, dass sie zwischen Mac und Windows problemlos hin und her getauscht werden können. Darüber hinaus verfügten beide Xd-Versionen dann über dieselben Features, nur wolle man die nativ gebotenen Möglichkeiten beider Plattformen auch jeweils gezielt ausnutzen, um sowohl auf Windows als auch auf Mac bestmögliche Performance abzuliefern.

Einen kleinen Dämpfer müssen dann jedoch all jene hinnehmen, die bislang nicht auf Windows 10 umgestiegen sind und das auch nicht vorhaben: Darunter wird es Xd aller Ankündigung nach wohl nicht machen.

Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Screenshot aus dem Video "Adobe XD Public Preview 7 - September 2016 Release" von Adobe

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Kommentare
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Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 27.09.2016 - 22:27

Wenn ich lese Windows UWP App wird der Kreis vermutlich noch kleiner mit Ausrichtung auf Touch-Bedienung, die bekanntlich bei Win 10 noch etwas hinkt.

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