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Adobe MAX 2018 – das ist neu in der Creative Cloud

Adobe MAX 2018 – das ist neu in der Creative Cloud
Neue Funktionen, ein neues Programm und die Ankündigung von Photoshop CC für das iPad – ein Überblick über Neues in der Adobe Creative Cloud.

Adobe lädt wieder ganz groß ein und veranstaltet vom 15. bis zum 17. Oktober 2018 die hauseigene Konferenz Adobe MAX. In Los Angeles werden nach Angaben des Unternehmens bis zu 14.000 kreative Köpfe aus über 60 Ländern der Welt erwartet.

Für die Keynote-Vorträge stehen unter anderem Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent Ron Howard, Fotograf Albert Watson, Comic-Künstlerin Nicola Scott sowie Musikproduzent, Autor und Drummer von „The Roots“ Questlove auf der Bühne – Namen, die auf ein sicherlich ebenso abwechslungsreiches wie inspirierendes und unterhaltendes Programm hinweisen.

Mit den MAX Sneaks werden darüber hinaus aktuelle Adobe-Entwicklungen vorgestellt und natürlich erhalten Nutzer der Creative Cloud-Anwendung Antwort auf die Frage, wohin die Reise mit Photoshop, InDesign, Lightroom, Illustrator und Co geht. Genau dies sei im Folgenden zusammengefasst – ein Überblick über jene Neuerungen in der Creative Cloud, die von Adobe selbst prominent benannt werden.
   

Neuerungen für die Creative Cloud-Anwendungen (Auswahl)

In Photoshop CC wird das inhaltsbasierte Füllen ausgebaut. Die Funktion erhält einen neuen, eigenständigen Arbeitsbereich mit zusätzlichen Einstellmöglichkeiten. (>weitere Informationen zum Photoshop CC-Update)

InDesign CC erleichtert das Platzieren von Bildern in Rahmen durch automatisches Skalieren und Positionieren. Illustrator CC möchte in Bezug auf einen besseren Workflow mit einer vollständig individualisierbaren Werkzeugleiste auftrumpfen. (>weitere Informationen zu den Updates von InDesign CC, Illustrator CC und Lightroom)

Beim Character Animator CC gesellt sich der Charactizer hinzu. Während eines angeleiteten Prozesses nimmt das Programm über die Webcam bestimmte Gesichtsausdrücke auf. Mithilfe dieser Aufnahmen können Porträts anschließend automatisch kunstvoll stilisiert und animiert werden. In Dimension CC sorgt eine neue Engine für eine bessere Render-Vorschau. In Adobe XD können sprachgesteuerte Interaktionen eingebunden werden.

Darüber hinaus soll die Vernetzung zwischen den einzelnen Anwendungen der Creative Cloud weiter ausgebaut werden. Im positiven Sinne betroffen ist unter anderem der Datenaustausch von Animate zu After Effects, von Animate zum Character Animator sowie von Adobe XD zu After Effects.

Characterizer in Character Animator CC
Characterizer in Character Animator CC (Bildquelle: Adobe)
   

Neu: Premiere Rush CC für Social Media-Videos

Premiere Rush CC richtet sich an all jene, die Online-Videos für Plattformen wie YouTube oder Instagram aufbereiten. Betont wird, man müsse in Sachen Video, Farbe oder Audio kein Experte sein, um mithilfe der Software einzelne Clips in formschöne Videos zu verwandeln und diese zu veröffentlichen.

Entsprechend intuitiv erscheint die Bedienoberfläche des Programms. Aus den verfügbaren Clips wählt man die gewünschten aus, woraufhin Premiere Rush sie in einer bearbeitbaren Timeline aneinanderreiht. Die aktuelle Szene wird darüber in einem großen Fenster dargestellt. Linkerhand finden sich Bearbeitungswerkzeuge, rechts ein Menü zur Einbindung von Assets.

Bei der Arbeit mit Audio-Material hilft automatisches Ducking, welches beispielsweise die Musiklautstärke zurückfährt, wenn im Video gesprochen wird. Presets können ausgewählt und angepasst, Motion Graphics Templates eingearbeitet werden.

Schließlich besteht die Möglichkeit, fertiggestellte Videos direkt im Programm mit Informationen wie Titel, Beschreibung oder Tags zu versehen und sodann auf YouTube, Facebook, Instagram und Behance hochzuladen.
Adobe Premiere Rush CC
Adobe Premiere Rush CC (Bildquelle: Adobe)
   

Photoshop CC für das iPad

Irgendwann im Laufe des nächsten Jahres soll Photoshop CC für das iPad zur Verfügung stehen. Hierfür wurde das Programm so überarbeitet, dass es sich möglichst optimal mit den Fingerchen bedienen lässt. PSD-Dateien werden unterstützt und können über die Creative Cloud mit der Desktop-Variante des Programms aufgerufen und weiter bearbeitet werden. Wie weit der Funktionsumfang auf dem iPad reicht, ist noch nicht zu eruieren. Mit an Bord ist aber auf jeden Fall das bekannte Ebenen-Prinzip, wie im folgenden Bildchen zu sehen.
  
Photoshop CC für das iPad
Photoshop CC für das iPad (Bildquelle: Adobe)
    

Zeichnen und Malen – Project Gemini

Ebenfalls für das anstehende Jahr 2019 kündigt Adobe Project Gemini für das iPad an, das sich an digitale Zeichner und Maler wendet. Das Programm kombiniert Raster und Vektoren und bietet obendrein dynamische Pinsel. Diese Pinsel empfinden die Effekte von Wasser- oder Ölfarben nach. Während die einen also mehr oder weniger verlaufen, kann man mit den anderen so richtig dick auftragen. Parameter wie beispielsweise der Farbanteil in der Wasserfarbe sind einstellbar.

Project Gemini
Project Gemini (Bildquelle: Adobe)

Damit sei dieser bei Weitem nicht vollständige Rundumblick auf einige Neuerungen in der Creative Cloud geschlossen. Weitere Betrachtungen folgen in anderen News.
 
Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Adobe

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Kommentare
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Portrait von Clausthaler
  • 19.10.2018 - 12:24

"Photoshop CC für das iPad"
Dann macht ein iPad vielleicht Sinn?

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teststefan