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Adobe stellt Creative Suite ein und Adobe CC vor

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Cloud statt Suite, so lässt sich zusammenfassen was Adobe am Montagabend ankündigte: Die Creative Suite wird eingestellt, auf die aktuelle Version CS6 wird kein CS7 folgen. Stattdessen gibt es ein Abomodell.

So steht es im News-Artikel von Golem.de 

Screenshots und Videos zu den neuen Funktionen von Photoshop, Illustrator und InDesign gibt es hier. 

Weitere Infos auch auf winfuture.de oder direkt bei Adobe

Kurz zusammengefasst: Photoshop bekommt ein Tool zum schärfen von Fotos bzw. auch Rauschentfernung. Außerdem sollen Bilder besser vergrößert werden können, ohne das die Qualität viel schlechter wird. Dann kann man auch noch nachträglich die Rundungen von Objekten verändern und CSS-Export ist möglich. Auch lässt sich jetzt der Verflüssigenfilter als Smart-Objekt speichern und Camera Raw 8.0 ist mit am Start.

Zu Illustrator gibt es nicht sonderlich viel, außer das man besser mit Texten herumspielen kann. Auch lassen sich jetzt Pinsel aus Fotos erstellen und Illustrator soll merklich schneller geworden sein. 

Bei InDesign kann man jetzt endlich Schriftarten auch als Favoriten speichern und anzeigen lassen. Zusätzlich ist die Oberfläche dunkel einstellbar und alles läuft auf 64-Bit. Achso: Ein QR Code Creator ist jetzt auch mit dabei. 

Was meint ihr dazu? Grund genug ein Abo abzuschließen?

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Kommentare
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Portrait von puppe
  • 21.06.2013 - 08:19

Abo und Cloudversion kommen für mich auchnicht in Frage. Selbst, wenn ich eine vernünfige Internetanbindung hätte, wäre das keine Alternative für mich. Da müssen dann wohl andere Lösungen her...

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 18.06.2013 - 06:24

Adobe CC steht nun zur Verfügung:

http://abload.de/image.php?img=bildschirmfoto2013-06ewonj.png

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 29.05.2013 - 17:32

Update von Adobe:

http://blogs.adobe.com/creativecloud/our-move-to-creative-cloud-an-update/

Portrait von Marianne48
  • 20.05.2013 - 15:54

Die Cloud kommt für mich nicht in Frage. Irgendwo hört für mich die Preispolitik von Adobe auf. CS 6 zusammen mit den Nik-Filtern ist für mich als Hobbyanwenderin völlig ausreichend.
Da ich Ende 2011 nur CS 3 hatte, habe ich mir ganz schnell CS 5 gekauft, da Adobe ankündigte, dass ein Upgrade nur noch möglich ist, wenn man die Vorgängerversion hat.
Einen Monat später hat Adobe aufgrund massiver Proteste dieses Vorhaben doch geändert und CS 6 wie bisher als Upgrade weiter angeboten, wenn man zwei Versionen übersprungen hat. So habe ich mir das CS 5 umsonst gekauft.
Nach diesem Ärger hoffe ich, dass Adobe aufgrund der vielen Proteste und der Pedition auch dieses Mal sein Vorhaben ändert und sein Vorhaben mit der Cloud aufgibt!

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 20.05.2013 - 15:58

Warum meinst Du hast Du Dir CS5 umsonst gekauft?

Portrait von Marianne48
  • 20.05.2013 - 16:20

Ich habe mir CS 5 deshalb umsonst gekauft, weil Adobe ursprünglich ankündigte, dass es CS 6 nur noch dann gibt, wenn man bis 31.12.2011 die Vorgängerversion CS 5 hat. Und ich hatte nur CS 3, wäre also nicht mehr upgradeberechtigt gewesen. So kaufte ich mir Ende 2011 schnell CS 5 um das Upgrade für CS 6 erwerben zu können. Im März 2012 hat dann Adobe aufgrund der vielen Proteste umgeschwenkt und das CS 6 doch wieder als Upgrade zur Verfügung gestellt, wenn man mindestens CS 3 hatte. Da ich ein Photoshopfan bin, griff ich dann doch zum CS 6. CS 5 hätte ich mir daher sparen können. Doch auf die Cloud werde ich sicher nicht umsteigen, das ist eine reine Abzocke!!

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 20.05.2013 - 16:31

Auch wenn es gerad enicht zum Thema gehört, Du hättest den Adobe-Support kontaktieren müssen, dann hättest Du das Geld wiederbekommen und anschl. das neue Upgrade kaufen können mit der kostenlosen Berechtigung (!) das Upgrade von CS5 auf CS6 durchzuführen.
Nichtsdestotrotz hat Adobe sich mit diesem ganzen Hin und Her keinen gefallen getan!!!

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 11.05.2013 - 18:09

das wurde hier von Olaf aufgeschrieben und es sind sicherlich wichtige Infos:

CC wird erst am 17.6. öffentlich.

Wenn man jetzt im Adobe-Store guckt, kann man aber schon und nur noch Photoshop CC kaufen. Damit kauft man sich zwar ein Photoshop-Abo und kriegt damit auch die Cloudversion mit neuen Features (13.1), aber eben noch nicht das neue Photoshop CC (14.0). Auch wenn da irgendwohin Hinweis auf den 17. Juni steht, kann das schon sehr verwirrend sein, wie Adobe das alles gerade präsentiert. ;-)

Portrait von merwester
  • 10.05.2013 - 19:33

Als Hobby-Photoshopper mit CS2 bin ich natürlich mit den neuesten Entwicklungen nicht vertraut, aber ist diese Update-Hysterie eigentlich gerechtfertigt? Kann man tatsächlich nicht professionell arbeiten, wenn nicht alle paar Tage ein Update kommt? Bringen diese Updates wirklich Neues im Sinne von Erweiterung der kreativen Möglichkeiten?
Als PS5, PS7,CS2-User habe ich nämlich noch nie ein Update gesehen und wüßte gern, wofür die Leute soviel Geld ausgeben.
Merwester

Portrait von gurke
  • 09.05.2013 - 15:58

@ antonio_mo,
Ja, ich finde, hier ist das gut zusammengefasst.

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 09.05.2013 - 15:46

interessantes gibt es hier zu lesen:

http://www.publisher.ch/fachzeitschrift_detail.php?t=Die%2Bkreative%2BSoftware-Diktatur&read_article=6337

Portrait von dottorino
  • 09.05.2013 - 12:04

Gibt es irgendwo eine Petition gegen das neue Geschäftsmodell? Ich meine, es muss doch möglich sein, Adobe im Großen Stil zu zeigen, dass wir das nicht wollen. Und warum kostet die gleiche Software im Abo in den USA nur etwas über die hälfte? Das ist global gesehen nicht fair. Mit diesen Punkten im Sinn, sollte man eigentlich auf die "Barrikaden" gehen.

p.s. Außerhalb der Sache:

Dass in Deutschland alles teurer ist/wird, hat wohl jeder gemerkt. Immobilien passen sich derzeit rapide an New York oder London an. Kaffee (z.B. Starb*cks) für eine Tasse rund 4,00€ passt sich an. Konsolenpreise hierzulande bis zu 30% Deutschlandaufschlag. Autos aus eigener Produktion (z.B. B*W, Merc*des, Au*i und P*rsche) perverser Weise im eigenen Land am teuersten. In den USA zahlt man dafür lächerliche Dollarpreise und selbst die Chinesen steigen mittlerweile vom Fahrrad und nehmen vorzugsweise B*W als Langlimousine, weil sie preislich so "angenehm" sind, hier in Deutschland habe ich noch keine Langlimousine gesehen. Es geht in unserem Land preislich immer nur in eine Richtung....steil nach oben. Und sozial gesehen geht es auch nur in eine Richtung...steil nach unten. Keine Mindestlöhne, keine Lohnanpassungen, die der gewaltigen Preissteigerung nachkommen, Beamte im einfachen und mittleren Dienst sind mittlerweile die armen Hunde der Nation.Unser Internet soll beschnitten werden, damit die Provider mit Extrapaketen noch mehr Geld aus uns raussaugen können. Und um den Deutschen ihr Lieblingskind zu vermiesen, ich rede hier von den Sparern, die ihr Vermögen anlegen und der Inflation etwas entgegenbringen wollen, wird durch den künstlich gesenkten Leitzins auch dieser Weg genommen. Dadurch können sich jetzt aber Spekulanten billig Geld leihen und an der Börse mit dem Starb*cks Kaffee spekulieren. Die Tasse wird dann bald 6,00€ kosten.....zusammen mit dem lächerlich kleinen Stück Käsekuchen bei denen gibt man dann einfach einen 10,00€ Schein ab und sagt: "Stimmt so!"

Portrait von cythux
  • 09.05.2013 - 13:14

http://www.change.org/petitions/adobe-systems-incorporated-eliminate-the-mandatory-creative-cloud-subscription-model

Portrait von wehkom
  • 13.05.2013 - 18:29

Super! Vielen Dank für die Info! Ich habe die Petition gleich unterschrieben und hoffe, dass sich viele dabei beteiligen. Auch wenn ich dem Ganzen nicht viel Hoffnung gebe, ein Versuch ist es wert und vielleicht kann Adobe umgestimmt werden und beide Möglichkeiten, den Download der Software und die Cloud, zur Verfügung stellen. Ansonsten hoffe ich auf gute Alternativen, denn ich werde mich nie in dieses Abokonzept einbinden lassen. Schade wäre es in jedem Fall, denn ich arbeite gerne mit der Software und ich habe bisher viel Zeit und Geld darin investiert.
Bis jetzt haben bereits 10.457 die Petition unterschrieben. 15.000 Unterschriften werden benötigt. Es fehlen jetzt also noch 4.542!

Portrait von dig
dig
  • 26.05.2013 - 13:17

@dottorino: Eine Petition gegen dieses Geschäftsmodell findest Du hier: https://www.change.org/petitions/adobe-systems-incorporated-eliminate-the-mandatory-creative-cloud-subscription-model

Portrait von pepexx
  • 08.05.2013 - 19:55

Vorweg: Ich finde diesen Schritt ebenfalls nicht gut. Und ich habe derzeit noch ein Cloud-Abo, das noch bis Januar 1014 läuft.

Marketingtechnisch ist das wohl ein weiterer Gau, nach dieser CS2-Geschichte, denn man verprellt bewusst alle Privatanwender, die nicht gewillt sind, auf Gedeih und Verderb sich einem Software-Riesen auszuliefern und künftig von dessen Produkt- und Preispolitik abhängig zu sein.
Man verprellt auch künftige Kunden in Form von Schülern und Studenten, denn so blöd kann keiner sein, dass er sich nicht die Folgekosten ausrechnen kann.
Man verprellt auch Firmen, deren Arbeitsplätze mit Adobe-Software ausgestattet sind, die aber aus Gründen der Sicherheit nur einen eingeschränkten oder keinen Internetzugang haben und deren Rechte-Regularien kein Softwareupdate oder Lizenz-Updates durch den Benutzer zulassen.

Künftig wird bei Abo an die Cloud bedingungslos das Update aufgespielt - Kompatibilitätsprobleme hin oder her. Das Software-Umfeld der Kunden wird durch die Cloud vorgegeben und nicht mehr durch den Verbraucher bestimmt.

Ich gönne den Freelancern diese Preispolitik, die es dieser Gruppe ermöglichen, für einen relativ moderaten Preis stets den gesamten Software-Umfang der Adobe-Produkte nutzen zu können, auch wenn das auf Kosten der Privatanwender geht, die diese Software nicht kommerziell nutzen.
Auswirkungen wird das aber auch auf andere Bereiche haben.
Video2brain wird kaum noch DVDs mit Adobe-Inhalten an den privaten Verbraucher verkaufen können, hier auf psd-tutorials.de werden Tuts der CC-Versionen kaum mehr jemanden hinter dem Ofen hervorlocken (wer soll die auch erstellen) und auch der Buchbereich wird diese Einschnitte beim Absatz von Adobe-Titeln zu spüren bekommen.

Für mich gibt es aber ein klares Fazit aus dieser Geschichte:
Ich werde mir noch die CS6 als vergünstigte Boxversion besorgen (einem VHS-Kurs sei Dank) und dann genüsslich die erste Gewinnwarnung von Adobe bei den Geschäftsabschlüssen in den Folgejahren abwarten. 5-6 Jahre kann man noch ruhigen Gewissens mit dieser Software arbeiten, denn schlecht ist sie ja nicht. Zeit genug aber, um zu hoffen, dass die Konkurrenz nicht schläft und auch Zeit genug für eine Firma von der Größe Adobes, gegen die Wand zu fahren. Vielleicht merkt Adobe ja dann, dass man von der Menge der Adobe Influencer, die diese Software natürlich kostenlos nutzen und in der Vergangenheit immer Werbeträger für diese Produkte waren, nicht existieren kann. Ich würde es ihnen jedenfalls wünschen.

Portrait von randacek_pro
  • 08.05.2013 - 21:18

pepepxx, an diese Auswirkungen musste ich auch denken - kommt sicher nicht sofort, aber mal schauen... im Moment schauen wir alle irgendwie ziemlich pessimistisch in unsere Glaskugeln ;)

Bei deiner VHS-Version musst du nur bedenken, dass du die nie, niemals nicht, kommerziell einsetzen kannst ;)

Die kreative Welt geht jedenfalls nicht unter; dann macht PSD halt mehr GIMP-Tuts :)

Portrait von wex_stallion
  • 11.05.2013 - 01:50

Ich behaupte ja immer noch, dass der Privatanwender bei den professionellen Versionen noch nie eine Rolle für Adobe gespielt hat. Bei CC erst recht nicht, bei CS auch nicht und bei den Collections damals™ genau so wenig.

Okay: Bei Photoshop ist das ein bisschen verzwickter, da hat sich der Markt ein wenig geändert, weil (zumindest gefühlt) erheblich mehr Fotos gemacht und publiziert und auch vielfach bearbeitet werden. Aber da gibt es ja die Consumer-Variante. Was der nun alles genau fehlt, weiß ich gerade nicht, aber es gibt halt was.

Aber wie sieht es denn bei den anderen Komponenten aus? Wer nennt mir einen Privatanwender(!)-Usecase, für den InDesign zwingend notwendig ist? Oder Illustrator? Oder Dreamweaver? Oder was auch immer.

Die Mietversion (und, ja, wenn es nix anderes gibt find ich das auch total behämmert) richtet sich an professionelle Anwender, die halt das Problem haben nur so lange Werkzeug benutzen zu können, so lange sie auch die Tasche aufmachen. Das ist betriebswirtschaftlich sogar nachvollziehbar, denn wenn die Bude zu ist, braucht auch keiner mehr das Werkzeug zu benutzen, egal ob es da rumliegt oder vom Mietgeber abgeholt wurde. Das ist ne Entscheidung von Geschäftsführung, die nur in Geschäftsführung denkt. Kann man so oder so sehen, ist halt so. Buchhalterisch ist es angenehmer als die Abschreibungsorgie, teilweise sogar günstiger; kommt da wieder auf den Fall an.

Für Projekte ist es sicher vorteilhaft, dass man sich relativ günstig mal für ein, zwei Monate mit in den Kreis der XY-Benutzer bringen und mitarbeiten kann.

Man kann es aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Sicher kann man das Blöd finden, dann wäre es aber eine Idee, sich mit Alternativen auseinanderzusetzen. Ist vielleicht nervig und zeitraubend, aber man hat ja auch die Wahl sich Nerven und Zeit durch Geldausgeben zu schonen. Was langfristig zielführender ist, ist wieder eine individuelle Frage.

Ich befürchte, dass die Annahme »Naja, die Profianwender werden schon zahlen.« sich durchsetzen könnte, denn das Beschäftigen mit Alternativen ist wiederum zeit- und damit auch kostenaufwändig und auf diese potentielle Faulheit, sowohl zeitlich als auch monetär, setzt Adobe, meines Erachtens.

Pepexx hat es indirekt schon gesagt: Wenn v2b dem Privatanwender keine PS-Tutorials mehr verscherbeln kann, dann … müssen sie halt Alternativen-Tuts produzieren, die dann wieder den Privatanwender ansprechen.

Norbert hat mit dem sehr guten Corel-Training hier schon eine gute Vorlage gemacht, als nächstes könnte man zum Beispiel das DVDisieren, was ich derzeit hier an meinem Rechner durchmache; nämlich "How to klarkomm mit Ubuntu, Gimp, Scribus, Inkscape …"

Kann natürlich auch in die Hose gehen und alle ziehen auf Mietlösungen um irgendwann …


Portrait von pixelmaker
  • 08.05.2013 - 18:36

Ja, da bin ich wohl ganz alleine auf weiter Flur der bereits ein Abo hat..... und zufrieden damit ist.
Ein Software Paket für diesen lächerlichen Preis kann ich mir nicht entgehen lassen.
Als professioneller Anwender und einem Kundenkreis der fast komplett aus Agenturen besteht werde ich durch die Einschränkungen der Dateikompatibilität seit Jahren gezwungen immer möglichst aktuelle Software zu benutzen. Da hätte sich mal jemand so drüber echauffieren sollen wie jetzt über das Abo Modell.
Seit dem wir CS6 im Abo haben funktioniert übrigens alles bestens bei uns. Das Abo mit monatlicher Abbuchung ist dazu betriebswirtschaftlich sinnvoller als der Kauf einer Software die dann länger abgeschrieben werden muss als die Lebenszeit der Software ist. Das Abo wird sofort abgeschrieben und gut ist´s.
Der Abo-Preis entspricht dabei einem 2 jährigen Update Zyklus. Für den professionellen Nutzer der mit Agenturen Dateien austauscht ist dieser Zyklus zu lang.


grüße

Portrait von BlackMysteria
  • 08.05.2013 - 19:31

Ja, das ist die andere Seite der Münze, ich kann nachvollziehen, dass diese Abo-Geschichte durchaus auch sinnvoll sein kann, für bestimmte Personen, aber im Grunde genommen tendiert der Zeitgeist mehr in Richtung "Freiheit und Flexibilität." , dass ist zumindest meine Auffassung. Und daher denke ich, es wäre für Adobe wesentlich besser gewesen, zweigleisig zu fahren und beides anzubieten. Meinetwegen mit einem Exklusivpaket für Abonnenten und einem Standartpaket für Normaluser mit der Opton des entgeldlichen Upgrades. Das wäre flexibel und auf den Kunden eingestimmt.

Wenn das Argument der unterbindung von Schwarzkopien an dieser Stelle dann gegen die Box-Version spricht, dann stünde dagegen nur das Argument der besseren Softwaresicherung gegen Piraterie.

Portrait von GIS
GIS
  • 08.05.2013 - 17:49

winke, winke adobe...

das wars wohl! Es war ne schöne Zeit mit Deinen Produkten, ich habe viel Spaß und Zeit reingesteckt und auch ne ganze Menge Geld.

Mich von Dir nun regelmäßig ausnehmen zu lassen, habe ich keine Lust. Ich kann nämlich rechenen, Dein Abomodell ist schon erheblich teurer als alle 2-3 Jahre ein Update. Und so hab ichs nicht mit dem Geld.
Nun gut, die jetztige Version wird sicher noch ein paar Jahre heben (hoffentlich klemmst Du den Aktivierungsserven nicht wieder plötzlich ab), die kontinuierliche Arbeit mit CS6 wird dann halt konstanter.

Und Du gibst anderen Firmen endlich mal wieder eine reele Chance auch mal wieder was konkurrenzfähiges zu entwickeln.

bye, bye und viel Spass beim verheddern im Netz....

Portrait von Donatien
  • 08.05.2013 - 14:21

Bei dieser Cloudgeschichte ist es für mich wie mit dem Autoleasing.

Das mag für Firmen eine interessante Sache sein, monatlich feststehende Kosten, immer die aktuelle Version. Für mich und die meisten gelegentlichen "Normaluser" ist das völlig hirnrissig, teuer und inakzeptabel.

1. Ich möchte für mich entscheiden, ob ich eine neue Version brauche und ob ich sie mir leisten will, oder ob meine aktuelle Version meine Wünsche weiterhin zu meiner Zufriedenheit erfüllt.

2. Ich möchte auch weiterhin in Zukunft auf meine Dateien zugreifen können, ohne dass mir jemand den "Strom abdrehen" kann.

Das ist einfach ein Fakt!

Portrait von stefan_2
  • 09.05.2013 - 10:37

Leasing ist genau das richtige Argument!

Denn wenn ich das Abo kündige (muss ich erstens weiterhin 50% des Abopreises bis zu Ende der Laufzeit berappen - bei Abschluss des Jahresabos) und zweitens kann ich die Produkte nach dem Ende des Zeitraums nicht mehr benutzen! Also miete ich nur die Nutzung - ein Kauf ist nicht möglich... Also bleibe ich bei der Boxed-Version von CS6 und schicke "nur" die PDFs an Druckereien, das klappt immer (vorausgesetzt die PDFs sind korrekt, denn dadurch kann die Druckerei ja nichts mehr "nacharbeiten").

Für Adobe ist es natürlich viel besser, wenn regelmäßig Gelder hereinkommen, das hat man ja selber auch gerne so - sogenannte Rahmenverträge ;-)

Als großes Problem der Cloud sehe ich eigentlich "nur", dass sich das kaum auf Rechner installieren läßt, die nicht am Internet hängen. Für einige "sicherheits-sensitive" Bereiche ist genau das ein Problem! Meine Rechner, auf denen ich produktiv arbeite, dürfen per Vertrag mit den Kunden nicht am Internet hängen (und haben auch kein USB o.ä.) damit dem Diebstahl der Arbeiten vorgebeugt werden kann. Das ist ein wahnsinniger administrativer Aufwand, alle 30 Tage die Rechner wieder ans Netz zu bekommen, da sonst die Anwendungen streiken - ergo keine Cloud ;-(

Es gibt da durchaus Firmen, die bestimmte Produkte aus dem Cloud-Modell herausnehmen, da dort die Probleme bekannt sind (z.B. Autodesk mit den VFX-Produkten) ;-)

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 09.05.2013 - 11:44

Natürlich bietet Adobe in der CC auch dafür div. Lösungen an, wie genau kann ich hier auch nicht erklären.
Dafür bietet Adobe in der CC verschiedene Lösungen an die speziell auf das Unternehmen angepasst wird, gerade solche wie Du aufgeschrieben hast:

"Als großes Problem der Cloud sehe ich eigentlich "nur", dass sich das kaum auf Rechner installieren läßt, die nicht am Internet hängen. Für einige "sicherheits-sensitive" Bereiche ist genau das ein Problem! Meine Rechner, auf denen ich produktiv arbeite, dürfen per Vertrag mit den Kunden nicht am Internet hängen (und haben auch kein USB o.ä.) damit dem Diebstahl der Arbeiten vorgebeugt werden kann"

Daher gibt es unterschiedliche Tarife, wie für Einzelpersonen, Teams als auch für Unternehmen.

Portrait von BlackMysteria
  • 08.05.2013 - 12:10

Ja, Adobe halt...

Seit es mit der Creative Suit los ging, hatte ich schon das Gefühl, auf den Arm genommen zu werden, insbesondere CS5 auf CS5.5. Nicht wegen den Programmen oder deren Inhalten an sich, aber alleine der Umstand, dass sie nocheinmal mit einem Zwischenschritt Geld gemolken haben, bevor dann CS6 raus kam.

Es mag ja durchaus triftige Argumente dafür geben, dass ein Abomodell für den Hersteller, und begrenzt für den Nutzer, sinnvoll ist. Für Erstere aufgrund der besseren Kostenkalkulationen für folgende Quartale im Bereich der Software-Weiterentwicklung, ganz zu schweigen davon, dass sich deren Gewinn maximiert. Weiterhin weil Adobe dadurch versucht, diesen ganzen 'Schwarzversionen' einen Riegel vor zu schieben. (Was denke ich durchaus auch in die Hose gehen kann...)

Aber es bleibt dabei, dass ich als Nutzer bei einem Abomodell ein schlechtes Gefühl habe. Ich sehe meine eigenen Vorteile davon nicht, 50 Euro im Monat für eine mächtige Software klingt verlockend, klingt auch günstig und viele Leute werden damit auch sicherlich ihren Spaß haben. Mir persönlich geht es dabei weniger um die Frage, welches Update ich möchte oder nicht, sondern schlicht und ergreifend darum, das ich zum einen typisch Deutscher bin, und Veränderungen generell komisch finde und zum Anderen darum, dass ich es einfach nicht möchte. Ich möchte mich nicht in irgendeine Cloud einloggen um zu Arbeiten (Ja, auch wenn es offline gehen sollte), erst recht nicht unter der Prämisse, dass ich dann von überall aus arbeiten könnte (Das war zwar Microsoft, aber egal), Ich möchte nicht monatlich für Etwas bezahlen, dass keinen aktiven Nutzen hat außer 'Ich kann meine Programme viel besser verwalten!' und 'Ich kann auf jedes Update zugreifen, wenn ich will!'. Und dann führe ich mir nocheinmal vor Augen, was das "Abo" eigentlich bedeutet. Ich bin autorisiert diese Software zu nutzen und mehr nicht. Ein Abo ist keine Gewährleistung dafür, dass es besonders stabil läuft, dass alles funktioniert und das ich in irgendeiner Form als Abonutzer irgendwelche Privilegien hätte. Mal ganz abgesehen davon, dass nicht jedes Programm von Adobe wirklich Sinn macht, weil die Überschneidungen der Programmfunktionen einfach recht immens sind. Man kann fast mit jedem Programm alles machen, nur in dem Einen besser als in dem Anderen... (Vom Standpunkt eines Nicht-Profis.)

Aber das ist nur meine Meinung dazu, es ist eben ein "Abo?! Yay or Nay?" und ich habe mich für Nay entschieden.

Portrait von gurke
  • 08.05.2013 - 11:27

Ich finde es "erstaunlich", dass hier einige (sind ja wohl die meisten hier Hobbyisten, Freelancer oder Mitarbeiter kleinerer Firmen) so intensiv über Vor- und Nachteile dieses neuen ABO-Modells diskutieren und tatsächlich Vorteile für sich zu erkennen glauben.
Ich kann mich den negativen Kommentaren nur anschließen. Wir erleben gerade, wie die Weichen für die Zukunft von denen gestellt werden, die die (Markt)-Macht haben. Die Telekom beginnt, die Leitungsgeschwindigkeit zu limitieren. Adobe zwingt seine Kunden in eine Abo-Abhängigkeit.
Die Nachteile eines solchen Abos sind so vielfältig und nicht vollständig abzusehen.
Zu den Kosten: Natürlich erscheint es, besonders für Neukäufer, erst einmal preiswerter, als mit einem Mal die ganze Suite zu bezahlen - das relativiert sich erst nach einigen Jahren - dann sieht es mit den Kosten nicht mehr günstig aus. Eindeutig im Gegenteil!
Bis jetzt hatte ich die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, ob und wann ich ein Update kaufen wollte (konnte die Vorteile eines Updates, das nicht jedes Jahr kam, mit meinen Möglichkeiten in Übereinstimmung bringen) - jetzt zahle ich jedes Jahr! - deutlich mehr! Die angekündigten Verbesserungen sind ohne Bedeutung geworden. Der Kunde muss ja weiter zahlen.
Wenn Adobe wollte, könnten sie auch "normal" regelmäßige Updates und Verbesserungen bereitstellen - Leistung für Geld - jetzt ist es eben nur noch Geld.
Wer mal aus dem Abo draußen ist, kann die Dateien nicht mehr nutzen und auch nicht mal mit der Software "üben". So dass ein "zeitweiser" Einstieg irgendwann sinnlos wird.
Das Abo in den USA kostet nur wenig mehr als die Hälfte eines in Deutschland - der Preisunterschied scheint noch größer geworden zu sein. In Australien scheint der Widerstand dagegen geholfen zu haben.
Wie gesagt, zeigt sich für mich hier, wie die Kunden wirklich gesehen werden. Da täuschen auch die vielen Werbeaussagen und einige vermeintliche Vorteile nicht drüber hinweg.
Wäre schön, wenn diese Entwicklung wieder rückgängig gemacht würde - hoffe aber eher auf Alternativen.

Portrait von tkfoto
  • 08.05.2013 - 11:14

Ich bin Amateur und werde kein Abo abschließen. Für mich viel zu teuer. Ich habe CS 6 und ist für mich momentan völlig ausreichend.

Portrait von Fearli
  • 08.05.2013 - 11:03

ich bin selbst schon einige Zeit Creative-Cloud Kunde bei Adobe. Bis jetzt fand ich es ganz hervorragend, auch der Preis war für mich bisher ertragbar, man hatte jedoch auch den Vorteil, daß man VOR den "Box" Kunden seine Updates und hin und wieder Neuerungen erhalten hatte, dieser Vorteil besteht ja nun nicht mehr, da nun alle den gleichen "vor" bzw "nachteil" haben. und der Mehrwert und des zwar ertragbaren Preises fällt nun weg, und die Geschichte erscheint nun etwas teurer.
Was mich jedoch immens stört, und mir auch wirklich Bauchschmerzen bereitet, sobald ich aufhöre zu Zahlen, kann ich nicht mehr auf meine Arbeit zugreifen, das bedeutet die .PSD Files und somit viele wichtige Daten sind für die Tonne, ich habe dann auch keine Möglichkeit, wenn ich mich in ein paar Jahren zur Ruhe setze auf diese Daten zuzugreifen oder evtl zum Abschluss dann doch noch einmal eine Boxed Version kaufen um gerade doch später wieder auf die Daten zuzugreifen.
Auch in einem Fall von ersatzlosem Konkurs von Adobe (sehr unwahrscheinlich) wären dann meine Daten evtl auch nix mehr Wert. Werde ich durch wirtschaftliche Umstände dazu gezwungen zB auf Adobe zu verzichten, sind auch in diesem Fall meine Daten nichts mehr Wert.
Sollte übrigens Adobe mit den Updates gemütlicher als bisher vorgehen, dann wäre der Preisvorteil Abo/jedes Update mitnehmen übrigens nicht mehr vorhanden.

Grundsätzlich finde ich dieses Abomodell jedoch angenehm, muss mir keine Gedanken wegen neuester Versionen machen und bekomme wahrscheinlich relativ Zeitnah meine Updates. Aber mit dem Wegfall der Boxed Version hat alles einen etwas faderen Nachgeschmack

Portrait von wex_stallion
  • 08.05.2013 - 00:48

Die Preise an sich finde ich gar nicht mal so schlimm, auch nicht für einen Freelancer. Wenn es wirklich an was zwischen 20 und 100 Euro (je nach Modell) im Monat für Werkzeug hapert, sollte man sich überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, dieses Geschäft weiter betreiben zu wollen.

Der Haken ist schlicht und einfach, dass es ein Mietmodell ist. Zahlst du nix mehr, kriegst du nix mehr. Wie beim Strom. Da würde ich mich auch nicht drauf einlassen wollen. Da fehlt, meiner Meinung nach, wenigstens noch eine Leasingvariante, mit der Option, nach Laufzeit, zur Not gegen Nachzahlung das bisher bezahlte "kaufen" zu können. Hab zumindest spontan nichts derlei gefunden.

Adobe macht es, aus Unternehmersicht, absolut richtig. Die Poweruser mieten sich den Krempel jetzt, viele derer haben vorher eh schon Leasingangebote genutzt, weil mehrere Plätze ausgestattet werden mussten und 20 Master-Collection–Lizenzen kaufen … das tut sich keiner mehr an. Die trifft das Mietmodell auch nicht besonders, denn wenn die Klitsche nicht mehr läuft, braucht auch keiner mehr die Werkzeuge.

Bleibt noch der Privatmensch, aber ich hab spontan keine Ahnung, ob der Adobe so wirklich interessiert in Sachen Umsatz. Ich hab vor ein paar Jahren mal gelesen, dass die paar Mac-User knapp die Hälfte des Adobe-Umsatzes gemacht haben. Wenn das stimmen, oder gestimmt haben, sollte; dann sind Privatnutzer in der Relation unter ganz, ganz ferner liefen.

Portrait von frastr
  • 08.05.2013 - 00:02

Möchte mich nur mal zu 2 Argumenten, die hier immer als Pro's eingeworfen werden, äußern.

1. "Erstes Jahr ist extrem günstig"

Alles was so anfängt hat einen Haken. Siehe sämtlich Zeitschriften- Mobilfunk- oder sonstwas-
Lockangebote. Und: ein Jahr ist schnell vorbei!

2. "Man hat immer das aktuellste Update zur Verfügung"

Ich will das aber nicht, daß mein Programm, mit dem ich fast täglich was zu tun hab, alle paar Tage wieder
irgendwas anderes/neues/altes-anders/neues-noch neuer u.ä. hat. ICH selbst will bestimmen, was und
wann ich updaten will. Updates können nämlich nicht abgelehnt werden, soweit mein Informationsstand.

Im Prinzip is es ein großer Schritt zur Teilentmündigung (noch) mündiger Kunden.

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