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Adobe: Updates November 2016 (Premiere Pro, After Effects, Dreamweaver, Muse, Animate, Experience Design, Character Animator)

Adobe: Updates November 2016 (Premiere Pro, After Effects, Dreamweaver, Muse, Animate, Experience Design, Character Animator)

Adobe MAX ist bekanntermaßen Update-Zeit. Hier ein Abriss zu den wichtigsten Neuerungen in den Adobe-Programmen, Teil 2:

Für Premiere Pro, After Effects und Prelude steht in den neuesten CC-Varianten nun Team Projects zur Verfügung. Bedeutet: Man kann in Echtzeit gemeinsam an Projekten arbeiten, wenn man denn über „Creative Cloud für Teams“ oder „Creative Cloud für Unternehmen“ verfügt.
 

Adobe Premiere Pro CC (2017)
Ein neuer Startbildschirm soll insbesondere Einsteiger mit ersten Schritten weiterhelfen. Über die verbesserten Funktionen (nicht nur) bezüglich der Untertitel wurde hier ja bereits berichtet. Text, Dauer und Position derselben können angepasst werden. Es gibt neue Farbwähler für eine gezieltere Auswahl bei HSL-Einstellungen. Die Performance wurde aufgewertet, VR-Material wird automatisch der entsprechenden Variante zugeordnet (monoskopisch, stereoskopisch links/rechts, stereoskopisch oben/unten) und Typekit-Schriften werden automatisch aktualisiert.

Videos können nun direkt aus dem Programm heraus auf Behance veröffentlicht werden, im Zusammenspiel mit Character Animator und After Effects ist kein Zwischen-Rendering mehr nötig, außerdem werden zusätzliche Formate wie QT DNxHD, QT DNxHR und RED Helium unterstützt.
 

Adobe After Effects CC (2017)
Schneller geht es in AE voran: Rohmaterial könne jetzt ohne vorheriges Rendering und Caching in Echtzeit wiedergegebenen werden. Nahezu jedes Rohmaterial. Beschleunigt soll es auch bei den Effekten und im Austausch mit Premiere Pro vorangehen, der GPU-Mitwirkung und Dynamic Link sei Dank. Und die neue 3D-Rendering-Engine von Cinema 4D erlaubt es, 3D-Objekte wie extrudierte Text- und Formebenen zu erstellen. Indem man einer Ausgabevorlage einer Datei Token für Datum und Uhrzeit hinzufügt, kann man den Arbeitsstand nun hübsch protokollieren.
 

Adobe Dreamweaver CC (2017)
Die Benutzeroberfläche wurde modernisiert und soll nun aufgeräumter und intuitiv bedienbarer daherkommen. Vier unterschiedliche Kontraststufen werden nunmehr zur Anzeige geboten. Das tut den Augen gut. Übersichtlicher soll der Entwickler-Arbeitsbereich sein, Änderungen an Seiten werden nun in Echtzeit in der Browser-Vorschau angezeigt.

Im Code-Editor werden Einsteiger durch Hinweise unterstützt, außerdem gibt es visuelle Hilfestellungen wie automatische Einzüge, Code-Farben oder skalierbare Schriften. Mit der Schnellbearbeitung lässt sich in einer HTML-Datei ein Inline-Editor zur Bearbeitung des zugehörigen CSS-Codes öffnen. CSS-Präprozessoren wie SASS, Less und SCSS werden unterstützt. Und wer mehrere Code-Zeilen gleichzeitig schreiben möchte, für den gibt es jetzt entsprechend mehrere Cursor. Darüber hinaus können mit dem TypeKit Marketplace Schriften bezogen werden, Suchen und Ersetzen wurde verbessert und Programmstart sowie Wechsel zwischen Dateien, Tabs und Ansichten sollen schneller ablaufen.


Adobe Muse CC (2017)
Animate-Werke können als Grafik über die CC-Bibliothek direkt ins Programm gezogen werden. Mit dem Hand-Werkzeug darf geschwenkt, gezoomt und gescrollt werden. Auch hier taucht der Typekit Marketplace wieder auf und die Performance für responsives Design wurde verbessert.
 

Animate CC (2017)
Eine virtuelle Kamera wurde integriert, mit deren Hilfe man in der Animation schwenken und zoomen kann. Außerdem lassen sich dabei Farbtöne und Filter anwenden. Die vektorbasierten Pinsel wurden verbessert, mit denen sich druck- und neigungssensitiv malen lässt. Eigene Pinsel können erstellt und geteilt werden, aus Muster- können Standardpinsel gemacht werden. Clips oder Auszüge können einfach als GIF, JPEG oder PNG exportiert, geteilt oder versandt werden. Des Weiteren ist die Zusammenarbeit über die CC-Bibliotheken möglich und der Typekit Marketplace erlaubt auch hier den Zugriff auf erwerbbare Schriften.
 

Adobe Experience Design CC (Beta) Version 0.6
Es werden nun nur die Ebenen hervorgehoben, die momentan arbeitsrelevant sind. Gut für die gemeinschaftliche Arbeit: Kommentare können direkt in freigegebenen Prototypen hinterlegt werden.


Character Animator (Beta)
Sollte das Püppchen bislang raus aus dem Programm und hinein in After Effects oder Premiere, galt es, PNG-Sequenzen zu exportieren. Mit Dynamic Link ist dieser Vorgang nun obsolet, stattdessen lässt sich die Figur direkt exportieren. Ansonsten wurde hier vor allem an der Geschwindigkeit geschraubt.

Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Pixabay

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Kommentare
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Portrait von normaldenker
  • 03.11.2016 - 09:34

Ich beziehe mich auf die neue DW-Version.

Wie schon beim vorangegangenen Update geht es meiner Ansicht nach nur darum, noch mehr und noch mehr hinein zu packen. Mir persönlich ist der DW zu überfüllt und sollte eine Möglichkeit bieten, auszuwählen, welche Bibliotheken man im Hintergrund laden möchte und welche nicht. Jetzt habe ich beileibe keine schlechte Hardware. I7/SSD etc. Aber dennoch braucht DW bei manchen Sites locker 5 Minuten bis er hoch startet und dann noch eine gewisse Zeit, bis er auf Klicks reagiert. Vor allem deshalb, weil er selbst bei deaktiviertem Cache alles mögliche zwischenspeichert und dann auch noch Dateien analysiert. I don't need that! Lade ich eine Datei, gibt es "Keine Rückmeldung" - und das bei fast jeder.

Für mich ist der DW zum Coden nicht mehr geeignet. Als DW noch MM war war er das Tool schlechthin. Heute code ich lieber in Notepad++. Da weiß ich dass es klappt ohne zu zucken.

Würde gerne eure Meinung wissen. Vielleicht mach ich ja was falsch, vielleicht gibt es undokumentierte Einstellungen, die den DW beschleunigen, aber für mich ist er ehrlich gesagt unbrauchbar geworden.

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