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Animierte Kugeln im Wechselspiel

Animierte Kugeln im Wechselspiel
Einzelne Elemente formen unter Krafteinwirkung Strukturen

Letztendlich besteht alles um und in uns aus einfachen Grundbausteinen, die in komplexen Beziehungen zueinander stehen und dadurch Strukturen formen – dieser Gedankengang ist Ausgangspunkt für die Animation „Elements“ von Maxim Zhestkov.

Für seinen experimentellen Kunstfilm wurden über 2 Milliarden Elemente bzw. Partikel in Szene gesetzt, gibt der in Russland lebende Visual Artist und Motion Designer an. Diese setzte er Kräften aus, um mit den dadurch entstehenden Bewegungen und Strukturen sowie durch das gemeinsame Verhalten der Elemente Geschichten zu erzählen und Emotionen zu wecken. Im Arbeitsprozess praktisch zum Einsatz kamen Houdini, After Effects und Photoshop.

Ein Film sei es am Ende, so Zhestkov, über Natur und Physik ebenso wie über die Kunst und die Liebe. Man sieht: schwarze und weiße Kugeln, die sich in verschiedenen Kapiteln dem Fluss, der Diffusion, dem Druck hingeben, die Fontänen formen und die spätestens mit der Darstellung eines Schwarzen Loches endgültig Sogwirkung entfalten.

Im Folgenden zunächst die Bilder für einen ersten Eindruck, darunter das sich Bewegende im Video:


© Maxim Zhestkov: „Elements“ (Bēhance) / CC BY-NC-ND 4.0


© Maxim Zhestkov: „Elements“ (Bēhance) / CC BY-NC-ND 4.0


© Maxim Zhestkov: „Elements“ (Bēhance) / CC BY-NC-ND 4.0


© Maxim Zhestkov: „Elements“ (Bēhance) / CC BY-NC-ND 4.0


© Maxim Zhestkov: „Elements“ (Bēhance) / CC BY-NC-ND 4.0


Elements - Art film by Maxim Zhestkov from Zhestkov on Vimeo.

Weiteres zu Maxim Zhestkov findet ihr auf seiner Website, bei Instagram, Bēhance und Facebook.

Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: © Maxim Zhestkov: „Elements“ (Bēhance) / CC BY-NC-ND 4.0

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Kommentare
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Portrait von yimmi
  • 27.09.2017 - 15:32

Bei über 2 Mrd. Objekte, Frag ich mich wie lange die gesamte Renderzeit gedauert hat.

Portrait von Patrick_H79
  • 25.09.2017 - 12:12

@LikeLowLight: Hier können Programme wie Cinema4d oder Blender genutzt werden. Bei denen kann man einfach Elemente (wie Kugeln, Blöcke oder eigentlich alles andere auch) erstellen und manipulieren. Durch die inzwischen in diesen Programmen integrierte Kinematik werden bei Kollisionen nicht einfach die Modelle "ineinander geschoben" sondern es findet eine tatsächliche "Verdrängung" statt. Wenn Du einmal etwas Zeit übrig hast, Blender ist kostenlos (einfach unter Google suchen) und auf YouTube gibt es viele Beispiele was man wie realisieren kann.

Viel Spaß :)

Portrait von MARIA52
  • 23.09.2017 - 07:40

Sehr schöne "Geschichte"..... und am Ende alles verschwindet in einem "schwarzen Loch".

Portrait von LikeLowLight
  • 23.09.2017 - 07:07

Es gibt 2 Betrachtungsweisen, nämlich die nette Idee, in verschiedenen Varianten Kugeln fließen und kollidieren zu lassen einfach zu genießen, oder, zu erfahren, wie so etwas realisiert werden kann. Sind diese Algorithmen in einem Programm schon implementiert, woher kennt er die physikalischen bzw. mathematischen Beschreibungen von Kollisionen von vielen einzelnen Elementen. Das sind ja zwar bestimmten Mathematikern bekannte Methoden, doch wenn ein Künstler sie verwendet sollte man davon ausgehen, dass er prinzipiell auf vorhandene Programmmodule zugreifen kann. Ich kenne die verwendete SW nicht, doch möglicherweise sind solche Funktionen entweder integriert oder können als Zusätze einfach gekauft werden.
Nett anzuschauen sind die Kugeln jedoch allemal.

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teststefan