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Ausbildung zum 3D-Grafiker

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Liebe 3D-Grafiker und solche, die es werden wollen - nun ist es offiziell:

Es gibt ab August 2013 in Deutschland eine duale Ausbildungsmöglichkeit zum 3D-Grafiker.

Offiziell heißt der Gang "Mediengestalter Print und Digital, Fachrichtung Gestaltung und Technik, Wahlqualifikation 3D-Grafiker". Hört sich erst mal so an, als ob es "wieder ein Mediengestalter" ist. Das stimmt teilweise, aber dazu muss man ein wenig mehr über diesen Berufsgang wissen. Der MG gehört zu den Ausbildungen, die grundsätzlich aus zwei Teilen bestehen, einem festen und einem variablen. Was allen Mediengestaltern gemein ist, wird im festen Teil ausgebildet. Dazu gehören Dinge wie Arbeitsrecht oder Datenverwaltung wie auch Grundkompetenzen in Sachen Bildbearbeitung und Vektorgrafiken und andere Gestaltungsgrundlagen (Abschnitt A und D, mit D für die Fachrichtung Gestaltung und Technik). Im variablen Teil wählt der Auszubildende vorab und i.d.R. in Abstimmung mit seinem Ausbildungsbetrieb eine Reihe von bestimmten Qualifikationen, die dann zusammen eine Spezialisierung in eine bestimmte Richtung ergeben und am Ende von der IHK geprüft werden (Wahlqualifikationen I, II und III). Die schon Mediengestalter sind, kennen das, als Außenstehender muss man sich erst einmal etwas da reindenken.
 


Bildquelle: jim - Fotolia.com

Um noch dieses Jahr eine Ausbildung zum Mediengestalter mit Richtung 3D-Grafiker beginnen zu können, müssen sich Interessenten umhören, welche Betriebe ausbilden und diesen Schwerpunkt bieten können. Da die Möglichkeit sehr frisch ist, ist sie auch noch nicht so bekannt. Hier ist die Mitarbeit beider Seiten, möglicher Ausbildungsbetriebe und der Interessenten, gefragt. Wenn ihr euch zu solchen Betrieben, Unternehmen, Studios oder Agenturen zählt, würde ich mich über eine kurze Nachricht im Forum freuen.


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Kommentare
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Portrait von Lorinea
  • 24.05.2013 - 10:10

Ich habe gehört dass der Wettbewerb in diesem Bereicht hart ist und dass man als Azubi einiges selbst lernen muss. :/

Portrait von Craven87
  • 20.05.2013 - 12:52

Das wünsche ich auch jedem, der den Beruf ergreifen möchte. Ausbildung zum MG kann man Glück haben,aber die meisten Betriebe sehen in den MGs günstige Arbeitskräfte, die ihre Aufgabe irgendwie zu erfüllen haben, aber nichts beigebracht bekommen.
Dn meisten privaten, kleinen Firmen geht es nicht um die Menschen, die sich für so was interessieren an sich, sondern sind wie Aasgeier. Besonders traurig ist es dann auch,wenn die Behörden, die für den Schutz der Azubis da sind, informiert wurden, die Zustände selber für katastrophal halten,aber dem ganzen keinen Einhalt gebieten...

Portrait von Sutefuan
  • 18.05.2013 - 11:11

@antiyou
was bedeutet denn für dich "normaler MG"
Die wird sich im Vergleich zum alten Gestaltung und Technik Ausbildungsbereich nicht groß unterscheiden. Man lockt die Leute immer mit so tollen Dingen aber letzten Endes hapert es an den Ausbildern, von denen es leider zu wenige in dem Bereich gibt, die sich mit 3D auskennen und dem eigenen Engagement. Angeblich sollte dies sogar schon für den Jahrgangsstart 2008 möglich sein, doch nichts wars.

Nunja, hoffen wir einfach mal, dass es auch einen besseren Absatz dafür gibt, sonst bleibt es dabei dass die Gestaltungstechnischen Assistenten und Grafiker es als einzige in der Ausbildung haben und wir MGs nur mal mit Glück reinschnuppern dürfen oder es uns von Grund auf selber beibringen müssen, beginnend mit der Suche nach der einsteigerfreundlichsten Software. Unternehmen die es im Alltag nutzen gibt es ja auch immer mehr.

Portrait von DavederDritte
  • 17.05.2013 - 20:56

Heist das man kann einen MG beruf erlernen, der noch nicht soweit verbreitet ist das man keine Reelle Chance mehr hat einen Arbeitsplatz zu bekommen ?
ich glaube ich werde mir das Gebiet mal ansehen klingt echt spannend vielen Dank toller Beitrag =)

Portrait von 3DTrickschmieDe
  • 17.05.2013 - 13:52

Schade, wenn Du schlechte Erfahrungen gemacht hast. Der Stoff, der einem vermittelt werden soll, wird zwar in der Verordnung festgelegt. Aber zum einen ist das der kleinste gemeinsame Nenner, der in der Verordnung steht, man kann also je nach Betrieb auch mehr lernen. Zum anderen steht und fällt eine Ausbildung immer mit ihren Ausbildern, also den Lehrern in der Berufsschule genauso wie den Ausbildern im Betrieb. Und natürlich dem Auszubildenden. Der darf übrigens über die Lehrziele hinaus auch gerne Eigeninitiative zeigen.

Portrait von antiyou
  • 17.05.2013 - 12:24

Ich hoffe, die Ausbildung ist besser als die zum "normalen" MG. ;)

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