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Canon EOS M5: inklusive Sucher

Canon EOS M5: inklusive Sucher
Schneller einsatzbereit, schnellerer Autofokus, elektronischer Sucher

Canon hat die EOS M5 angekündigt. Hinzugekommen ist der integrierte elektronische Sucher mit ungefähr 2.360.000 Subpixeln. Der Bereich für den Autofokus lässt sich auf dem Hauptdisplay per Berührung einstellen, der LCD-Monitor ist also sensibel für „Touch and Drag“ und darüber hinaus um 85° nach oben und um 180° nach unten neigbar.

Verbaut wird ein Dual-Pixel-CMOS-Sensor, der 24,2 Megapixel bietet. ISO lässt sich in einem Bereich zwischen 100 und 25.600 einstellen. Beim Bildprozessor setzt man auf DIGIC 7. Laut Canon ist die Kamera in Sachen Autofokus die schnellste der EOS-M-Reihe ist. Bei den Serienaufnahmen sind sieben Bilder pro Sekunde möglich, bei statischem Autofokus können es gerne auch neun sein. Bei den Videos geht es hinauf bis auf Full-HD (1920 x 1080), maximal stehen 60 Bilder pro Sekunde zur Verfügung. Von 4K also keine Spur.

WLAN und NFC sind an Bord, neu dazu gesellt sich energiesparendes Bluetooth zur Fernsteuerung. Das reicht zumindest für grundlegende Funktionen wie das Einschalten oder das Auslösen. Wird es datenreicher, springt die EOS M5 selbstständig zur WLAN-Verbindung. Direkten spürbaren Mehrwert sollte die im Vergleich zum Vorgängermodell um 66 Prozent schnellere Einschalt-Einsatzbereitschaft der Kamera sein.

Canon EOS M5

Canon EOS M5
Quelle für Bilder: Canon Press Release

Im Zuge der Ankündigung der EOS M5 wurde auch gleich noch ein neues M-Zoom-Objektiv in die Freiheit entlassen: das EF-M 18-150mm f/3.5-6.3 IS STM.

Die Verfügbarkeit der Kamera ist für den anstehenden November und gegen Zahlung von 1.130 Euro vorgesehen. In Kombination mit einem EF-M 15-45mm/F3.5-6.3 IS STM gibt es sie für 1.250 Euro, zusammen mit dem benannten, neuen Objektiv ab Dezember für eventuelle 1.500 Euro. 
 
Euer Jens

Quelle Vorschau und Titel: Canon Press Release

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Kommentare
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Portrait von off
off
  • 18.09.2016 - 20:45

Dank an Jens für den Artikel und die umfangreichen Informationen von DoktorG in den Kommentaren.

Portrait von DoctorG
  • 17.09.2016 - 15:48

Den Text hier wollte ich gar nicht hier haben. Wenn man den löschen könnte, wär's mir sogar sehr lieb ;-)

Portrait von berndschwartz
  • 17.09.2016 - 00:20

Zuviel bessere Mitbewerber zum gleichen Preis...

Portrait von DoctorG
  • 16.09.2016 - 11:47

Schön von Dir zusammengefasst, danke.
Inhaltlich (wofür Du natürlich nix kannst): bestätigt für mich den Wechsel zu Sony.
- ein Korpus fast so gr0ß wie der der DSLRs, nur ohne Spiegel bzw. wie der der Sony-Vollformat-Spiegellosen - dafür aber eben nur mit halbem Sensor
- Preis oberhalb der Vollformat-Einsteigermodelle von Sony!
- dafür aber mit neuem Bajonett ohne native Objektive
- ... oder mit einem Adapter, der dann aber praktisch aber zur DSLR-Bauform nahezu zurückführt
- keine Stabilisierung im Body
- immer noch kein 4K-Video - immerhin eeeendlich FHD1080 m. 60 fps - wäre 2012 für mich ein Grund gewesen nicht die kleine Sony RX100 zu kaufen - jetzt jedoch für mich museal, ich biete seit 2 Jahren 4K an und gehe nicht zurück (sogar mein 2 Jahre altes Samsung-Handy kann das, btw. FHD mit 120 fps! Das kann es doch für so einen Kameraladen nicht sein!), die GH5 von Panasonic rumourt damit anfang 2017 (in ein paar Wochen also!) in 6K zu filmen

Bestätigt für mich (mit der vor kurzem gezeigten 5D Mark IV) die Innovationsverweigerung bei Canon, auf die wir hier ja schon zu sprechen kamen.
So sieht für mich - leider - der kommende Disruptionskandidat nach Kodak aus. Ich wünsche mir ja Vielfalt im Markt, mit dieser Einfalt (im Prinzip ist das eine der letzten 15 Canon-Kameras in einer etwas anderen Gehäuseform mit etwas verbessertem Autofokus) wird es aber aus meiner Sicht schwer werden.

Portrait von 01er
  • 17.09.2016 - 09:57

DoctorG, fotografierst Du auch manchmal? Oder pflegst Du nur eine Daseinsform, welche sich darin erschöpft, sich lediglich an Technik zu delektieren? Es ist nicht böse gemeint, aber an Deiner Stelle würde ich bis 32K warten.

Portrait von 01er
  • 19.09.2016 - 10:06

Dein zweiter Vorname ist wohl Hamsterrad? An Menschen wie Dir liegt es, dass sich die Welt immer schneller dreht - bis sie die Zentrifugalkräfte auseinanderreißt.

Ich habe als Fotograf auch nie verstanden, dass Hersteller professioneller Spiegelreflexkameras plötzlich einen auf Video machten und nicht spezialisierte Videokamaras entwickelten. Nun müssen sie das ungeliebte Kind immer weiter entwickeln und stoßen an ihre Grenzen. Da ein Fotoapparat schon rein äußerlich gar nicht dazu taugt, wird ein Haufen Zeug drum herum gebaut, damit sie so funktioniert, wie das eine Videokamera von vornherein tut.

Ich jedenfalls bekomme jedes Mal einen Lachkrampf, wenn ich so einem Filmer begegne - mit einem Stangengewirr mit Hebeln und Schiebern auf den Schultern, in dessen Mitte eine Spiegelreflexkamera sitzt.

Portrait von DoctorG
  • 19.09.2016 - 12:45

An Menschen wie Dir liegt es, dass sich die Welt immer schneller dreht
- bis sie die Zentrifugalkräfte auseinanderreißt.

Wie kommst Du auf sowas? Ich betreibe ein Geschäft und bediene mich dabei zeitgemäßer Werkzeuge. Wenn man die Bereitschaft nicht hat, sollte man in der Tat kein Geschäft betreiben.
Würdest Du zu Deiner Hochzeit einen Fotografen engagieren, der Dir vorab stolz seine 2 alten Samsung-Telefone als Arbeitsgerät zeigt und damit protzt, dass die 6 Jahre alten Dinger noch laufen? Und ich genieße gute technische Unterstützungen wie z.B. aktuelle intelligente Autofokus-Systeme, drahtlose Bildübertragungen auf Tablets mit denen ich die Schärfe ziemlich beurteilen kann u.ä. Das habe ich mir als Teil meines Berufs ausgesucht, weil mich das interessiert und ich am Rande des technisch Möglichen gerne neues ausprobiere und entdecke. Das muss ja nicht jeder teilen.
Ich kenne auch in vielen Bereichen Leute, die scheinbar ihren Beruf hassen. Ich habe da einen Designer, der auf einem gut 10 Jaher alten Mac ohne Updates ("alles nur Scheiße") arbeitet, bis heute nicht im Internet angekommen ist und bei jedem Treffen mehr über die blöden Kunden schimpft, die keine guten alten Druckflyer mehr wollen sondern nach so Quatsch wie responsive Webseiten fragen (das er mangels Weiterbildung/Aneignung seit 10 Jahren nicht kann). Auch bei einem großem Gerätehersteller habe ich regelmäßig Tiraden über das Schlechterweden von Allem gehört, wenn junge Leute gefragt haben, warum diese Geräte nicht per App bedienbar sind. Da frage ich mich persönlich schon, warum man als Technikfeind widerwillig in der Entwicklungsabteilung von Technikkonzernen arbeitet.
Habe ich meinerseits dann ja auch beendet um diese Sache hier mit Begeisterung selbstbestimmt machen zu können anstatt von Vorgesetzten ferngesteuert zu werden und die Tage bis zur Rente runterzuzählen (was dort jeder gemacht hat).

Auch das soll jeder für sich entscheiden. Ich wollte für mich an neuer Technik teilhaben und mich von Orten und Chefs unabhängig machen, habe mich dazu in die Lage versetzt bzw. bin dabei das zu verstetigen. Hamsterrad ist lustig - andere (.... solche die die Tage bis zur Rente absitzen ...) werfen mir vor, ich wäre ja ausgestiegen. Ich persönlich nehme für mich in Anspruch das das meine Entscheidungen für mich sind und sie eigentlich niemanden etwas angehen.

Ich habe als Fotograf auch nie verstanden,
dass Hersteller professioneller Spiegelreflexkameras
plötzlich einen auf Video machten und nicht
spezialisierte Videokamaras entwickelten.

Fotograf, hm. Machst Du Video? Wenn nicht, mag dieser Punkt für Dich stimmen. Da muss ich auch niemanden von etwas überzeugen, dass ihn nicht interessiert. Ich kann ledigleich Einiges aus meiner Videosicht erklären. Warum man dann diesen Spott braucht, verstehe ich nicht. Ich könnte mich auch den ganzen Tag über Mechaniker und Gärtner Kraft meiner sprachlichen Fähigkeiten lustig machen (immer schutzige Hände) oder Ärzte (hat man ja nur Kranke um sich) - aber wozu ist das gut (von Gefrotzel unter Freunden natürlich abgesehen)?

Für mich - als Videomacher - war das DIE Erfindung meines Jobs, der Grund meine Anstellung in mittleren Führungskreis bei einem DAX zu kündigen, der Weg in ein selbstbestimmtes Leben!
Der filmende Fotoapparat mit dem großen Sensor - also Canons 5D MkII war eine Revolution. Bis 2009 gab es entweder Filmkameras für 50.000 Euro aufwärts oder diese 1/2.3"-Zoll-"Camcorder". Es gab KEINE Möglichkeit kompositorisch Film zu machen für normale Einkommensbezieher, mit Wechseloptiken zu arbeiten, mit Unschärfe zu spielen etc. - eben all die Faxen, die (APS-C-) Fotografen schon für 500 Euro sogar mit Kit-Objektiv machen können. Wer hätte denn quasi eine Eigentumswohnung aufgegeben um mal ein paar schöne Filmszenen zu drehen? Und was macht man dann damit? Die großen Stockbörsen haben auch noch kein Video angenommen. Wozu auch - wer hätte denn welche einreichen sollen (jenseits von Handy-Geschüttel)?
Und das hat Canon plötzlich für ein 15tel ermöglicht und damit eine ganze Filmer-Szene erschaffen. Welche große Stockagentur nimmt heute kein Video? Plötzlich gab es lauter coole Musikvideos, die mit einer 5D Mk II oder der 7D selbstgemacht wurden ohne, dass das diese verwackelte Kindergeburtstagsoptik hatte. Das trift mein Verständis von Kunst. Die Legoversion vom Kettensägenmassaker auf Youtube - ein Hammer, das erste "selbstmachte" aber richtig aussehende Musikvideo ("Open Road" von Matthew Mayfield) und die coolen Szenen auf Vimeo - überhaupt hat das Videonetzwerk Vimeo damit ja erst Sinn gemacht. Jetzt gab es endlich was zu zeigen.
Das ist eben überall so: die einen erfinden Kubismus, die anderen finden, dass man die Gesichter ja gar nicht erkennt. Die einen erfinden HipHop und die die zum Klavierunterricht gehen sagen, diese Leute können ja nicht mal ein Instrument spielen.
Mein Naturell ist es bei Neuerungen grundsätzlich nicht festzustellen, welche falschen Menschen nun in meinem Revier wildern (das erkenne ich - für mich - in diesen Argumenten oft) sondern herauszufinden, was man mit diesen Möglichkeiten machen kann.

Ich jedenfalls bekomme jedes Mal einen Lachkrampf, wenn ich so einem
Filmer begegne - mit einem Stangengewirr mit Hebeln und Schiebern
auf den Schultern, in dessen Mitte eine Spiegelreflexkamera sitzt.

Bleibt bei mir wieder die Frage: wieso? Wenn Du da statt einer Spiegelreflexkamera professionellere Filmkameras wie eine Sony FS7, eine Canon C500 oder die teilweise 6-stellig teuren ARRIs oder REDs drauf hast, sieht das Rig ganz genauso aus. Das Rig kompensiert keine Schwäche eigentlich falscher Geräte sondern ist für das Filmen mit den dabei üblichen Bewegungen (man filmt ja nicht nur statische Bauklötze sondern verfolgt Handlungen etc.) schlichtweg eine Grundausstattung. Das muss Dich - scheinbar als Nicht-FIlmer - nicht interessieren, ist aber schlichtweg normal wenn einer filmt, egal womit. Ist ein Bisschen so als wenn ein Radfahrer lacht, weil ein Autofahrer an seinem Fahrzeug irgendwas mit Schlüsseln macht. Ein Auto muss eben gestartet werden - ist aber für einen 100%-Radfahrer tatsächlich nicht so wichtig. Und wenn ein Radfahrer ein Auto grundsätzlich als missratenes Fahrrad betrachtet, was soll man machen? Vielleicht stimmt's ja für ihn.

Diese Punkte sind wohl ein Grund dafür, warum Video bei mir gut läuft. Viele Foto-Leute glauben, dass Video auch nur eine Folge von Fotos sei und treffen dann auf einige Hürden.
Tatsächlich kann bei genug Licht jeder Handy-Besitzer ein ausreichend gutes Foto vom Brandenburger Tor etc. machen. Die Stock-Agenturen laufen ja nahezu über vor Fotomaterial. Die technische Hürde bei Video ist höher. Das fängt schon bei den doppelten Formaten an (Container-Format und Kompressionsverfahren), die nicht ganz selbsterklärend, geht weiter bei den Schnitten und den viel größeren Einschränkungen beim Korrigieren. Ja, die komischen Stangen am Gerät, ein Follow Focus, Atemtechnik - da kommt Einiges zusammen. Du kannst z.B. in einer bewegten Szene nicht schnell etwas im Photoshop wegstempeln (außer Du machst dass 700 Bilder lang - erzeugt damit vermutlich aber ein noch schlimmeres auffälliges Artefakt).
Das Alles frustriert viele Leute, die dann mit Video schnell wieder aufhören. Diese Hürden stören mich weniger. Jetzt bin ich aber auch kein Postbote, der sein Hobby etwas überreizt. Ich bin Kommunikationswissenschaftler, Informatiker und darüber hinaus Ergonomieforscher, der Video schon als Mittel zur Anwenderbeobachtung in Studien seit 20 Jahren als Werkzeug benutzt und auch schon eigene solche Werkzeuge dazu programmiert hat. Und jetzt nutze ich halt die schöne Seite davon für andere Sachen als nach zuckenden Mundwinkeln von Probanden wegen miserabler Bedienbarkeit eines Systems zu suchen.

Nun müssen sie das ungeliebte Kind immer weiter entwickeln und
stoßen an ihre Grenzen.

Ungeliebt vielleich bei Canon, wenn man bei der Sensorentwicklung und den Ausleseraten den Anschluss verloren hat. Panasonic und Sony erkennen ja gerade welche Marktanteile man damit gewinnt und welche einfachen Techniken damit prima verkauft werden können.

Da ein Fotoapparat schon rein äußerlich gar
nicht dazu taugt, wird ein Haufen Zeug drum herum gebaut, damit
sie so funktioniert, wie das eine Videokamera von vornherein tut.

Siehe oben, da wird eigentlich nichts reinbaut, was eine Videokamera von vornherein tut. Die tut nämlich auch nichts von vorneherein. Das einzige ist vielleicht die elektonische Zoomfunktion, die man von Camcordern kennt. Ausgerechnet die ist aber Consumer-Trash. Zoomen gilt im richtigen Film als völlig unnatürlicher Bildeindruck, der unbedingt vermiedern wird. Man fährt auf Dinge zu oder von ihnen weg. Dazu nimmt man dann wieder Dollies (quasi Fahrzeuge). Das brauche ich aber wieder für eine ARRI genauo wie für ein iPhone - auch hier ist der Dolly bei einem iPhone kein Beweis dafür, dass ein iPhone eigentlich nicht zum Filmen da ist, weil eine richtige Kamera ja Räder hat (... hat sie natürlich nicht). ... wenn man allerdings filmt - und das ist ja mein Vorwurf hier an Canon - kann sogar das iPhone seit 2 Generationen 4k und die Ergebnisse sehen bei genug Licht nicht mal schlecht aus.

Einen guten Start in die Woche erst einmal.

Portrait von 01er
  • 20.09.2016 - 08:13

Ich glaube, es ist alles gesagt.

Ebenfalls einen guten Wochenbeginn.

Portrait von DoctorG
  • 17.09.2016 - 15:50

Die wichtigsten von mir belieferten Agenturen Fotolia, Shutterstock und Pond5 nehmen seit 2012 4k-Material. Ich habe als Lieferant damit die Chance die nahezu doppelte Lizenzgebühr zu bekommen - dafür, dass ich den Auslöser vor der selben Kaffeetasse oder Schminknase drücke und dieselbe Arbeit beim Aufbau habe, Models diesselber Vergütung bezahle etc. Alle Agenturen, die noch kein 4K annehmen/können sind - Zufall oder nicht, kann man aber schon drüber nachdenken - die bei bestimmten Punkten wie diesem eben technisch hinterherhinken, auch die, die schlechter verkaufen (da gibt's so ein Pareto-Verhältnis: was die 3 oder besten an Lizenzen bringen, kriegt man auch mit 100-B-Playern nicht annähend zusammen). ... und zudem stelle ich fest, dass meine Ablehnungsquote für meine Einreichungen bei den Big5 mit 4K viel geringer ist, als bei FullHD. Ablehung heißt hier: ich habe KEINE Verkaufschance - mein File wird dort nicht angeboten, der Tag war Hobby. Insofern kann ich es mir gar nicht erlauben mit Geräten unter 4K-Videofähigkeit loszuziehen. Dasselbe gilt auch für Bildauflösungen. Bei Fotolia etwa habe ich einen Rang so zwischen 10.000 und 20.000, je nach Wochen-Form. Insgesamt gibt es da eine knapp sieben-stellige Zahl registrierter Anbieter, und eben gut 10.000 vor mir. Die wissen von Millionen Einreichungen im Monat natürlich, was da zum Oktober an guten Wiesn-Bildern kommt, was Weihnachten an guten Ideen zu erwarten ist und was sowieso schon im Lager liegt. Wenn man da jetzt eben so Bilder nach eigenen Möglichkeiten einreicht, MÜSSEN die technisch großen Spielraum haben. So ein "Zurechtschnitt", den die dann auch bloß in VGA-Auflösung für 70 Cent verkaufen können, lassen die gar nicht auf ihre Platte, wenn ein andere Anbieter so ein Ding schon mit dem vollen XXL-Spielraum hochgeladen hat.
... und ich weigere mich mit zwei Geräten rumzulatschen und vor allem zu fliegen. Ich bin fast jede Woche irgendwo in der Welt und sehe nicht ein, mein Fluggewicht mit einem Video- und einem Fotogerät schon auszuschöpfen. Sony - aber auch Panasonic und Samsung zeigen doch, dass das ohne Kompromisse geht. Und ja: da bin ich von Canon maßlos enttäuscht. Die beschränkten Fähigkeiten dieser Geräte haben mich viele Drumherum-Geräte gekostet und nun ja auch einen Plattformwechsel.
Soweit meine Media-Tätigkeit, die aber tatsächlich eher nebenher läuft - zum Glück aber so, dass die Geräte sich immerhin finanzieren und etwas Spaß rumkommt. Und ob ich Technik delektiere! Da kann man ja auch immer was mit Moteren basteln: Kamerawagen, Dollies, Gimbals ...

Nun sehe ich das Ganze auch noch als Technologieberater, der in Firmen u.a. Innovationsmanagementsysteme aufbaut, Audits durchführt etc., meine andere berufliche Seite.
Und hier kann ich nach der fulminanten Idee in die 5D M II 2009 eine richtige Videofunktion einzubauen (für damalige Verhältnisse) seither leider keine weitere mehr bei Canon erkennen. Außer natürlich Funtionen, zu denen man vom Mitbewerb getrieben war. Das habe ich mir damals nicht träumen lassen, dass ein Marktführer sich so zurückfallen läßt - darum habe ich ja auf deren Plattform gesetzt. Selbst Nikon, die andere Schnarchnase, hat da längst aufgeholt. Kennt noch jemand Altavista, AOL, Telefunken, Grundig, Standard Oil etc.? Ist so eine strategische Sache, die ich schon für wichtig halte bei so einer Plattformentscheidung. Ein Hersteller, der nun über knapp 5 Jahre zuverlässig nicht mehr innoviert, wird heute recht schnell zu einem gewesenen Hersteller. Der Blog von EOSHD kommentiert das seit einigen Jahren noch viel drastischer (ist aber nunmal nicht der Sound, den ich spreche).

Es ist nicht böse gemeint, aber an Deiner Stelle würde ich bis 32K warten.

Wieso warten? Ich habe 2011 Alles in FullHD früh gehabt, dabei gewesen und jetzt eben in 4K. Selbstverständlich werde ich - sobald das Ganze wirtschaftlich möglich ist - auch einen Sprung zu 6K oder 8K durchführen, meinen Diesel gegen ein Elektroauto ersetzen und das später dann gegen ein autonom fahrendes, in dem ich dann die Filme schon bei der Fahrt editieren kann.
Wenn mir eine Firma allerdings 2019 ein Elektroauto anbietet, dass stinkt wie ein Diesel 2005 oder 2016 eine neue Kamera, die aber nur filmt wie 2012, dann werde ich recht sicher Litaneien dazu verfassen.

DoctorG, fotografierst Du auch manchmal?
Wortwörtlich: tatsächlich seltener. Ich filme mehr - das aber schon. Läuft bei mir erheblich besser - damit hole ich in den Dienstreise-Abenden in fremden Städten das Geld für neue Geräte rein ;-)

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