News

Canon präsentiert EOS 6D Mark II und EOS 200D

Canon präsentiert EOS 6D Mark II und EOS 200D
Zwei neue Kameras

Canon hat gleich zwei neue Kameras präsentiert, die beide ab Ende Juli im Handel verfügbar sein sollen – die 6D Mark II und die 200D.
 

EOS 6D Mark II

In der EOS 6D Mark II werden im Vergleich zur Vorgängerin auf dem Kleinbildsensor 6 Megapixel mehr geboten – 26,2 sind es nunmehr. Die ISO-Empfindlichkeit reicht bis 40.000 und ist erweiterbar bis 102.400.

Der DIGIC 7-Prozessor soll sich unter anderem vorausschauend um die Einstellung der Schärfe bei sich bewegenden Objekten kümmern. Möglich sind zudem Reihenaufnahmen mit bis zu 6,5 Bildern pro Sekunde.

Ein 45-Punkt-AF steht an der Seite des Fotografen. Canon zufolge sei eine außergewöhnlich schnelle und präzise Fokussierung im Live-View-Modus möglich, auch sei eine gleichmäßige Schärfesteuerung bei Videoaufnahmen gewährleistet. Für Ruhe im Bild bei handgeführter Kamera sorgt weiterhin ein kamerainterner 5-achsiger Bildstabilisator. Videos sind in Full-HD möglich, daneben 4K-Zeitrafferaufnahmen.

Zu den Features der Kamera gesellt sich erstmalig bei einer Canon-Vollformat-DSLR ein dreh- und schwenkbares Touchscreen-LCD. Darüber lässt sich per Fingertippen auch die Schärfe verlagern. Die Canon EOS 6D Mark II kommt mit integriertem WLAN mit NFC, Bluetooth sowie GPS daher. Ihre Maße betragen 145 mm × 111 mm × 71 mm. 

Der Body der Kamera soll für 2.099 Euro verfügbar sein, im Kit mit dem EF 24-105 1:3,5-5,6 IS STM ergäbe sich ein Preis von 2.499 Euro, ein optionaler Batteriegriff (BG-E 21) dient der Verdoppelung der möglichen Aufnahmezeit und verlangt nach 199 Euro. 

Canon EOS 6D Mark II

Canon EOS 6D Mark II

Canon EOS 6D Mark II

Canon EOS 6D Mark II
 

Canon EOS 200D

Die kompakte Spiegelreflexkamera wurde im gleichen Atemzug mit der 6D offiziell präsentiert. Laut Canon darf sich die Canon EOS 200D die weltweit leichteste DSLR mit dreh- und schwenkbarem Display nennen. Unter der Haube sitzt ein Dual Pixel CMOS AF, ein APS-C-Sensor mit 24,2 Megapixeln und der DIGIC 7. ISO geht hinauf bis 25.600, ist erweiterbar bis 51.200. Inklusive gibt es einen Selfie-Modus, integriertes WLAN und Bluetooth.

Die 200D wird in Schwarz, Silber und Weiß angeboten. Die Kosten belaufen sich auf 599 Euro, im Paket mit dem EF-S 18-55 IS STM sind 699 Euro hinzulegen.

Canon EOS 200D

Canon EOS 200D

Euer Jens

Bildquelle Vorschau, Titel und Bilder im Text: Canon

Was sagst du dazu?

Teile deine Meinung oder Erfahrung mit anderen Mitgliedern und sichere dir jeweils 5 Punkte!

Weiter zu den Kommentaren

Ähnliche Artikel

Farbmanagement für Fotografen – neue SpyderX-Toolkits von Datacolor

Farbmanagement für Fotografen – neue SpyderX-Toolkits von Datacolor

Farbmanagement unter eurer Kontrolle: Datacolor hat zwei neue Pakete vorgestellt, die den Farb-Workflow von Fotografen erleichtern. Aktuell...

Weiterlesen

BenQ GV1: portabler Projektor für Video und Audio

BenQ GV1: portabler Projektor für Video und Audio

Wir finden: Der Mini-Beamer GV1 sieht gut aus und leistet, was er verspricht. Ein transportabler Projektor, mit dem ihr Videos ansehen und...

Weiterlesen

Lexar: 1 TB-Speicherkarte

Lexar: 1 TB-Speicherkarte

Lexar bietet mit der Professional 633x SDXC UHS-I eine Karte mit 1 Terabyte Speicherkapazität Möglichst viele Informationen...

Weiterlesen

Kommentare
Achtung: Du kannst den Inhalt erst nach dem Login kommentieren.
Portrait von TorstenA
  • 24.08.2017 - 15:13

Danke DoktorG für deinen ausführlichen Kommentar. ich denke auch, Canon und Nikon spielen Katz und Maus und vergessen Minolta/Sony sowie Panasonic, etc. Inzwischen hat die Technik so große Sprünge gemacht und diese zwei Großen lassen ihre Kunden an der langen Leine verhungern.
Wäre eine Systemumstellung nicht so kostspielig, ich wäre dabei.

Portrait von Freehand
  • 04.07.2017 - 19:06

Canon hat mMn. viel zu viele Spiegelreflexkameras im Sortiment. Und statt dass sie parallel Existenzen
von verschiedenen Mark´s machen, sollten sie ihr Sortiment deutlich aufräumen. Machen die jährlichen Updates
überhaupt einen Sinn?

Portrait von mane
  • 30.06.2017 - 12:31

Oh Wunder, ergibt das bessere Fotos?? Noch ist die Frau/ Mann hinter der Kamera entscheidend
über Ausschnitt,Stimmung usw.

Portrait von Divina
  • 29.06.2017 - 23:06

Damals, als die 60 D mit einem schwenkbaren Display herausgekommen war, hatte ich schon gedacht, dass das praktisch ist. Und als dann die 6D herauskam, hatte ich mich ein wenig geärgert, dass die nicht auch schon so eines hatte. Nun gibt es die neue Version endlich mit - aber zu spät. Das Vorgängermodell habe ich bereits und ich werde jetzt nicht noch einmal umsatteln, bevor die Kamera ihren Geist aufgibt. Schade zwar, aber ist halt so.
Ob die höhere Auflösung nun so viel mehr Vorteile bringt, wage ich noch zu bezweifeln. In manchen Fällen kann sich so etwas sogar störend auswirken. Aber so ist es heute nun mal: Ohne größer, schneller, weiter kommt man nicht mehr weit und findet auch keine neuen Kunden.

Alternative Portrait
-versteckt-(Autor hat Seite verlassen)
  • 30.06.2017 - 08:03

Man erzählt dass, vor lauter lachen, ein paar Sony Ingenieure ins Krankenhaus mussten...

Portrait von mactoni
  • 29.06.2017 - 21:49

Habe jahrelang mit Canon DSLR's fotografiert, die letzen Jahre mit der 5D MarkIII.
Meiner Meinung nach ist die Zeit der großen DSLR's vorbei. Die Spiegellosen erobern den Markt, auch im Profibereich. Bin mir nicht sicher ob sich die Entwicklung neuer DSLR's noch rechnet.

Portrait von LikeLowLight
  • 30.06.2017 - 07:05

Die EVILs sind ja nett, klein und zierlich, doch die Objektive sind natürlich genau so groß und schwer. Dazu haben sie den Nachteil, dass sie eine lächerlich geringe Akkukapazität haben. Die Canons 5D und 6D haben solide Akkus, die alle nicht mit der Kapazität des Akkus der 1D-Serie mithalten können. Was tun dann die Hersteller (siehe Fuji, siehe Sony)? Sie klemmen unten einen Batterieansatz dran, damit wird die Kamera fast genau so hoch wie eine DSLR, nur mit dem Nachteil, dass man eine mechanische Verbindung zwischen 2 Teilen hat, die eben auch nicht wirklich 100% fest sitzt, dafür sind Kameras doch zu filigran. Das wirkt sich im Schwingungsverhalten bei Stativmontagen in bestimmten Situationen aus. Dazu kommt, dass der Schwerpunkt des Gesamtsystems Kamera/Objektiv jedenfalls weit vorne im Objektiv sitzt, was ebenfalls nicht optimal ist.
Und nach wie vor sind elektronische Sucher miserabel im Vergleich zu optischen, die eben das tatsächliche Bild mit allen Farben zeigen.
Dass Live-View Vorteile hat ist hinlänglich bekannt, dass es bei vielen Lichtverhältnissen praktisch unbrauchbar ist, jedoch auch.
Die Nachteile eines schwenkbaren Displays sind genauso evident wie dessen Vorteile, wobei Pressefotografen schon seit Jahrzehnten ihre Aufnahmen mit hoch über dem Kopf gehaltenen Kameras gemacht habe, ohne Liveview, ohne Klappdisplay. Und sie haben die Leute, die sie fotografieren wollten auch gut auf das Bild gebracht.
Touchscreens und die Auslösung mit dem Finger sind im Moment "in", was soll man gegen Moden argumentieren. Würde das ein Hersteller nicht einbauen, wird er von allen gescholten. So ist das mit der Mode.
Das selbe gilt für die Auflösung. Bis 25 MPixel gehen ja noch die meisten Zoomobjektive, darüber, so bei 40 oder 50 MPixel kann man fast nur mehr hochwertige Festbrennweiten einsetzen. Auch hier gilt für Hersteller, hat das neue Modell nicht viel mehr als der Vorgänger, motzen alle. Also was sollen sie tun?
Insgesamt scheint mir nach den vorliegenden Informationen die 6DII eine recht gute Weiterentwicklung zu sein, interessant ist sicherlich die 5-Achsen-Bildstabilisierung, eventuell auch die Videofunktionen, doch das sollten Filmer besser beurteilen können.

Portrait von Divina
  • 30.06.2017 - 22:30

Für Pressefotografen mag so ein Klappdisplay obsolet sein, aber ich fotografiere gern Makro in Bodennähe - da wäre das eben doch ein toller Vorteil. Aber es geht auch so, ist halt nur etwas umständlicher ;)

Portrait von DoctorG
  • 04.07.2017 - 14:26

Hi LikeLowLight,

das sehe ich wie Divina. Natürlich kann man allgemein all diese Features immer von zwei Seiten betrachten (Gurt: kann auch töten, Seitenwarnassistent: kann auch ablenken etc.). Wichtiger als diese DSLR/DLSM-Frage finde ich natürlich, was Canon hier für mich als Videofilmer alles unterlassen hat (praktisch Alles). Das kannst Du Dir aber sicher denken - das haben wir immer wieder mal diskutiert. Mich bestätigt dieses Gerät - ohne 4K - in meinem vor 1,5 Jahren durchgeführten Plattformwechsel. Ich stünde für das, was ich mache, wieder im Regen. Klar - die Stabiliserung ist da, aber FullHD ist Vergangenheit wie BetaMax, da hilft sie mir als Videofilmer nichts mehr.
Den Batteriegriff hatte *ich* an der Canon. Da war er aber eigentlich auch nur zur Sicherheit. Jetzt habe ich - wie wohl jeder Fotograf/Filmer - eben 2 Ersatzakkus im Rucksack. Diesen Ernstfall - das Tor im WM-Finale wegen des Akkus verpasst - hatte ich in Wirklichkeit noch nie. Ich mache nur Medien und bin kein Chirurg - zu dieser entspannten Haltung habe ich aber auch erst finden müssen. Ja, der alte Sony-Akku schafft ein paar Schüsse weniger, dafür ist er flacher. Praktisch ist das für mich irrelevant. Wenn die Anzeige mir ein Signal gibt, wechsele ich eben. Ob das nun 420 oder 360 Bilder waren, habe ich nie gewusst, weil ich auch jetzt nicht.
Hm - der Schwerpunkt des Gesamtsystems - ja klar, wenn Du so ein 600mm-Teil drauf hast. ... aber hat man das oft? Du schreibst das so wie Naturgesetz als wäre das immer präsent und furchtbar. Wenn ich da ein 35mm-, 50mm- oder 85mm-Teil drauf habe, ist das genauso ausgewogen oder unausgewogen - zumindest vernachlassigbar, wie bei anderen Geräten. Bei einem 70-200mm-Objektiv sehe ich hingegen nicht, dass der höhere DSLR-Body da jetzt irgendwie komfortabler wäre. Hat in beiden Fällen was von einem Gabelstapler, der einen Container der Länge nach trägt. Ich glaube auch nicht, das die Arme der Leute auf 100g genau eingemessen sind und bei diesen Unterschieden nun alle nach vorne wegfallen oder zittern. Bei allem über 150mm nutze ich ohne ein Stativ. Ob ich nun einen Body oder eine Objektivschelle festschraube, ist meiner Meinung nach nachrangig. Ich löse ohne mit dem Fernauslöser aus und sichte den Bildauschnitt über ein externes Gerät. Will sagen: ich merke da zwischen Canon und Sony nicht mal einen Unterschied, weil ich nach dem Festdrehen nichts anfasse. Ich halte das für keine große Geschichte.
Für Klappdisplays gilt bei mir: nie wieder ohne. Und hier: Vorsprung Canon. Warum Sony hier nicht ebenso wie Pansonic und Canon allseits arretierbare Displays einbaut, verstehe ich nicht. Da ich viel auf Reisen bin und gerne Froschperspektiven nutze, ist das schon komfortabler. Das mag bei Pressefotografen egal sein, die tatsächlich Leute knipsen. Früher hat man auch die Bilder nicht gleich sehen können - soll ich deswegen auch erst zuhause nachsehen, ob mein Dom gut fokussiert ist, wenn ich es doch heute sofort kann? Wenn Canon Geräte an Endkunden verkaufen will und nicht nur an Pressefotografen, tun sie schon gut daran, Geräte für Endkunde zu bauen. Gerade das Voice of the Customer-Ohr scheint mir da ohnehin leider nicht ganz offen.
Ein Klappdisplay ist für mich - indirekt - sogar ein Sicherheitsfeature. Vor vielen Jahren habe ich beim Rumkrauchcen mit der Kamera (ohne Klappdisplay) auf dem Boden doch glatt ein paar angetrunkene Halbstarke scheinbar auf die Idee gebracht, ich wäre irgendwie schwach, angreifbar und man kann ja mal was versuchen. Konnte ich abwehren, da ist mir die Hocke mit dem abgestützen Knie beim Knappdisplay durchaus wertig.
Um die Touchdisplays werden wir mit der großen Anzahl von Sensoren für den Autofokus gar nicht herumkommen. Ich bin da auch kein großer Freund von. Ich sehe aber, dass man Sony vorwirft, dass die mittlerweils gut 300 Sensoren mangels Touch über das Menü nicht gut annavigiert werden können. Ich vermute, wenn das in mehreren Testberichten steht, hören sich die Produktmanager das Gejammer nicht lange an sondern machen das eben. Vielleicht gefällt es mir ja, wenn ich es mal habe.
Jah, die moderate Erhöhung der Auflösung halte ich für richtig. Die über 50 MPx der 5DS haben aus meiner Sicht doch gravierende Nachteile. Die 20 Mpx der Vorgängerin waren hingegen schon etwas dünn.
Ich hätte gerade wegen der moderaten Auflösung ja gedacht, was man hier ähnlich der A7S gerade eine prima Low-Light-Filmfunktion stiften könnte. Das wäre aus meiner Sicht DIE Kamera des Jahres 2014 gewesen.
So ist es praktisch eine A7 (bei Sony derzeit unter 1000 Euro erhältlich). Zumindest sehe ich kaum ein Merkmal, dass über die Fähigkeiten der ersten A7 hinausreicht. Ich ahne, dass das Spiel jetzt ähnlich den 550er bis 7D-Modellen geht. Hier wurde ja auch gute 18 Mal dassselbe Gerät in minimalen Ausstattungsnuancen angeboten (einmal war das zentrale Feature, dass das Wählrad jetzt durchgängig gedreht werden kann). Schon, dass es jetzt das gestrige FullHD endlich in 60 fps gibt, ist für mich ein schlechter Scherz. Das konnte meine RX100 bereits 2012. Die Video-Bitrate der neuen 6D II gegenüber der 6D aufgrund der Erhöhung der Framerate damit aber scheinbar auf unter 1MBit pro Frame gesunken, der ALL-I-Modus scheinbar gestrichen. Aus der Sicht der (Film-) Bildqualität ist das Gerät damit potentiell sogar schlechter als die 6D.
Sony hat mich mit der aufgrund wirklicher Verbesserungen in den letzten 5 Jahren tatsächlich zum Kauf von 4 Geräten bewegt, die mir allesamt sehr geholfen haben. Wäre ich noch bei Canon wäre auch dieser Schritt wieder so klein, dass ich warten würde, ob das "Richtige" Gerät vielleicht noch kommt. Mit dem Schwerpunkt Film bin ich aber wohl wirklich wie rausgeworfen.
Egal, ich bin ja weg von dort und ärgere mich nicht mehr deswegen.






x
×
×