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CES-Messe: Canon, DJI, Fujifilm, Kodak, Nikon

CES-Messe: Canon, DJI, Fujifilm, Kodak, Nikon
Ein Überblick zu neuen Dingen, Teil 1

Insbesondere hardware-affinen Menschen dürfte nicht entgangen sein, dass auch sie wieder läuft – die CES in Las Vegas – die größte US-Messe für Unterhaltungselektronik. Seit gestern und noch bis zum Sonntag wird wieder präsentiert, was in Sachen Technik in den weltweiten Haushalten einziehen möchte. Hier der Stand zu Dingen, die Fotografisches betreffen, alphabetisch geordnet nach dem Anfangsbuchstaben des jeweiligen Herstellers.
 

Canon: PowerShot G9 X Mark II

Bei Canon geht man mit der PowerShot G9 X Mark II auf jene los, die „einen Schritt nach vorn zu einer Point-and-shoot-Kamera im Premium-Bereich“ machen möchten. Die Spezifikationen umfassen einen 1-Zoll/20,2-Megapixel-CMOS-Sensor, einen DIGIC-7-Bildprozessor, einen optischen 3fach-Zoom (28-84 mm) sowie die Lichtstärke F2,0-4,9.

Zur Bedienung steht ein 3-Zoll-Touch-LCD zur Verfügung. Serienbilder gibt es 8,2 pro Sekunde, wobei bis zu 21 Bilder im Raw- und bis zu 38 im JPEG-Format aufgenommen werden können. Integriert sind WLAN, NFC und Bluetooth. Der Startschuss für die Verfügbarkeit soll Februar 2017 ertönen, der Preis wird mit circa 500 € angegeben. [zur PDF mit allen Spezifikationen]

PowerShot G9 X Mark II
Die G9 X, klassisch-schwarz (Bildquelle: Canon)

PowerShot G9 X Mark II
Die Canon G9 X in einem etwas anderen Design (Bildquelle: Canon)
 

DJI: Zenmuse M1, Osmo Mobile Silver, DJI GS Pro, CrystalSky

Stabilisierte Videos mit Android- oder iOS-Mobilgeräten – dafür bietet DJI nun die Smartphone-Halterung Zenmuse M1 zum Kostenpunkt von 189 Euro. Das Zubehörteil lässt sich anbringen an die Griffe Osmo, Osmo+, Osmo Pro sowie Osmo RAW.

Daneben wurde die silberne Variante des Osmo Mobile vorgestellt, die sich entsprechend Osmo Mobile Silver nennt. Der Gimbal verlangt nach 339 Euro. Mit der kostenlosen DJI GO-App entstehen dann sicherlich auch mit dem mobilen Endgerät hübsch anzusehende Videos. Der Osmo Mobile Silver funktioniert weiterhin mit FiLMiC Pro und zudem wurde eine sogenannte Beautify-Funktion hinzugefügt. Das klingt nach automatischer Verbesserung von Menschenbildern – und genau das soll es auch sein. Gesichter werden von der Funktion erkannt und dann direkt hautbearbeitet.

In Deutschland nicht angeboten wird eine Sonderedition der Phantom 4 (siehe Bild unten). Anlässlich des chinesischen Neujahrs holte man sich Illustrator Martin Sati ins Boot und ließ eine farbenfrohe Variante der Drohne kreieren.

Kostenlos verfügbar ist die iPad-App DJI Ground Station Pro (bzw. GS Pro). 99 Wegpunkte können hier für den Flug der Drohne gesetzt werden, ebenso sind Vorgaben wie Drehungen oder Start/Stopp der Aufnahme möglich. Ein virtueller Zaun hält das Fluggerät automatisch gefangen – einmal am „Zaun“ angekommen, bremst die Drohne ab und bleibt in der Schwebe.

Ist noch der CrystalSky-Monitor zu erwähnen, der mit 2000 cd/m² für klare Sicht selbst bei Sonneneinstrahlung sorgen möchte. Per USB oder WLAN ist das Display verknüpfbar mit: Inspire 2, Inspire 1, Phantom 4-Serie, Phantom 3 Professional und Advanced, Matrice-Serie, Mavic.

DJI Neue Produkte von DJI: Zenmuse M1 und Osmo Mobile Silver (links); in Deutschland nicht verfügbar: eine Sonderedition der Phantom 4 (Mitte); der CrystalSky-Monitor (rechts) (Quelle für Bilder: DJI)

 

Fujifilm: FinePix XP120, Graphite X-Pro2, Graphit-Silber X-T2

„Outdoor“ heißt es bei Fujifilm. Mit der FinePix XP120 hält man Robustheit und Abdichtungen in der Hand. In Zahlen bedeutet das: Tauchgänge bis zu 20 Meter Tiefe, aus Versehen fallen lassen aus einer Höhe von 1,75 Meter und Abkühlungen bis zu -10°C soll der Apparat aushalten. Das Objektiv bringt 5fach-Zoom mit F3,9 bis F4,9 mit sich. Herumzutragen sind leichte 203 Gramm, der LCD-Monitor bietet 3 Zoll, der Sensor 16,4 Megapixel. Ab Ende Januar gibt es die FinePix XP120 in Blau, Gelb und Eisblau für circa 219 €. [zum Datenblatt]

FinePix XP120
Die FinePix XP120 (Bildquelle: Fujifilm)

Im dunklen Glanz präsentiert sich die spiegellose Systemkamera Graphite X-Pro2. Die Spezifikationen entsprechen dem Modell X-Pro2, es gibt also 24,3 Megapixel, ISO bis 51.200, einen elektronischen Sucher mit 2,36 Millionen Pixeln und ein 3-Zoll-Display. Im Lieferumfang inbegriffen ist das Weitwinkel-Objektiv FUJINON XF23mmF2 R WR sowie die Gegenlichtblende LH-XF35-2, ebenfalls in Graphit. Auch hier gilt: Ende Januar geht es los, für 2499 €.

Graphite X-Pro2
Graphite X-Pro2 (Bildquelle: Fujifilm)

Gleichfalls edel und schick wird die X-T2 als Graphit-Silber-Variante angeboten – die Daten entsprechen der X-T2, verfügbar ab Ende Januar, der Preis liegt bei 1899 €.

Graphit-Silber XT-2
Die X-T2 im Graphit-Silber-Look (Bildquelle: Fujifilm)

Kodak: Hier ließ vor allem eins aufhorchen: Der Ektachrome-Film kehrt zurück. In 2012 wurde die Produktion eingestellt, doch jetzt scheint die Nachfrage wieder so weit zu stimmen, dass sich ein Wiederanschub anscheinend lohnt.
 
Nikon: An dieser Stelle ist zu vernehmen, dass die Nikon Coolpix A300, W100 und D5600 nun auch den US-amerikanischen Markt erobern sollen.

Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Pixabay

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Kommentare
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Portrait von Al Bo
  • 08.01.2017 - 12:41

Da kann ich mich nur anschließen, kurz und knackig über die wichtigsten Trends informiert - obwohl ich ja auf die Nachfolger der D750 und 810 warte :)

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