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Corel Painter 2018 verfügbar

Corel Painter 2018 verfügbar
Unter anderem: Dicke Farbe, 2,5-D-Strukturmalwerkzeuge, Textursynthese, Auswahlmalwerkzeuge

Corel hat für den Painter neue Funktionen sowie Verbesserungen nachgeschoben und lässt mit der 2018er-Version dick auftragen:

Die sogenannte „Dicke Farbe“ erlaubt es, Schichten pastös wirkender Medien aufzutragen, die überdies eingeritzt, geschabt und miteinander vermischt werden können. Drehung, Neigung und Druck des verwendeten Eingabestiftes sollen bei Einsatz des digitalen Pinsels oder der digitalen Spachtel für ein entsprechend realitätsnahes Mal-Erlebnis sorgen.

In diesem Zusammenhang sind dann wohl auch gleich die 2,5-D-Strukturmalwerkzeuge zu nennen. Damit werden Farben gemalt, die sich von der Leinwand abheben. Im Ergebnis soll „ein besonders reizvolles Aussehen“ stehen, das durch die anschließende Oberflächenbeleuchtung noch wie gewünscht mit Glanz versehen werden kann. Auch wird die Möglichkeit angeführt, 2D-Renderings als Texturen für 3D-Modelle zu importieren – so seien beispielsweise „dicke Schuppen, Poren oder genoppte Strukturen“ herstellbar.

In Bezug auf die Fließeigenschaften von Farben wurde die bisherige Technologie weiter optimiert: Mit dem Sargent-Pinsel kann nun auf eine leere Ebene gemalt werden, um die Farben mit den darunter liegenden Pinselstrichen zu vermischen.

Hinzugefügt wurden auch 96 weitere wirklichkeitsgetreue Malwerkzeuge sowie die neuen Auswahlmalwerkzeuge. Dabei handelt es sich im Prinzip um Pinsel, die wie solche geführt und bedient werden, jedoch nicht zum Zeichnen, sondern eben zum Auswählen eines bestimmten Bereichs eingesetzt werden. Die Auswahlmalwerkzeuge können individuell angepasst und mit diesen individuellen Eigenschaften auch gespeichert werden.

Neu ist zudem die Textursynthese: Entdeckt man in einem Bild einen Bereich, der gefällt, und möchte man sich diesen als Textur aneignen, so ist nichts weiter zu tun, als den Bereich zu markieren und diesen „synthetisieren“ zu lassen. Mit anderen Worten erstellt Corel Painter daraus also eine sinnvolle Textur, in der sich die Elemente des ausgewählten Bereiches wiederfinden. Die so erstellten Texturen lassen sich natürlich speichern und beispielsweise in später gesetzten Pinselstrichen wiederverwenden.

Angeführt für die Neuerungen der 2018er-Version werden auch die Klonfunktionen. Damit können Klonursprünge selbst erstellt oder importiert werden, zudem lässt sich die Größe des Klonursprungs anpassen. Wird gemalt, können jetzt auch Klonursprünge mit Transparenzen verwendet werden.

Blieben noch drei Features zu benennen: (1) In einer Strukturbibliothek sind zahlreiche Strukturen hinterlegt, mit denen die Leinwand über das Füllwerkzeug oder das neue Menü „Fülleffekt“ gefüllt werden kann. (2) Wer mit Körnung malt und dabei die nunmehr verfügbare zufällige Körnung aktiviert, erhält bei jedem neuen gesetzten Strich eine veränderte Körnung, woraus sich ein natürlicheres und organischeres Erscheinungsbild ergeben soll. (3) Die Natural-Media-Malwerkzeugbibliothek ermöglicht den Schnellzugriff auf Malwerkzeuge, „die traditionelle Medien nachahmen“. Finden lässt sich die Bibliothek, indem man „2018“ ins Suchfenster eingibt.

Die Vollversion des Corel Painter 2018 ist für 424,95 € erhältlich. Registrierte Nutzer einer Vorversion bekommen das Upgrade für 218,95 €. Das Programm steht für die Nutzung mit Windows und Mac zur Verfügung, die Systemanforderungen werden an dieser Stelle angeführt – und hier geht es zur Website von Corel Painter 2018.
 
Euer Jens

Bildquelle Vorschau und Titel: Screenshot Corel Painter 2018 (Testversion)

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Kommentare
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Portrait von gemini_noe
  • 03.07.2017 - 14:20

Ja, das kann schon was, dieses Programm.
Aber beim Preis von 425,00 € bleibe ich lieber bei Leinwand und Pinsel.

Portrait von cracker
  • 28.06.2017 - 15:30

Nutze Corel Painter 2017 und die Versionen davor auch. Bin jedes Mal begeistert über die Neuerungen. Sicherlich werde ich auf Version 2018 auch umsteigen. Photoshop hält da einfach nicht mit

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