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Datenschützer: Verbot von Google Street View chancenlos

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Kein Gesetz gegen Erhebung von Geodaten

Deutsche Datenschützer sehen keine Möglichkeit, Google an der Erfassung der Geodaten für Google Street View zu hindern. Hamburgs Datenschutzbeauftragter Hartmut Lubomierski: "Zur Aufgabe des Dienstes können wir Google nicht zwingen.".

Mehr Infos:
http://www.golem.de/0811/63581.html

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Kommentare
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Portrait von jurugu
  • 20.11.2008 - 09:52

Mir sind noch ein paar Sachen eingefallen, die man mit diesen Daten tun könnte: 1.: Werbung: So, wir als Baumarkt XY schauen uns mal um, wer alles einen Garten hat, den bomben wir dann mit Werbung für Rasenmäher zu. 2.: Markierung: Es wird bestimmt Funktionen geben, mit denen man bestimmte Häuser markieren und bewerten kann. Mit Restaurants kann man das ja schon, genauso wie mit Lehrern, Ärzten usw. Warum also nicht auch mit Bewohnern eines Hauses, nach dem Motto: Da wohnt ein Schwarzer, Moslem, Schwuler, Pädophiler... Mir stellen sich gerade die Nackenhaare hoch

Portrait von jurugu
  • 20.11.2008 - 09:41

Den Datenschützern geht es glaube ich weniger darum, dass dort vielleicht irgendwelche Leute beim Spazierengehen geknipst werden sondern darum, dass ganz Stadtviertel in bestimmten Branchen (z.B. bei Versicherungen) plötzlich schlechter gestellt werden könnten (nach dem Motto: Was? Der lebt in so einer abgewrackten Gegend? Dann erhöhen wir lieber mal den Versicherungsbeitrag für die Diebstahlversicherung). Oder Arbeitgeber, die sich genauestens ansehen wollen, wo und wie Bewerber denn so wohnen. Ich glaube nicht, dass es jedem Recht ist, wenn ein potentieller Arbeitgeber sich erstmal via Google das eigene Haus ansieht.
Und kommt mir jetzt nicht mit "Sowas würde doch keiner machen", das tun nämlich schon sehr viele, z.B. bei Plattformen wie Wer-kennt-wen!
Also ich sehe das schon eher kritisch.

Portrait von Ankasch
  • 20.11.2008 - 07:42

Leute Leute Leute....
Fall 1. Man sitzt im Biergarten, und da is ne Webcam (nicht unüblich)... Ups.. da könnte man sogar Live im Netz zu sehen sein.
Fall 2. Die Presse macht irgendwo Fotos, oder Fernsehsender nehmen was auf. Doku oder Reportage...
Fall 3. Portale, wo man Menschen finden kann und ein entsprechendes Bild einstellt.... und viel sensiblere Daten preisgibt... Geb Datum etc.

Wo ist den da der Datenschutz eines jeden selbst... Das Recht am eigenen Bild is zwar verbrieft..... Aber hat sich jemals einer die Mühe gemacht bis in letzte Konsequenz der Sache Einhalt zu gebieten?? Wohl kaum.... Man sollte mal die kirche im Dorf lassen und überlegen, ob es Sinn macht, derartige Angebote, di ich als Service sehe, abzuschlagen. oder den "Erfindern" das leben unnötig schwer zu machen.....
Google hat klar Stellung bezogen und darauf verwiesen, dass im Bedarfsfall jedes Bild von Personen auf Wunsch unkenntlich gemacht wird.

Immer erstmal überlegen, welche Daten man so im Internet Preis gibt, bevor mal Urteile abgibt. Sorry..Aber das wollte ich mal loswerden

Portrait von Kartoon
  • 19.11.2008 - 19:47

Man kann sich aber auch anstellen. Ich mein wen interessiert es denn ob ich irgendwo auf irgendeinem Bild zu sehen bin oder nicht? Will erstmal jemanden sehen der sich da auch wiederfindet. Wo ist denn der Unterschied ob mich Leute auf der Straße sehen wie ich auf eben jener laufe oder jemand am PC sitzt und das gleiche sieht?

Portrait von SatanOutside
  • 19.11.2008 - 07:12

Dann sollte doch jeder, der die Google-Filmer vor die Kamera kriegt, mal ein Bild von denen im Netz platzieren.

Portrait von waer
  • 17.11.2008 - 14:12

Ich find das nicht so toll wenn ich das Google Auto mit den Kameras sehe und nachher für immer im Netz auf Google zu sehen bin.
Aber naja was will man tun :)

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