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Dell präsentiert 8K-Monitor und Canvas zur Touch-Bedienung

Dell präsentiert 8K-Monitor und Canvas zur Touch-Bedienung
33 Millionen Pixel hier und Drehregler auf digitaler Leinwand da

Wie auf jeder Messe, so heißt es für die präsentierenden Firmen auch auf der CES: Technikmuskeln spielen lassen und zeigen, was man kann. Dell beispielsweise pumpt die Monitorauflösung so richtig auf und stellt den ersten als kommerzielles Produkt verfügbaren 8K-Monitor vor. Außerdem gibt es einen Touchscreen, der vor den Monitor gelegt und zur Bedienung genutzt werden kann.
 

8K-Monitor UP3218K

UltraSharp UP3218K nennt sich das Pixel-Schwergewicht und es bringt auf 31,5 Zoll 7.680 x 4.320 Bildpunkte mit sich. Das sind ziemlich genau 33.177.600, von eventuellen Abweichungen mal abgesehen, oder anders: circa 33 Millionen Pixel bzw. ungefähr 280 ppi.

Die Farben betreffend deckt der Monitor Adobe-RGB, Rec709 und sRGB vollständig ab. Bei DCI-P3 werden immerhin 98 Prozent, bei Rec. 2020 über 80 Prozent erreicht. Die Helligkeit wird mit 400 cd/m² angegeben, das Kontrastverhältnis mit 1300:1. Dazu gibt es vier Ports für USB 3.0 und zwei für DisplayPort 1.3.

Der aktuelle Kostenpunkt wird mit knapp 5000 USD beziffert, ausgetragen wird das Gerät auf dem US-Markt ab dem März 2017. Fragt sich nur noch, was die im eigenen Computer aktuell installierte Grafikkarte dazu sagt. Im folgenden Video wird ein Blick auf den Monitor geworfen:
 
 

Dell Canvas: Bedienung per Finger, Stift und Drehregler

Von Wacom gibt es zum Beispiel das Cintiq 27QHD Creative Pen & Toch Display, Windows zeigte erst kürzlich das Surface Studio. Gemein ist beiden Geräten: mehr Touch und Stift anstelle von Tastatur und Maus. Auf der CES schlug Dell nun in eine ähnliche Kerbe und präsentierte das Dell Canvas, im Bild unten liegend:

Dell Canvas
Bildquelle: Dell

Die digitale Leinwand soll vor dem eigentlichen Bildschirm auf dem Tisch platziert werden und bietet 27 Zoll zum Berühren, Zeichnen und auch zum Drehen. Für den zuletzt benannten Prozess soll es zwei Drehregler namens Totem geben, die sich im Prinzip wie das Surface Dial verhalten. Also: Drehregler aufsetzen und dann drehen, um im Programm durch Funktionen zu scrollen.

Einführung ist auf dem US-Markt der März 2017, die Kosten sollen bei circa 1800 USD liegen. Im Video wird die Leinwand ausprobiert, darunter noch zwei Bildeindrücke:
 

 Dell Canvas
Bildquelle: Dell
 

Dell Canvas
Bildquelle: Dell

Sieht ganz so aus, als springe nun neben Microsoft auch Dell auf jenen Zug auf, der uns Computer-Bedienung ganz anders erleben lassen möchte. Was haltet ihr eigentlich von diesen Drehreglern?

Euer Jens

Weitere News zur CES: Canon bis Nikon, Panasonic bis Wacom

Bildquelle Vorschau und Titel: Dell

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Kommentare
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Portrait von Nedsch
  • 09.01.2017 - 19:08

Diese Drehregler? Sieht an sich ganz pfiffig aus. Müsste man wohl in der Praxis testen, obs was bringt.
Meinen 3D-"Drehregler" (Space Navigator) hatte ich damals nach 4 Wochen Nutzung wieder verkauft. Mit nem normalen Grafiktablett navigiert es sich schneller. Andere Funktion, aber das drehen erwieß sich als unpraktikabel.

Grundsätzlich mögen die Neuerungen für Illustratoren ganz interressant sein. Ich mache nur Bildbearbeitung (und 3D). Dafür brauche ich nen farbechten Monitor (in 2K) und ein Standard Grafiktablett. Mehr erscheint mir überflüssig.

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