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Die 10 Gebote der Typografie

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Du sollst nicht …

Schriftarten: tausende Möglichkeiten, Millionen Kombinationen. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Eine Infografik auf DesignMantic schafft jetzt Übersicht und führt Verlorene aus dem wirren Dickicht der Buchstabenformen wieder heraus.

[INFOGRAPHIC]: The 10 Commandments of Typography
⌙  Bildquelle: Designmantic.com

Die 10 Gebote in einer nicht ganz wörtlichen Übersetzung:
  1. Kenne deine Schriftfamilien!
  2. Kombiniere eine serifenlose Schrift mit einer Serifenschrift.
  3. Kombiniere eine Serifenschrift mit einer serifenlosen Schrift.
  4. Die Kombination zweier sich ähnelnder Schriften ist uncool.
  5. Der Schlüssel zum erfolgreichen Design? Kontrast!
  6. Verwende zwei Schriften. Drei nur dann, wenn unbedingt erforderlich.
  7. Bleib´ in Stimmung und behalte eine Stimmungslage bei.
  8. Falle nicht aus der Zeit! Zwei Schriften – eine Epoche.
  9. Variiere die Schriftstärke innerhalb einer Schriftfamilie.
  10. Vermeide die folgenden Schriftarten: Comic Sans, Papyrus, Curlz, Viner, Kristen und so etwas wie Wingdings.

Mich persönlich tangiert die Auswahl einer Schriftart ja nur am äußersten Rande. Ich schreibe. Den Rest erledigen die Designer. Dennoch klicke auch ich mich gerne durch die schier endlose Liste der verfügbaren Schriftarten – einfach, weil ich es kann, aber auch, weil ich Arial, Calibri und Times New Roman manchmal nicht mehr sehen kann.

Was ist eigentlich eure Lieblingsschriftart/-familie? Ich bin momentan bei Lato.
 
Euer Jens

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Kommentare
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Portrait von sppopeid
  • 10.12.2015 - 17:22

Meine Güte, was für ein Hype um die Schriften, die man nie verwenden darf .... Lieblingsschriften mag ich gar nicht, weil ja selbst sowas wie Lato nie und nimmer zu allem passt. Deshalb entwickeln ja immer wieder Menschen andere Schriften. Ich verstoße wissentlich manchmal gegen dieses hier aufgestellte 10. Gebot und verwende ganz bewusst Papyrus für Überschriften auf Plakaten. Wir haben hier ein schnuckeliges Besucherbergwerk eingerichtet und der Schriftzug auf unseren Veranstaltungsflyern und Plakaten passt in Papyrus hervorragend. Natürlich kommen wir nicht auf die Idee, damit einen Infotext zu setzen.
Wie ja schon soooo oft gesagt, ist auch die Comic Sans nicht schlecht, auch wenn sie permanent wieder in die "geht gar nichtt"-Ecke gestellt wird. In meiner Schule setze ich natürlich keinen Elternbrief damit, sondern eben Sprechblasen etc. Dafür ist sie sogar optimal.

Portrait von gimbild
  • 10.12.2015 - 13:11

Bei der Wahl einer Schrift kann man schnell den Ruf abbekommen, einen schlechten Geschmack zu haben. Ich mag "Vivaldi", obwohl es nur selten passt.

Portrait von geckogr
  • 09.12.2015 - 22:20

was ist los/falsch mit Comic Sans ?

Portrait von Matthias
  • 10.12.2015 - 09:11

Comic Sans hat nur einen sehr eingeschränkten Wirkungsraum - Flyer für Kindergärten beispielsweise. Leider wird dieser Kontext zu oft verlassen und in Rahmen angewendet, wo diese verspielte Schrift nicht hingehört.

Portrait von Matthias
  • 09.12.2015 - 13:23

Leider sieht man selbst bei eigentlich schönen Bildern Kombinationen mit Impact, Papyrus oder anderen Grusel-Fonts.

Gute Schriften mit sehr individuellem Charakter sind ein bisschen wie Sommer-Hits. Letztes Jahre nutzte ich beispielsweise ganz gern: Yanone Kaffeesatz, Lobster, Capture it. In diesem Jahre dann bereits Alternativen dazu, weil sie mittlerweile in zu vielen Designs zu sehen sind. Und im nächsten Jahr vermutlich wieder andere im individuellen Bereich.

Portrait von taschenrechner
  • 09.12.2015 - 07:07

Ich arbeite zurzeit gerne mit der Gotham. Auf einem Flyer variiere ich dann alle Schriftschnitte, um bestimmte Dinge hervorzuheben.

LG Taschenrechner

Portrait von liselotte
  • 08.12.2015 - 19:25

Bin und verbleibe gerne bei der Neuen Helvetica
Die Lato ist ja ganz gut ausgebaut aber es fehlen mir die "condensed" Schnitte
MfG
Andy

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